Schlagwort-Archiv: Fotoausstellung

Veranstaltungen zum Thema Fukushima

Der Verein Sayonara Genpatsu Düsseldorf organisiert in nächster Zeit einige interessante Veranstaltungen in Düsseldorf und Aachen: Einen Vortrag über die aktuelle Lage in Fukushima von der Journalistin Mako Oshidori (19.2.2017), den Fukushima-Gedenktag mit Demo (11.3.2017) und eine Fotoausstellung von Kenji Higuchi mit Vortrag (12.3.2017). Nähere Informationen gibt es auf der Webseite von Sayonara Genpatsu.

Ein Jahr nach dem Tsunami – Fotografien aus der Region Tōhoku

schink

(c) Hans-Christian Schink

Die Serie „Tôhoku“ des Fotografen Hans-Christian Schink zeigt Raumsechs im Rahmen des Düsseldorf Photo Weekend am Samstag, 31. Januar, und Sonntag, 1. Februar. Gezeigt werden die Bilder im temporären Ausstellungsraum P35 im Hinterhof der Pestalozzistraße 35 in Düsseldorf. Eröffnet wird die Ausstellung am Freitag, 30. Januar, von 18 bis 21 Uhr in Anwesenheit des Künstlers.

Der Fotograf Hans-Christian Schink (*1961 in Erfurt) war ein Jahr nach dem Tsunami als Stipendiat der Villa Kamogawa Kyoto mehrere Wochen in der betroffenen Region unterwegs.
In seiner Serie kombiniert Schink gewohnt stille Fotografien von Landschaften, in denen die zerstörerische Kraft der Welle mitunter nur unterschwellig aufscheint, mit wenigen, aber umso eindrücklicheren Aufnahmen, die die Gewalt der Naturkatastrophe unmittelbar vor Augen führen: Wohnhäuser, wie Spielzeug aufeinandergetürmt; Industriegebäude, von denen allein die Stahlskelette bleiben; Boote mitten auf festem Land; Quaimauern aus Beton mit tiefen Schrunden, die von der Wucht des Wassers und Schwemmguts zeugen.

Öffnungszeiten der Ausstellung: Samstag 12 bis 20 Uhr, Sonntag, 12 bis 18 Uhr

Fotoausstellung: „Tage zählen“ im EKO-Haus

Copyright: Tsutomu Koiwa

Copyright: Tsutomu Koiwa

Vom 6. Januar bis 8. Februar 2015 zeigt das EKO-Haus der japanischen Kultur die Fotoausstellung des japanischen Fotografen Tsutomu Koiwa. Die Ausstellung trägt den Titel „Tage zählen“ 1988-1991 und 2011 Onagawa – die verlorene Stadt.

Es handelt sich dabei um eine fotografische Dokumentation („Szenen aus Onagawa“), die Tsutomu Koiwa bereits 1992 herausbrachte und die durch Schwarzweiß-Fotografien das Leben der Menschen in Onagawa im Schatten des Atomkraftwerkes darstellt. Die Stadt Onagawa in der Präfektur Miyagi wurde wie viele andere Städte auch am 11. März 2011 durch das Erdbeben und den Tsunami schwer beschädigt und 500 Einwohner der Stadt verloren ihr Leben. Das Atomkraftwerk, das in der Dokumentation „Szenen aus Onagawa“ thematisiert wurde musste abgeschaltet werden. Die Fotoausstellung zeigt auch an wenigen Beispielen die Zustände in der Region nach dem Tsunami.

Fotoausstellung: Weltkulturerbe in Japan

Eine Fotoausstellung zum Thema „Weltkulturerbe und Weltnaturerbe in Japan“ gibt es von 21. Oktober bis 16. November im Eko-Haus in Düsseldorf. Es werden Arbeiten des japanischen Fotografen Miyoshi Kazuyoshi gezeigt, der für seine Naturfotografie bekannt ist. Zu besichtigen ist die Ausstellung jeweils zu den Öffnungszeiten des Eko-Hauses.

Zur Eröffnung der Ausstellung lädt das Eko-Haus am Dienstag, 21. Oktober, um 18 Uhr ein. Es gibt Grußworte und eine Einführung in die Ausstellung von Michael Kuhl. Weiterlesen

Eröffnung der Post-Tsunami Fotoausstellung 生きる – IKIRU – Weiterleben!

ikiru-ausstellungZum Jahrestag der Dreifachkatastrophe in Japan zeigt das Institut für Ostasienwissenschaften der Universität Duisburg-Essen in Zusammenarbeit mit dem Japanischen Kulturinstitut Köln die Fotoausstellung „生きる – IKIRU – Weiterleben!“. Die bewegenden Fotografien, aufgenommen von betroffenen Berufsfotografen und Amateuren, zeugen davon, wie sich das Leben der Menschen in der japanischen Küstenregion im Nordosten Japans innerhalb von Minuten komplett veränderte.

Die Eröffnung der Fotoausstellung findet am 11. März 2014 um 17 Uhr statt. Weiterlesen

Fotoausstellung brachte 579,35 Euro

Die Studentin Sandrina Pichowsky berichtet von der Japan-Woche der HHU:

Die vergangene Woche an der Heinrich-Heine-Universität stand ganz im Zeichen Japans. Das Institut für Modernes Japan lud die Studierenden der Universität ein, sich auf die für den Standort Düsseldorf so wichtigen Beziehungen zum Land der aufgehenden Sonne einzulassen.

Wilfried Korfmacher, Michiko Mae, Elisabeth Scherer; Foto: Lisa Schäfer

Die vom Institut veranstaltete Fotoausstellung „Camera Japonica“ bildete das Herzstück der Themenwoche. Studierenden des Studiengangs Modernes Japan präsentierten Fotos, die ihre persönliche Sicht auf Japan zeigen. Die von Stephanie Klasen und Elisabeth Scherer getroffene Auswahl, 25 Bilder, konnte vom 23.-26. Mai im Foyer der Universitätsbibliothek Düsseldorf besichtigt werden. Offiziell eröffnet wurde die Ausstellung am Mittwoch, 25. Mai, mit einer Ansprache von Prof. Michiko Mae als Vertreterin des Instituts, in der sie betonte, wie wichtig es für die Studierenden sei, eine transkulturelle Perspektive zu entwickeln. Insbesondere durch die eingesandten Bilder ließen die Studenten einen individuellen Blick auf Japan zu, der im Gegensatz zu den alten „Vorurteilen“, die im Zuge der Katastrophe vom März wieder hervortraten, steht.

Das Spektrum der Bilder reichte von Traditionellem über Modernem, Stadtansichten und Portraits und bot dem Besucher einige ungewöhnliche und interessante Blickwinkel auf ein Japan jenseits der Stereotypisierung der Medien. Entstanden ist ein Gesamtbild, welches Japan in einer Alltäglichkeit zeigt, die ganz im Sinne der Transkulturalität steht, der Überwindung des (Kultur-)Fremden. Abgerundet wurden die Fotos mit von den Künstlern ausgewählten Zitaten, Anekdoten und Beschreibungen, die diesen Effekt noch unterstrichen.

Auch wies Frau Mae auf die gute Zusammenarbeit mit der Fachhochschule Düsseldorf hin, ohne die die Ausstellung nicht hätte realisiert werden können. Prof. Wilfried Korfmacher von der FH hat dieses Semester ein ganzes Seminar unter das Vorzeichen der Solidarität mit Japan gestellt und gemeinsam mit seinen Studierenden verschiedenste Projekte in die Wege geleitet. So kam es auch dazu, dass Andreas Steinbrecher, der an der FH Düsseldorf Kommunikationsdesign studiert, die Gestaltung der Fotoausstellung inklusive Plakatdesign übernahm.

Prof. Wilfried Korfmacher, berichtete von seinen positiven Erfahrungen, auch im Hinblick auf eine zukünftige Zusammenarbeit mit der Universität Düsseldorf. Insbesondere die Plakat-Kampagne der Fachhochschule, „Wir sagen Ja zu Japan!“, die man derzeit im Stadtgebiet sehen kann, fand Erwähnung. Laut Herrn Korfmacher sei es das erste Mal, dass das gesamte Rheinland geschlossen auf einem Plakat stehe. Ein Beweis dafür, wie sehr die wirtschaftlichen, technischen und kulturellen Beziehungen mit Japan die Gegend prägen. Wilfried Korfmacher sorgte mit einigen seiner Studierenden für eine lebendige Stimmung in der ULB: Sie hatten einen „Wunschbaum“ mitgebracht, an den die Besucher ihre persönlichen Glücksbotschaften für die Menschen in Japan knoten konnten. In kurzer Zeit waren alle Bambusstangen mit bunten Nachrichten in den verschiedensten Sprachen verziert.

Zum Rekordpreis: Shibuya-Kreuzung von David Pham

Die Bilder konnten auch im Rahmen eines studentischen Hilfsprojektes ersteigert werden, wofür eigens Postkarten zum Bieten bereitgestellt wurden. Der Erlös der Versteigerung wird komplett an das Projekt „Heart on Coin – Kizuna“ von Studierenden der Kwansai Universität in Kobe gespendet, die es sich zur Aufgabe gemacht haben, Grundschulen in Nord-Japan zu unterstützen.

Die Ausstellung wurde am Wochenende in den Kunstverein „reinraum“ verlegt, anlässlich einer Lesung aus dem Buch „Gebrauchsanweisung für Japan“ von Andreas Neuenkirchen. Die Besucher steigerten nochmals fleißig für die Fotos und spendeten außerdem 86,53 für das Hilfsprojekt „Heart on Coin“.

Durch die Versteigerung der Fotos sind insgesamt stolze 579,35 Euro zusammen gekommen. Den höchsten Preis erzielte das Bild der Shibuya-Kreuzung von David Pham, für das 11 Personen boten und welches am Ende für 111,11 Euro versteigert wurde. 11 Bilder verblieben nach der Versteigerung, und diese werden nun für je 25 Euro zum Verkauf angeboten. Der Erlös geht natürlich an das Hilfsprojekt.

Der Campus im Zeichen der Japan-Woche; Foto: Larysa Harke-Demydenko

Weiterhin lud die Fachschaft des Instituts für Modernes Japan in der Woche zu diversen japanischen Köstlichkeiten ein. Ob Yakisoba (Japanische Nudeln), Anpan (ein süßes Brötchen gefüllt mit Bohnenmus) oder Edamame (gesalzenen Bohnen) – es gab genügend für die Studierenden zu entdecken. Die Abwechslung war den Meisten willkommen und sie ließen es sich unter den aufgehängten Koi-Fahnen schmecken.

Einen weiteren Programmpunkt bildete das von der Fachschaft organisierte Filmfest, bei dem sich eine Auswahl der besten japanischen Animationsfilmkunst einfand. Der auch außerhalb Japans bekannte Regisseur Hayao Miyazaki vom Studio Ghibli mit den Klassikern wie Mein Nachbar Totoro, Chihiros Reise ins Zauberland und Prinzessin Mononoke war eben so vertreten wie die Musiker des französischen Electro House Duos Daft Punk mit ihrem Film Interstella 5555. Eine bunte Mischung für alle Altersklassen lud kostenlos zum Filmvergnügen.

Als fulminanten Abschluss gab es eine von der Fachschaft organisierte Japan-Party.

Sandrina Pichowsky

Camera Japonica – Fotoausstellung in der ULB

Plakat von Andreas Steinbrecher

Vom 23. bis zum 26. Mai werden Bilder, die Studierende vom Institut für Modernes Japan auf ihren Japanreisen gemacht haben, als Teil der Japan-Woche im Foyer der Universitäts- und Landesbibliothek ausgestellt. Die offizielle Eröffnung erfolgt am 25. Mai um 12 Uhr.

Die Ausstellung steht unter dem Titel Camera Japonica und soll den Blick von Studierenden auf Japan zeigen. Dafür wurden einzelne Fotos ausgewählt und jeweils mit Texten versehen, die die Gedanken und Eindrücke des Studierenden bezüglich der Bilder kurz erläutern.

Die Fotos der Ausstellung werden außerdem zu Gunsten des Hilfsprojektes „Heart on Coin“ versteigert. Weiterlesen

Japan-Fotos gesucht!

Wollten Sie Ihre Fotos schon immer einmal einem größeren Publikum und am besten auch großformatig präsentieren? Jetzt haben Sie die Gelegenheit dazu.

Unser Institut organisiert im Rahmen der Japan-Woche im Mai eine Fotoausstellung hier an der Universität. Gezeigt werdenFotos, die unsere Studierenden in Japan gemacht haben. Die Fotos sollen zeigen, wie die Studierenden das Land selbst sehen – also ganz persönliche Ansichten von Japan. Umgekehrt suchen wir auch Bilder, die japanische Studierende hier in Deutschlang gemacht haben!

Wir bitten um Einsendung von Vorschlägen bis Donnerstag, 31. März, bei Stephanie Klasen oder Elisabeth Scherer.

Herzlichen Dank!