Kategorie-Archiv: Berufseinstieg

Vortrag über die Jobsuche in Japan – Nils Takakura

Vortrag von Nils Takakura über die Jobsuche in Japan und die Arbeit bei einem jap. Großunternehmen

Mittwoch, 19. Juli, ab 18:30 Uhr in Raum 24.21.U1.24

Zum Vortrag:

Innerhalb des Vortrags soll vorrangig ein Überblick gegeben werden über die Arbeitssuche in Japan aus Studierendensicht (shinsotsu shūkatsu) sowie dem originär japanischen shinsotsu saiyō (Einstellung von frisch graduierten Universitätsabsolventen), der sich im Hinblick auf Konkurrenzkampf und Vorbereitungszeit grundlegend von deutschen Gepflogenheiten unterscheidet.

In der zweiten Hälfte des Vortrages sollen zudem in lockerer Form persönliche Eindrücke aus dem Arbeitsalltag bei Japans größtem Produzenten von Soft- und alkoholischen Getränken gegeben werden. Die geteilten Informationen beruhen vollständig auf den eigenen Erfahrungen des Vortragenden, der im Zuge des Abschlusses seines Studiums in Japan in der gleichen Weise wie seine japanischen Mitbewerber auf Arbeitssuche gegangen ist und eine Anstellung bei einem der national bekannten Megakonzerne (ōte kigyō) erhalten hat.

Zur Person:

Nils Takakura, geb. 1989. 2013 B.A. in Japanologie (Modernes Japan) / Kommunikations- und Medienwissenschaft an der HHU Düsseldorf. 2016 M.A. an der Graduate School of Human and Environmental Studies, Kyōto University, mit Stipendium des japanischen Ministeriums für Bildung, Kultur, Sport, Wissenschaft und Technologie (MEXT). Seit 2016 beruflich tätig bei Suntory Holdings Ltd., zunächst Rohstoffeinkauf (Tōkyō), z. Zt. Marketing and Sales (Shizuoka).

BIT 2015

Berufsinfo – Filmvorführung – beste Studienabschlüsse 2017

Der Verein Freundeskreis Modernes Japan e.V., das Institut für Modernes Japan und der Fachschaftsrat veranstalten auch in diesem Jahr einen Berufsinformationstag (BIT), an dem ehemalige Modernes-Japan-Studierende von ihrem Berufseinstieg und über ihr derzeitiges Tätigkeitsfeld berichten. Neben Möglichkeiten für Rückfragen an die Vortragenden, Tipps zur Stellensuche und Informationen über Praktika und Co. stellen sich auch der Deutsch-Japanische Wirtschaftskreis (DJW), die Deutsch-Japanische Gesellschaft am Niederrhein (DJG) und der Career Service der HHU vor, um über Netzwerkmöglichkeiten und Einstiegschancen für Modernes Japan-Studierende zu referieren.
Wir freuen uns sehr dieses Mal nach dem BIT einen Film des Regisseurs Sugita Kyôshi (Murmuring Breathless Apologies in the Light of Vending Machines, 2017) zeigen zu können, den Modernes Japan-Studierende dieses Jahr in Zusammenarbeit mit der Japanese Visual Translation Academy (JVTA) und dem Nippon Connection Filmfestival untertitelt haben.
Im Anschluss an die Filmvorführungen werden dieses Jahr auch die besten Absolventen (BA und MA) ausgezeichnet und zum Abschluss des Tages sind alle Interessierten herzlich eingeladen mit uns den Grill anzuschmeißen (Grillgut und Getränke bitte selbst mitbringen).
Die Veranstaltungen auf Facebook

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Japanische Personalvermittlung

Die japanische Personalvermittlung Career Connections aus Düsseldorf ermuntert unsere Studierenden und Absolvent/innen, ihr Angebot in Anspruch zu nehmen. Hier einige Informationen dazu:

Career Connections hat sich auf die Vermittlung von Personal mit japanischsprachigem Hintergrund spezialisiert – sie stellen Kontakte her zwischen entsprechend qualifizierten Arbeitsuchenden und japanischen Unternehmen bzw. deutschen Unternehmen mit Japanbezug. Das Angebot richtet sich sowohl Japanolog/innen als auch an spezialisierte Fachkräfte, die einen japanbezogenen Beruf suchen. Interessierte registrieren sich auf der Homepage oder schicken ihren Lebenslauf per Mail.

Kontakt:
Kumiko Horiuchi
Immermannstr. 53
40210  Duesseldorf
TEL.+49 (0)211 17 93 52-0
E-mail : horiuchi@career-connections.eu

Bezahltes Praktikum für Programmierer bei Cookpad in Tokyo

Zum Auftakt ins Wochenende erreicht uns ein interessantes Praktikumsangebot in Tokyo.

Flug und Logis werden bezahlt, Praktikanten erhalten ein Taschengeld von 3000 Yen am Tag.

Es besteht die Chance, nach absolviertem Praktikum übernommen zu werden.

Der genaue Wortlaut der Anzeige ist:

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Workshop: Einblick in Übersetzungsarbeit

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Wenn es mit dem Übersetzen nicht so klappt … (Flickr cc, hansol)

Nächste Woche Donnerstag, 4. Mai, gibt es bei uns einen kleinen Workshop zur Berufsorientierung bzw. praktischen Übung im Bereich Übersetzen/Dolmetschen.Treffpunkt ist um 10.30 Uhr im Raum 25.13.U1.24.

Die Workshopleiterin Sarah Stark arbeitet bereits seit 10 Jahre als Übersetzerin und Dolmetscherin in Japan und hat neben technischen Fachtexten und Marketingtexten auch Theaterstücke übersetzt. Teilnehmer und Teilnehmerinnen des Workshops werden zuerst zwei Fachtexte in Gruppen erarbeiten. Die Workshopleiterin stellt daraufhin eine Reihe von Recherchemöglichkeiten und Terminologiearbeit vor und beantwortet danach Ihre Fragen.

Alle Studierenden, die Interesse an einer Tätigkeit als Übersetzer/in oder Dolmetscher/in haben, sind herzlich willkommen! Eine Anmeldung ist nicht nötig, Sie kommen einfach vorbei.

Neue Stellenausschreibung – Freie Mitarbeiter oder Aushilfe

Wieder hat uns eine Stellenausschreibung erreicht.

Diesmal wurde sie direkt ans Institut geschickt.

Die Firma Soluzione sucht Hilfe bei Übersetzungen und der Erstellung von Bildschirm-Filmen. Das tolle an der Arbeit ist, dass sie Ortsungebunden sein soll. Das ist in sofern von Vorteil, da sich der Sitz der Firma wohl in München befindet. Voraussetzung für den Job sind sehr gute Sprachkenntnisse in Japanisch, Chinesisch oder Brasilianischem Portugiesisch.

Der genaue Wortlaut der Stellenanzeige lautet:

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„Prae Doc“ – Stelle am Institut für Ostasienwissenschaften der Universität Wien

Das Ostasieninstitut der Universität Wien sucht für drei Jahre eine/-n Universitätsassistentin/Universitätsassistenten.

Voraussetzungen sind ein abgeschlossenes Masterstudium im Bereich der Japanologie mit Schwerpunkt auf Kulturwissenschaften.

Bewerber sollten ferner über sehr gute Deutsch- und Englischkenntnisse, sowie gute Japanischkenntnisse verfügen.

Genauere Informationen zu besagter Stelle kann unter folgendem Link in Erfahrung gebracht werden:

Stellenausschreibung am Institut für Ostasienwissenschaften Wien

Bericht: Workshop Manga-Übersetzen mit Verena Maser

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Ein Bericht von Katharina Buckel

„あいつホントムカつく[…]“

(aus: Citrus, Band 1)

A: „Er ist echt nervig.“
B: „Er nervt mich an.“
C: „Er geht mir auf den Sack.“

Preisfrage: Welche dieser Übersetzungen ist richtig, oder gar: perfekt?

Man kann zunächst einmal berechtigterweise einwenden, dass hier der Kontext der Aussage und somit ein wichtiges Entscheidungskriterium fehlt. Oder sind die sprachlichen Nuancen zwischen den Sätzen doch so gering, dass der Kontext irrelevant ist? Und wie wichtig ist eigentlich die Zielgruppe der Übersetzung? Diese und viele weitere Fragen wurden am 7. Februar 2017 am Institut für Modernes Japan im Workshop „Manga-Übersetzen: Cool oder brotlose Kunst?“ mit Dr. Verena Maser ausführlich diskutiert und beantwortet.

Verena Maser ist promovierte Japanologin (Schwerpunkt: japanische Medien und Populärkultur) und arbeitet als selbständige Übersetzerin vom Japanischen ins Deutsche. Zu ihren Arbeiten gehören „Citrus“, „Yona – Prinzessin der Morgendämmerung“ und der Simulcast von „March Comes In Like A Lion“ bei Akiba Pass. Da es keine direkte Ausbildung für ihren Beruf gibt, erfolgte der Einstieg vor allem über Initiativbewerbungen und anschließend auch Weiterempfehlungen. Nicht nur ein hohes Niveau japanischer Sprachkenntnisse ist dabei entscheidend, sondern auch Vorwissen zu japanischen Manga. Verena Maser kann hierbei die höchste Stufe im Japanese Language Proficiency Test vorweisen, und darüber hinaus ihre Dissertation, die sich mit „Yuri“-Mangas beschäftigt. Weiterlesen