Kategorie-Archiv: Literatur

Unsere besten Haiku-Dichter/innen!

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In unserem alljährlichen Haiku- und Senryû-Wettbewerb haben die Viertsemestler fleißig gedichtet und viele stimmungsvolle, jahreszeitliche und auch lustige Werke abgeliefert. Nachdem die Gedichte nun eine Weile unsere Flure schmückten, stehen nun die Sieger/innen des Wettbewerbs fest: Anh Kim Nguyen, Florian Münstermann und Joshua Maruhn. Alle drei hatten mit einem klassischen Haiku – das heißt einem Gedicht aus 5-7-5 Silben – Erfolg. Hier die Gewinnerwerke:  Weiterlesen

Lesung mit Yoko Tawada

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Wir möchten auf eine Veranstaltung für Literaturbegeisterte hinweisen:

Lesung mit der bekannten Autorin Yoko Tawada: „Abenteuer der Sprache im Zwischenraum der Kulturen“

23. Juni 2016

Ort: Goethe-Museum, Jacobistraße 2, Düsseldorf
Uhrzeit: 18:00 – 19:30 Uhr

Yoko Tawada ist eine in Deutschland und Japan und auch international hoch geschätzte Schriftstellerin. Sie schreibt seit den 1980er Jahren auf Deutsch und Japanisch Gedichte, Prosa, Essays, Theaterstücke und Hörspiele und wurde mit wichtigen Literaturpreisen ausgezeichnet. Im November wird sie in Berlin den Kleist-Preis 2016 erhalten. Yoko Tawada ist eine Grenzgängerin, die mit Sprachen und kulturellen (Fremdheits-)Erfahrungen spielerisch experimentiert und sie kreativ  reflektiert. Lassen Sie sich entführen auf eine abenteuerliche Reise aus der Muttersprache hinaus in eine neue Sprachwelt zwischen den Kulturen.

 

 

 

VSJF-Preis für Nora Kottmann

IMG_20151123_095601Wir gratulieren ganz herzlich unserer Mitarbeiterin Nora Kottmann, die am Samstag, 21. November 2015, den VSJF-Preis für den besten deutschsprachigen sozialwissenschaftlichen Aufsatz zu Japan verliehen bekommen hat!
Der Preis der Vereinigung für sozialwissenschaftliche Japanforschung wird alle zwei Jahre im Rahmen der VSJF-Jahrestagung vergeben. Ausgezeichnet werden herausragende Arbeiten des wissenschaftlichen Nachwuchs. Nora Kottmann erhielt den Preis für ihren 2014 erschienen Artikel Jenseits der Kernfamilie – Familie(nlosigkeit) und Familienkonzepte am Beispiel des Herrn A aus Tokio.

Herzlichen Glückwunsch!

Der Artikel ist Teil eines Sammelbandes, der aus einer Lehrkooperation zwischen unserem Institut und dem Institut für Medien- und Kulturwissenschaften hervorgegangen ist:
Kottmann, Nora/Malmede, Hans/Osawa, Stephanie/Ullmann, Katrin (Hg.) (2014):  Familie – Jugend – Generation. Medienkulturwissenschaftliche und japanwissenschaftliche Perspektiven. Wiesbaden: VS Verlag für Sozialwissenschaften.

 

 

 

Spannender Vortrag von Frau Dr. Scherer

Frau Dr. Scherer, die dieses Semester für eine Professurvertretung an der Universität Erlangen lehrt, wird am kommenden Freitag (23.10.) ab 19 Uhr im Japanischen Kulturzentrum Köln einen Vortrag über das klassische japanische Epos „Genji Monogatari“ (Geschichte des Prinzen Genji) halten.
Interessierte Studierende sind herzlich eingeladen!
Link zur Veranstaltung: http://www.jki.de/veranstaltungen/lesung-vortrag/die-geschichte-vom-prinzen-genji-genji-monogatari-von-murasaki-shikibu.html

Workshop mit Akutagawa-Preisträger

Im September gibt es eine einmalige Gelegenheit: Das Japanische Kulturinstitut und die Abteilung für Japanologie und Koreanistik am Institut für Orient- und Asienwissenschaften der Universität Bonn veranstalten einen Workshop mit dem Schriftsteller Ono Masatsugu.

Ono hat 2014 den Akutagawa-Preis, den bedeutendsten Literaturpreis Japans, für sein Werk 9 Nen Mae no Inori (“A Prayer Nine Years Ago”) erhalten. Der Workshop in Bonn  unter dem Titel „Japans literarische Moderne und Postmoderne im 21. Jahrhundert: Japanische Literatur als `Weltliteratur`?“ beginnt am Dienstag, 15. September 2015, um 16.15 Uhr. Veranstaltungsort ist der Lesesaal der Abteilung für Japanologie und Koreanistik (Regina-Pacis-Weg 7, 53113 Bonn / Tel: 02 28 / 73 72 23).

Der Workshop wird in japanischer Sprache durchgeführt. Interessierte melden sich vorab bei Thomas Golk, golk@jki.de, Tel. 02 21 / 9 40 55 8-16.

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Jutta Teuwsen zum Finale des Heine-Science-Slam

Am 24. Juni findet das große Finale des ersten Heine-Science-Slam statt. Mit dabei, als Vertreterin der Philosophischen Fakultät ist Jutta Teuwsen vom Institut für Modernes Japan. Jutta hat sich in einer fakultätsinternen Vorrunde gegen die anderen Mitbewerber durchgesetzt und tritt im Finale gegen vier Konkurrenten an, welche die anderen vier Fakultäten der HHU repräsentieren. Dort trägt sie ihren Beitrag mit dem Namen „Japaner. Alle Pervers?“ vor. Worum es darin geht und ein paar andere Dinge zum Thema verrät sie uns in einem kleinem Interview: Weiterlesen

Podiumsdiskussion zum Thema Literaturübersetzung

Das japanische Kulturinstitut und die Abteilung für Japanologie und Koreanistik im Institut für Orient-und Asienwisschenschaften der Universität Bonn veranstalten im Mai eine Podiumsdiskussion, die vor allem für diejenigen interessant sein könnte, die gerne mehr über das Thema Literaturübersetzungen Japanisch-Deutsch erfahren möchten.

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Die Welt der Katari Rezitation – Auftritt, Talkrunde, Workshop

Die Klangschönheit der japanischen Sprache
Mit HIRANO Keiko

 

Sagen, Mythen, Volksmärchen und Epen werden seit alters her mündlich überliefert. Berühmtist das Heike Monogatari (Erzählungen von den Heike), das während der Kamakura-Zeit (Ende 12. Jh. – 1333) niedergeschrieben wurde. Es besteht aus zwei Versionen – dem Yomihon, einem «Lesebuch», und dem Kataribon, einer mündlich überlieferten Version. Daher wissen wir, dass katari, die Rezitation, seit langer Zeit ein bedeutsames Element der japanischen Kultur ist. Die katari-Kunst entwickelte sich vor allem durch ihre Interpreten und beeinflusste ihrerseits weitere traditionelle Künste Japans. Weiterlesen

Vortrag: Mori Ôgai und Bier

Der junge Militärarzt und Schriftsteller Mori Ôgai kam 1884 mit 22 Jahren nach Deutschland und verbrachte vier Jahre in München, Berlin, Leipzig und Dresden. In dieser Zeit scheint „Bier“ nicht einfach nur ein Getränk gewesen zu sein, das er gerne trank. In seiner Vortragsankündigung verrät sein Urenkel Mori Chisato, dass Bier bedeutsam für Mori Ôgais medizinischen Forschung wurde und auch das Vorhaben, Goethes Faust ins Japanische zu übersetzen, bei einem Bier mit Freunden in Leipzig gefasst wurde.

Alle Interessierten sind herzlich eingeladen zum Vortrag „Ôgai und Bier“ von Mori Chisato (Chiba Universität) am Montag, 24. November um 18 Uhr. Der Vortrag findet auf Japanisch im Hörsaal 2 B statt.

Unterstützung für kreative Studierende

Das AStA-Kulturreferat bietet Unterstützung für kreative Studierende an, was für unsere Studierenden sicher auch von Interesse sein könnte. Besonders Studierende, die gerne schreiben, werden gesucht. Hier ein Schreiben der Vorsitzenden Christina Philipp, an die man sich jederzeit mit Ideen und Projekten wenden kann: Weiterlesen