Kategorie-Archiv: Literatur

Lesung mit der Autorin Aoyama Nanae

Am Donnerstag, 1. März, gibt es in Düsseldorf die einmalige Gelegenheit, die berühmte Autorin Aoyama Nanae bei einer Lesung zu erleben. Aoyama hat für ihr Werk Hitori biyori („Eigenwetter“, 2006), das zur sogenannten „Freeter-Literatur“ gerechnet wird, den renommierten Akutagawa-Preis erhalten. „Eigenwetter“ ist auch auf Deutsch im Cass-Verlag erschienen. Die Lesung, die vom Literaturbüro NRW organisiert wird, findet im ANMO ART/CHA, einer Kombination aus Teeladen und Galerie, ab 19.30 Uhr statt und ist kostenlos. Davor gibt es eine Tee-Schulung, an der man gegen eine Gebühr von 25 Euro teilnehmen kann. Die Veranstaltung ist zweisprachig Deutsch und Japanisch.

Wichtig: Für beide Veranstaltungen ist eine Anmeldung notwendig, da der Platz in den Veranstaltungsräumen sehr begrenzt ist! Melden Sie sich bis spätestens 26. Februar unter info@literaturbuero-nrw.de an.

Weitere Termine: Direkt am nächsten Tag, 2. März, ist die Autorin zu einer Lesung im japanischen Kulturinstitut in Köln. Informationen dazu gibt es hier. Weitere Lesungen in Deutschland folgen; der komplette Ablauf der Deutschland-Tour von Aoyama Nanae kann auf der Webseite des Cass-Verlags eingesehen werden.

Hier noch einmal ausführlichere Informationen zur Veranstaltung in Düsseldorf:

Aoyama

Japanische Literatur bei „poetica“ in Köln

poetica

Nächste Woche Donnerstag, 25. Januar, gibt es eine schöne Veranstaltung für Freunde der japanischen Literatur im japanischen Kulturinstitut in Köln. Als Teil von „poetica“, dem Festival für Weltliteratur in Köln, lesen und diskutieren unter dem Titel „Die Kunst der Verwandlung III“ die Autor/innen Jeffrey Angles, Anneke Brassinga und Hiromi Itō. Moderiert wird die Veranstaltung von der Akutagawa-Preisträgerin Yoko Tawada. Beginn ist um 19 Uhr, Karten sind für 8 bzw. 6 Euro an der Abendkasse erhältlich.

Beschreibung
»Wäre ich nicht Übersetzerin geworden, hätte ich nie angefangen zu schreiben«, so Anneke Brassinga, die sich als Zeichensammlerin versteht, im Wissen, dass jedes Gedicht mehr ist als nur eine Sammlung von Sprachzeichen. Gedichte spiegeln die Sehnsucht wider, den Dingen der Welt Bedeutung zu verleihen, und jede neue poetische Konstellation beweist wie das Übersetzen von einer Sprache in eine andere, wie unterschiedlich sich die Dinge der Welt sehen lassen. – Von der Freiheit handeln die Gedichte von Jeffrey Angles, von der Hoffnung, sich zwischen Kulturen und Sprachen und Geschlechtern frei bewegen zu können, unabhängig zu werden von der sklavischen Gebundenheit an die Muttersprache und an die Kultur des Vaterlandes. Deshalb schreibt Jeffrey Angles als Amerikaner in Japanisch und empfindet den Übergang von der eigenen in die fremde Sprache als etwas Körperliches, Intimes, ja Erotisches. – Hiromi Itō ist eine der bedeutendsten Autorinnen der japanischen Gegenwartsliteratur, eine Performance-Künstlerin, eine »Schamanin der Poesie«, die die Stimmen des Alltags und die Themen des weiblichen Alltags: Schwangerschaft, Abtreibung, Sex, Altern oder Sterben,  wie auch der archaischen Mythologie Japans in ihren Auftritten auf faszinierende Weise lebendig werden lässt.

Übersetzungswerkstatt zu Murakami in Frankfurt

Übersetzerwerkstatt 2017Für alle Murakami-Fans und alle die, die sich für das Übersetzen japanischer Literatur interessieren, gibt es am 14. und 15. Dezember eine sehr interessante Veranstaltung an der Universität Frankfurt. Dabei erhalten die Teilnehmenden unter anderem die Gelegenheit, das Übersetzen unter der Anleitung der bekannten Murakami-Übersetzerin Ursula Gräfe selbst in praktischen Übungen zu erproben.

Die Übersetzerwerkstatt der Japanologie Frankfurt widmet sich insgesamt Murakami, seinem Umfeld und der Literatur als Konsumgut sowie der Frage, wie japanische Texte adäquat ins Deutsche übertragen werden können. Beteiligt sind neben Ursula Gräfe auch noch die Übersetzerin Kimiko Nakayama-Ziegler und Literaturwissenschaftler/innen aus der Japanologie. Das genaue Programm ist hier zu finden.

Zum Konzept
Während man in einem amerikanischen Sammelband zur zeitgenössischen japanischen Literatur Ende der 1990er Jahre noch die Perspektive „Ôe and Beyond“ (1999) einnahm, also die neue Literatur jenseits des Nobelpreisträgers Ôe ansiedelte, muss man heute die zeitgenössische Literatur Japans als Entwicklung der Post-Murakami-Phase betrachten. Tatsächlich schreibt man bald das 40. Jahr seit der spektakulären Ankunft des umstrittenen Avantgardisten Murakami Haruki in einer Literaturlandschaft, die damals noch von den Klassikern der Gegenwart und der bildungsbürgerlichen Intellektualität geprägt war.

Nach Murakami verlautbarte man die Strömung der „J-Literatur“, mit ihr hat der Literaturmarkt der Insel viele Talente für ein junges Publikum gefördert. Murakamis Texte sind nun ihrerseits „Klassiker“, obschon das Werk des „Kultautors“ keineswegs abgeschlossen ist: Im Februar 2017 erschien der aktuelle große Roman Kishidanchô goroshi, auf Englisch „Killing Commendatore“.

Anmeldung
Die Veranstaltung kann sowohl von Angehörigen der Goethe-Uni als auch anderer Universitäten besucht werden. Die Teilnehmerzahl ist auf 15 Personen beschränkt. Anmeldung im Sekretariat der Japanologie: 069-79823287, paulat[at]em.uni-frankfurt.de.

Unsere besten Haiku-Dichter/innen!

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In unserem alljährlichen Haiku- und Senryû-Wettbewerb haben die Viertsemestler fleißig gedichtet und viele stimmungsvolle, jahreszeitliche und auch lustige Werke abgeliefert. Nachdem die Gedichte nun eine Weile unsere Flure schmückten, stehen nun die Sieger/innen des Wettbewerbs fest: Anh Kim Nguyen, Florian Münstermann und Joshua Maruhn. Alle drei hatten mit einem klassischen Haiku – das heißt einem Gedicht aus 5-7-5 Silben – Erfolg. Hier die Gewinnerwerke:  Weiterlesen

Lesung mit Yoko Tawada

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Wir möchten auf eine Veranstaltung für Literaturbegeisterte hinweisen:

Lesung mit der bekannten Autorin Yoko Tawada: „Abenteuer der Sprache im Zwischenraum der Kulturen“

23. Juni 2016

Ort: Goethe-Museum, Jacobistraße 2, Düsseldorf
Uhrzeit: 18:00 – 19:30 Uhr

Yoko Tawada ist eine in Deutschland und Japan und auch international hoch geschätzte Schriftstellerin. Sie schreibt seit den 1980er Jahren auf Deutsch und Japanisch Gedichte, Prosa, Essays, Theaterstücke und Hörspiele und wurde mit wichtigen Literaturpreisen ausgezeichnet. Im November wird sie in Berlin den Kleist-Preis 2016 erhalten. Yoko Tawada ist eine Grenzgängerin, die mit Sprachen und kulturellen (Fremdheits-)Erfahrungen spielerisch experimentiert und sie kreativ  reflektiert. Lassen Sie sich entführen auf eine abenteuerliche Reise aus der Muttersprache hinaus in eine neue Sprachwelt zwischen den Kulturen.

 

 

 

VSJF-Preis für Nora Kottmann

IMG_20151123_095601Wir gratulieren ganz herzlich unserer Mitarbeiterin Nora Kottmann, die am Samstag, 21. November 2015, den VSJF-Preis für den besten deutschsprachigen sozialwissenschaftlichen Aufsatz zu Japan verliehen bekommen hat!
Der Preis der Vereinigung für sozialwissenschaftliche Japanforschung wird alle zwei Jahre im Rahmen der VSJF-Jahrestagung vergeben. Ausgezeichnet werden herausragende Arbeiten des wissenschaftlichen Nachwuchs. Nora Kottmann erhielt den Preis für ihren 2014 erschienen Artikel Jenseits der Kernfamilie – Familie(nlosigkeit) und Familienkonzepte am Beispiel des Herrn A aus Tokio.

Herzlichen Glückwunsch!

Der Artikel ist Teil eines Sammelbandes, der aus einer Lehrkooperation zwischen unserem Institut und dem Institut für Medien- und Kulturwissenschaften hervorgegangen ist:
Kottmann, Nora/Malmede, Hans/Osawa, Stephanie/Ullmann, Katrin (Hg.) (2014):  Familie – Jugend – Generation. Medienkulturwissenschaftliche und japanwissenschaftliche Perspektiven. Wiesbaden: VS Verlag für Sozialwissenschaften.

 

 

 

Spannender Vortrag von Frau Dr. Scherer

Frau Dr. Scherer, die dieses Semester für eine Professurvertretung an der Universität Erlangen lehrt, wird am kommenden Freitag (23.10.) ab 19 Uhr im Japanischen Kulturzentrum Köln einen Vortrag über das klassische japanische Epos „Genji Monogatari“ (Geschichte des Prinzen Genji) halten.
Interessierte Studierende sind herzlich eingeladen!
Link zur Veranstaltung: http://www.jki.de/veranstaltungen/lesung-vortrag/die-geschichte-vom-prinzen-genji-genji-monogatari-von-murasaki-shikibu.html

Workshop mit Akutagawa-Preisträger

Im September gibt es eine einmalige Gelegenheit: Das Japanische Kulturinstitut und die Abteilung für Japanologie und Koreanistik am Institut für Orient- und Asienwissenschaften der Universität Bonn veranstalten einen Workshop mit dem Schriftsteller Ono Masatsugu.

Ono hat 2014 den Akutagawa-Preis, den bedeutendsten Literaturpreis Japans, für sein Werk 9 Nen Mae no Inori (“A Prayer Nine Years Ago”) erhalten. Der Workshop in Bonn  unter dem Titel „Japans literarische Moderne und Postmoderne im 21. Jahrhundert: Japanische Literatur als `Weltliteratur`?“ beginnt am Dienstag, 15. September 2015, um 16.15 Uhr. Veranstaltungsort ist der Lesesaal der Abteilung für Japanologie und Koreanistik (Regina-Pacis-Weg 7, 53113 Bonn / Tel: 02 28 / 73 72 23).

Der Workshop wird in japanischer Sprache durchgeführt. Interessierte melden sich vorab bei Thomas Golk, golk@jki.de, Tel. 02 21 / 9 40 55 8-16.

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Jutta Teuwsen zum Finale des Heine-Science-Slam

Am 24. Juni findet das große Finale des ersten Heine-Science-Slam statt. Mit dabei, als Vertreterin der Philosophischen Fakultät ist Jutta Teuwsen vom Institut für Modernes Japan. Jutta hat sich in einer fakultätsinternen Vorrunde gegen die anderen Mitbewerber durchgesetzt und tritt im Finale gegen vier Konkurrenten an, welche die anderen vier Fakultäten der HHU repräsentieren. Dort trägt sie ihren Beitrag mit dem Namen „Japaner. Alle Pervers?“ vor. Worum es darin geht und ein paar andere Dinge zum Thema verrät sie uns in einem kleinem Interview: Weiterlesen

Podiumsdiskussion zum Thema Literaturübersetzung

Das japanische Kulturinstitut und die Abteilung für Japanologie und Koreanistik im Institut für Orient-und Asienwisschenschaften der Universität Bonn veranstalten im Mai eine Podiumsdiskussion, die vor allem für diejenigen interessant sein könnte, die gerne mehr über das Thema Literaturübersetzungen Japanisch-Deutsch erfahren möchten.

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