Arbeitskreis Populärkultur – „dorama edition“

 

(c) jazzlah, Flickr creative commons

 

Liebe Studierende,

seit zwei Semestern gibt es an unserem Institut den Arbeitskreis japanische Populärkultur, für den sich einige von Ihnen sehr engagiert haben. Auch dieses Semester möchten wir wieder Ihre Kompetenzen nutzen und Sie direkt in die Forschung unseres Instituts einbeziehen.

Worum geht es?
Die wissenschaftliche Beschäftigung mit der gegenwärtigen japanischen Populärkultur ist ein wichtiger Schwerpunkt unseres Instituts. Mit unserer Forschung wollen wir zeigen, wie Entwicklungstendenzen innerhalb der japanischen Gesellschaft in Manga, Anime und Fernsehserien sichtbar werden. Durch den demographischen Wandel, die steigende Zahl von MigrantInnen und die stärkere Aufspaltung in Arm und Reich erhält die japanische Gesellschaft eine zunehmend heterogene Prägung. In einem großen neuen Forschungsprojekt unseres Instituts soll daher untersucht werden, wie sich kulturelle, ethnische und auch genderbezogene Differenzen in der japanischen Gesellschaft äußern und wie mit diesen umgegangen wird. Die Produkte der gegenwärtigen Populärkultur stellen dabei eine wichtige Quelle dar. Es soll untersucht werden, in welcher Weise die genannten Differenzen in den populärkulturellen Medien thematisiert werden und ob der dort zu beobachtende Umgang mit ihnen zu mehr Toleranz und letztlich auch zu ihrer Überwindung führen kann.

Was passiert dieses Semester im Arbeitskreis?
Der Fokus liegt dieses Mal auf der Analyse von Fernsehserien (terebi dorama). Ziel ist es, einen Gesamteindruck von der derzeitigen japanischen Serienlandschaft zu gewinnen und daraus abzuleiten, wie stark der gesellschaftliche Wandel in diesem Segment der Populärkultur präsent ist. Die TeilnehmerInnen des Arbeitskreises wählen sich je eine Serie aus der Frühlings-Saison 2010 (ca. April-Juni) und verfolgen diese über die gesamte Staffel hinweg. Nach bestimmten Kriterien wird für jede Folge erfasst, wie die Serie Differenzen innerhalb der japanischen Gesellschaft darstellt. Die Gruppe trifft sich ein- bis zweimal im Monat montags von 16-17.30 Uhr, um den aktuellen Stand in den jeweiligen Serien zu diskutieren (der Arbeitskreis findet im Rahmen von Prof. Michiko Maes Examenskolloquium statt). Am Ende sollen alle Untersuchungsergebnisse in einem gemeinsamen Aufsatz zusammengefasst werden.

Was haben Sie davon?
Sie erhalten interessante Einblicke in die Forschung unseres Institutes und beteiligen sich aktiv an der Projektarbeit. Durch das gemeinsame Arbeiten an konkreten Beispielen üben Sie sich in Fertigkeiten, die für das wissenschaftliche Arbeiten benötigt werden. Die im Arbeitskreis geleistete Arbeit kann so auch als Projektarbeit durchgeführt oder später zu einer BA-Arbeit entwickelt werden.

Der Arbeitskreis findet etwa zwei Mal im Monat im Rahmen des Examenskolloquiums von Prof. Michiko Mae, Montag zwischen 16 und 17:30 Uhr statt. Alle am Thema Interessierten sind herzlich eingeladen zur ersten Besprechung am Montag, 12. April, um 16 Uhr im Raum 81.

Für Informationen, Vorschläge und Anmeldung kontaktieren Sie bitte Elisabeth Scherer.

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