Kategorie-Archiv: Veranstaltungen (Düsseldorf)

Hier finden Sie Informationen zu Veranstaltungen wie Vorträgen, Kolloquien oder Workshops etc. mit Japanbezug, die in Düsseldorf stattfinden. Wir bemühen uns, möglichst genau über Zeit, Ort und evtl. Anmeldungen zu berichten, verweisen aber – falls vorhanden – auf eine Homepage des Veranstalters.

“Sojasaucen Seminar – die Zutat, die jedes Essen lecker macht…“

Im Japanischen Club gibt es im Januar eine spannende Veranstaltung: Ein Sojasaucen-Seminar! Der Veranstaltungstext lautet:

“Sojasaucen Seminar – die Zutat, die jedes Essen lecker macht…“
Kooperationsveranstaltung zum Thema „Sojasauce“ des Jap. Clubs & Kikkomann

Wir veranstalten ein lehrreiches Seminar über Sojasaucen: die Zutat, die aus der japanischen Küche nicht wegzudenken ist!

Ein Sojasaucen-Experte erläutert uns leicht verständlich und in lockerer Runde die Herstellung der Sojasaucen und ihren Charme und verrät uns Tipps, wie man mit ihr alltägliche Gerichte lecker anrichten kann. Weiterlesen

Reminder: Professor Iwabuchi Kôichi zu Besuch in Düsseldorf!

日本語版は下にあります

Wir möchten Sie noch einmal auf den Besuch des bekannten Kulturforschers Iwabuchi Kôichi in Düsseldorf hinweisen.
Iwabuchi ist Professor an der Monash University (Australien), wo er als Direktor des Monash Asia Institute fungiert. Bekannt wurde er vor allem durch seine Forschung zu Medien und Globalisierung, zu Multikulturalität in Asien und zu nationaler Identität. Unter seinen Publikationen finden sich Werke wie Recentering globalization: Popular culture and Japanese transnationalism (2002), East Asian Pop Culture: Approaching the Korean Wave (2008) und Resilient Borders and Cultural Diversity: Internationalism, Brand Nationalism, Multiculturalism in Japan (2015).

Iwabuchis Besuch an unserem Institut ist eine einmalige Gelegenheit, diesen Forscher persönlich kennenzulernen und mit ihm zu diskutieren. Folgende Punkte stehen auf dem Programm: Weiterlesen

Bericht zum Alumni Workshop „Bachelor Plus Japanforschung – und nun?“

Bericht von Caroline Ruhl und Vu Thuy Doan Huynh

181026_hhu_bachelor_plus_poster_alumni_v3 Kopie

Am Samstag, den 17. November 2018, wurden im Haus der Universität die Alumni des Bachelor Plus „Kultur- und Sozialwissenschaftliche Japanforschung“ begrüßt. Die Veranstaltung für die Absolventinnen und Absolventen des Studiengangs wurde mit einem Workshop für aktuelle Studierende zum Thema „Bachelor Plus Japanforschung – und nun?“ kombiniert. Zahlreiche interessierte Studierende nahmen die Gelegenheit wahr, sich bei Vorträgen der Alumni über ihren beruflichen Werdegang und einer Expertinnenrunde über Karrierewege nach dem Studium sowie Tipps für einen erfolgreichen Berufseinstieg zu informieren.

Weiterlesen

IMG_1146

Treffen mit Schüler*innen der JISD – WS 18/19

Dieses Semester gibt es wieder die Gelegenheit, die Japanische Internationalen Schule in Düsseldorf (JISD) zu besuchen. Am 06. Dezember 2018 lädt die Schule interessierte Studierende ein, etwas über ihre Arbeit zu erfahren und sich direkt mit Schüler*innen im Mittelschulalter auszutauschen.

Weiterlesen

Workshop zum Berufseinstieg: „Bachelor MoJa und nun?“

181026_hhu_bachelor_plus_poster_alumni_v3 Kopie

Was kommt nach dem MoJa-Abschluss? Welche Berufe passen überhaupt und was muss ich schon im Studium für den Berufseinstieg tun? Welche Berufswege haben andere Absolventinnen und Absolventen eingeschlagen?

Mit solchen und weiteren Fragen beschäftigt sich am 17.11.  ein Workshop zu Berufseinstieg und Berufsperspektiven nach dem Studium, der im Rahmen einer Alumniveranstaltung des Bachelor Plus stattfindet. Absolventinnen des Faches berichten über ihren Werdegang und geben Tipps zur Jobsuche. Außerdem werden in einer Podiumsdiskussion Vertreterinnen der Außenhandelsförderorganisation JETRO, der Personalvermittlungsfirma Career Management, der Deutsch-Japanischen Gesellschaft am Niederrhein e.V. und des Deutsch-Japanischen-Wirtschaftskreises aus Expertenperspektive über Einstiegschancen, Netzwerkmöglichkeiten und Praktika diskutieren. Das vorläufige Programm und der Flyer sind hier einsehbar.

syukatsu

Wo? Haus der Universität, Ebene 2

Wann? 17.11.2018

Alle Studierenden des Faches sind herzlich eingeladen. Die Veranstaltung ist kostenlos, eine Anmeldung ist nicht notwendig.

Modernes Japan bei „Heine meets Huxley“

HuxleyAm Donnerstag, 25. Oktober, ab 18 Uhr gibt es in der Reihe „Heine meets Huxley“ eine Veranstaltung zum Thema „Schöne neue Welt: Von Superbodies und Mensch-Maschinen“ in der O.A.S.E. hier auf dem Campus. Mit dabei sind unsere MA-Studierenden Madita Michaelis und Jan Gabler, die das Thema im Zusammenhang mit Anime vorstellen.

Vortragende:
•    Prof. Dr. Ulrich Rosar, Institut für Sozialwissenschaften, HHU
•    Madita Michaelis und Jan Gabler, MA-Studierende, Institut für Modernes Japan, HHU

Moderation und Diskussionsleitung:
•    Dr. Anja Vervoorts, Zentrale Gleichstellungsbeauftragte der HHU

Infotext
Der Roman „Schöne neue Welt“ von Aldous Huxley entwirft eine Gesellschaft, in der sich fast nur schöne und normkonforme Menschen tummeln.
Der Bedeutung von körperlicher Attraktivität für die gesellschaftliche Stellung in Huxleys Universum und im Hier und Heute widmet sich der Soziologe Ulrich Rosar in seinem Vortrag „Brave New Beauty – Physische Attraktivität als gesellschaftliches Kapital“.

 Dank der rasanten Entwicklungen in der Künstlicher Intelligenz und der Biotechnologie schreitet die Optimierung des menschlichen Körpers (und des Gehirns) stetig voran. Die Grenzen zwischen Mensch und Maschine scheinen allmählich zu verschwimmen. Doch was haben Lebensformen wie Cyborgs, Androide oder Roboter mit Huxley zu tun? Und wie beeinflussen sie die Vorstellungen über unseren Körper oder das Verhältnis der Geschlechter? Dieses faszinierende Thema untersuchen die Master-Studierenden Madita Michaelis und Jan Gabler anhand japanischer Anime-Serien.  

Und Sie? Fragen Sie sich auch, wo das alles enden soll? Dann kommen Sie vorbei und diskutieren Sie mit! 

Die Veranstaltung ist kostenfrei.

Papiertheater-Aufführung „Der Mikado“ im Haus der Universität

Foto: Laura Ziebold

Foto: Laura Ziebold

Für alle, die die Premiere des Papiertheaterstücks „Der Mikado“ verpasst haben, das von Studierenden des Instituts für Modernes Japan inszeniert wurde, gibt es nun eine weitere Gelegenheit: Am Dienstag, 13. November 2018, gibt es zwei weitere Aufführungen im Haus der Universität, Schadowplatz 14. Die erste Aufführung beginnt um 19.30 Uhr im großen Saal, die zweite um 20.15 Uhr. Der Eintritt ist frei!

Über das Papiertheater „Der Mikado“:
Im 19. Jahrhundert kamen in Europa Papiertheater als neue Unterhaltungsform auf. Sie boten die Möglichkeit, sich die große Welt des Theaters in kleinem Format ins Haus zu holen, waren damit lehrreich und forderten zudem einiges an handwerklichem Geschick – schließlich musste das Theater zunächst einmal selbst aus Papierbögen zusammengebaut werden. Die Bögen, mit denen das Stück „Der Mikado“ inszeniert wird, stammen aus der Serie „Schreibers Kindertheater“ des Schreiber-Verlags (Esslingen) und wurden von Benno Mitschka, Inhaber des Multum in Parvo Papiertheaters, reproduziert. Das Team des Instituts für Modernes Japan hat mit diesen Bögen und viel Eigenkonstruktion die Bühne für das Stück „Der Mikado“ selbst gebaut.
Das Stück „Der Mikado“, verfasst von Ernst Siewert für den Schreiber-Verlag (1891), ist eine typische Märchengeschichte, in der eine Prinzessin erobert werden muss. Die Namen der Figuren sind angelehnt an die Operette „The Mikado“ von Gilbert und Sullivan (1885), und die gesamte Szenerie mit Lampions, Kimono, Holzschnitten und japanischen Gärten verrät, dass dieses Papiertheater deutlich im Kontext des Japonismus der damaligen Zeit steht.

Begrüßung der Master-Studierenden

MAWir heißen alle neuen Master-Studierenden herzlich willkommen am Institut! Am Mittwoch, 10. Oktober, gibt es ab 17.30 Uhr eine kleine Einführung mit grundlegenden Informationen im Raum 24.21.03.82. Anschließend ist ab 18.30 Uhr zum näheren Kennenlernen ein Tisch in der Kneipe Scotti’s reserviert.

Wir würden uns freuen, wenn alle neuen Master-Studierenden und auch die „Senpai“, die schon länger im Master studieren, vorbeikommen :-)

Ausstellungseröffnung und Papiertheater-Performance

Mondscheingarten

Endlich ist es soweit: Pünktlich zum Semesterstart präsentieren wir nächste Woche Freitag, 12. Oktober, ein besonderes Event im Schloss Benrath. PD Dr. Christian Tagsold hat für das Museum für Gartenkunst im Benrather Schloss eine Ausstellung zum Thema „Japanische Gärten in Deutschland“ konzipiert, die am Freitagabend eröffnet wird (Dauer: 12. Oktober 2018 – 13. Januar 2019 ). Anlässlich der Eröffnung wird außerdem das Papiertheaterstück „Der Mikado“ aufgeführt, das Studierende unseres Instituts im Sommersemester 2018 inszeniert haben.
Die Eröffnung startet am Freitag, 12. Oktober, um 19 Uhr im Festsaal des Ostflügels mit einer Einführung von Christian Tagsold. Danach gibt es Aufführungen des Papiertheaters und parallel Kurzführungen durch die Ausstellung. Der Eintritt ist frei!

Über das Papiertheater „Der Mikado“:
Im 19. Jahrhundert kamen in Europa Papiertheater als neue Unterhaltungsform auf. Sie boten die Möglichkeit, sich die große Welt des Theaters in kleinem Format ins Haus zu holen, waren damit lehrreich und forderten zudem einiges an handwerklichem Geschick – schließlich musste das Theater zunächst einmal selbst aus Papierbögen zusammengebaut werden. Die Bögen, mit denen das Stück „Der Mikado“ inszeniert wird, stammen aus der Serie „Schreibers Kindertheater“ des Schreiber-Verlags (Esslingen) und wurden von Benno Mitschka, Inhaber des Multum in Parvo Papiertheaters, reproduziert. Das Team des Instituts für Modernes Japan hat mit diesen Bögen und viel Eigenkonstruktion die Bühne für das Stück „Der Mikado“ selbst gebaut.
Das Stück „Der Mikado“, verfasst von Ernst Siewert für den Schreiber-Verlag (1891), ist eine typische Märchengeschichte, in der eine Prinzessin erobert werden muss. Die Namen der Figuren sind angelehnt an die Operette „The Mikado“ von Gilbert und Sullivan (1885), und die gesamte Szenerie mit Lampions, Kimono, Holzschnitten und japanischen Gärten verrät, dass dieses Papiertheater deutlich im Kontext des Japonismus der damaligen Zeit steht.

japangaertenÜber die Ausstellung „Japanische Gärten in Deutschland“:
Seit über 100 Jahren werden in Deutschland Japanische Gärten angelegt. Inzwischen gibt es Hunderte öffentliche und private Gärten dieser Art. Doch was sind die Hintergründe für diese Mode? Wie steht es um die Anlässe, wie um die Authentizität?

Die Ausstellung gibt Antworten auf diese Fragen, indem sie die Entwicklung Japanischer Gärten in Deutschland nachzeichnet. Vom ersten Garten 1904 in Düsseldorf über viele Beispiele auf Garten-Ausstellungen und in Museen bis hin zu ehemals privaten und jetzt öffentlichen Gärten, wird deutlich, dass Japanische Gärten nicht nur Reaktionen auf japanische Vorbilder bildeten. Vielmehr wollten sie auch eine Idee von dem scheinbar so exotischen Land Japan insgesamt geben und spiegelten natürlich die Vorlieben und Vorstellungen ihrer Auftraggeber und Gestalter wider. Außerdem zeigt die Ausstellung, dass die Gärten darüber hinaus Ausgangspunkt für eine breite popkulturelle Verarbeitung des Themas waren und sind.

Und woher kommen Sie denn? – Queer als transkulturelle Kategorie

Queerying_Japan_33

Vera Mackie bei ihrem Vortrag. Foto: Vu Thuy Doan Huynh

In unserer Serie von studentischen Beiträgen zur Konferenz „Queerying Japan“ (6.–7. Juli 2018) ging es bisher um Märkte und Konsum sowie um die „Ehe für alle“. Heute schließt Matthias Düking die Reihe mit einem Beitrag über das Konzept der sexuellen Bürgerschaft ab. Er berichtet vor allem von dem Vortrag von Vera Mackie und nimmt Stellung zu ihren Thesen.

Nun gibt es in Deutschland Politiker, die Grenzen öffnen und andere, die Grenzen schließen wollen. Im letztgenannten Lager schwellen Tendenzen in verschiedene Richtungen an, um eine Form der Grenzziehung zu finden. Verhandelt wird dabei nicht nur die geografische Grenzhaltung, sondern auch die Grenzen vom Begriff der vermeintlichen einen  Kultur.
Die entbrannten Diskurse über Werte und Kultur in Deutschland suchen nach Bedeutung und haben unter anderem die Freiheit als wichtige Säule ausgemacht. In Deutschland werden Diskurse geführt, die sich, um Kultur zu machen, mit kultureller Pluralität und Gender auseinandersetzen. In diesem Zusammenhang habe ich die Vorträge des Symposiums „Queering Japan“ am Nachmittag des 6. Juli in Düsseldorf besucht und gehört.

Als zentraler Angelpunkt der Präsentationen steht der Begriff queer. Der Ausdruck ist vor allem im Hinblick auf die kulturelle Theorie der Queer Studies prominent, welche die Verhältnisse in der Triade zwischen den Begriffen des biologischen Geschlechts, Gender und Begehren untersucht. Queer soll hier als ein Sammelsurium von Identitätskonzepten verstanden werden, die zwar nicht der (hetero)normativen Gesellschaft entsprechen, aber dennoch eine lustvolle Existenz erzeugen können. In den verschiedenen Programmpunkten des Symposiums wurden  Reibungen beleuchtet, die unter diesen Gesichtspunkten zwischen Individuum und Gesellschaft entstehen können. Dabei kamen den Phänomenen in Japan natürlich besonderes Interesse zu, beschränkten sich jedoch nicht nur auf diese.

So hat Vera Mackie in ihrem Vortrag das Konzept der sexuellen Bürgerschaft vorgestellt und hinterfragt, was einen legalen Status in einem Staat ausmacht. Teilhabe an Staatsgeschehen oder an dessen gesellschaftliche Entwicklung kann über verschiedene Formen von Interventionen und an verschiedenen Orten erfolgen. Dafür müssen allerdings zunächst Rechte erlassen werden, welche Menschen die Freiheit an Teilhabe erst ermöglichen kann. So berichtet Mackie, dass in Australien zum Beispiel Frauen 1901 in den Genuss eines neuen Rechts kommen konnten, durch welches sie im Parlament sitzen und sie somit politische Akteurinnen werden konnten. So gesehen kann Freiheit als ein vom Staat gegebenes Recht verstanden werden, dass sich in der Gesellschaft entfalten muss. Weiterlesen