Schlagwort-Archiv: Film

Blockseminar: Familie in japanischen Medien

 "Japanese Family" von Gwenael Piaser. https://www.flickr.com/photos/piaser/3454410947

„Japanese Family“ von Gwenael Piaser.

Liebe Studierende,

zum Auftakt der Vorlesungsfreien Zeit findet ein Blockseminar zum Thema „Familie in japanischen Medien“ statt.

Das Seminar ist im HIS-LSF aufgelistet und findet von Dienstag den 14. Februar bis Freitag den 17. Februar jeweils von 10:30-16:00 Uhr statt. Zur Aufgabenverteilung und Vorbereitung wird nächste Woche Donnerstag (26.01.) ab 14:30 Uhr eine kurze Auftaktsveranstaltung stattfinden. Wer noch einen Schein braucht oder sich für japanische Medien und/oder Familie interessiert, ist herzlich eingeladen. Sollten Sie Interesse haben, nächsten Donnerstag jedoch keine Zeit haben, können Sie natürlich trotzdem gerne teilnehmen. Dann bitte ich nur darum, sich mit mir (Bastian Nonnenberg) unter

„nonnenberg@phil-fak.uni-duesseldorf.de“

per Mail in Verbindung zu setzen.

 

Filmvorführung: 不思議なクニの憲法

fushigiEine besondere Gelegenheit: Am Dienstag, 30. August 2016, wird der Dokumentarfilm Fushigi na kuni no kenpô 不思議なクニの憲法 (2016) kostenlos im Düsseldorfer Kino Black Box, Schulstraße 4, gezeigt. Die Regisseurin Matsui Hisako wird persönlich anwesend sein und mit dem Publikum über den Film diskutieren! Hier gibt es einen Text, in dem Matsui ihre Motivation und den Inhalt des Films vorstellt.

Der Film schließt an die aktuelle Debatte um die von der Regierung Abe geplante Änderung der japanischen Verfassung an. Der Film hat das Ziel, über die japanische Verfassung und deren historischen Hintergrund zu informieren, die Debatte um die japanische Verfassung ins Volk zu tragen und das Bewusstsein für die Problematik zu stärken. Ein sehr aktuelles und hoch brisantes Thema!

Einlass ins Kino ist um 18 Uhr, die Vorführung startet um 18.30 Uhr. Englische Untertitel zu dem Film sind derzeit noch in Arbeit und werden wahrscheinlich rechtzeitig zur Vorführung fertiggestellt. Der Eintritt zu der Veranstaltung ist frei.

Matsui Hisako ist eine gesellschaftspolitisch sehr engagierte Regisseurin, die sich u.a. als eine der ersten mit den Themen Alter(n) und Demenz auseinandergesetzt hat (in den Filmen Yukie, 1998 und Oriume, 2002) und die in Nani o osoreru („What are you afraid of?“, 2015) Vorreiterinnen der japanischen Frauenbewebung portraitiert.

Hier der Trailer zu dem Film:

 

Blockkurs zu Familie im japanischen Film

Familie

Filmfans aufgepasst: Bastian Nonnenberg bietet in Kürze ein KTM-Blockseminar an, in dem Sie Filme genießen und zugleich einen BN erwerben können! Sie können bei Herrn Nonnenberg dann auch die Prüfung im KTM-Modul ablegen. Hier folgen nun alle Informationen, von Herrn Nonnenberg selbst zusammengestellt:

Liebe Studenten, im HIS-LSF steht seit letzter Woche ein Blockkurs, für den ich hier eigennützig Werbung machen will. Das Seminar trägt den Titel „Katei, Kazoku, Setai – Familie im japanischen Film“. Inhaltlich werden wir uns, wie der Titel schon verrät, mit Familiendarstellung im (zeitgenössischen) japanischen Film beschäftigen.

Zu Beginn wird es eine Einführungsveranstaltung geben (29.07.2016), zu der ein Ersatztermin am 01.08.2016 angeboten wird. D.h. Interessierte brauchen nur einen der beiden Termine warzunehmen. Der eigentliche Kurs findet an drei aufeinanderfolgenden Tagen, vom 04. bis zum 06.08.2016, statt.

Es werden moderne japanische Filme geschaut, die im Anschluss diskutiert werden. Das Seminar richtet sich an alle Studierenden, die ein Interesse an japanischer Kultur, Familie und Filmen haben. Da die Filme auf Japanisch mit englischen Untertiteln gezeigt werden, sollten gute Englischkenntnisse und/oder Japanischkenntnisse vorhanden sein.

Ich würde mich freuen, Sie trotz der kurzfristigen Ankündigung zahlreich begrüßen dürfen zu können.

Bei Fragen stehe ich gerne zur Verfügung, am besten per Email (Kontaktdaten auf unserer Homepage).

Bastian Nonnenberg

Buch mit Beitrag aus unserem Institut

altersbuchEine Neuerscheinung mit Beteiligung unseres Instituts: An der Philosphischen Fakultät der HHU wurde soeben das Buch „Alte im Film und auf der Bühne“ herausgegeben, für das auch Christian Tagsold und Elisabeth Scherer einen gemeinsamen Beitrag verfasst haben.

Der zeitgenössische Film in Europa, Japan und Amerika greift verstärkt Themen wie Altersliebe, alternde Künstler, Generationenkonflikte, Demenz und Pflegenotstand sowie neue Lebensformen im Alter auf – all das ist auch Thema des Buches. Scherer und Tagsold analysieren in ihrem Beitrag den japanischen Film Pekorosu no haha ni ai ni iku („Pecoross‘ Mother and Her Days„, 2013), der dieses Semester auch in unserem Filmclub Thema war.

Angebote für das Being-Academic-Modul (Master)

Für unsere Master-Studierenden, die das Being-Academic-Modul noch abschließen müssen, haben wir zwei neue Angebote:

  1. Ein Praktikum im DFG-Projekt von Prof. Christian Tagsold zum Thema „Asian Gardens in the West“. Die betreffende Person unterstützt Prof. Tagsold und seinen Mitarbeiter und gewinnt Einblicke in die projektbezogene wissenschaftliche Arbeit. Diese Mitarbeit kann im Sommer beginnen. Interessierte melden sich direkt bei Prof. Tagsold.
  2. Drei MA-Studierende können im Wintersemester gemeinsam maßgeblich den Filmclub unseres Institus, der im Wahlpflichtbereich veranstaltet wird, mitgestalten. Dabei können Sie Erfahrungen sammeln in der Veranstaltungsorganisation, in der Durchführung und in der Betreuung von Studierenden. Interessierte für diese Tätigkeit melden sich bei Elisabeth Scherer.

Für beide Projekte bitten wir um möglichst zeitnahe Bewerbungen!

Zur Erinnerung: Den Leitfaden für das Being-Academic-Modul gibt es hier (Pdf).

Japanische Familie als Komparsen für Kinofilm gesucht

Uns erreichte eine Anfrage von einem Filmteam, die nach einer japanischen Familie bzw. Darsteller für eine Familie für ein Filmprojekt suchen. Hier ist die Ausschreibung:

Für den neuen Film von Sven Unterwaldt „Schatz, nimm du sie!“, produziert von Bavaria Film GmbH, sind wir noch auf der Suche nach Komparsen.

In dem Film geht es um die Eltern Toni & Marc, die sich scheiden lassen wollen und aus Karriere-Gründen beide das Sorgerecht für die Kinder ablehnen. Es entbrennt ein Sorgerechtsstreit der anderen Art. Für eine Szene bei einem Kinderschachturnier suchen wir noch eine Japanerin und einen Japaner mittleren Alters (ca. 30-45 Jahre), gerne auch Paare, die als Ehepaar ihren Sohn beim Schachspiel anfeuern.

Auch die Rolle dieses ‚Sohnes‘ ist noch zu vergeben. Hierfür suchen wir einen japanischen Jungen (ca. 10-12 Jahre alt). Gerne dürfen sich auch Familien (Vater, Mutter, Sohn) zusammen bewerben.

Die Dreharbeiten finden im Juni/Juli im Raum Köln & Raum Bonn statt und es handelt sich hierbei um einen Drehtag, der natürlich auch vergütet wird. Wenn Sie Lust haben oder jemanden kennen, dann würden wir uns freuen, wenn Sie sich an uns wenden:

Anne Stoye 2. Regieassistenz   &    Nina Schindler 3. Regieassistenz

Mail: schatznimmdusie@gmail.com
T: 0221-80115921

Filmfestival Nippon Connection

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Kino pur – vom 16. bis zum 29. Mai werden auf der „Nippon Connection“ in Frankfurt wieder rund 100 Filme gezeigt.

Zum 5. Jahrestag der Katastrophe vom 11.3.2011 gibt es sowohl Spielfilme als auch Dokumentationen rund um Fukushima zu sehen. Einen weiteren Schwerpunkt des Festivals bilden Animes unterschiedlicher Genres und Studios. In der Reihe „Nippon Retro“ stehen dieses Jahr Geister und yōkai im Mittelpunkt. Zur Einfühung hält Elisabeth Scherer einen Vortrag, am Freitag, den 27. Mai um 16 Uhr: „Haunting Female Otherness: Ghost Narratives in Japanese Cinema“.

Auf der Nippon Connection werden auch wieder verschiedene Gäste begrüst, z.B.  die Regisseure Yukisada Isao und Imaizumi Rikiya. Zudem sind die beiden Hauptdarsteller der Serie Hibana anwesend, von der 10 Folgen als Weltpremiere gezeigt werden. Den Nippon Honor Award nimmt dieses Jahr der Horrorfilm-Regisseur Kurosawa Kiyoshi persönlich entgegen.

Nicht nur Filme, auch Live-Musik ist am 27. und 28. Mai ab 22 Uhr geboten. Damit das leibliche Wohl nicht zu kurz kommt gibt es am 26. Mai  ein Filmdinner mit einem Bentō und Sake zum Film The Birth of Sake.

Neben zahlreichen weiteren Filmen gibt es mehrere Preisverleihungen für den Publikumsliebling. Außerdem werden viele verschiedene Workshops angeboten.

Das gesamte Programm gibt es hier zu finden.

Angebot im Wahlpflichtbereich: Filmclub

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Foto: Flickr cc, Ozzy Delaney

Im Sommersemester 2016 haben wir bei uns ein besonderes Angebot: Einen Filmclub, für den man auch Kreditpunkte für den Wahlpflichtbereich sammeln kann (BA/MA)!

Den Filmclub bietet das Institut in Kooperation mit der Fachschaft Modernes Japan an. Wir beschäftigen uns das Semester über mit dem Thema „Alter(n) im japanischen Film“ und betrachten dieses aus verschiedenen Blickwinkeln. Der demographische Wandel, Lebensgestaltung im Alter, Pflege und Demenz sind im gegenwärtigen japanischen Film zunehmend präsent, werden dabei aber nicht immer zwingend als „problembehaftet“ dargestellt. Filmemacher reflektieren in ihren Werken die aktuelle gesellschaftliche Situation, versuchen aber auch neue Perspektiven zu eröffnen und die Vielfalt des individuellen Lebens älterer Menschen in Japan aufzuzeigen.

Nach einer allgemeinen Einführung gibt es Termine mit verschiedenen Dozierenden unseres Instituts, die jeweils einen Film vorführen und mit den Studierenden diskutieren. Alle am Seminar beteiligten Studierenden schreiben außerdem je einen Blogartikel zum Thema des Seminars. Treffpunkt ist jeweils dienstags um 18.15 im Raum 23.32.04.61, die Termine sind der 3. Mai, 17. Mai, 31. Mai, 14. Juni, 28. Juni und 19. Juli 2016. Das Programm kann im LSF eingesehen werden.

Wir freuen uns auf einen anregenden Filmclub!

Benshi Perfomance Night – die Stimme des japanischen Stummfilms

plakatpngAm Montag, den 1. Februar, wird es eine tolle Gelegenheit geben, in die Welt des japanischen Stummfilms einzutauchen. Im Haus der Universität veranstaltet das Institut für Modernes Japan eine Benshi Performance Night, bei der der berühmte benshi (Stummfilm-Erzähler) Kataoka Ichirō drei Filme vorführt und dem Publikum die japanische Kunst des Stummfilm-Erzählens darbieten wird. Beginn ist 18:30 Uhr, es werden drei Filme aus verschiedenen Genres aus den 1920er Jahren gezeigt. Weiterlesen