Neue Informationen zum Unglück in Japan

Wir als Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Instituts für Modernes Japan danken für die Anteilnahme, die uns in den vergagenen Tagen erreicht hat und immer noch erreicht.

Uns erreichen viele Anfragen, wie es unseren Studierenden ergangen ist und wieviele von Ihnen sich in Japan aufhalten oder aufgehalten haben. Wir sind sehr erleichtert darüber, dass wir Kontakt zu unseren Studierenden haben, es allen gut geht und die meisten mittlerweile nach Deutschland zurückkehren konnten. Unsere Gedanken sind nun bei den Menschen in Japan, wir hoffen und bangen mit ihnen, dass sich die Lage bald stabilisiert.

14 Studierende unseres Instituts befanden sich zur Zeit des Unglücks offiziell an einer unserer Partneruniversitäten. Sieben dieser Studierenden sind mittlerweile wieder in Deutschland eingetroffen, drei befinden sich auf Okinawa und die übrigen halten sich entweder in Osaka auf oder planen bereits ihre Heimreise. Wir wissen von 20 weiteren Studierenden, die nicht an einem unserer offiziellen Austauschprogramme teilnehmen, dass sie sich zur Zeit des Unglücks in Japan aufgehalten haben. Allen geht es gut, 17 Personen sind bereits in Deutschland bzw. sitzen noch im Flugzeug und die übrigen drei halten sich im Süden Japans auf. Elf weitere Studierende wollten eigentlich zum Sommersemester ihr Auslandsstudium in Japan aufnehmen.

Für alle Studierenden, die Ihren Auslandsaufenthalt wegen der Katastrophe abbrechen mussten oder Aufenthalt im April nicht antreten können, wird es zeitnah bei uns im Institut eine Infoveranstaltung geben. Dies wird allerdings erst möglich sein, wenn sich die Lage in Japan stabilisiert hat. Wir halten Sie hierüber auf dem Laufenden.

Zum Gedenken an die Opfer der Katastrophe und zum Sammeln von Spenden für Japan wird es in nächster Zeit in Düsseldorf folgende Veranstaltungen geben:

Samstag, 19. März, 17 Uhr:
ökumenischer Gottesdienst
in der Johanneskirche, Martin-Luther-Platz.

Samstag, 19. März, und Sonntag, 20. März, 13 bis 17 Uhr:
Gedenken im Eko-Haus
, Brüggener Weg 6, Kondolenzbuch liegt aus

Samstag, 26. März, 20 Uhr:
Benefizkonzert mit den Düsseldorfer Symphonikern und dem Dirigenten Yutaka Sado in der Tonhalle

Für alle, die für Japan spenden möchten, gibt es eine Reihe von Möglichkeiten.

Das Deutsche Zentralinstitut für soziale Fragen empfiehlt folgende Institutionen: [verlinken]
Deutsches Rotes Kreuz e.V.
Aktion Deutschland Hilft e.V.
Deutscher Caritasverband e.V.
Diakonie Katastrophenhilfe
World Vision Deutschland e.V.

Auch die Deutsch-Japanischen Gesellschaften sammeln Spenden:
Verband Deutsch-Japanischer Gesellschaften e.V. ( VDJG )
Commerzbank Düsseldorf,  BLZ 300 400 00, Kto  808 828 801 Stichwort „Erdbebenkatastrophe Japan“

Gespendet werden kann auch direkt beim japanischen Generalkonsulat in Düsseldorf.

Eine weitere Möglichkeit zu spenden ist die NPO National Homeless Support Network (NPO 法人 ホームレス支援全国ネットワーク), für die in Deutschland die Organisation „Stiftunglife“ Spenden zusammenträgt.

Eine Gruppe von Leuten aus Berlin hat eine Website eingerichtet, um die Aufnahme von Menschen, die Japan verlassen möchten, zu koordinieren. Jeder, der ein Zimmer oder eine Wohnung anzubieten hat, kann sich dort melden, sowie jeder Japaner, der einen Aufenthaltsort sucht: http://love4japan.com/

Über weitere Informationen zu Benefizveranstaltungen in der Region und Spendenaktionen sind wir dankbar!
Wenn wir in irgendeiner Form Hilfe leisten können, sind wir dazu jederzeit bereit.

Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Instituts für Modernes Japan

 

Kontakt:
Elisabeth Scherer
elisabeth.scherer@phil.uni-duesseldorf.de
0211/81-13251

2 Gedanken zu „Neue Informationen zum Unglück in Japan

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