Schlagwort-Archiv: Eko-Haus

Manga-Wettbewerb 2017: Die Preise sind vergeben!

Gewinner

Die Preisträger/innen des Manga-Wettbewerbs zusammen mit Organisator/innen und Sponsor/innen

Die besten aus 133 Einreichungen stehen fest: Heute wurden die Preise des Düsseldorfer Manga-Wettbewerbes 2017 bei einer Feier im Ekô-Haus bekannt gegeben. Die Teilnehmer/innen hatten die Aufgabe, während des Japan-Tages am 20. Mai einen vier-Panel-Manga zum Thema „Höher, schneller, weiter“ zu zeichnen. Bewertet wurden von der Jury Zeichenstil, Originalität und Themenbezug. Die Organisation des Wettbewerbs hatten in diesem Jahr erstmals die Fan-Convention Dokomi und Takagi Books in Zusammenarbeit übernommen.

Auch unser Institut war dieses Jahr wieder bei der Preisverleihung vertreten: Prof. Michiko Mae überreichte einen Buchpreis an zwei Gewinner/innen. Und unsere Studentin Désirée Richter alias Desi trat in ihrem spektakulären neuen Leucht-Outfit auf, in dem sie die selbst entworfene Figur „Inochi“ verkörpert. Mit zwei auf Japanisch vorgetragenen Anime-Songs begeisterte sie das Publikum.

Hier kommen die Namen der Preisträger/innen und Bilder dazu: :-)  Weiterlesen

Die Siegerin des Manga-Wettbewerbs 2016 steht fest!

Sieger-Manga von Anika Bohnen

Sieger-Manga von Anika Bohnen

Jetzt ist es raus: Anika Bohnen hat den Manga-Wettbewerb 2016 gewonnen! Mit ihrem detailreichen Beitrag hat sie die Jury überzeugt und darf sich über einen Flug nach Japan freuen.

Alle Preisträger/innen werden wir demnächst noch hier vorstellen.

Internationales buddhistisches Symposium im Eko-Haus

(c) Carolin Opitz

(c) Carolin Opitz

Ein internationales buddhistisches Symposium findet von Freitag, 1. April, bis Sonntag, 3. April, im Eko-Haus der japanischen Kultur in Düsseldorf statt. Das Thema der englischsprachigen Veranstaltung lautet: „What is Mahāyāna? And what are Mahāyāna scriptures?“. Ein detailliertes Exposé der Veranstaltung gibt es hier (Pdf). Interessierte Studierende sind herzlich zu dem Symposium eingeladen. Anmeldungen nimmt Dr. habil. Hermann–Josef Röllicke entgegen, Tel.: 0211–577918-214, Email: roellicke[AT]eko-haus.de.

Das Programm: 

Friday, April 1st
15.00  Takao Aoyama: Welcome address
15.15–16.30  Jens-Uwe Hartmann: Following the earliest “Mahāyāna” scriptures: The observation of asymmetries
16.45–18.00  Jonathan Silk: What is our earliest scriptural evidence for Mahāyāna Buddhism? Or: How do we recognize a Mahāyāna scripture?
18.30  Dinner

Saturday, April 2nd
10.00–11.15  Ingo Strauch: Mahāyāna in Gandhāra: The “Bajaur Mahāyāna Sūtra“
11.30–12.45 Jens Erland Braarvig: Early Mahāyāna sūtras and the culture they represent
13.00–15.00 Lunch
15.00–16.15 Jowita Kramer: Mahāyānasūtrālaṃkāra (ch. 1) and its commentaries on the authenticity of Mahāyāna
16.30–17.45 Vincent Eltschinger: Mahāyāna apologetics in Indian Sources
19.00 Dinner

Sunday, April 3rd
10.00–11.15 Imre Hamar: Khotan and the compilation of Buddhāvataṃsaka-sūtra
11.30–12.45 Shimoda Masahiro: Reconsidering the origin(s) of Mahāyāna Buddhism in the post-Linguistic Turn era

Katari-Rezitation (25. Februar) und Kyoto-Tag (27. Februar)

Ende Februar veranstaltet das japanische Generalkonsulat zwei ganz besondere kulturelle Events: Am 25. Februar findet um 18 Uhr eine katari(Erzählkunst)-Rezitation im EKÔ-Haus der japanischen Kultur statt. Die in Japan bekannte Persönlichkeit Hirano Keiko wurde im Jahr 2014 zur Kulturbotschafterin ernannt und stellt die Kunst der katari-Rezitation im Ausland vor.

Über katari:

Die mündliche Überlieferung von Geschichten (katari 語り = „Erzählen“) hat in Japan eine lange Tradition. Seit alters werden Sagen, Mythen und Legenden, Volksmärchen und Epen auf diese Weise vermittelt. Die katari-Rezitation ist daher ein wichtiges Element der japanischen Kultur, das andere traditionelle Künste Japans beeinflusst und inspiriert hat. Dabei trägt der Erzähler (kataribe 語り部) die Werke auswendig vor und fesselt das Publikum durch seine individuelle Interpretation. Weiterlesen

Neue Ausstellungen im Eko-Haus

Masanobu Mitsuyasu

Masanobu Mitsuyasu, „ohne Titel“, Lithografie und Linolschnitt auf Bütten-Papier, 56×76 cm, Auflage: 4, 2013

Diese und nächste Woche starten zwei neue Ausstellungen im Eko-Haus in Düsseldorf. Kommenden Freitag, 8. Mai 2015, wird um 18 Uhr die Ausstellung „Geordnetes Chaos im Stein“ mit druckgrafischen Arbeiten von Masanobu Mitsuyasu eröffnet, die bis 31. Mai im Kyôsei-Saal zu sehen ist. Es gibt eine Einführung von Prof. Eckhard Kremers. Darüber hinaus ist vom 12. bis zum 31. Mai 2015 im Foyer des Eko-Hauses ein Architekturmodell von Harald Otto zu sehen, das die japanische Kleinstadt Shimatakamatsu im Miniaturformat zeigt. Diese Ausstellung, die durch Dioramen aus dem Besitz des japanischen Generalkonsulats ergänzet wird, wird am Dienstag, 12. Mai 2015, um 18 Uhr in Anwesenheit des Künstlers eröffnet. Weiterlesen

Fotoausstellung: „Tage zählen“ im EKO-Haus

Copyright: Tsutomu Koiwa

Copyright: Tsutomu Koiwa

Vom 6. Januar bis 8. Februar 2015 zeigt das EKO-Haus der japanischen Kultur die Fotoausstellung des japanischen Fotografen Tsutomu Koiwa. Die Ausstellung trägt den Titel „Tage zählen“ 1988-1991 und 2011 Onagawa – die verlorene Stadt.

Es handelt sich dabei um eine fotografische Dokumentation („Szenen aus Onagawa“), die Tsutomu Koiwa bereits 1992 herausbrachte und die durch Schwarzweiß-Fotografien das Leben der Menschen in Onagawa im Schatten des Atomkraftwerkes darstellt. Die Stadt Onagawa in der Präfektur Miyagi wurde wie viele andere Städte auch am 11. März 2011 durch das Erdbeben und den Tsunami schwer beschädigt und 500 Einwohner der Stadt verloren ihr Leben. Das Atomkraftwerk, das in der Dokumentation „Szenen aus Onagawa“ thematisiert wurde musste abgeschaltet werden. Die Fotoausstellung zeigt auch an wenigen Beispielen die Zustände in der Region nach dem Tsunami.

Ausstellung und Vorträge: Japanischer Tempelbau

Plakat AusstellungVon 18. November bis 14. Dezember läuft im Eko-Haus eine Ausstellung über Tempelbau in Japan, die von drei Vorträgen begleitet wird. Unter dem Titel „Buddha in Beton – Ein Material der Ewigkeit im Tempelbau“ werden Fotografien von Jonas Gerlach präsentiert.

Der traditionelle buddhistische Tempelbau in Japan muss sich seit jeher mit einem Widerspruch abfinden: Einerseits ist der Tempel ein Ort des Verlöschens alles unbeständig Dahinfließenden, andererseits leiden die hölzernen Tempelbauten an Feueranfälligkeit: einer Form von Unbeständigkeit. Vor über 100 Jahren versprach der Eisenbeton, den Kräften der Zeit zu widerstehen. Erst viel später kam die Einsicht, dass dies eine Illusion ist. Trotzdem hat der Eisenbeton zu Veränderungen bestehender Formen und zu vielseitigen Neuschöpfungen geführt. Jonas Gerlach, Doktorand der Japanologie an der Universtiät Köln, promoviert zu diesem Thema. Eindrucksvolle Fotos, die er auf seinen Forschungsreisen gemacht hat, dokumentieren unterschiedliche Stadien dieser baulichen Entwicklung.

Die Ausstellung wird von drei Vorträgen von Jonas Gerlach begleitet, die unterschiedliche Spannungsfelder des zeitgenössischen Tempelbaus darstellen (Beginn: jeweils 18.30 Uhr):

18.11.: „Dauerhaftigkeit und Vergehen“ (Eröffnungsvortrag); Ausstellungseröffnung um 18 Uhr
25.11.: „Sinn und Zweck“
2.12.: „Modus und Mode“

Synthesizer-Benefizkonzert

kim_OLDer in Japan sehr renommierte Synthesizer-Spieler Kim Shin gibt am kommenden Donnerstag, 2. Oktober, ein Benefizkonzert zugunsten des Friedensdorfs Oberhausen im EKO-Haus in Düsseldorf. Einlass ist ab 18.30 Uhr und das Konzert beginnt um 19 Uhr. Statt eines Eintritts werden Spenden für das Friedensdorf gesammelt.

Weitere Informationen zum Künstler gibt es auf seiner Webseite.

Teeverkostung im Eko-Haus

Im Eko-Haus gibt es Anfang September neben dem Gartenfest noch eine weitere interessante Veranstaltung: Eine Grünteeverkostung mit dem Teeanbaumeister Matsumoto aus Wazuka (Kyoto) am Mittwoch, 10. September, von 18.30 bis 20.30 Uhr.

Für die Veranstaltung fällt eine Teilnahmegebühr von 10 Euro an (zahlbar vor Ort). Anfragen richten Sie bitte per Mail – gern auch auf deutsch – an Herrn Kobayashi unter obubueu@gmail.com. Ein Anmeldeformular gibt es hier.