Symposium mit der Kansai-Universität in Schloss Mickeln (11/2013)

Am Wochenende vom 02./03. November 2013 fand zum zweiten Mal das Symposium mit der Kansai-Universität im Schloss Mickeln (Düsseldorf) statt. Deutsche und japanische Gradiuerte hielten abwechselnd Vorträge zum Thema „Sterben“ bzw. „Tod“, wobei nach den einzelnen Präsentationen im Plenum weiter über den jeweiligen Themenbereich diskutiert wurde. Die behandelten Unterthemen reichten unter anderem von „Begräbnisriten in Japan/ Deutschland“ über die Frage nach einem „würdevollen Tod“ bis hin zu „Patientenverfügung“ und deckten somit ein breites Spektrum des Oberthemas ab. 

Die Vorträge, sowie die anschließenden Diskussionen fanden in japanischer Sprache statt, was für die Studierenden der HHU eine Chance war, sich auf akademischem Niveau in der erworbenen Fremdsprache zu üben. Dieses Jahr befanden sich vier Deutsche unter den Vortragenden. Alle Beiträge werden in japanischer Sprache publiziert und werden somit Interessierten in schriftlicher Form zur Verfügung stehen.

In den Pausen, wie auch bei den gemeinsamen Mahlzeiten wurde über die Vorträge hinaus die Partnerschaft der beiden Universitäten weiter verstärkt und kulturvergleichende Gespräche geführt. Diese schlossen zu einem Teil an die zuvor diskutierten Vorträge an, zu einem anderen Teil wiederum brachten sie vollkommen neue Aspekte in die Unterhaltung ein, die zu weiterem, lebhaftem Austausch zwischen den deutschen und japanischen Teilnehmern anregten.

Die Kooperation mit der Kansai-Universität läuft mittlerweile schon seit ca. 4 Jahren. Per Videokonferenz werden mehrmals im Semester Vorträge von Studierenden gehalten und im Anschluss daran diskutiert. Durch das Symposium ist es möglich geworden, solche Diskussionen unabhängig von technischen Hilfsmitteln und mit erheblich längerer Zeitspanne gemeinsam an einem Ort durchzuführen. Sowohl auf Seiten der HHU, als auch auf Seiten der Kansai-Universität brachte dies positive Rückmeldungen hervor.

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