Kategorie-Archiv: Kunst

Ausstellung „Das Wetter von heute“

Das Wetter von heute foto

Die Ausstellung „Das Wetter von heute“ des japanischen Künstlers miu ist vom 14. bis 22. Januar im onomato Künstlerverein, Birkenstraße 97, in Düsseldorf zu sehen.

Um „Gegenwart selbst“ zu bezeichnen, zitiert miu in seiner Arbeit fortwährend das Phänomen des Wetters im Alltag. Darin beschäftigt er sich mit dem zeitlosen Thema des Wahrnehmungsmechanismus von „gestern/heute/morgen“ in menschlichen Aktivitäten. In seiner Solo-Ausstellung „Das Wetter von heute“ aktualisiert miu, als Konzeptkünstler und zeitgenössischer Komponist, seinen interdisziplinären Ansatz zu Fragen und zu Perspektiven von „heute“.

Eröffnung: 13.01.2017 (Fr.), 19 Uhr

Finissage: 21.01.2017 (Sa.), 19Uhr
Zu Gast: wörc (Shunsuke Oshio & David Pampus)

Öffnungszeiten: Do. und Fr. 13-16 Uhr Sa. und So. 15-18 Uhr u.n.V

Essay-Performance von miu

Am 02., 03. und 04. Dezember findet in Flingern die Performance eines japanischen Künstlers in Flingern statt. Für Studierende ist es besonders interessant, da es auch um Dolmetschen und Übersetzen geht. Hier die Infos:

„ERASE ME & PLEASE REPEAT AFTER YOU“

>>> 日本語情報は下にあります <<<

Essay-Performance von miu

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Premiere: Am Freitag, 2. Dezember 2016
Weitere Aufführungen: 3. & 4. Dezember 2016
Beginn jeweils um 20 Uhr

Eintritt: 10,- € / 7,- € ermäßigt (Ticket an der Abendkasse)

Ort: Filmwerkstatt Düsseldorf (Birkenstrasse 47, 40233 Düsseldorf)

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Cosplay-Ausstellung im EKŌ-Haus

Im EKŌ-Haus der Japanischen Kultur e.V.  gibt es bald eine interessante Ausstellung zu dem Thema „Cosplay“, die wir euch ans Herz legen möchten!

Zeit: Dienstag, 8.11.2016  bis Sonntag, 11.12.2016
Ort: Foyer/
Konferenzraum
Eintritt frei

Christy Bell Goh; Charakter: Soah; Serie: Bride of the Water God; Fotograf: Jonathan Goh

Christy Bell Goh; Charakter: Soah; Serie: Bride of the Water God; Fotograf: Jonathan Goh

Es gibt auch eine Eröffnungsveranstaltung mit einem spannenden Vortrag von Fritjof Eckhardt, dem Autor des Buches „Was ist Cosplay“:

Eröffnung: Dienstag  8.11. 2016
18 Uhr, Vortrag ab 18.30 Uhr

Die Plätze sind begrenzt! Daher wird für die Teilnahme an der Eröffnung und dem Vortrag um Anmeldung gebeten:  kuhl (at) eko-haus.de

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MIU – „Headphonemusik auf der Kiefernstraße“

Wir möchten an dieser Stelle auf eine interessante Kunst-Ausstellung  hinweisen:

MIU: HEADPHONEMUSIK AUF DER KIEFERNSTRASSE
15.7 – 5.8.2016
Im K4 Kulturbureau
Kiefernstraße 4 • 40233 Düsseldorf

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Eröffnung:
Freitag, 15.7.2016, 18.00 Uhr

Öffnungszeiten
Sa. und So. 15 – 18 Uhr
Mi. 19 – 22 Uhr u.n.V.

In dem Projekt „Headphonemusik auf der Kiefernstraße“ zeichnete der japanische Künstler miu auf einem dreiseitigen Manga eine Frau, die mit Kopfhörern durch die Straße läuft. Mit Absicht wurden die Sprechblasen auf dem Bild leer gelassen, damit Beteiligte am Projekt, die noch nie auf der Kiefernstraße waren, die Geschichte „Headphonemusik auf der Kiefernstraße“ vervollständigen konnten. Sie füllten dafür auf ihrer eigenen Sprache die Sprechblasen mit ihren persönlichen Interpretationen.

Informationen zum Künstler:
Der Künstler miu wurde 1976 in Japan geboren. Konzeptkünstler, Komponist und Performer. Studium der Sonologie und elektronischen Musik am Kunitachi College of Music (Tokyo) und am Koninklijk Conservatorium (Den Haag). Seit 2001 als freischaffender Künstler tätig. Nach Stationen in Den Haag, London, Bochum und Ulm lebt und arbeitet er seit 2 Jahren in Düsseldorf.

Über die Kiefernstraße:
„In der Kiefernstraße leben 800 Bewohner aus bis zu 45 Nationalitäten und verschiedensten sozialen Gruppen. Die ehemaligen Hausbesetzer leben auf der Straßenseite mit den ungeraden Hausnummern.“ (Aus einem Prospekt des Kulturbüros Kiefernstraße)

Mehr Infos erhaltet ihr auf dieser Website: milch-labor.com

 

書道ワークショップ SS16 – Kalligraphie-Workshop

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Shodô macht Spaß – wie man an diesem Foto aus einem vergangenen Workshop sieht

Japanische Kalligraphie, shodô 書道, ist heute noch im modernen Japan allgegenwärtig. An unserem Institut wird dieses Semester ein Workshop angeboten, bei dem sich die Studierenden selbst in dieser Kunst versuchen können. Die Teilnehmer/innen erhalten in zwei Sitzungen (am 29. April und 20. Mai) eine Einführung in 書道. Geleitet wird der Workshop von Aya Murakami.

Lernen Sie, wie auch aus einfachen, bereits bekannten Schriftzeichen kleine „Kunstwerke“ werden!

Zeit: 29. April und 20. Mai, 10:30–12:00 Uhr
Ort: 23.21.U1.68
Materialien: Pinsel, Papier, Tinte etc. werden vorerst bereitgestellt (ggf. können dadurch zusätzliche Materialkosten entstehen).
max. Teilnehmerzahl: 15
Anmeldung: per E-Mail an fujita@phil.hhu.de bis 18. April

Besuch bei Masuyama-san

Studierende besuchen den Künstler Masuyama Hiroyuki in seinem Atelier

Im Februar lud der Künstler Masuyama Hiroyuki Jutta Teuwsen und ihre Studierenden in sein Atelier am Düsseldorfer Hafen ein. Der Ausflug fand im Rahmen des Seminars „Zeitgenössische Japanische Kunst“ im Wintersemester 2015/16 an der HHU statt.

An diesem sonnigen Dienstagmorgen begrüßte uns der Künstler fröhlich in den Räumen seines Ateliers. Nachdem er der Gruppe einen kleinen Überblick über sein Atelier gewährte, stellte er viele schöne Ausstellungskataloge mit seinen Werken vor und ermöglichte es uns, auf diese Weise einen Überblick über sein gesamtes Werk zu erlangen.

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Zudem durften die Studierenden begutachten, an welchen Bildern Masuyama gerade arbeitete und nutzten die Gelegenheit, dazu ausführlich Fragen zu stellen.

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Der Künstler erzählte von der Zeit, als er nach Deutschland kam und warum er sich gerade Düsseldorf ausgesucht hat. Sehr interessant waren seine Berichte über das Leben als geborener Japaner in dieser Stadt mit allen seinen Vorzügen und Nachteilen.

Schließlich durfte jeder einmal seine fantastische Kugel mit dem Titel „0“ betreten. Hier hat der Künstler eine traumhaft schöne Illusion des Universums geschaffen, durch Abertausende kleinster Holzfragmente und Glasfasern, die im Inneren der Kugel einen perfekten Sternenhimmel entstehen lassen:

Der Künstler hat die Studierenden eingeladen, gerne wiederzukommen. Bei Interesse, wenden Sie sich bitte an Jutta Teuwsen oder aber direkt an den Künstler.

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Katari-Rezitation (25. Februar) und Kyoto-Tag (27. Februar)

Ende Februar veranstaltet das japanische Generalkonsulat zwei ganz besondere kulturelle Events: Am 25. Februar findet um 18 Uhr eine katari(Erzählkunst)-Rezitation im EKÔ-Haus der japanischen Kultur statt. Die in Japan bekannte Persönlichkeit Hirano Keiko wurde im Jahr 2014 zur Kulturbotschafterin ernannt und stellt die Kunst der katari-Rezitation im Ausland vor.

Über katari:

Die mündliche Überlieferung von Geschichten (katari 語り = „Erzählen“) hat in Japan eine lange Tradition. Seit alters werden Sagen, Mythen und Legenden, Volksmärchen und Epen auf diese Weise vermittelt. Die katari-Rezitation ist daher ein wichtiges Element der japanischen Kultur, das andere traditionelle Künste Japans beeinflusst und inspiriert hat. Dabei trägt der Erzähler (kataribe 語り部) die Werke auswendig vor und fesselt das Publikum durch seine individuelle Interpretation. Weiterlesen

Benshi Perfomance Night – die Stimme des japanischen Stummfilms

plakatpngAm Montag, den 1. Februar, wird es eine tolle Gelegenheit geben, in die Welt des japanischen Stummfilms einzutauchen. Im Haus der Universität veranstaltet das Institut für Modernes Japan eine Benshi Performance Night, bei der der berühmte benshi (Stummfilm-Erzähler) Kataoka Ichirō drei Filme vorführt und dem Publikum die japanische Kunst des Stummfilm-Erzählens darbieten wird. Beginn ist 18:30 Uhr, es werden drei Filme aus verschiedenen Genres aus den 1920er Jahren gezeigt. Weiterlesen

Dolmetscher/in für Theater gesucht

Das Theater Krefeld und Mönchengladbach sucht derzeit ein/e Dolmetscher/in für die Wiederaufnahmeproben und die Matinee des japanischen Stückes „Käfig aus Wasser“ vom 04.02 bis zum 13.02.2016 (Am 08. und 09.02 finden keine Proben statt).

Im vom Regisseur Kuro Tanino inszenierten Werk geht es inhaltlich um die Dreifachkatastrophe vom März 2011 und die darauf erfolgte Erstarkung der Anti-Atomproteste. Ein Akademiker möchte gegen die Atomlobby mobil machen und „die Wahrheit“ über Fukushima im Internet verbreiten.

Interessierte melden sich bitte bei Frau Barbara Kastner für weitere Informationen.

Mehr Details zum Stück finden sich hier.