Kategorie-Archiv: Veranstaltungen (Düsseldorf)

Hier finden Sie Informationen zu Veranstaltungen wie Vorträgen, Kolloquien oder Workshops etc. mit Japanbezug, die in Düsseldorf stattfinden. Wir bemühen uns, möglichst genau über Zeit, Ort und evtl. Anmeldungen zu berichten, verweisen aber – falls vorhanden – auf eine Homepage des Veranstalters.

Manga-Vortrag von Prof. Stephan Köhn

Ringvorlesung ComicDer Manga-Experte Stephan Köhn ist am kommenden Montag, 22. Januar, bei der Ringvorlesung „Migration und Krieg in Graphischen Erzählungen“ an der HHU zu Gast. Sein spannender Vortrag widmet sich folgendem Thema: „Das Schicksal der Vertriebenen – Manshûkoku und das Ende der Kolonialpolitik in Satonaka Machikos Mädchenmanga ‚Und morgen strahlt wieder die Sonne‘ (Ashita kagayaku, 1974)“.

Der Vortrag ist von 16.30 bis 18.00 Uhr im Hörsaal 5M (25.31.)! Alle Interessierten sind herzlich willkommen.

Heute: Workshop »Erfolgreich bewerben«

Wie finde ich ein interessantes Praktikum in Düsseldorf, Deutschland oder Japan? Wie schreibe ich eine gute Bewerbung? Was muss ich bei einer japanischen Bewerbung beachten? Und wie unterscheiden sich Bewerbungsgespräche in Deutschland und Japan? Zu diesen Fragen bietet Julia Heinrich am kommenden Donnerstag einen Workshop an:

  • »Erfolgreich bewerben« am Donnerstag, 14. Dezember 2017 von 16:30 bis 19:30 in 23.31.02.26

Achtung: Alle Teilnehmer/innen werden gebeten, einen Lebenslauf mitzubringen.

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Sutren, Tee und Diskussionskultur: Ein Wochenende mit dem Shin-Buddhismus im Ekô-Haus

Hoonko blog

Erinnerungsfoto: Die Teilnehmer/innen des buddhistischen Seminars im Ekô-Tempel. Foto: Ekô-Haus

Buddhistische Sutren rezitieren, ausgezeichneten grünen Tee trinken und über Gut und Böse diskutieren – das Wochenende vom 1. bis 3. Dezember war für einige Teilnehmer/innen des Seminars „Rituale in Japan“ von Elisabeth Scherer mit nicht ganz alltäglichen Beschäftigungen ausgefüllt. Die Studierenden waren zu Gast beim Seminar der Ekô-Gemeinschaft der europäischen Shin-Buddhisten im Düsseldorfer Ekô-Haus, in dessen Rahmen auch das sogenannte Hôonkô-Fest begangen wurde. Dieses Fest wird zu Ehren von Shinran, dem Gründer der buddhistischen Jôdo Shinshû, gefeiert und gilt als das wichtigste Ereignis des Jahres in dieser Schule. In diesem Beitrag schildern einige die dort waren ihre Eindrücke, und Katharina Gröner und Charlotte Henschel berichten weiter unten ausführlich von dem Ritual, das im Zentrum des Wochenendes stand.

Eine (für manche) schlechte Nachricht vorab: Eine Erleuchtung in diesem Leben ist nicht zu erwarten. Die Erlösung tritt nach Shin-buddhistischer Lehre erst nach dem Tod ein, wenn man auf die Hilfe durch Amida Buddha vertraut. Auch Prof. Arai Toshikazu (auf dem Foto oben in der ersten Reihe im grauen Gewand), der das Seminar der Shin-Buddhisten leitete, sieht sich selbst weiterhin als bombu, als gewöhnlichen Menschen mit allen damit verbundenen Leiden und Fehlern. Arai war eigens aus Japan angereist, um mit den Teilnehmer/innen über Gut und Böse im Shin-Buddhistmus zu reflektieren. Die Lehren der Jôdo Shinshû verdeutlichte er mit Geschichten, die von dem indischen König Ajatashatru bis zu Gefangenen in japanischen Todeszellen reichten. Die Atmosphäre im Seminar lässt sich am besten mit den Worten der Teilnehmer/innen beschreiben: Weiterlesen

Vortrag über China und Globalisierung

Eine gute Gelegenheit für einen Blick nach China bietet das Konfuzius-Institut Düsseldorf am Montag, 18. Dezember 2017, 17 Uhr mit einem Vortrag im Haus der Universität. Zu Gast ist Jeffrey Wasserstrom, der auf Englisch zum Thema „China and Globalization: Past, Present, and Future“ vortragen wird.

Inhalt des Vortrags
This illustrated talk will look at the ways that China has alternately become increasingly enmeshed in and stood apart from broad international trends over the past two centuries. Some topics addressed will include China’s role as a participant in and host of grand spectacles, including World’s Fairs and Olympic Games; high profile meetings between Chinese and foreign leaders, from Ulysses S. Grant’s with Li Hongzhang in Beijing in 1879 to Xi Jinping’s state visits to Washington and London; and the roles that „global cities“ have played in different periods as contributors to and symbols of globalization.
The speaker will argue that there are flaws with the way the topic is handled in both some well known books on China (such as Henry Kissinger’s On China) and some well known books on globalization (such as Thomas Friedman’s The World is Flat) – all of which have sold briskly in the PRC as well as the West.  He will offer an alternative perspective to the ones presented in those works.

Jeffrey N. Wasserstrom
Jeffrey N. Wasserstrom is a specialist in Modern Chinese History with a strong interest in connecting China’s past to its present and placing both into global perspective. He is Chancellor’s Professor of History at UC Irvine.  He has written many books, including “Global Shanghai, 1850-2010” (2008), “China in the 21st Century: What Everyone Needs to Know” (2010 and 2013) and “Eight Juxtapositions: China through Imperfect Analogies from Mark Twain to Manchukuo” (Penguin 2016).  He has edited or co-edited several others, including, most recently, “The Oxford Illustrated History of Modern China” (2016).  In addition to writing for academic journals, he has contributed to many general interest venues, among them the New York Times, the TLS, and the Los Angeles Review of Books (LARB).

Diesen Freitag: Info Veranstaltungen zu Praktika und Bewerbungen im Dezember

Wie finde ich ein interessantes Praktikum in Düsseldorf, Deutschland oder Japan? Welche Unterstützung gibt es und wie kann ich das Praktikum ins Studium integrieren? Was muss ich besonders bei Praktika in Japan beachten? Und wie schreibe ich eine gute Bewerbung? Zu diesen Fragen bieten Julia Heinrich und Celia Spoden im Dezember zwei Informationsveranstaltungen an:

  • »Praktikumsmöglichkeiten für Modernes Japan Studierende« am Freitag, 8. Dezember 2017 von 14:30 bis 17:30 in 23.32.04.61
  • »Erfolgreich bewerben« am Donnerstag, 14. Dezember 2017 von 16:30 bis 19:30 in 23.31.02.26

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Vortrag über politische Schulfeiern in Japan

Am Dienstag, 5. Dezember, ist Ami Kobayashi vom Institut für Erziehungswissenschaften der Humbold-Universität Berlin mit einem spannenden Vortrag bei uns zu Gast. Ihr Thema lautet: „Der Gang als politische Choreographie – Politische Schulfeiern und die Konsolidierung des Nationalstaats in Deutschland und Japan (1873–1945)“. Termin des Vortrags ist von 10.30 bis 12 Uhr im Raum 23.03.01.61. Alle Interessierten sind herzlich eingeladen!

Zum Vortragsthema
Im Kontext der Entstehung moderner Nationalstaaten wurde u.a. durch Einführung der Schulpflicht und des Militärdienstes der normierte Gang zum Gegenstand der pädagogischen Praxis. In meinem Vortrag zeige ich, mit welchen Mitteln moderne Staaten den unterschiedlichen individuellen Gang ihrer Staatsbürger zu vereinheitlichen und politisch zu „choreographieren“ versuchten. Dabei liegt ein besonderer Schwerpunkt auf dem in Turnstunden choreographierten Gang, dessen Zweck die erfolgreiche Aufführung (schön und stolz aufmarschieren) bei politischen Veranstaltungen war. Bei politischen Schulfeiern war der Doppelcharakter des Gangs, nämlich zugleich individuelle Bewegung und Element einheitlicher Nationalstaatlichkeit zu sein, besonders sichtbar.
In meinen Untersuchungen werden Marschübungen und politische Schulfeiern in deutschen Gymnasien und japanischen Sekundarschulen (jap. Kyūsei-Chūgakkō) verglichen, da Japan seit Beginn seiner Modernisierung mit Deutschland in oftmals nachahmendem Kontakt stand. Angesichts der Heterogenität innerhalb des jeweiligen Landes wird in dem Projekt auf die beiden Hauptstädte (Tokio, Berlin) fokussiert, welche das jeweilige Kaiserreich repräsentierten und als Zentren politischer Feierlichkeiten fungierten. Der Untersuchungszeitraum beginnt mit dem Jahr 1873, als in Preußen unter Kaiser Wilhelm I. staatliche Feiern mit festlichen Schülerumzügen verbunden wurden, und erstreckt sich bis zum Jahr 1945, als mit dem Ende des Zweiten Weltkriegs Leibeserziehung und politische Zeremonien in Deutschland und Japan einen Umbruch und eine Umdeutung erfuhren.

„International TAIKO Concert nights“ – die Kunst des japanischen Trommelns

Hier ein Veranstaltungshinweis für Fans der japanischen Taiko-Trommeln: Am 8. und 9. Juni 2018 präsentiert die Agentur KAISER DRUMS die „International TAIKO Concert nights“ im Düsseldorfer Robert-Schumann-Saal.

Foto: Rob Hammer ©

Foto: ©Rob Hammer

Diesmal wird es ganz besonders international: Mit dabei sind das deutsche Taiko-Ensemble WADOKYO, die italienische Gruppe KYOSHINDO und TAIKOPROJECT aus den USA. Die drei Ensembles aus Europa und Amerika demonstrieren zwei Abende lang ihr Können auf der Bühne des Robert-Schumann-Saals und zeigen durch ihre Darbietung, dass Taiko sich auch außerhalb Japans großer Leidenschaft erfreut. Für Rhythmik-Freunde und Musikinteressierte sicher ein tolles Ereignis!

Weitere Informationen zu den Konzerten und zum Verkauf der Karten gibt es auf der Website von KAISER DRUMS.

Lust auf ein Auslandssemster? Angebote des International Office!

Auch das International Office bietet verschiedene Möglichkeiten, einige Zeit während des Studiums im Ausland zu verbringen. Um sich „im Dschungel der Möglichkeiten“ besser zurechtzufinden, startet das International Office am 28. November 2017 im SSC die GoAbroad-Woche mit zahlreichen Beratungsangeboten zum Thema Auslandsaufenthalt. Das Motto lautet: „Jede/r hat die Chance, während des Studiums ins Ausland zu gehen!“

Go Abroad Erasmus       Auslandsberatung IO

Angeboten werden unter anderem eine Infomesse am Dienstag, den 28.11 im Gebäude 23.01 mit Fingerfoot, Quiz und Adventskalenderverlosung sowie ein „Tag der Auslandsberatung“ am 29.11 im SSC.

Alle Infos finden sich hier: http://www.uni-duesseldorf.de/home/goabroad/goabroad.html

Unser Kimonoclub sucht neue Mitglieder!

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Die Mitglieder des Clubs bei einem gemeinsamen Auftritt

Hier ein Aufruf unseres Kimono-Clubs, der sehr gerne neue Mitglieder aufnimmt:

Liebe Studierende,

unser Kimonoclub lädt euch herzlich zu einem Kennenlernen ein!
Wir sind eine gut gelaunte Gruppe aus Studentinnen und Absolventinnen der HHU, die sich einmal die Woche trifft und gemeinsam die Welt rund um den Kimono erlebt. Dazu gehört neben dem korrekten Anziehen eines Kimonos auch das Zusammensitzen bei einer Tasse Tee und der Austausch über die japanische Kultur.

Wer besonderen Spaß und Motivation mitbringt, erhält die Möglichkeit an Events in Düsseldorf und Umgebung teilzunehmen. In Zusammenarbeit mit der Deutsch-Japanischen Gesellschaft und dem japanischen Generalkonsulat veranstalten wir regelmäßig Workshops und Kimono-Modenschauen.

Ihr habt gar keinen Kimono? Kein Problem! Wir stellen euch verschiedene Modelle zur Verfügung und führen euch Schritt für Schritt an die Kunst des Anziehens heran – aber keine Sorge, so kompliziert, wie es im ersten Moment erscheint, ist es nicht. Auch um Geld müsst ihr euch keine Gedanken machen – die Mitgliedschaft im Club ist kostenlos.

Habt ihr Interesse? Dann schickt einfach eine E-Mail an rebecca.hemer[at]hhu.de und kommt vorbei:

Dienstags ab 16:30 (während der Vorlesungszeit)
Raum 28.01.00. Seminarraum 2 – direkt im Sportgebäude neben der Haltestelle Uni Ost.

Wir freuen uns auf euch!
Rebecca Hemer und Euer Kimonoclub

Heute: „Live and Work in Japan“-Seminar – Angebot für Studierende und Alumni

Es gibt noch freie Plätze! Eine Anmeldung ist nicht mehr erforderlich.
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Die Fourth Valley Concierge Corporation organisiert dieses Jahr zum zweiten Mal ein „Live and Work in Japan“-Seminar für Modernes Japan Studierende und Alumni an der HHU. Im Anschluss besteht die Möglichkeit, im November die Career Fair in London zu besuchen.

Die Veranstaltung findet am Dienstag,  24. Oktober 2017 von 17–18:30 in 23.32.U1.42 auf Englisch statt. Um eine Anmeldung im LSF (unter Modernes Japan „Sonstige Lehrveranstaltungen) oder für Alumni per Email über Celia Spoden wird gebeten.

Eine Zusammenfassung der Veranstaltung vom letzten Jahr gibt es hier.
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