Fotoausstellung: Weltkulturerbe in Japan

Eine Fotoausstellung zum Thema „Weltkulturerbe und Weltnaturerbe in Japan“ gibt es von 21. Oktober bis 16. November im Eko-Haus in Düsseldorf. Es werden Arbeiten des japanischen Fotografen Miyoshi Kazuyoshi gezeigt, der für seine Naturfotografie bekannt ist. Zu besichtigen ist die Ausstellung jeweils zu den Öffnungszeiten des Eko-Hauses.

Zur Eröffnung der Ausstellung lädt das Eko-Haus am Dienstag, 21. Oktober, um 18 Uhr ein. Es gibt Grußworte und eine Einführung in die Ausstellung von Michael Kuhl.

 

 

Näheres zum Fotografen und zur Ausstellung:

Mit der Burg von Himeji (P. Hyōgo; Foto) und den buddhistischen Heiligtümern des Hōryū–ji (Nara) fanden 1993 erstmalig japanische Bauwerke Aufnahme in die Liste des Weltkulturerbes der UNESCO. Im gleichen Jahr wurden die Bergregion Shirakami (P. Aomori/Akita) und die Insel Yakushima (P. Kagoshima) zum Weltnaturerbe erklärt. 2013 kam als 17. Stätte der Berg Fuji mit 25 Ortschaften hinzu. Auf Grund seiner religiösen und kulturellen Bedeutung und der großen Wirkung auf die Kunst (vor allem im 19. Jh.) wurde er nicht zum Weltnaturerbe, sondern zum Weltkulturerbe erklärt. – Der Fotograf Miyoshi Kazuyoshi (*1958) aus Tokushima erhielt nach seinem Studium an der Tokai–Universität 1985 als jüngster Preisträger den Kimura–Ihee–Award für den Fotoband Rakuen [Paradies]. Seine Werke befinden sich hauptsächlich im International Museum of Photography and Film (USA). 1998 erschien ein umfassender Bildband mit Aufnahmen der bis dahin registrierten Stätten des Welterbes Japans. Eine umfangreiche Reihe weiterer Publikationen liegt vor.

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