Im Rahmen der Jahrestagung der Vereinigung für sozialwissenschaftliche Japanforschung (VSJF) in Berlin findet im Vorfeld der Gender-Workshop „Geschlechterforschung zu Japan“ am 19./20.11. statt. Der Workshop wird organisiert von Prof. Dr. Ilse Lenz (Fakultät für Sozialwissenschaft, Ruhr-Universität Bochum) und Prof. Dr. Michiko Mae (Modernes Japan I, Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf).
Das Thema dieses Jahr ist “Intersektionalität – Arten von Differenzen” – hier ein Überblick über das Programm. Anmeldungen und Fragen beantwortet Julia Schmitz, M.A.
Donnerstag, 19.11.09
14:30 – 15:00 Uhr MICHIKO MAE
Begrüßung & Einleitung
15:00 – 16:00 Uhr INA KERNER
Was ist Intersektionalität?
16:00 – 16:30 Uhr Kaffeepause
16:30 – 17:30 Uhr INA HEIN & JULIA SCHMITZ
Lesewerkstatt zum Thema „Intersektionalität“
17:30 – 18:15 Uhr ANNETTE SCHAD-SEIFERT
Männer als Verlierer, Frauen als Gewinner? – Geschlechtliche Polarisierung im
Diskurs um Japans Konsum-Unterschichten
Freitag, 20.11.09
9:00 – 9:45 Uhr
STEPHANIE KLASEN
Kulturelle und Gender-Differenzen in „Pacchigi Love&Peace“
9:45 – 10:30 Uhr MARIA GRAJDIAN
Japan schlägt zurück: Der Fall „Takarazuka Revue“ oder die intersektionelle
Macht der Kultur
10:30 – 11:00 Uhr Kaffeepause
11:00 – 11:45 Uhr FRAUKE KEMPKA
„Der Herr Ehemann kommt zum Studium her und bringt seine Gattin mit, die
dann jobben geht.” Integrationsperspektiven für MigrantInnen in Beppu und
Halle (Saale) aus der Sicht zivilgesellschaftlich Aktiver
11:45 – 12:30 Uhr CORNELIA REIHER
Shokuiku im „trauten Kreis der Familie“ – Die Diskriminierung berufstätiger
Frauen im Rahmengesetz zur Ernährungserziehung
12:45 – 13:15 Uhr Abschlussdiskussion (im Anschluss daran Möglichkeit zum gemeinsamen Mittagessen.
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Peter Bernardi ist wissenschaftlicher Mitarbeiter im Projekt »Bachelor Plus« und zuständig für eLearning am Institut für Modernes Japan. Er arbeitet in der Redaktion des DJAS-Projekts. Forschungsschwerpunkte sind Diaspora, speziell die japanische Einwanderung in Brasilien sowie Außen- und Kulturpolitik. |
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