Symposium zu Japanologie in Osteuropa

Ein internationales Symposium zum Thema Japanologie in Europa findet am 8. und 9. Juni 2017 im Japanischen Kulturinstitut (JKI) Köln und an der Universität Bonn statt. Die Keynote Speech hält am Donnerstag, 8. Juni, um 19 Uhr am JKI Prof. Dr. Ekaterina Simonova-Gudzenko (Moscow State University, Institute of Asian and African Studies). Sie beschäftigt sich mit dem Thema „Japanese Studies in Russia: History in Names“. Das vollständige Programm der Veranstaltung gibt es hier (Pdf-Datei).

Zu den Zielen des Symposiums hier ein Text der Veranstalter:

Der Schwerpunkt der Veranstaltung liegt angesichts mehrerer renommierter Gäste aus Russland und der Ukraine auf Osteuropa. Einmal abgesehen von den Tagungen der European Association of Japanese Studies bestehen kaum regelmäßige Möglichkeiten des Austausches, tendenziell arbeiten die Japanologinnen und Japanologen in Mittel- und Osteuropa sogar nebeneinander her, ohne sich persönlich zu kennen und ohne die bislang erzielten Forschungsresultate gewinnbringend austauschen zu können. Ursachen hierfür sind vor allem in der Sprachbarriere, der geographischen Distanz sowie in institutionellen und organisatorischen Unterschieden zu suchen.

Das Symposium verfolgt das Ziel, in einem ersten Schritt bewusst aufeinander zuzugehen, indem Meilensteine der bisherigen Entwicklung der Japanstudien in Mittel- und Osteuropa aus historischer Perspektive kommuniziert und Informationen zur derzeitigen Situation ausgetauscht werden. Einführend zu dem Vortrag werden ebenso die Organisatoren der Tagung sprechen, die Japanphilologin Frau Dr. Yuliya Osadcha aus Kiew (Ukraine) und von der Bonner Japanologie Prof. Dr. Harald Meyer.

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