Vera Mackie: Vortrag im Haus der Universität

Unsere DAAD-Gastprofessorin Vera Mackie hält am 05. November 2019 ab 18:00 Uhr einen Vortrag im Haus der Universität. Der Vortrag findet in englischer Sprache statt, in der anschließenden Diskussionsrunde können aber auch Fragen auf Deutsch gestellt werden. Eine Anmeldung für den Vortrag ist nicht notwendig!

Titel des Vortrags:
„Louise Brown, Baby Durga und Google Baby: Vierzig Jahre IVF und Assistierte Reproduktion“

Abstract:
Vor vier Jahrzehnten kamen die ersten Babies zur Welt, die durch Invitrofertilisation (IVF) gezeugt worden waren – Louise Brown in Großbritannien und Kanupriya Agarwal (‚Baby Durga‘) im selben Jahr in Indien. Die sogenannte assistierte Reproduktion ist heutzutage ein globales Gewerbe, das die Bewegung von genetischem Material, Embryos, Babies und von beteiligten oder bestellenden Eltern, Leihmüttern, medizinischem Personal und Kapital rund um den Globus beinhaltet. In ihrem Vortrag stellt Vera Mackie die Geschichten einiger der Babies vor, die in diesem Prozess geboren wurden, und thematisiert die ethischen Dilemmata, die das globale assistierte Reproduktionsgewerbe aufwirft.

Kurzvorstellung:
VERA MACKIE ist Senior-Professorin für Asien-Studien und Internationale Studien an der australischen Universität Wollongong (UOW), Direktorin des dortigen Centre for Critical Human Rights Research (UOW) and DAAD-Gastprofessorin am Institut für Modernes Japan an der Heinrich-Heine-Universität. Ihre jüngste Publikation von 2019 beschäftigt sich mit dem globalen Reproduktionsgewerbe, The Reproductive Industry: Intimate Experiences and Global Processes (Lexington 2019, herausgegeben mit Nicola Marks und Sarah Ferber); zu menschenrechtlichen und feministischen Themen hat sie in den letzten Jahren zahlreiche weitere Publikationen veröffentlicht: Remembering Women’s Activism (Routledge 2019, herausgegeben mit Sharon Crozier-De Rosa); The Social Sciences in the Asian Century (ANU Press 2015, herausgegeben mit Carol Johnson und Tessa Morris-Suzuki); Ways of Knowing about Human Rights in Asia (Routledge 2015); The Routledge Handbook of Sexuality Studies in East Asia (Routledge 2015, herausgegeben mit Mark McLelland); Gender, Nation and State in Modern Japan (Routledge 2014, herausgegeben mit Andrea Germer und Ulrike Wöhr); Feminism in Modern Japan: Citizenship, Embodiment and Sexuality (Cambridge 2003); Gurōbaruka to Jendā Hyōshō [Globalisation and Representations of Gender] (Ochanomizu Shobō 2003); Human Rights and Gender Politics: Asia–Pacific Perspectives (Routledge 2000, herausgegeben mit Anne-Marie Hilsdon, Martha Macintyre und Maila Stivens); Creating Socialist Women in Japan: Gender, Labour and Activism, 1900–1937 (Cambridge 1997).

Wenn Sie am anschließenden Dinner mit der Vortragenden und Mitgliedern des Instituts teilnehmen möchten, melden Sie sich bitte per E-Mail bis zum 30. Oktober 2019 bei Herrn Sebastian Sabas (sebastian.sabas@hhu.de).

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