Vortrag zur Filmuntertitelung

untertitelEinen Vortrag zum Berufsbild des Deutsch-Japanisch-Übersetzers im Bereich Filmuntertitelung gibt es am Donnerstag, 18. April, um 16.30 Uhr im Hörsaal 3F. Reglindis Helmer, die selbst in diesem Bereich tätig ist, erläutert, was ihr Beruf alles umfasst. Alle Interessierten sind herzlich eingeladen.

Poster zur japanischen Kultur: Die Gewinner!

Shôjo-Manga, Friedenspark in Hiroshima, Sumo, Heike Monogatari … Unsere Erstis haben im Wintersemester in der Kultureinführung fleißig zu den verschiedensten Themen der japanischen Kultur recherchiert und dazu Poster entwickelt. Die Studierenden haben im Seminar die besten Werke gewählt, die nun schon seit einer Weile unseren Institutsflur zieren. Die kleine Ausstellung “Facetten der japanischen Kultur” bietet kompakte, leicht verständliche Informationen, die manchmal vielleicht auch die Wartezeit auf eine Professoren-Sprechstunde etwas verkürzen können.

Fotoausstellung 2

Aus der Ausstellung haben die Dozierenden unseres Instituts mittlerweile auch noch ihre Favoriten gewählt. Den ersten Platz belegt das Poster von Maike Eßer und Nicole Kurlej, das einen Kabuki-Schauspieler in Frauenrolle (sogenannter onnagata) zeigt. Herzlichen Glückwunsch! Auf Platz zwei landete ein Poster zum Friedenspark in Hiroshima (Denise Hoferichter, Timo Böttcher, Jenifer Jaworowski) und auf Platz drei eines zu dem Neujahrsfest o-shôgatsu (Sebastian Meyer).

Die Preisträger können sich bei Stephanie Klasen und Elisabeth Scherer melden, um ihre Preise abzuholen :-)

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Das Siegerposter (zum Vergrößern anklicken)

Coaching für Studierende

Stress, Prüfungsangst oder einfach nur “Aufschieberitis”? Der Studierendenservice unserer Universität bietet auch im Sommersemester 2013 wieder ein kostenloses Gruppen- und Kursprogramm, das Studierenden helfen soll, kleine oder größere Hürden im Studium zu überwinden.

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Praktische Unterstützung bei der konkreten Studiengestaltung bieten Coaching-Workshops zu Lernorganisation und Zeitmanagement sowie zur persönlichen “Study-Work-Life-Balance”. Angebote zur Bewältigung von Prüfungsangst bei mündlichen oder schriftlichen Prüfungen sorgen für mehr Selbstvertrauen und bessere Prüfungsergebnisse. In Gruppensitzung unter psychologischer Betreuung wird der persönliche Entwicklungsprozess von Studierenden begleitet, z.B. wenn sie das Gefühl haben, im Studium nicht recht vorwärts zu kommen und immer an denselben Stellen festzustecken. Mit autogenem Training und kleinen Auszeiten können sich Studierende für die Anforderungen des Studienalltags stärken.

Das genaue Programm finden Sie hier auf den Seiten des Studierenden-Service-Center. Hier können Sie auch eine übersichtliche Pdf-Datei mit allen Kursen herunterladen.

Wichtig: Anmeldung im LSF

Wie einige Studierende schon bemerkt haben, hat die Anmeldefrist für alle Seminare dieses Semester früher geendet (am 7.4.). Dies liegt an einer internen Systemumstellung. Die meisten Seminare unseres Instituts erhalten nun eine “Nachrücker-Frist” bis zum 19.4., so dass Sie sich auch nachträglich noch anmelden können. Bei einigen Seminaren ist das schon passiert, bei anderen wird es im Verlauf der Woche noch geschehen.

Für Sie als Studierende bedeutet das: Sie werden sich für die meisten Veranstaltungen noch anmelden können. Gehen Sie einfach zu den entsprechenden Seminaren und melden Sie sich nachträglich im LSF an.

Benefizveranstaltung in Erkrath

Der Ortsverband Bündnis 90/Die Grünen Erkrath organsiert am Sonntag, 14. April, eine Benefizveranstaltung für Kinder in der Katastrophenregion Japans. Der Erlös der Veranstaltung geht an eine Non-Profit-Organisation in Iwaki (Präfektur Fukushima). Nähere Informationen finden sich auf folgendem Flyer:

Flyer_ganz_neu.doc

Vortragsreihe: Gespenster und Dämonen in der japanischen Kulturgeschichte

Im April gibt es im Eko-Haus in Düsseldorf eine kleine Vortragsreihe, die sich japanischen Geistern und yôkai widmet. Jeweils donnerstags um 18.30 Uhr geht es im Eko-Saal um schaurige Gestalten, ihre Wurzeln und ihre gegenwärtigen Inkarnationen. Hier das Programm:

geistDo 11.04.
Dr. Elisabeth Scherer (Düsseldorf):
“Rache und Verführung im weißen Gewand: Weibliche Geister in der japanischen Kulturgeschichte”

Zerzauste schwarze Haare, ein weißes Kleid, unausweichliche Rache: Die japanischen Geister, die meist weiblichen Geschlechts sind, gelten heute weltweit als Ikonen des Horrorkinos. Doch woher kommt dieses stereotype Äußere, was treibt die Geister an, und warum sind sie so häufig weiblich? Der Vortrag verfolgt die Spuren der weiblichen Geister in der japanischen Kulturgeschichte und widmet sich dabei unter anderem dem japanischen Theater, Holzschnitt–Künstlern und den Kino–Geistern.

Do 18.04.
Dr. des. Nicole Fujimoto (München):
“Yōkai 妖怪 in der Edo–Zeit: Gespenstisches zwischen(Aber)glaube, Spiel und Pop”

Die Edo–Zeit (1603–1868) ist reich an phantasievollen Darstellungen gespenstischer Figuren (yōkai) wie einäugigen Tōfuträgern, langhalsigen Ölschleckerinnen oder Katzenmonstern. Zwar lassen sie sich zu einem Teil auf den Volksglauben zurückführen, aber der Vortrag zeigt auch, wie die yōkai als “Stars” in der städtischen Kultur ein besonderes Eigenleben entwickelten und zur Attraktion und zum Publikumsmagneten nicht nur in Theater, Literatur und Holzschnittkunst, sondern auch zum Beispiel in Schaustellergeschäften, Schießbuden und Spielzeug wurden.

Do 25.04.
Timo Thelen M.A. (Düsseldorf)
“Von Monstern zu Kuscheltieren: Über japanische Fabelwesen in Anime–Filmen”

Das Mittelalter in Japan war eine Epoche Furcht einflößender Kreaturen. Die Monster, die einst für Angst und Schrecken sorgten, blieben durch Bilder und Erzählungen bis in die Gegenwart lebendig. Allerdings hat sich ihr Aufgabenbereich elementar verändert. Anstatt Menschen zu belästigen, zu täuschen oder sogar zu töten, schützen sie im heutigen populären Medium des Anime–Films die bedrohte Umwelt, berichten von einer besseren Vergangenheit und wollen die Menschen über Moral und Ethik belehren. Anhand zahlreicher Beispiele wie GeGeGe no Kitaro, Mein Nachbar Totoro und Pompoko wird gezeigt, wie die Transformation von Monstern zu Kuscheltieren schrittweise vollzogen wurde und wie die Diskurse um Japanizität und Heimat dabei beteiligt waren. Es wird kein Vortrag zum Gruseln, sondern zum Staunen werden.

Praktikumsangebot in Tokyo

Bei der Japanisch-Deutschen Gesellschaft Tokyo ist ab dem 1. Oktober 2013 eine Praktikantenstelle für sechs Monate zu besetzen. Hier die Informationen:

Aufgabenbereiche:
- Planung und Leitung von Veranstaltungen
- Übersetzen (Japanisch-Deutsch, Deutsch-Japanisch), Dolmetschen
- Unterstützung bei der täglichen Büroarbeit
- Assistenz bei der Vorbereitung unserer Deutsch-Unterrichtsstunden
- Betreuung von Gästen, Mitgliedern und Teilnehmern bei Veranstaltungen
- Kontaktpflege sowie Beantwortung von Anfragen bezüglich Deutschland (E-Mail, Telefon)
- weitere kleinere Aufgaben (Geschirrspülen, Kochen von Tee und Kaffee)

Erforderliche Kenntnisse:
- Fortgeschrittene Kenntnisse des Japanischen (reibungslose Kommunikation mit Mitarbeitern, Mitgliedern und Teilnehmern unserer Veranstaltungen)
- Kenntnisse im Umgang mit den gängigen MS Office-Anwendungen (Excel, Word, Powerpoint) (HTML-Kenntnisse wünschenswert)

Benötigte Unterlagen:
- Lebenslauf mit aktuellem Lichtbild (japanisch, deutsch)
- Motivationsschreiben (japanisch, deutsch)
- Empfehlungsschreiben (wenn möglich)
- Zeugnis oder sonstige Nachweise Ihrer Sprachkenntnisse (optional)

Das Praktikum wird nicht vergütet, es wird jedoch ein Mietkostenzuschuss in Höhe von 35,000 Yen geleistet.

Bewerbungsschluss: 29 .April 2013.

Die Ausschreibung finden Sie zudem auf der Portalseite KOPRA.

Koto-Konzerte von Yamaji Miho

Foto_Yamaji_MihoDie Koto-Spielerin Yamaji Miho kommt auf Ihrer Europa-Tournee im April auch nach Düsseldorf und Köln. Musikfreunde erwartet ein abwechslungsreiches Programm aus populären japanischen Melodien, traditionellen und modernen Stücken. Der Entritt ist frei.

Die beiden Konzerte finden an folgenden Terminen statt:

  • am Dienstag, dem 9. April 2013, um 19.30 Uhr im EKO-Haus der Japanischen Kultur (Brüggener Weg 6, 40547 Düsseldorf)
  • am Mittwoch, dem 10. April 2013, um 19.00 Uhr im Japanischen Kulturinstitut Köln (Universitätsstr. 98, 50674 Köln)

Yamaji Miho begann im Alter von fünf Jahren mit dem Spiel der Koto, der traditionellen japanischen Wölbbrettzither. Später studierte sie an der Tokyo National University of Fine Arts and Music (Tokyo Geijutsu Daigaku), nahm 1997 am 42. NHK- Kurs für Hochbegabte im Bereich japanische Musik (Hōgaku Ginōsha Ikuseikai) teil und erhielt im Rahmen eines Stipendiums des Bunkachō (Agency for Cultural Affairs) Unterricht bei der renommierten Koto-Meisterin Sawai Kazue (*1941).

Inzwischen hat sich Yamaji Miho als herausragende Koto-Musikerin etablieren können und mehrfach erste Preise bei Musikwettbewerben in Japan gewonnen. Sie ist landesweit unterwegs und im japanischen Rundfunk und Fernsehen zu hören. Ihre Vielseitigkeit zeigt sich u.a. an der Kooperation mit Rakugo-Künstlern, Auftritten auf Nō-Theater-Bühnen sowie mit Chören, Orchestern und Big Bands.

Die MRG-Ergebnisse sind da

Erst einmal herzlichen Glückwunsch an alle, die bestanden haben.

Sie können die Ergebnisse hier einsehen. Es gibt aber wie immer auch einen Aushang im Glaskasten am Institut.

Zur Nachschreibeklausur am 04.04.13 (Geb. 23.02.02.81, 10 Uhr) kann man sich noch bis Montagvormittag bei mir oder Fr. Scherer anmelden. (Notfalls legen Sie die Anmeldung in unser Fach im Sekretariat)

Das MRG-Fragenforum auf ILIAS ist weiter offen. Wer nicht als Teilnehmer der letzten Kultureinführung bereits einen Zugang hat, kann mir oder Fr. Scherer eine Mail schreiben.

Eine Einsicht der Klausur ist nach vorheriger Terminabsprache möglich.

Beste Grüße

Steffi Klasen

 

5. Face-to-Face Tandem mit der Nanzan-Universität

Dieses Jahr wird bereits zum 5. Mal das Face-to-Face-Tandem zwischen Studierenden der HHU und der Nanzan-Universität Nagoya durchgeführt. Die Studierenden der Nanzan besuchen für einen Monat einen Deutschkurs bei der IIK. Zur Förderung der Interaktivität und des Austauschs mit etwa gleichaltrigen deutschen Studierenden wurde dieses Tandem 2009 zum ersten Mal veranstaltet und wird seitdem fortgeführt.

 

Die 25 Studierenden und ihre Lehrer Herr Hayashida und Herr Bayerlein kamen am 3. März abends in Düsseldorf an und am 05. März fand das erste Zusammentreffen der Tandemteilnehmer im „Schlüssel“ in der Altstadt statt. Damit jeder Teilnehmer die Chance hatte, sich zu unterhalten wurde darauf geachtet, dass die deutschen und die japanischen Studierenden gemischt sitzen, was sich jedoch fast selbstverständlich in Gang setzte. Zwischen Speisekartenübersetzungen und ersten Vorstellungsrunden tauschten sich die Studierenden untereinander über die unterschiedlichsten Dinge aus und die Unterhaltungen gerieten nicht ins Stocken. „Was ist denn Spanferkel?“ „Sind die Mengen in Deutschland immer so groß?“ „Warum studierst du Japanisch/ Deutsch?“ „Warst du schonmal in Japan/ Deutschland?“ Es war eine ausgelassene Stimmung in der sich alle Anwesenden sichtlich wohlfühlten und Spaß daran hatten, sich mithilfe ihrer erlernten Sprache zu verständigen und gemeinsam zu lachen.

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Als Aufbruchstimmung aufkam, zeigte sich das jährlich festgestellte Phänomen der Bezahlung. Viele Japaner waren nicht im Bilde, wie es in Deutschland üblich ist zu bezahlen. Gibt es eine Rezeption, an der man bezahlt? Muss man von sich aus sagen, dass man bezahlen will? Was ist Trinkgeld?

Als jedoch auch diese Verwirrungen geklärt waren lichtete sich die gesellige Gruppe Stück für Stück und der Heimweg wurde angetreten.

 

Heute am 06. März trafen sich die Hälfte der Teilnehmer vormittags und die Hälfte der Teilnehmer nachmittags zum gemeinsamen Tandem im Institut.

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Nachdem sich zunächst abwechselnd auf Deutsch und Japanisch in Paaren vorgestellt wurde, fanden sich die Studierenden in Gruppen zusammen, um sich über die Themen „Essen“ und „Düsseldorf/ Nagoya“ zu unterhalten. Die Gruppen von 4-5 Leuten (im Idealfall 2 Deutsche – 2 Japaner) hatten sowohl von japanischer als auch von deutscher Seite Material zur den jeweiligen Themen vorbereitet und mithilfe von Fotos, Kochbüchern, Flyern und anderen Hilfsmitteln vertieften sich die Teilnehmer in ihren Unterhaltungen. Auf die Nachfrage ob alles in Ordnung sei oder ob es langweilig würde kam einstimmig die Antwort: „Es macht Spaß!“

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Caroline Fest