Konzert: Eternal Japan

Ein Konzert mit Shinobue und Schlagzeug unter dem Titel “Eternal Japan” gibt es am Vorabend des Japan-Tags, 24. Mai (Freitag), um 19.30 Uhr im Eko-Haus in Düsseldorf. Gespielt werden ein Medley japanischer Volksmusik und Kompositionen der beiden Musiker. Der Eintritt ist frei.

Satoshi Katano stammt aus Sawara (Präf. Chiba). Mit neun Jahren begann er, Shinobue zu spielen und wurde früh Mitglied der Volksmusikgruppe “Yokura geizaren”. 2005 wurde er als Kulturbotschafter für Chiba nach Wisconsin (USA) entsandt, wo er Volksmusik aus Sawara spielte. In seinen Konzerten bringt er die traditionellen japanischen Elemente der Musik aus Sawara und westliche Genres zusammen. – Satoru Sawada stammt aus Nobeoka (Präf. Miyazaki). 2005 begegnete er dem weltbekannten Perkussionisten Semba Kiyohiko, dessen Schüler (kotsuzumi–und taiko–Trommeln) und Assistent er wurde. Er spielt in Rock–, Soul– und Blues–Bands, singt während seines Drummings, schreibt eigene Stücke und spielt mit bekannten Popgrößen in Japan zusammen.

eternal japan

[Vortrag] “Gesundheitsfolgen von Fukushima – Ein Kinderarzt berichtet”

genpatsuneindankeDiesen Monat lädt der “Atomkraftfreie Welt – SAYONARA GENPATSU e.V.” zu einem Vortrag über die Gesundheitsfolgen von Radioaktivität ein. Gehalten wird dieser auf Deutsch (mit japanischer Übersetzung) vom Vorstandsmitglied des IPPNW (Internationale Ärzte für die Verhütung des Atomkriegs e.V.), Dr. med. Alexander Rosen.

Das ganze findet statt am Donnerstag, den 16. Mai 2013, im Hall Rhein des Japanischen Clubs Düsseldorf (Oststr. 86, 40210 Düsseldorf) und geht von 17:00 Uhr bis 18:45 Uhr.
Das Programm umfasst folgende Punkte:

1. Basiswissen zu Radioaktivität und Gesundheitsfolgen
2. Fakten zur Atomkatastrophe in Fukushima – Menge der ausgetretenen Radioaktivität etc.
3. Welche Gesundheitsfolgen sind zu erwarten oder schon aufgetreten?
4. Was kann der Einzelne tun? In Japan/ Deutschland/ überall?

Der Eintritt ist frei!

Weitere Informationen gibt es auf der Seite des Veranstalters.

HelferInnen für Japan-Tag gesucht

Uns erreichte heute eine Ausschreibung der JIHK Düsseldorf, die dringend noch Helferinnen und Helfer für den Japan-Tag sucht. Eine gute Möglichkeit, viele Menschen kennenzulernen :-)

Hier die Ausschreibung:

yoyoDie Japanische Industrie- und Handelskammer zu Düsseldorf e.V. ist Mitveranstalter des seit 2002 jährlich stattfindenden Japan-Tages. Seit 2008 sind wir auch mit einem eigenen Stand vertreten, auf dem wir japanische Sommerspiele für Kinder anbieten. Die Herstellung und der Verkauf sogenannter „Wasser Yoyos“ (水ヨーヨー) ist dabei die Hauptattraktion und war in den letzten Jahren ein großer Erfolg. Unterstützt werden wir am Stand von ca. 55 freiwilligen Helfern unserer japanischen Mitgliedsunternehmen. Gemeinsam und mit viel Spaß möchten wir den Besuchern des Japan-Tages ein Stück japanischer Kultur vermitteln.

Um die Kommunikation mit den deutschen Besuchern des 
Japan-Tages zu erleichtern, suchen wir für unseren Stand auf 
dem diesjährigen Japan-Tag noch ca. 5 freiwillige Helfer, die
Lust haben, uns wie folgt zu unterstützen:

  • Wann:     25. Mai 2013 (Samstag)
, von 12:45–16:30 Uhr oder 
von 16:15–20:00 Uhr
  • Wo:     Zelt der Japanischen IHK auf dem Japan-Tag
, Rheinuferpromenade, auf Höhe der Schulstrasse
  • Ihre Aufgabe:    Mithilfe am Stand (vor allem Unterstützung der japanischen Helfer bei der 
Kommunikation mit den deutschen Besuchern; KEIN Dolmetschen!)

Eine Aufwandsentschädigung kann leider nicht gezahlt werden, da die Einnahmen aus dem Yoyo-Verkauf dem Verein Japan-Tag e.V. gespendet werden. Jedem Helfer stehen aber 3 Onigiri zu, Mineralwasser und Plätzchen. Falls Ihnen Kosten für die Anfahrt mit öffentlichen Verkehrsmitteln entstehen, werden Ihnen diese erstattet. Am Stand selbst erwartet Sie viel Spaß, die Möglichkeit, hautnah am Japan-Tag mitzuwirken und mit japanischen Geschäftsleuten der hier ansässigen japanischen Unternehmen ins Gespräch zu kommen.

Interesse mitzumachen? Dann melden Sie sich doch bitte bis zum 15.05. bei: Japanische IHK zu Düsseldorf e.V., Frau Ly/Frau Kamiya, Tel: 0211-63 07 60, E-Mail: info@jihk.de

Bewerbung für Studienaufenthalt in Japan 2014–2015

Im Rahmen der Austauschprogramme zwischen der Philosophischen Fakultät der Heinrich-Heine-Universität und den folgenden Universitäten in Japan werden insgesamt 5 Studienplätze für einen einjährigen Studienaufenthalt in Japan von April 2014 bis März 2015 vergeben.

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Jobangebot für Studierende mit Japanischkenntnissen als Orientierungs- und Sprachlehrer/in im August 2013 (YFU)

Schon seit ein paar Wochen hängen die Plakate im Institut, aber da der YFU immer noch Mitarbeiter sucht und wir denken, dass dies eine große Chance ist interkulturelle Erfahrungen zu sammeln, leiten wir die Anfrage jetzt auch über den Blog weiter!

Das Deutsche Youth For Understanding Komitee e.V. (YFU) ist ein gemeinnütziger Verein und organisiert seit 1957 internationale Schüleraustauschprogramme. Der Verein ist als Träger der freien Jugendhilfe anerkannt und seit dem Jahre 1984 im Auftrag des Deutschen Bundestages an der Planung und Durchführung des Parlamentarischen-Patenschafts-Programms beteiligt. Für den Großteil der 550 Austauschschüler/innen aus über 40 Ländern, die jeden Sommer mit unserer Organisation nach Deutschland kommen, führen wir mit Hilfe unserer ehrenamtlichen Mitarbeiter/innen Orientierungs- und Sprachkurse durch, die die Jugendlichen auf ihren Aufenthalt in Deutschland vorbereiten sollen.

Für den Unterricht von ca. 40 japanischen Schüler/innen im Rahmen der dreiwöchigen Orientierungs- und Sprachkursesuchen wir in diesem Sommer acht Lehrer/innen, die jeweils zu zweit den Unterricht für eine Gruppe von ca. 10 japanischen Austauschschülern vorbereiten und durchführen. Neben DaF-Sprachlehrern mit Fremdsprachenkenntnissen in Japanisch suchen wir auch Orientierungslehrer. Diese unterrichten anhand eines vorliegenden Konzeptes verschiedene Aspekte der Vorbereitung auf den Aufenthalt in Deutschland. Dazu gehören z.B. Kultur, Kommunikation, Familie oder Schule. Dieser Unterricht erfolgt auf Japanisch, sehr gute Sprachkenntnisse sind also Voraussetzung.

Die Kurse finden im August an verschiedenen Orten in Deutschland statt und sind besonders für Studierende höherer Semester geeignet, die ihr theoretisches Wissen gerne auch in einem praktischen Zusammenhang anwenden möchten. Die Tätigkeit kann auch als Praktikum bescheinigt werden.

Weitere Informationen gibt es auf www.yfu.de oder hier: OSK-Lehrer-Gesuch 2013 !

Nippon Performance Night im FFT

nipponperformanceAm Vorabend des diesjährigen Japantags, dem 24. Mai, veranstaltet das Forum Freies Theater Düsseldorf ab 20 Uhr eine Nippon Performance Night, bei der japanische Künstler das Publikum mit zwei Performances und zwei Konzerten erfreuen werden. Weiterlesen

Bericht – Vortrag zur Filmuntertitelung -

verfasst von Adam Jambor927658Go

Am 18. April 2013 von 16:30 bis 18 Uhr hielt Frau Reglindis Helmer einen Vortrag über das Übersetzen vom Japanischen ins Deutsche. Reglindis Helmers Fachgebiet umfasst die deutsche Untertitelung japanischsprachiger Filme, so dass sie den Studierenden des Fachs Modernes Japan durch ihren Vortrag wertvolle Einblicke in das Berufsbild des Japanisch-Deutsch-Übersetzers und die Schwierigkeiten der Filmuntertitelung bieten konnte.

Reglindis Helmer ist wohnhaft in Berlin und hat an den dortigen Universitäten  im Magister Japanologie und Film- und Theaterwissenschaft studiert. Sie fügte jedoch hinzu, dass sie keine spezielle Ausbildung zur Übersetzerin durchlaufen hat und damit anfangs eine Quereinsteigerin im Feld der Deutsch-Japanisch-Übersetzung war. Seit mehr als 10 Jahren untertitelt sie nun japanischsprachige Filme und in ihrer Projektliste finden sich bekannte Werke wie die Anime „Akira“ (1988) von Ôtomo Katsuhiro und „Ghost in the Shell“ (1995, Originaltitel: Kôkaku kidôtai) von Oshii Mamoru, jedoch auch Klassiker des japanischen Nachkriegsfilms wie das Racheepos „Lady Snowblood“ (1973, Originaltitel: Shurayukihime) von Fujita Toshiya, das ruhige Drama „Tokyo Story“ (1953, Originaltitel: Tôkyô monogatari) von Ozu Yasujirô oder der preisgekrönte Film „GO“ (2001) von Isao Yukisada.

Zu Beginn ihres Vortrags ging Reglindis Helmer auf die Arbeitsbedingungen des Übersetzers/Untertitelers ein. Ein Großteil arbeitet freiberuflich und wird von auf Untertitelungen spezialisierten Firmen mit einem bestimmten Projekt betraut. Diese Unternehmen erhalten die Filme von den Filmverleihen bzw. Rechteinhabern. Die Bezahlung richtet sich oftmals nach den zu untertitelnden Filmminuten, obgleich je nach Film die Textdichte äußerst unterschiedlich sein kann. Professionelle Übersetzer/Untertiteler erhalten ca. 8-10€/Filmminute. Bei einem 90-minütigen Film käme demnach ein Honorar von 900€ zusammen. Was zunächst nach viel Geld klingt, ist jedoch abhängig von der Auftragslage, außerdem sorgt ein zunehmender Preiskampf und der Wunsch der Auftraggeber möglichst günstige Untertitel in Auftrag zu geben in der Branche  für immer niedrigere Honorare.  Für die Übersetzung und Untertitelung eines Filmes wird Reglindis Helmer meist ein Bearbeitungszeitraum von ca. einer Woche vorgegeben, jedoch kann sich der zeitliche Aufwand je nach Art des Films (dialoglastig oder nicht) und Zusatzmaterial (ist ein Drehbuch oder Skript vorhanden?) mitunter sehr unterschiedlich gestalten.  Mitunter wird den Übersetzern/Untertitelern sogar weniger Zeit eingeräumt, weil die Untertitelung für eine kurzfristige Ausstrahlung oder Vorführung  innerhalb weniger Tage fertig sein muss. Zeitdruck und eine instabile Auftragslage erfordern von den freiberuflichen Untertitelern Flexibilität und eine hohe Belastungsfähigkeit.  Als alleiniges Standbein sei das Untertiteln und Übersetzen von Filmen jedoch nicht geeignet.

Der zweite Teil bestand in einer Einführung in die Schwierigkeiten des Japanisch-Deutsch-Übersetzens insbesondere im Bereich Filmuntertitelung. Anhand von Fallbeispielen machte sie deutlich, dass eine Untertitelung oftmals eine sehr pragmatische Entscheidung voraussetzt, da für einen Untertitel nur eine bestimmte Anzahl an Zeichen empfehlenswert ist. Komplizierte und lange Wörter bzw. Satzkonstruktionen sollen bei der Untertitelung vermieden werden, da sie den Lesefluss stören und vom eigentlichen Film ablenken. Eine detailgetreue Übersetzung ist daher oft nicht möglich. Der Übersetzer muss demnach entscheiden, welche Informationen für den Zuschauer wichtig sind und welche Teile nicht unbedingt übersetzt werden müssen. Das lesefreundliche Untertiteln geht über die genaue Wiedergabe des Inhalts.

Dies sind nur einige Punkte, die im Vortrag von Reglindis Helmer angesprochen wurden. Für den kompletten Vortrag ist es möglich bei Mai Umezaki (umezaki@phil.hhu.de) das Video als Datei zu erhalten.

Mitarbeiter/in für DJAS gesucht!

DJAS_logoDas Redaktionsteam der Düsseldorfer Japanstudien (DJAS) sucht eine/n studentische/n Mitarbeiter/in für die Betreuung der DJAS-Homepage.

Die Tätigkeit ist ehrenamtlich, das heißt sie kann leider nicht vergütet werden. Dafür können Sie aber jede Menge Erfahrungen sammeln, die für den Einstieg ins Berufsleben nützlich sind: Einblick in die Arbeit einer Redaktion, Zusammenarbeit in einem Team aus Mitarbeitern und Studierenden des Instituts und Anwendung des Content-Management-Systems Typo 3. Sie erhalten von uns eine Bescheinigung über Ihre Tätigkeit, die Sie später für Bewerbungen verwenden können.

Der zeitliche Aufwand hält sich in Grenzen: Sie werden immer dann tätig, wenn es Aktualisierungen gibt. Außerdem nehmen Sie an den Sitzungen teil, die etwa einmal monatlich stattfinden.

Sie müssen nicht unbedingt Vorkenntnisse in der Verwaltung von Homepages oder von Typo3 mitbringen. Voraussetzungen sind nur Zuverlässigkeit und ein generelles Geschick im Umgang mit dem Computer.

Wenn Sie Interesse haben, melden Sie sich bitte bei Elisabeth Scherer.

 

Vortrag zur Filmuntertitelung

untertitelEinen Vortrag zum Berufsbild des Deutsch-Japanisch-Übersetzers im Bereich Filmuntertitelung gibt es am Donnerstag, 18. April, um 16.30 Uhr im Hörsaal 3F. Reglindis Helmer, die selbst in diesem Bereich tätig ist, erläutert, was ihr Beruf alles umfasst. Alle Interessierten sind herzlich eingeladen.