Symposium: „Japanische Populärkultur: Neue Potenziale – Neue Perspektiven?“

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Im Rahmenprogramm des Japan-Tages veranstaltet unser Institut am Freitag, 20. Mai 2016, wieder ein Symposium:

„Japanische Populärkultur: Neue Potenziale – Neue Perspektiven?“.

Es findet im Haus der Universität, Schadowplatz 14, statt. Eintritt frei – alle Interessierten sind herzlich eingeladen!

Das Symposium beschäftigt sich mit der japanischen Populärkultur, die bei jungen Menschen weltweit längst Teil des Alltagslebens geworden ist. Es gibt zwei Anlässe für dieses Symposium: einmal der Düsseldorfer Japan-Tag, an dem viele junge Menschen als Fans japanischer Populärkultur aus ganz Deutschland nach Düsseldorf kommen, und zum anderen die Präsentation des neu von Mitgliedern des Instituts für Modernes Japan der HHU herausgegebenen Buchs: »Japanische Populärkultur und Gender. Ein Studienbuch« (Printversion erscheint rechtzeitig zum Symposium).

Beim Symposium sollen im ersten Teil wichtige neue Trends der japanischen Populärkultur in repräsentativen Genres wie Manga, Games und TV-Serien vorgestellt werden, die neue Perspektiven auf die heutige Gesellschaft und Genderbilder eröffnen. Im zweiten Teil wird in einer Podiumsdiskussion mit Expert/innen, die in verschiedenen populärkulturellen Bereichen arbeiten, erörtert werden, welche neuen Perspektiven und Chancen die Beschäftigung mit der japanischen Populärkultur erschließt.

Programm

9:30 Grußworte
Prof. Dr. Andrea Hülsen- Esch, Prorektorin der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf
Ryûta Mizuuchi, Japanischer Generalkonsul Düsseldorf

Einführung
Prof. Dr. Dr. h.c. Michiko Mae (Universität Düsseldorf)

10:00 – 10:45
Michiko Mae (Universität Düsseldorf): „Zwischen Mädchen- und Jungenwelt: Gender-Grenzüberschreitung im shōjo(Mädchen)-Manga und -Anime“

10:45 – 11:00 Pause

11:00 – 11:45
Kenji-T. Nishino (Universität Bonn): „Gender-Bending in Mainstream-Manga und Anime – Beispiele aus dem shōnen-Genre“

11:45 – 12:30
Björn-Ole Kamm (Universität Kyoto, Video-Vortrag)
„Männlichkeiten und Weiblichkeiten zwischen Authentizität, Plausibilität und Stereotypen: Wie Sprache Realitäten bei japanischen Tischrollenspielen schafft“

12:30 – 13:30 Mittagspause

13:30 – 14:15
Ronald Saladin (Universität Köln): „Grasfresser als neues Ideal? – Der sōshokukei-danshi-Diskurs im japanischen terebi dorama“

14:15 – 15:00
Nora Kottmann, Elisabeth Scherer (Universität Düsseldorf): „Liebe nach Drehbuch. Weiblichkeitsdiskurse in aktuellen japanischen TV-Serien (terebi dorama)“

15:00 – 15:15 Pause

15:15 – 16:30
Podiumsdiskussion: „Perspektiven und Potenziale der japanischen Populärkultur in Deutschland“
Teilnehmer/innen: Chen-Long Chung (Illustrator), Andreas Degen (Dokomi-Organisator), Karen Heinrich (Cosplayerin und Cosplay-Forscherin), Benjamin Schulte (Dokomi-Organisator), Christopher Willmann (Egmont Manga)

16:30 Ausklang / Sektempfang

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