5. Face-to-Face Tandem mit der Nanzan-Universität

Dieses Jahr wird bereits zum 5. Mal das Face-to-Face-Tandem zwischen Studierenden der HHU und der Nanzan-Universität Nagoya durchgeführt. Die Studierenden der Nanzan besuchen für einen Monat einen Deutschkurs bei der IIK. Zur Förderung der Interaktivität und des Austauschs mit etwa gleichaltrigen deutschen Studierenden wurde dieses Tandem 2009 zum ersten Mal veranstaltet und wird seitdem fortgeführt.

 

Die 25 Studierenden und ihre Lehrer Herr Hayashida und Herr Bayerlein kamen am 3. März abends in Düsseldorf an und am 05. März fand das erste Zusammentreffen der Tandemteilnehmer im „Schlüssel“ in der Altstadt statt. Damit jeder Teilnehmer die Chance hatte, sich zu unterhalten wurde darauf geachtet, dass die deutschen und die japanischen Studierenden gemischt sitzen, was sich jedoch fast selbstverständlich in Gang setzte. Zwischen Speisekartenübersetzungen und ersten Vorstellungsrunden tauschten sich die Studierenden untereinander über die unterschiedlichsten Dinge aus und die Unterhaltungen gerieten nicht ins Stocken. „Was ist denn Spanferkel?“ „Sind die Mengen in Deutschland immer so groß?“ „Warum studierst du Japanisch/ Deutsch?“ „Warst du schonmal in Japan/ Deutschland?“ Es war eine ausgelassene Stimmung in der sich alle Anwesenden sichtlich wohlfühlten und Spaß daran hatten, sich mithilfe ihrer erlernten Sprache zu verständigen und gemeinsam zu lachen.

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Als Aufbruchstimmung aufkam, zeigte sich das jährlich festgestellte Phänomen der Bezahlung. Viele Japaner waren nicht im Bilde, wie es in Deutschland üblich ist zu bezahlen. Gibt es eine Rezeption, an der man bezahlt? Muss man von sich aus sagen, dass man bezahlen will? Was ist Trinkgeld?

Als jedoch auch diese Verwirrungen geklärt waren lichtete sich die gesellige Gruppe Stück für Stück und der Heimweg wurde angetreten.

 

Heute am 06. März trafen sich die Hälfte der Teilnehmer vormittags und die Hälfte der Teilnehmer nachmittags zum gemeinsamen Tandem im Institut.

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Nachdem sich zunächst abwechselnd auf Deutsch und Japanisch in Paaren vorgestellt wurde, fanden sich die Studierenden in Gruppen zusammen, um sich über die Themen „Essen“ und „Düsseldorf/ Nagoya“ zu unterhalten. Die Gruppen von 4-5 Leuten (im Idealfall 2 Deutsche – 2 Japaner) hatten sowohl von japanischer als auch von deutscher Seite Material zur den jeweiligen Themen vorbereitet und mithilfe von Fotos, Kochbüchern, Flyern und anderen Hilfsmitteln vertieften sich die Teilnehmer in ihren Unterhaltungen. Auf die Nachfrage ob alles in Ordnung sei oder ob es langweilig würde kam einstimmig die Antwort: „Es macht Spaß!“

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Caroline Fest

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