Facetten urbanen Lebens im heutigen Japan im Spiegel neuerer Forschungen – Stipendiaten der Japan Foundation berichten von ihren Projekten

Die Japan Foundation bietet im Rahmen ihrer Förderprogramme auch Stipendien für Doktoranden und Wissenschaftlern an, die Forschungsprojekte in Japan unternehmen. Manche dieser Projekte aus den Geistes-, Sozial-, Wirtschafts- und Rechtswissenschaften befassen sich mit aktuellen Phänomenen oder Veränderungen der japanischen Gesellschaft, die mehrheitlich in großen Städten und Ballungsgebieten lebt. Darunter erforschen einige zumeist wenig bekannte Erscheinungen, die ihren Ursprung im urbanen Lifestyle der Gegenwart haben oder aber als Reaktion darauf gedeutet werden können. Das Spannungsfeld von Tradition und globaler Moderne, neue Ansätze und Experimente in den zentralen Lebensbereichen Arbeit, Familie, Wohnen und Verkehr werden deutlich, wie auch Grundsatzfragen des Zusammenlebens einzelner Gruppen, der Umgang mit Minderheiten oder das Geschlechterverhältnis.

Das Japanische Kulturinstitut hat eine Auswahl von neueren Forschungsprojekten aus diesem Bereich vorgenommen, die über das Stipendienprogramm gefördert wurden. Die jeweiligen Stipendiaten präsentieren eine Zusammenfassung ihrer Projekte und beteiligen sich an einer moderierten Podiumsdiskussion, um einzelne Aspekte miteinander zu verknüpfen und ein umfassenderes Bild des städtischen Lebens im heutigen Japan zu gewinnen.

Eintritt frei – eine Voranmeldung ist nicht erforderlich.

Freitag, 01. Februar 2019 | 15 – 20 Uhr | Japanisches Kulturinstitut | EINTRITT FREI

Vortragsthemen:

Tokyo: Auf dem Weg zur Slow City? Strategien und Initiativen zur Entschleunigung urbaner Lebenszusammenhänge
von Professor Dr. Evelyn Schulz, Japan-Zentrum der Universität München

Eine technische Lösung für gesellschaftliche Herausforderungen: Pflegeroboter im überalterten Japan
von Martin Rathmann, Universität Heidelberg, Exzellenz-Cluster „Asien und Europa“

Cell Phone City: Mobile Phone Use and the Hybridization of Space in Tokyo (Vortrag in englischer Sprache)
von Deirdre Sneep, Universität Duisburg-Essen, IN-EAST, School of Advanced Studies

Gelebte Nationalklischees im „schönen Japan“. Wo sich ästhetische Tradition und virtuelle Welten treffen
von Anna Zschauer, Universität Hildesheim, FB Philosophie

Ab 18.40 Uhr Podiumsdiskussion mit den vier Referenten
Moderation: Professor Dr. Evelyn Schulz

Japanisches Kulturinstitut Köln (The Japan Foundation)
Universitätsstraße 98 / 50674 Köln
T 02 21 – 9 40 55 80 / jfco@jki.de / www.jki.de

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