Bericht: KUBUS-Infoaustausch „Praxis in Japan“ mit Linkliste

Am Dienstag Abend fand initiiert vom KUBUS-Praxisforum (Dr. Ina Hein) ein erster Infoaustausch zum Thema „Praxis in Japan“ statt – KUBUS_LogoTest_21von ihren Erfahrungen berichteten Timon Hüther (Praktikum Daimler Chrysler ), Annika Sommer (Praktikum Japanisches Gourmet-Reisebüro) und Daniela Kruchen (Praktikum Import-Firma), Maike Vogt (Working Holiday), Steve Orlamünder und Peter Bernardi (beide Hello Japan).

Vielen Dank an Alle für ihre Zeit und Berichte – die erwähnten Links haben wir zusammengefasst

Praktika in Japan (Timon Hüther, Annika Sommer, Daniela Kruchen)

Von der DaimlerChrysler-Personalabteilung zum Arbeiten in einer Import-Firma oder der Betreuung von Gourmet-Reisen – die Praktikamöglichkeiten sind vielfältig und ebenso die Erfahrungen! Generell stellt sich aber auch die Frage, wo man Praktika findet: In den Berichten wurde als eine gute Möglichkeit dafür die Praktikumsplattform KOPRA erwähnt. Praktika hier werden oft mit einer Bezahlung angeboten, die aber meist nicht die Lebenshaltungskosten komplett deckt.

Auf die notwendige Finanzierung der Praktika durch Ersparnisse oder die Unterstützung der Familie wurde von allen drei PraktikantInnen hingewiesen – Frau Hein machte daraufhin nochmal auf die Förderungsmöglichkeiten beim DAAD für Auslandspraktika (bei uns hilft auch der Praktikumsbeauftragte Dr. Christian Tagsold weiter) aufmerksam.

Wichtig auch die Planung der Abwesenheit an der Universität in Düsseldorf – dazu gehört die Beurlaubung von der Universität, mit der zumindest die Studiengebühren entfallen. Bedingung sind der Praktikumsvertrag und eine Stellungnahme des Faches, bei denen die Dozierenden gerne helfen! Außerdem kann man beim AStA zu festgesetzten Terminen (bis zum 30.11 im WinterSemester, bis zum 30.04. im Sommersemester) die Gebühren für das Semesterticket zurückerhalten.

Working Holiday (Maike Vogt)

Das Working-Holiday-Programm ist ein binationales Programm zwischen Deutschland und Japan, das deutschen StaatsbürgerInnen bis 30 Jahren einen einjährigen Arbeitsaufenthalt im jeweiligen Partnerland erlaubt. Die Richtlininen dafür findet ihr von der japanischen Botschaft in Deutschland zusammengefasst. Maike Vogt berichtete von ihrem Aufenthalt in Tôkyô und Ôsaka und den verschiedenen Arbeitsstellen. Um Jobs/Wohnungen/Sonstiges zu finden, empfahl sie neben den persönlichen Kontakten, die sich ergeben, die offizielle Working Holiday Association und auch englischsprachige Wochenzeitschriften wie  Tokyo Notice Board oder Metropolis mit Online-Zugriff. Alternative Möglichkeiten ohne finanzielle Vergütung bieten die World Wide Opportunities on Organic Farms (WWOOF) an – weltweit kann man auf Bio-Bauernhöfen o.ä. helfen und erhält dafür zwar kein Gehalt, aber Kost und Logis – diese andere Möglichkeit gibt es auch in Japan.

Hello Japan

Eine Möglichkeit von kombinierter Praxiserfahrung mit Praktikum und Japan gibt es beim Hello Japan-Programm: In den insgesamt 5 Wochen ist zusätzlich zu einem dreiwöchigen Praktikum bei diversen Stellen mit Homestay auch eine Woche Youth Summit (eine Art Mini-Konferenz mit deutschen und japanischen Jugendlichen) und etwas Reisezeit enthalten.

Organisiert wird das Programm von der Deutsch-Japanischen Jugendgesellschaft (DJJG), für 2009 sind allerdings schon alle Plätze besetzt – die nächste Gelegenheit gibt es 2010, bei der Mitarbeit am Programm für japanische TeilnehmerInnen an „Hallo Deutschland“ oder 2011 erneut in Japan.

Unterbringung

Ein wichtiger Punkt war natürlich die Wohnfrage – dabei hatten wir eine große Bandbreite an Erlebnissen, ob beim Homestay oder in Gasthäusern wie Sakura oder Oakhouse. Hier nochmal einige Links:

Sakura House bietet Apartments/Einzel- und Mehrbettzimmer für fast ausschließlich internationale Besucher. Die Preise variieren je nach Lage, Größe und Anzahl der Mitbewohner.

Oak House ist vergleichbar, laut den Erfahrungen unserer Studierenden günstiger und beherbergt auch viele JapanerInnen.

Für Ôsaka berichtete Maike Vogt noch von der Möglichkeit, im Umeda Dormitory zu übernachten.

Weltweite Vermittlung von Homestay-Möglichkeiten bietet die Organisation Hospitality Club an.

Weitere Infos -besonders zu Homestay-Möglichkeiten werden gesucht – gerne per Kommentar oder Mail an unser Blog hinterlassen!

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