Kategorie-Archiv: Bachelor Plus

Bachelor Plus in der Rheinischen Post

Foto: Klaus-Dieter Stade RP

Foto: Klaus-Dieter Stade RP

Heute sind wir zufällig über einen Artikel in der Rheinischen Post gestolpert, in dem über unsere Bachelor Plus Studierende Lara Welmans berichtet wird. Der Artikel ist bereits vom August 2017 und der Aufenthalt von Frau Welmans an der Keiô Daigaku ist schon fast vorbei. Zum kommenden Wintersemester wird sie wieder an die HHU zurückkehren und wir sind schon sehr gespannt, was sie und ihre Kommilitoninnen Lena Holzapfel, Annika Lenßen und Eva Lücke von ihrem Studien- und Forschungsaufenthalt im Rahmen des Bachelor Plus zu berichten haben!

Weitere Infos zum Bachelor Plus finden sich auch auf unserer Homepage.

8. Jahrgang des Bachelor Plus begrüßt

BA Plus Jahrgang 18_19

v.l.n.r.: Prof. Shingo Shimada, Christin Benckenstein, Joshua Fricke, Lisa Tannigel, Martina Bödler, Maria Liziakin, Peter Bernardi (wiss. Mit.), Angelina Wierig, Ludgera Lewerich (wiss. Mit.)

Seit 2011 wird an unserem Institut die Studiengangsvariante Bachelor Plus „Kultur- und Sozialwissenschaftliche Japanforschung“ angeboten. Das besondere? Integration des Auslandsjahres in Japan in das Studium, eine intensive Betreuung und die Chance auf finanzielle Förderung durch ein Teilstipendium des DAAD. Nun wurde der bereits 8. Jahrgang bei Kaffee und Kuchen begrüßt.

Die sechs Studierenden werden ab dem Wintersemester 2018/19 in Japan studieren und forschen. Dafür beginnen sie bereits in diesem Sommersemester im Seminar „Einführung in die empirische Japanforschung“ mit der Vorbereitung, werden in Methoden und Theorien der Feldforschung eingeführt und ihre eigenen Forschungsprojekte weiter entwickeln.

Der Bachelor Plus erweitert den bisherigen Bachelorstudiengang Modernes Japan zu einem vierjährigen Studium mit integriertem einjährigen Auslandsaufenthalt. Schwerpunkte der Studiengangsvariante sind die Planung und Umsetzung von kultur- und sozialwissenschaftlichen Forschungsprojekten der Studierenden in Japan. Während des anrechenbaren Studiums an japanischen Partneruniversitäten bereiten die Studierenden Projekt- und Abschlussarbeiten vor und werden in eLearning-Veranstaltungen betreut.

Weitere Informationen zum Studiengang und zur Bewerbung finden Sie hier.

5 Fragen BA+: Praktikum im Shared Office

Berufliches Praktikum und Feldforschung verbinden – wie geht das?BachelorPlus-Logo-neuesCD2013-ohneschrift

Im Rahmen der Interviewreihe „5 Fragen BA+“ berichten die Studierenden des 6. Jahrgangs des Bachelor Plus über ihre Erfahrungen mit Studium und Forschung in Japan. Nachdem bereits Herr Hausmann über Forschen im Sumo-Club und Frau Huynh über die Herausforderungen berufstätiger Mütter in Japan berichtet haben, erzählt heute Jan Meier von seinem Forschungsthema:

„Als Praktikant in einem Ein-Mann-Unternehmen: Ein Einblick in die Welt der japanischen Shared-Offices und Coworking-Spaces“

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5 Fragen Ba+: Forschen im Sumo-Club

Ein Sumo-Club in OsakaBachelorPlus-Logo-neuesCD2013-ohneschrift

Worüber kann man eigentlich so in Japan forschen? Im Rahmen der Interviewreihe „5 Fragen BA+“ berichtet der 6. Jahrgang des Bachelor Plus über seine Erfahrungen mit Studium und Forschung in Japan.

Heute berichtet Jan Hausmann, der 2016/17 ein Jahr an der Universität Osaka
studiert und geforscht hat, über sein Projekt. Im Sumo-Club der Uni  hat er regelmäßig am Training teilgenommen und dabei teilnehmende Beobachtungen und
Interviews mit Club-Mitgliedern durchgeführt.
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5 Fragen BA+: Berufstätige Mütter in Japan

Worüber kann man eigentlich so in Japan forschen?BachelorPlus-Logo-neuesCD2013-ohneschrift

Der Bachelor Plus „Kultur- und sozialwissenschaftliche Japanforschung ermöglicht es den Bachelor um ein Jahr Studieren und Forschen in Japan zu ergänzen. Unterstützt durch ein Teilstipendium des DAAD führen die Studierenden eigene Forschungsprojekte durch und werden dabei durch das Projektteam angeleitet und unterstützt. Im Rahmen der Interviewreihe „5 Fragen BA+“ berichtet der 6. Jahrgang der Bachelor Plus Studierenden in den kommenden Wochen über ihre Erfahrungen mit Studium und Forschung in Japan

Den Anfang macht Vu Thuy Doan Huynh, die 2016/17 ein Jahr an der Keiô-Universität in Tokyo
studiert und geforscht hat. Sie berichtet im Interview über ihr Auslandsjahr und ihre Forschung zu berufstätigen Müttern.

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7. Jahrgang des Bachelor Plus begrüßt

Zum neuen Semester wurde am 26.4. bei Kaffee und Keksen der neue Jahrgang von Bachelor Plus-Studierenden begrüßt. Die fünf Studentinnen werden ab Oktober 2017 ein Auslandsstudium an unseren japanischen Partneruniversitäten antreten und dort Ihre Forschungsvorhaben durchführen. Dabei werden Sie durch ein Teilstipendium des DAAD finanziell unterstützt.

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v.l.n.r. Prof. Shimada, Michiko Uike-Bormann, Lara Welmans, Annika Lenßen, Eva Maria Lücke, Antonia Huber, Lena Holzapfel, Ludgera Lewerich

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Neues vom Bachelor Plus: Der fünfte Jahrgang ist aus Japan zurück

Zum aktuellen Wintersemester sind die Studierenden des fünften Bachelor Plus Jahrgangs aus Japan wieder nach Düsseldorf zurückgekommen. Die Studierenden haben sich wieder gut eingelebt und sind nun mit der Auswertung der in Japan für die jeweiligen Forschungsprojekte gesammelten Daten beschäftigt.

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v.l.n.r.: Prof. Shimada, Konstantin Plett, Denise Schieberl, Maria Neumann, Jessica Stietzel, Michiko Uike-Bormann (Katharina Busch fehlte leider beim Treffen)


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Neues vom Bachelor Plus: Sechster Jahrgang

Das Projekt „Bachelor Plus: Kultur- und Sozialwissenschaftliche Japanforschung“, das durch den DAAD gefördert wird, besteht am Institut für Modernes Japan bereits seit 2010. Im WiSe 2016/17 tritt bereits der sechste Jahrgang von Bachelor Plus-Studierenden das Auslandsstudium in Japan an.

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v.l.n.r. Prof. Dr. Shingo Shimada, Jan Meier, Vu Thuy Doan Huynh, Jan Hausmann, Florian Bruns, Christoph Winnefeld (Elternzeitvertretung für Frau Uike-Bormann), Peter Bernardi

Am 24. Mai 2016 trafen sich die Studierenden des seschsten Jahrgangs bei Kaffee und Kuchen mit dem BA+ Projektteam. Die Studierenden absolvieren in diesem Semester das Vorbereitungsseminar „Einführung in die empirische Japanforschung“ und haben dort die Möglichkeit, alle Fragen rund um die Organisation und Durchführung ihres Forschungsvorhabens in Japan auszuräumen. Auch dieser Jahrgang hat viele interessante Forschungsvorhaben im Gepäck und wir freuen uns auf die gemeinsame Forschungsphase ab dem WiSe 2016/17.

 

BA Plus Five Questions

Im Alter mit Fremden zusammenleben?

Heute stellen wir das Forschungsprojekt einer Studentin aus dem fünften Jahrgang des Bachelor Plus vor, Frau Denise Schieberl. Vor ihrem Japanaufenthalt hat Frau Schieberl den Vorbereitungskurs im Rahmen des Bachelor Plus absolviert. Im Zuge Ihrer Vorbereitungen konnte Frau Schieberl ihr Forschungsvorhaben weiter fokussieren und entschloss sich schließlich, sich anhand einer qualitativen Studie mit „alternativen Wohnformen für japanische Senioren“ auseinanderzusetzen. Frau Schieberl ist seit dem WiSe 2015/16 Ihrem Forschungsprojekt„Alternative Wohnformen für Senioren in japanischen Großstädten am Beispiel Tokyo im Hinblick auf den demographischen Wandel: Mehrgenerationenwohnen als Zukunftsmodell?“ an der Keiô Daigaku in Tôkyô nachgegangen.

Frau Schieberl, was versteht man unter Collective Housing?

Collective Housing bzw. Mehrgenerationenwohnen ist eine Form des gemeinschaftlichen Wohnens, bei der Menschen unterschiedlichsten Alters, Nichtverwandte aber teilweise auch Familien, miteinander leben, sich gegenseitig unterstützen und gemeinsam Veranstaltungen durchführen. Es gibt bei dieser Wohnform sowohl private Räume, als auch Gemeinschaftsräume, die allen Bewohnern zur Verfügung stehen.

Wie sind Sie auf dieses Forschungsthema aufmerksam geworden?

Durch eine Fernsehdokumentation über ein Mehrgenerationenwohnprojekt in Deutschland, die ich sehr interessant fand, bin ich auf das Thema aufmerksam geworden. Da ich gern ein Projekt zu einer aktuellen gesellschaftlichen Fragestellung in Japan bearbeiten wollte und dort gerade sehr ähnliche demographische Prozesse ablaufen wie in Deutschland, fragte ich mich, ob es diese Wohnform wohl auch in Japan gäbe. Da dies tatsächlich der Fall war, habe ich beschlossen, weiter zu recherchieren und wollte zu diesem Thema letztendlich auch forschen.

Vor Ort in Japan, wie hat sich da Ihr Feldzugang vollzogen?

Da ich bereits in Deutschland von einem Mehrgenerationenhaus in Tokio namens Kankan Mori gehört hatte und dort am liebsten meine Forschung durchführen wollte, habe ich mich über die Homepage dieses Hauses zunächst zu einem allgemeinen Besichtigungstermin angemeldet. Bei diesem gab es einen Vortrag über das Haus sowie eine Hausführung. Dort habe ich mit einigen Verantwortlichen über mein Forschungsvorhaben sprechen können, woraufhin ich einen Anmeldebogen zugeschickt bekam. Nachdem ich mich bei einer weiteren Versammlung vorgestellt hatte und meine Anmeldung akzeptiert wurde, durfte ich zunächst an einigen Veranstaltungen, wie gemeinsamen Abendessen, teilnehmen und schließlich Interviews mit Bewohnern führen. Parallel dazu habe ich mich auch mit Dozenten an meiner japanischen Universität in Verbindung gesetzt, über welche ich weitere Kontakte zu Forschern dieses Themengebietes schließen konnte.

Wie geht es in den letzten Monaten Ihres Aufenthaltes weiter?

Auch nach Abschluss meiner Interviews im Kankan Mori durfte ich noch einige Male an verschiedenen Veranstaltungen des Hauses teilnehmen. Auch diesen Monat darf ich noch einmal wiederkommen und einer Jubiläumsveranstaltung beiwohnen. Desweiteren würde ich in meiner restlichen Zeit in Japan gerne noch mindestens ein Experteninterview führen, u.a. mit einer Doktorandin an meiner japanischen Universität, die sich mit einem ähnlichen Thema beschäftigt. Ansonsten ist noch weitere Literaturrecherche zu meinem Forschungsfeld geplant, da es in Deutschland nicht mehr so einfach sein wird, an japanischsprachige Quellen heranzukommen.

Abgesehen von Ihrer Forschung und Ihren Studien gibt es etwas, das Sie in Japan gerne noch machen möchten bevor Sie nach Deutschland zurückkehren?

Vor meiner Rückkehr nach Deutschland würde ich vor allem gerne noch ein bisschen innerhalb Japans reisen. Unter anderem plane ich einen Trip nach Ise und ich möchte gerne noch einmal nach Kyoto reisen, sowie mir Hiroshima anschauen. Auch in Tokio gibt es noch unzählige Ecken, die ich bisher noch nicht sehen konnte.
Außerdem habe ich während meiner Zeit in Japan viele tolle Menschen sowohl aus Japan als auch aus vielen anderen Ländern der Welt getroffen. Mit diesen möchte ich in meiner verbleibenden Zeit noch so viel wie möglich unternehmen, und hoffe, dass auch nach Ende meines Japanaufenthaltes der Kontakt nicht abbricht und ich einige davon bald wiedersehen kann.

Weitere Informationen zum Kankan Mori finden Sie hier.