Schlagwort-Archiv: Eko-Haus

Aktualisiert: Podiumsdiskussion zum japanisch-deutschen Zusammenleben in Düsseldorf

Neu: Das Programm wurde weiter konkretisiert und enthält nun zusätzlich auch eine Stadtrallye. Näheres am Ende dieses Beitrags im ausführlichen Programm (hierfür „Weiterlesen“ klicken). Anmelden können Sie sich unter diesem Link über ein Doodle.

Immermann

Japan in Düsseldorf: Die Immermannstraße

Eine Podiumsdiskussion zum japanisch-deutschen Austausch in Düsseldorf unter dem Titel „Düsseldorf: Japans Hauptstadt am Rhein“ veranstaltet das Institut für Interkulturelle Kommunikation (IIK) Düsseldorf in Zusammenarbeit mit unserem Institut am Dienstag, 17. April 2018, um 19 Uhr im Ekô-Haus. Aus unserem Institut sind an der Diskussion Prof. Michiko Mae und der Student Felix Steinkemper beteiligt. Alle Interessierten sind herzlich eingeladen, sich an dem Austausch zu beteiligen!

Ziel der Veranstaltung

Düsseldorf kann man als die Hauptstadt Japans in Deutschland bezeichnen. Nirgends in Europa ist die japanische Community so gut organisiert und funktioniert als eine wirkliche Community. Sie ist in die Stadt Düsseldorf gut integriert und spielt dort kulturell und wirtschaftlich eine wichtige Rolle, wie sich z.B. an den Veranstaltungen des jährlich stattfindenden Japantags als einem Publikumsmagneten in der Region und darüber hinaus zeigt. Über 600 japanische Firmen sind ein wichtiger Wirtschaftsfaktor in der Stadt Düsseldorf und in der Umgebung. Weiterlesen

Das Ekô-Haus Düsseldorf – Zentrum buddhistischer Rituale

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Blick aus der Priesterwohnung am Ekô-Haus

Von Lisa-Marie Schönefeld und Viktorija Wirt

2012 gehörten laut offizieller Statistik ca. 85 Millionen Japaner/innen dem Buddhismus an. Damit ist er eine der am weitesten verbreiteten Religionen in Japan und hat großen Einfluss auf den Alltag der japanischen Bevölkerung. Um herauszufinden, wie er sowohl zu Hause als auch in einem buddhistischen Tempel praktiziert wird, sind wir am 22. Dezember im Rahmen unseres Seminars „Rituale in Japan“  ins Ekô-Haus in Düsseldorf-Niederkassel gefahren, um dort einen ausgebildeten Priester der buddhistischen Schule Jôdo Shinshû, Jan-Marc Nottelmann-Feil, zu treffen. Er führte uns durch verschiedene Räume des Ekô-Hauses, unter anderen die Wohnung eines Priesters und die Veranstaltungs- und die Haupthalle des Tempels, und gab uns dabei einen interessanten Einblick in die verschiedenen Bereiche der buddhistischen Rituale. Weiterlesen

Sutren, Tee und Diskussionskultur: Ein Wochenende mit dem Shin-Buddhismus im Ekô-Haus

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Erinnerungsfoto: Die Teilnehmer/innen des buddhistischen Seminars im Ekô-Tempel. Foto: Ekô-Haus

Buddhistische Sutren rezitieren, ausgezeichneten grünen Tee trinken und über Gut und Böse diskutieren – das Wochenende vom 1. bis 3. Dezember war für einige Teilnehmer/innen des Seminars „Rituale in Japan“ von Elisabeth Scherer mit nicht ganz alltäglichen Beschäftigungen ausgefüllt. Die Studierenden waren zu Gast beim Seminar der Ekô-Gemeinschaft der europäischen Shin-Buddhisten im Düsseldorfer Ekô-Haus, in dessen Rahmen auch das sogenannte Hôonkô-Fest begangen wurde. Dieses Fest wird zu Ehren von Shinran, dem Gründer der buddhistischen Jôdo Shinshû, gefeiert und gilt als das wichtigste Ereignis des Jahres in dieser Schule. In diesem Beitrag schildern einige die dort waren ihre Eindrücke, und Katharina Gröner und Charlotte Henschel berichten weiter unten ausführlich von dem Ritual, das im Zentrum des Wochenendes stand.

Eine (für manche) schlechte Nachricht vorab: Eine Erleuchtung in diesem Leben ist nicht zu erwarten. Die Erlösung tritt nach Shin-buddhistischer Lehre erst nach dem Tod ein, wenn man auf die Hilfe durch Amida Buddha vertraut. Auch Prof. Arai Toshikazu (auf dem Foto oben in der ersten Reihe im grauen Gewand), der das Seminar der Shin-Buddhisten leitete, sieht sich selbst weiterhin als bombu, als gewöhnlichen Menschen mit allen damit verbundenen Leiden und Fehlern. Arai war eigens aus Japan angereist, um mit den Teilnehmer/innen über Gut und Böse im Shin-Buddhistmus zu reflektieren. Die Lehren der Jôdo Shinshû verdeutlichte er mit Geschichten, die von dem indischen König Ajatashatru bis zu Gefangenen in japanischen Todeszellen reichten. Die Atmosphäre im Seminar lässt sich am besten mit den Worten der Teilnehmer/innen beschreiben: Weiterlesen

Manga-Wettbewerb 2017: Die Preise sind vergeben!

Gewinner

Die Preisträger/innen des Manga-Wettbewerbs zusammen mit Organisator/innen und Sponsor/innen

Die besten aus 133 Einreichungen stehen fest: Heute wurden die Preise des Düsseldorfer Manga-Wettbewerbes 2017 bei einer Feier im Ekô-Haus bekannt gegeben. Die Teilnehmer/innen hatten die Aufgabe, während des Japan-Tages am 20. Mai einen vier-Panel-Manga zum Thema „Höher, schneller, weiter“ zu zeichnen. Bewertet wurden von der Jury Zeichenstil, Originalität und Themenbezug. Die Organisation des Wettbewerbs hatten in diesem Jahr erstmals die Fan-Convention Dokomi und Takagi Books in Zusammenarbeit übernommen.

Auch unser Institut war dieses Jahr wieder bei der Preisverleihung vertreten: Prof. Michiko Mae überreichte einen Buchpreis an zwei Gewinner/innen. Und unsere Studentin Désirée Richter alias Desi trat in ihrem spektakulären neuen Leucht-Outfit auf, in dem sie die selbst entworfene Figur „Inochi“ verkörpert. Mit zwei auf Japanisch vorgetragenen Anime-Songs begeisterte sie das Publikum.

Hier kommen die Namen der Preisträger/innen und Bilder dazu: :-)  Weiterlesen

Die Siegerin des Manga-Wettbewerbs 2016 steht fest!

Sieger-Manga von Anika Bohnen

Sieger-Manga von Anika Bohnen

Jetzt ist es raus: Anika Bohnen hat den Manga-Wettbewerb 2016 gewonnen! Mit ihrem detailreichen Beitrag hat sie die Jury überzeugt und darf sich über einen Flug nach Japan freuen.

Alle Preisträger/innen werden wir demnächst noch hier vorstellen.

Internationales buddhistisches Symposium im Eko-Haus

(c) Carolin Opitz

(c) Carolin Opitz

Ein internationales buddhistisches Symposium findet von Freitag, 1. April, bis Sonntag, 3. April, im Eko-Haus der japanischen Kultur in Düsseldorf statt. Das Thema der englischsprachigen Veranstaltung lautet: „What is Mahāyāna? And what are Mahāyāna scriptures?“. Ein detailliertes Exposé der Veranstaltung gibt es hier (Pdf). Interessierte Studierende sind herzlich zu dem Symposium eingeladen. Anmeldungen nimmt Dr. habil. Hermann–Josef Röllicke entgegen, Tel.: 0211–577918-214, Email: roellicke[AT]eko-haus.de.

Das Programm: 

Friday, April 1st
15.00  Takao Aoyama: Welcome address
15.15–16.30  Jens-Uwe Hartmann: Following the earliest “Mahāyāna” scriptures: The observation of asymmetries
16.45–18.00  Jonathan Silk: What is our earliest scriptural evidence for Mahāyāna Buddhism? Or: How do we recognize a Mahāyāna scripture?
18.30  Dinner

Saturday, April 2nd
10.00–11.15  Ingo Strauch: Mahāyāna in Gandhāra: The “Bajaur Mahāyāna Sūtra“
11.30–12.45 Jens Erland Braarvig: Early Mahāyāna sūtras and the culture they represent
13.00–15.00 Lunch
15.00–16.15 Jowita Kramer: Mahāyānasūtrālaṃkāra (ch. 1) and its commentaries on the authenticity of Mahāyāna
16.30–17.45 Vincent Eltschinger: Mahāyāna apologetics in Indian Sources
19.00 Dinner

Sunday, April 3rd
10.00–11.15 Imre Hamar: Khotan and the compilation of Buddhāvataṃsaka-sūtra
11.30–12.45 Shimoda Masahiro: Reconsidering the origin(s) of Mahāyāna Buddhism in the post-Linguistic Turn era

Katari-Rezitation (25. Februar) und Kyoto-Tag (27. Februar)

Ende Februar veranstaltet das japanische Generalkonsulat zwei ganz besondere kulturelle Events: Am 25. Februar findet um 18 Uhr eine katari(Erzählkunst)-Rezitation im EKÔ-Haus der japanischen Kultur statt. Die in Japan bekannte Persönlichkeit Hirano Keiko wurde im Jahr 2014 zur Kulturbotschafterin ernannt und stellt die Kunst der katari-Rezitation im Ausland vor.

Über katari:

Die mündliche Überlieferung von Geschichten (katari 語り = „Erzählen“) hat in Japan eine lange Tradition. Seit alters werden Sagen, Mythen und Legenden, Volksmärchen und Epen auf diese Weise vermittelt. Die katari-Rezitation ist daher ein wichtiges Element der japanischen Kultur, das andere traditionelle Künste Japans beeinflusst und inspiriert hat. Dabei trägt der Erzähler (kataribe 語り部) die Werke auswendig vor und fesselt das Publikum durch seine individuelle Interpretation. Weiterlesen

Neue Ausstellungen im Eko-Haus

Masanobu Mitsuyasu

Masanobu Mitsuyasu, „ohne Titel“, Lithografie und Linolschnitt auf Bütten-Papier, 56×76 cm, Auflage: 4, 2013

Diese und nächste Woche starten zwei neue Ausstellungen im Eko-Haus in Düsseldorf. Kommenden Freitag, 8. Mai 2015, wird um 18 Uhr die Ausstellung „Geordnetes Chaos im Stein“ mit druckgrafischen Arbeiten von Masanobu Mitsuyasu eröffnet, die bis 31. Mai im Kyôsei-Saal zu sehen ist. Es gibt eine Einführung von Prof. Eckhard Kremers. Darüber hinaus ist vom 12. bis zum 31. Mai 2015 im Foyer des Eko-Hauses ein Architekturmodell von Harald Otto zu sehen, das die japanische Kleinstadt Shimatakamatsu im Miniaturformat zeigt. Diese Ausstellung, die durch Dioramen aus dem Besitz des japanischen Generalkonsulats ergänzet wird, wird am Dienstag, 12. Mai 2015, um 18 Uhr in Anwesenheit des Künstlers eröffnet. Weiterlesen

Fotoausstellung: „Tage zählen“ im EKO-Haus

Copyright: Tsutomu Koiwa

Copyright: Tsutomu Koiwa

Vom 6. Januar bis 8. Februar 2015 zeigt das EKO-Haus der japanischen Kultur die Fotoausstellung des japanischen Fotografen Tsutomu Koiwa. Die Ausstellung trägt den Titel „Tage zählen“ 1988-1991 und 2011 Onagawa – die verlorene Stadt.

Es handelt sich dabei um eine fotografische Dokumentation („Szenen aus Onagawa“), die Tsutomu Koiwa bereits 1992 herausbrachte und die durch Schwarzweiß-Fotografien das Leben der Menschen in Onagawa im Schatten des Atomkraftwerkes darstellt. Die Stadt Onagawa in der Präfektur Miyagi wurde wie viele andere Städte auch am 11. März 2011 durch das Erdbeben und den Tsunami schwer beschädigt und 500 Einwohner der Stadt verloren ihr Leben. Das Atomkraftwerk, das in der Dokumentation „Szenen aus Onagawa“ thematisiert wurde musste abgeschaltet werden. Die Fotoausstellung zeigt auch an wenigen Beispielen die Zustände in der Region nach dem Tsunami.

Ausstellung und Vorträge: Japanischer Tempelbau

Plakat AusstellungVon 18. November bis 14. Dezember läuft im Eko-Haus eine Ausstellung über Tempelbau in Japan, die von drei Vorträgen begleitet wird. Unter dem Titel „Buddha in Beton – Ein Material der Ewigkeit im Tempelbau“ werden Fotografien von Jonas Gerlach präsentiert.

Der traditionelle buddhistische Tempelbau in Japan muss sich seit jeher mit einem Widerspruch abfinden: Einerseits ist der Tempel ein Ort des Verlöschens alles unbeständig Dahinfließenden, andererseits leiden die hölzernen Tempelbauten an Feueranfälligkeit: einer Form von Unbeständigkeit. Vor über 100 Jahren versprach der Eisenbeton, den Kräften der Zeit zu widerstehen. Erst viel später kam die Einsicht, dass dies eine Illusion ist. Trotzdem hat der Eisenbeton zu Veränderungen bestehender Formen und zu vielseitigen Neuschöpfungen geführt. Jonas Gerlach, Doktorand der Japanologie an der Universtiät Köln, promoviert zu diesem Thema. Eindrucksvolle Fotos, die er auf seinen Forschungsreisen gemacht hat, dokumentieren unterschiedliche Stadien dieser baulichen Entwicklung.

Die Ausstellung wird von drei Vorträgen von Jonas Gerlach begleitet, die unterschiedliche Spannungsfelder des zeitgenössischen Tempelbaus darstellen (Beginn: jeweils 18.30 Uhr):

18.11.: „Dauerhaftigkeit und Vergehen“ (Eröffnungsvortrag); Ausstellungseröffnung um 18 Uhr
25.11.: „Sinn und Zweck“
2.12.: „Modus und Mode“