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Symposium zu Familienpolitik in Japan und Deutschland auf Mediathek der HHU

doingfamily

Podiumsdiskussion am ersten Tag des Symposiums

Am 9. und 10. Januar 2015 fand im Haus der Universität eine öffentliche Dialogveranstaltung unter dem  Thema  „Familienpolitik in Japan und Deutschland zwischen ‚Womenomics‘ und ‚Doing Family‘“ statt. Veranstalter waren das Institut für Modernes Japan der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf, das Japanische Kulturinstitut Köln (Japan Foundation) und die Universität Tsukuba. Während der zweisprachig durchgeführten, simultan gedolmetschten Veranstaltung referierten renommierte japanische und deutsche Vertreter aus Wissenschaft und Politik und standen dem Publikum zur Diskussion zur Verfügung.

Erläutert wurden konkrete Veränderungen in der aktuellen Familienpolitik beider Länder. Dazu wurden gegenwärtige Entwicklungen sowie Kampagnen und Netzwerke, welche daran beteiligt sind, die familiäre Situation für Frauen, Männer und Familien in Japan und Deutschland positiv zu verändern, thematisiert. Auch theoretische Fragen bezüglich des Rahmens und der Ressourcen, die Gesellschaften in der heutigen Zeit bereitstellen müssen, damit im Sinne eines „Doing Family“ die Anforderungen des Familienlebens erfüllt werden können, wurden behandelt.

Zu den Referenten zählten:
Prof. Dr. Miyoko Motozawa (Universität Tsukuba)
Dr. Karin Jurczyk (Deutsches Jugendinstitut München)
Dr. Barbara Holthus (Universität Wien)
Prof. Dr. Uta Meier-Gräwe (Justus-Liebig-Universität Gießen)
Klaus Bösche (Ministerium für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport, Nordrhein-Westfalen)
Koichi Hiraoka (Japanische Botschaft in Berlin)
Prof. Dr. Martin Seeleib-Kaiser (Oxford Universität)
Prof. Dr. Yoko Tanaka (Universität Tsukuba)
Prof. Dr. Annette Schad-Seifert (Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf)
Prof. Dr. Masako Ishii-Kuntz (Ochanomizu Universität Tokyo)

Das komplette Programm inklusive der Vortragstitel lässt sich hier finden.

Alle Vorträge sind in Videoform in der Mediathek der Heinrich-Heine-Universität abrufbar.

Infos zur Ausreise aus Japan

Das akademische Auslandsamt der Uni Heidelberg sammelt aktuelle Informationen zur Ausreise aus Japan, die Studierenden, die sich noch dort befinden, nützlich sein können. Falls Sie noch weitere aktuelle Informationen haben, melden Sie sich bei uns. Hier die Informationen, die sich aus Zuschriften von Studierenden gestern und heute ergeben haben (anonymisiert):

„sollten Ausreisende in Korea stranden, ist natürlich die Botschaft zuständig.“ (gemeint die Botschaft in Korea)

„Aus eigener Erfahrung: Sollte jemand eine Fahrt zum Narita-Flughafen in Betracht ziehen, so gibt es die Moeglichkeit den Narita-Shuttle-Bus zu nutzen. Dies wurde mir ebenso von der Deutschen Botschaft in Tokyo empfohlen.
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http://www.narita-airport.jp/en/access/bus/index.html
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Da die Zuege nun aufgrund der zeitweisen Stromunterbrechung unregelmaessig fahren, sollte man sich vorher informieren, wann diese verfuegbar sind. Die Shuttlebusse fahren fruehestens gegen 6Uhr am Morgen. Die Strassen waren z.B. am Dienstag 15.03. morgens frei und man kam vom Yokohama-Bahnhof ohne Probleme zum Flughafen (Preis pro Person: ca. 3000 Yen / Dauer: ca. 1h30min).“

„Ich kann bestätigen, dass die Anreise nach Narita mit dem Bus (Airport Limousine Bus) derzeit am besten zu gehen scheint. Bei mir gab es keine Verspätungen, jedoch sollte man diese großzügig einkalkulieren. Der Bus war bis auf den letzten Platz besetzt, man sollte also rechtzeitig da sein um einen Platz zum gewünschten Abfahrtszeitpunkt zu erhalten. Mein Flug war überbucht, wir sind jedoch mit freien Plätzen gestartet, da es nicht alle rechtzeitig zum Flughafen geschafft haben.

Ich empfehle die Übernachtung in einem der Hotels am Flughafen, die ein eigenes Shuttle-Service haben und vorzugsweise Internet, sodass man das Rückflugticket soweit möglich bereits online kauft. Die Schlangen bei den Ticketverkaufschaltern sind sehr lang, aber zivilisiert und gut geregelt.

Am 15. März war am gesamten Flughafen Narita der WiFi Internetservice kostenlos. Anrufe über Telefone ins Ausland waren ebenfalls kostenlos, auch wenn dies nirgendwo angemerkt war. Mit 100 Yen konnte ich jedoch minutenlang telefonieren und erhielt das Geld wieder zurück. Ich habe die 001 010 Vorwahl verwendet.“

„wir sind am Flughafen Kansai bei Ôsaka und werden heute noch den Rückflug antreten.

Falls noch jemand versucht direkt am Flughafen ein Ticket zu bekommen, so können wir nur davon abraten. Uns wurden Tickets zwischen 3000 und 5000 Euro angeboten, was natürlich (fast) unbezahlbar ist.

Die KommilitonenInnen sollten es lieber über die bekannten Online-Flugservice-

Gesellschafter (bsp. www.opodo.de
<http://www.opodo.de> oder www.fluege.de <http://www.fluege.de>) probieren. 

Was wir beim Buchen unseres Fluges zusätzlichg bemerkt haben, ist die Tatsache, dass man nicht direkt einen Ort in Deutschland als Zielflughafen angeben sollte sondern es besser ist, auf einen Airport in den umliegenden europäischen Ländern auszuweichen. Die Verbindungen innerhalb der Europäischen Union sind recht kostengünstig.

Als Bespiel kann unser Flug dienen: Vom Kansai Airport über Hongkong nach London (Flug 1) und weiter von Heathrow nach Berlin (Flug 2).“

Hierzu kam noch:

„Die Information über die Preise am Flughafen kann ich bestätigen.
Vermutlich ist es besser online zu buchen. Ich habe gute Erfahrungen mit expedia.co.jp gemacht. Meines Wissens werden online aber keine Tickets für die nächsten 24 Stunden gehandelt. In diesem Fall bleibt nur der Flughafen oder Anfragen direkt bei einzelnen Fluglinien.“

Stand: 16.03.2011

„es war gut moeglich noch Flugtickets zu kaufen ueber die Website www.kayak.com (ung. 1200 Euro fuer Hin- und Rueckflug Deutschland/Japan). Ein grosses Problem allerdings stellten die Zugverbindungen zum Flughafen Narita dar. Wegen der Stromausfaelle war der Zugverkehr extrem unzuverlaessig (die Linien werden ueber ganze Stunden entweder vollends eingestellt, oder die Zuege halten extrem lange an den einzelnen Bahnhoefen), und ich wuerde allen Leuten empfehlen, entweder schon einen Tag vorher zum Flughafen zu fahren und dort zu uebernachten oder anderweitig (Bus oder Taxi) dort hinzukommen. Sonst koennte die Gefahr hoch sein, den Flug zu verpassen.“

Noch ein weiterer nützlicher Hinweis, der mich heute erreichte:

http://acimacorporation.com/index.html

Hier können Ausländer über Skype kostenlos anrufen und Auskunft/ Dolmetschservice bekommen.“