Schlagwort-Archiv: Düsseldorf

Manga-Wettbewerb 2013: Die Sieger stehen fest!

mangawettbewerb 2013

Auch wenn nicht durchgehend strahlender Sonnenschein an der Rheinpromenande herrschte und es manchmal vielleicht auch auf das Papier tröpfelte, sind auch dieses Jahr wieder viele Manga-Fans dem Aufruf des Goethe-Instituts gefolgt und haben sich am Manga-Wettbewerb des Japan-Tages beteiligt. 260 Vier-Panel-Mangas wurden eingereicht, viele von sehr hoher zeichnerischer Qualität.

Für die zwölfköpfige Jury, die am 11. Juli die Beiträge sichtete, war die Wahl nicht leicht. Mittlerweile sind die Sieger aber gekürt und sie wurden gestern vom Goethe-Institut benachrichtigt. Die genauen Platzierungen werden jedoch erst bei der Siegerehrung bekannt gegeben, zu der das Goethe-Institut die 29 Preisträger am 4. Juli einlädt.

Nippon Performance Night im FFT

Am Vorabend des diesjährigen Japantags, dem 24. Mai, veranstaltet das Forum Freies Theater Düsseldorf ab 20 Uhr eine Nippon Performance Night, bei der japanische Künstler das Publikum mit zwei Performances und zwei Konzerten erfreuen werden. Weiterlesen

Modernes Japan bei der „Nacht der aufgeschobenen Hausarbeiten“

ulbOb schon lange aufgeschoben oder gut im Plan, bereits mittendrin oder ganz am Anfang – diese Nacht gehört dem Schreiben! Am Donnerstag, 7. März, bietet von 18 bis 23 Uhr die „Nacht der aufgeschobenen Hausarbeiten“ in der ULB vielfältige Unterstützungsangebote und eine tolle gemeinsame Arbeitsatmosphäre mit Kaffee für kreative Höhenflüge. Mit dabei ist auch Elisabeth Scherer, die Studierenden des Fachs Modernes Japan von 19 bis 21 Uhr mit Rat und Tat zur Seite stehen wird.

Ein Veranstaltungsprogramm mit kleinen Workshops soll bei Problemen mit der Hausarbeit auf die Sprünge helfen. Geplante Themen sind:

  • Arbeitstechniken und Zeitmanagement
  • Themenfindung, Aufbau und Gliederung
  • Literaturrecherche, Literaturverwaltungsprogramme
  • Richtiges Zitieren
  • Tipps & Tricks zu Formatierung und Textverarbeitungsprogrammen
  • Schreibblockaden und Motivationsprobleme

Den aktuellen Stand des Programms finden Sie hier.

Takenokai bittet um Unterstützung!

Vielleicht habt ihr bereits von Takenokai gehört? Es handelt sich um einen Verein bzw. ein Begegnungs- und Hilfsnetzwerk, der sich in erster Linie damit beschäftigt, inwiefern den japanischen Senioren in Deutschland bzw. hier vor Ort in Düsseldorf geholfen werden kann. (Weitere Infos hier)
Da sie auch die Kooperation Bambusgarten mit der Diakonie in Düsseldorf  „Leben im Alter Oberkassel“  betreuen und diese Homepage überarbeitet werden soll, seid ihr gefragt! Habt ihr bereits in Kursen Referate oder Hausarbeiten zum Thema „Altern in Japan/Deutschland“ gehalten bzw. geschrieben? Seht ihr vielleicht nützliche Informationen, die man auch auf die Homepage setzen könnte? Dann fasst euer Thema in einem kurzen Abschnitt zusammen und sendet es an: kontakt@takenokai.de

Solltet ihr noch weitere Fragen oder Anregungen haben, meldet euch einfach bei der angegebenen E-Mail-Adresse oder unter karin.kwak@uni-duesseldorf.de

Vielen Dank!
Karin Kwak

Kimono-Ausstellung

Eine Ausstellung mit prächtigen Kimono aus der Sammlung von Ruth Jäschke gibt es vom 30. Oktober bis 25. November 2012 im Eko-Haus der Japanischen Kultur in Düsseldorf. Unter dem Titel „Blütenzauber und Farbenpracht“ werden Kimono aus dem 20. Jahrhundert gezeigt, wie sie auch heute noch Verwendung finden: Vom bunten Kinderkimono über schlichte Männergewänder bis hin zum reich dekorierten Hochzeitsumhang. Ein Schwerpunkt der Ausstellung liegt auf dem furisode, dem dekorativen, farbenprächtigen Gewand, das heute vor allem beim Volljährigkeitsfest getragen wird.

Am Donnerstag, 8. November, trägt Ruth Jäschke um 19 Uhr im Eko-Haus auch zu dem Thema vor:  „Der Kimono: Kleidung, Kunstwerk und visuelle Botschaft“.

Die Öffnungszeiten sind Dienstags bis Sonntags von 13 bis 17 Uhr, der Eintritt ist frei.

Nähere Informationen können hier heruntergeladen werden.

 

Erstsemester Begrüßung und Orientierung

Zum Studienstart lädt das Institut für Modernes Japan alle Studienanfänger/innen herzlich zum Orientierungstutorium ein.

Für Kernfach-Studierende findet die Veranstaltung am Dienstag 2. Oktober 2012 von 10:30-18:00 Uhr in Raum 23.21.U1.46 statt und für Ergänzungsfach-Studierende am Donnerstag 4. Oktober 2012 von 10:30-18:00 Uhr in Raum 23.21.U1.44.

Im Orientierungstutorium geben Tutor/innen und die Fachschaft Modernes Japan wichtige Tipps und Informationen für den Studienstart und das Studienleben sowie Hilfestellungen für die Orientierung auf dem Campus. Im Rahmen dieser Veranstaltung stellt sich auch das Institut für Modernes Japan vor und begrüßt alle Erstsemester. Fragen sind ausdrücklich erwünscht und herzlich willkommen! Außerdem wird es nützliche Tipps von den Japanisch Lektoren zum Sprachkurs und Japanisch-Lehrmaterialien geben*.

Das Orientierungstutorium ist Teil des Moduls „Einstieg in das Studium Modernes Japan“ und muss im ersten Semester belegt werden (Pflichtveranstaltung).

Bitte melden Sie sich ab dem 1. September im LSF (Online-Vorlesungsverzeichnis) für diese Veranstaltung an.

Bei Fragen oder wenn Sie aus guten Gründen nicht am Orientierungstutorium teilnehmen können, wenden Sie sich bitte an Celia Spoden

 

Terminübersicht

Dienstag, 2.10.2012 von 10:30-18:00 Orientierungstutorium Kernfach Raum 23.21.U1.46

Donnerstag, 4.10.2012 von 10:30-18:00 Orientierungstutorium Ergänzungsfach Raum 23.21.U1.44

 

Wir freuen uns auf eine rege Beteiligung und wünschen schon jetzt einen guten Start ins Studium!

 

*Weitere wichtige Informationen zum Sprachkurs finden Sie hier!

„Gästezimmer“ mit Performance und Film zu Fukushima

Die Düsseldorfer Hans-Peter-Zimmer-Stiftung veranstaltet am Samstag, 23. Juni, ab 20 Uhr ein „Gästezimmer“, das sich mit der Katastrophe in Japan und den Folgen auseinandersetzt.

Die Choreographin Chikako Kaido sucht in ihrem Performance-Solo Today I‘ve Had An Infusion nach Verarbeitungstrategien und bringt die Hilflosigkeit gegenüber dieser Dramatik auf eine sehr körperliche Art zum Ausdruck. Unterstützt wird die Künstlerin dabei von Antonio Stella und Shunsuke Oshio (Ai) begleitet die Aufführung musikalisch. Im Anschluss wird der Dokumentarfilm Radioactivists der beiden deutschen Filmemacherinnen Julia Leser und Clarissa Seidel gezeigt, der sich der Protestbewegung in Japan nach Fukushima widmet. Im Anschluss besteht die Möglichkeit, mit den Filmemacherinnen über ihr Werk zu diskutieren.


Kontakt/Adresse: 

Hans Peter Zimmer Stiftung
Ronsdorfer Str. 77a im ehemaligen CON-SUM
D-40233 Düsseldorf
+49-211 733 81 36
info@hpz-stiftung.org


Kurzvorstellung des Films „Radioactivists“

Seit der Katastrophe am 11. März erlebt Japan gesellschaftspolitische Erschütterungen von historischer Bedeutung. Besonders in Tokio entfacht ein Protest, der sich vor allem  gegen die Regierung, Atomaufsichtsbehörde und den Energiekonzern TEPCO richtet. Straßenproteste galten hier bisher als seltener Anblick. Eine Protestkultur ist im Japan der „nuller“ Jahre quasi nicht existent. Eine Ausnahme bildet lediglich die Gruppe kreativer Aktivisten des Shirōto no ran, dem „Aufstand der Amateure“. In dem alternativen Viertel Kōenji treten sie für mehr Freiheit im öffentlichen Raum Tokios sowie eine einfallsreiche Do It Yourself-Kultur ein.

Die Aktivisten um Shirōto no ran organisierten am 10. April, knapp einen Monat nach der Katastrophe, die größte Demonstration in Japan seit den 1970er Jahren. Mehr als 15.000 Teilnehmer demonstrierten an diesem Tag gegen Atomkraft. Dabei geht es den meisten Aktivisten der japanischen Anti-Atom-Demos um mehr als den Atomausstieg. Sie wollen auch auf die schlechten Arbeits- und Lebensbedingungen sowie die fehlenden Freiräume für ihre persönliche Entfaltung aufmerksam machen.

Der Dokumentarfilm ‘Radioactivists – Protest in Japan seit Fukushima’ setzt an dieser Stelle an, begleitet die Protestbewegung, zeigt die Hintergünde auf und lässt die kritischen Stimmen zu Wort kommen, die – nicht nur in Japan – immer lauter werden.

Interkulturelle Kommunikation im Kleinen – Das Sprachtandem

Ein Beitrag von Sandrina Pichowsky

Tipp: Einen Tandempartner oder eine Tandempartnerin kann man z.B. über einen Aushang an den schwarzen Brettern der Uni finden. Außerdem hilft unsere Sprachlektorin Kaori Fujita gerne bei der Suche.

Makiko, Marius, Kathrin und Tomoko beim Japanisch essen

„Tandem? Was ist das denn?“, wird es wohl den meisten Modernes-Japan-Studierenden durch den Kopf gegangen sein, als sie zum ersten Mal von diesem Begriff gehört haben. Manch einem wird vielleicht auch der Gedanke an das berühmte Zweisitz-Fahrrad eingefallen sein. Das Prinzip funktioniert auch so ähnlich. Man trifft sich mit einem Muttersprachler einer Sprache (in diesem Artikel einem/r Japaner/in) und bringt sich gegenseitig die eigenen Muttersprachen bei. Diese Art zu lernen ist allerdings nicht auf persönliche Treffen beschränkt, man kann es auch per E-Mail, Video-Chat oder Telefonat ausüben. Das schauen wir uns Mal am Beispiel einiger Studenten unseres Instituts und deren Tandempartnern an.

Warum haben sie sich für das Tandem entschieden? „Ich finde das Tandem ist eine gute Möglichkeit Japanisch zu lernen, ohne dafür nach Japan fliegen zu müssen.“ meint Sina, 21. Der praktische Erwerb der Sprachkenntnisse außerhalb der Universität bewegte die meisten dazu, an einem Tandem teilzunehmen.  Kathrin zum Beispiel wurde von einem Kommilitonen darauf gebracht sich eine Tandempartnerin zu suchen. Mittlerweile hat besagter Kommilitone das Studium abgebrochen, aber sie ist immer noch dabei. Sie trifft sich mit ihrer Tandempartnerin schon seit 1 ½ Jahren jeweils einmal die Woche und ist noch immer begeistert: „Tandem ist wirklich etwas fürs Herz! Es kann durchaus zeitintensiv sein, aber man bekommt auch viel zurück.“ Da es für sie und Makiko, ihrer Tandempartnerin, das erste Tandem war, mussten sie erst für sich herausfinden wie sie am besten miteinander umgehen sollten. Hauptsächlich führen die beiden ein nettes Gespräch miteinander, obwohl Kathrin sich besonders am Anfang noch Fragen überlegt hat, die sie Makiko gestellt hat. Sie treffen sich auch so, zum gemeinsamen Kochen oder Eis essen.

Soya und Vera beim Tandem

So gut wie alle Befragten sprachen davon, dass sich ihre Unsicherheiten in der japanischen Sprache nach einigen Treffen bedeutend gelegt hatten. „Ich wäre durchaus in der Lage einem Japaner etwas im Notfall erklären zu können“, bestätigt Vera. Sie und ihr Tandempartner fanden sich über einen Aushang am schwarzen Brett in der Universität. Sie unterhielten sich zum Beispiel über den unterschiedlichen Aufbau von deutschen und japanischen Häusern. Soya, ihr Tandempartner, kam eher zufällig nach Düsseldorf, um hier an der Kunstakademie zu studieren. Ihm fiel es am Anfang schwer, sich an Deutschland zu gewöhnen, aber mittlerweile hat er sich eingewöhnt. Das Tandem, von dem er von Freunden gehört hatte, gefällt ihm sehr gut. „Endlich kann ich Deutsch üben. An der Akademie komme ich eher selten dazu. Dort spreche ich meist nur Englisch.“ Er empfindet Deutsch Lernen als schwer, allen voran da es so „anders klingt als Japanisch“ und der Satzbau sehr verschieden ist. Jedoch die größte Schwierigkeit für die beiden ist es, ihre unterschiedlichen Zeitpläne zu koordinieren. „Das Tandem war eine gute Entscheidung“, erklärt Soya und beide wollen sich auch weiterhin treffen.

Katharina hingegen muss diesen Schritt erst noch tätigen. Sie steht kurz vor ihrem ersten Treffen mit ihrer Tandempartnerin und ist schon sehr gespannt, wie es sich entwickeln wird: „Ich hoffe, ich kann von meiner Tandempartnerin mehr über Japan und die Japanische Kultur lernen.“

Shigeru beim Korrigieren

Das Ende für seine Tandemaktiviäten in Deutschland rückt für Shigeru, 38, immer näher. Er wurde vor 4 Jahren nach Deutschland versetzt und blickt der baldigen Rückkehr nach Japan im Herbst etwas wehmütig entgegen: „Bevor ich nach Deutschland kam, kannte ich schon einige deutsche Produkte, auch von Berufswegen her“ – er ist Testfahrer – „wie zum Beispiel BMW, Mercedes Benz und Porsche.“ Er nimmt an einem Englisch/Japanisch–Tandem teil, da er gerne mit Menschen aus der ganzen Welt kommunizieren möchte. Seine Tandempartnerin, eine Deutsche, hat für ein Jahr in England gelebt und schien dafür geeignet zu sein. Mit ihr zusammen ist er auch nach Berlin gefahren, um etwas über die Geschichte der Stadt zu lernen.  Auf die Frage, welche Stadt in Deutschland ihm besonders gefallen hat, antwortete er: „Düsseldorf!“ Die Altstadt mit der Rheinpromenade, das leckere Altbier sowie die netten Leute hier, die er Dank des Tandems kennengelernt hat, haben es ihm angetan. Nachdem er nach Japan zurückkehrt ist, wird er anderen empfehlen nach Deutschland zu gehen, wenn für sich eine Chance besteht Auslandserfahrungen zu sammeln.

Zeitgenössische Japanische Fotografie – Vortrag

Foto: Takashi Homma

Am 18. November 2011 wird Herr Takashi Homma einen Vortrag über die zeitgenössische japanische Fotografie halten. Der Vortrag findet um 19 Uhr im Künstlerkeller im Malkasten, Hentrichhaus statt. Im Anschluss wird es ein Künstleressen geben. Weiterlesen