Kategorie-Archiv: Featured

Berichte zur Tagung „Democracy without Equality?“

Gender Policies in Japan, Germany and South Korea

(c) JDZB Berlin

Im November 2017 hat Prof. i.R. Michiko Mae am Japanisch-Deutschen Zentrum in Berlin ein Symposium zu Gender-Policies organisiert: „Democracy without Equality?
– Gender Policies in Germany, Japan and South Korea“. In einem umfangreichen Programm wurden viele wichtige Fragen aufgeworfen und es entwickelte sich eine rege Diskussion. Mittlerweile sind ausführliche Berichte zu dem Symposium und einem anschließenden Kolloquium auf den Seiten des JDZB verfügbar. Einer der Berichte wurde von unserer Mitarbeiterin Ludgera Lewerich verfasst.

Hier geht es direkt zu den Berichten:

 

Aktualisiert: Podiumsdiskussion zum japanisch-deutschen Zusammenleben in Düsseldorf

Neu: Das Programm wurde weiter konkretisiert und enthält nun zusätzlich auch eine Stadtrallye. Näheres am Ende dieses Beitrags im ausführlichen Programm (hierfür „Weiterlesen“ klicken). Anmelden können Sie sich unter diesem Link über ein Doodle.

Immermann

Japan in Düsseldorf: Die Immermannstraße

Eine Podiumsdiskussion zum japanisch-deutschen Austausch in Düsseldorf unter dem Titel „Düsseldorf: Japans Hauptstadt am Rhein“ veranstaltet das Institut für Interkulturelle Kommunikation (IIK) Düsseldorf in Zusammenarbeit mit unserem Institut am Dienstag, 17. April 2018, um 19 Uhr im Ekô-Haus. Aus unserem Institut sind an der Diskussion Prof. Michiko Mae und der Student Felix Steinkemper beteiligt. Alle Interessierten sind herzlich eingeladen, sich an dem Austausch zu beteiligen!

Ziel der Veranstaltung

Düsseldorf kann man als die Hauptstadt Japans in Deutschland bezeichnen. Nirgends in Europa ist die japanische Community so gut organisiert und funktioniert als eine wirkliche Community. Sie ist in die Stadt Düsseldorf gut integriert und spielt dort kulturell und wirtschaftlich eine wichtige Rolle, wie sich z.B. an den Veranstaltungen des jährlich stattfindenden Japantags als einem Publikumsmagneten in der Region und darüber hinaus zeigt. Über 600 japanische Firmen sind ein wichtiger Wirtschaftsfaktor in der Stadt Düsseldorf und in der Umgebung. Weiterlesen

Seminarbericht: Ein Semester mit Pokemon Go

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„Pokémon GO? Spielt das überhaupt noch jemand? “ – solche Kommentare von Passanten hört man als Pokémon-GO-Spieler/in häufig, wenn man sich in der Öffentlichkeit als solche/r zu erkennen gibt. Wie wir im „Forschungsseminar Pokémon GO“ im Wintersemester 2017/18 festgestellt haben, ist das Spiel tatsächlich aber noch sehr lebendig.

Neben dem Sammeln von Pokemon „draußen“ in Parks, Straßen und Wäldern ist mittlerweile auch der gemeinsame Kampf gegen besonders starke Pokemon in sogenannten „Raids“ zum wichtigen Teil des Spiels geworden. Offensichtliche Ziele des Spiels sind Sammeln von Erfahrungspunkten (und damit der Level-Aufstieg) sowie die Vervollständigung der eigenen Pokémon-Sammlung. Daneben spielt für viele Spieler aber auch der soziale Aspekt eine große Rolle, der sich durch die Begegnungen mit anderen Spielern beim Fangen und Kämpfen ergibt.

Die Praktiken und Netzwerke, die sich um Pokémon GO herum gebildet haben, sind für Außenstehende zunächst einmal schwer zugänglich und nachvollziehbar. Durch teilnehmende Beobachtung und Gespräche mit erfahrenen Spieler/innen konnten wir im Seminar jedoch nach und nach Strukturen identifizieren und so etwas wie „Pokémon-Communities“ ausfindig machen. Eine dieser Gruppen, die sich vor allem durch soziale Netzwerke organisieren, ist direkt an der Heinrich-Heine-Universität angesiedelt, und einige der Seminarteilnehmer/innen sind dort zu aktiven Mitgliedern geworden. Für die Spieler/innen sind die Heine-Statue vor der Phil-Fak-Cafeteria oder die Skulptur neben der Bibliothek nicht einfach nur Objekte, an denen man täglich vorbeiläuft, sondern Kampfarenen, in denen gemeinsam gegen starke Monster (sogenannte „Raidbosse“) gekämpft wird. Studierende und Uni-Mitarbeiter/innen aus den verschiedensten Fachbereichen kämpfen gemeinsam – und dabei kann es schon einmal vorkommen, dass jemand zu spät zur Vorlesung kommt. Weiterlesen

Das Ekô-Haus Düsseldorf – Zentrum buddhistischer Rituale

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Blick aus der Priesterwohnung am Ekô-Haus

Von Lisa-Marie Schönefeld und Viktorija Wirt

2012 gehörten laut offizieller Statistik ca. 85 Millionen Japaner/innen dem Buddhismus an. Damit ist er eine der am weitesten verbreiteten Religionen in Japan und hat großen Einfluss auf den Alltag der japanischen Bevölkerung. Um herauszufinden, wie er sowohl zu Hause als auch in einem buddhistischen Tempel praktiziert wird, sind wir am 22. Dezember im Rahmen unseres Seminars „Rituale in Japan“  ins Ekô-Haus in Düsseldorf-Niederkassel gefahren, um dort einen ausgebildeten Priester der buddhistischen Schule Jôdo Shinshû, Jan-Marc Nottelmann-Feil, zu treffen. Er führte uns durch verschiedene Räume des Ekô-Hauses, unter anderen die Wohnung eines Priesters und die Veranstaltungs- und die Haupthalle des Tempels, und gab uns dabei einen interessanten Einblick in die verschiedenen Bereiche der buddhistischen Rituale. Weiterlesen

Sutren, Tee und Diskussionskultur: Ein Wochenende mit dem Shin-Buddhismus im Ekô-Haus

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Erinnerungsfoto: Die Teilnehmer/innen des buddhistischen Seminars im Ekô-Tempel. Foto: Ekô-Haus

Buddhistische Sutren rezitieren, ausgezeichneten grünen Tee trinken und über Gut und Böse diskutieren – das Wochenende vom 1. bis 3. Dezember war für einige Teilnehmer/innen des Seminars „Rituale in Japan“ von Elisabeth Scherer mit nicht ganz alltäglichen Beschäftigungen ausgefüllt. Die Studierenden waren zu Gast beim Seminar der Ekô-Gemeinschaft der europäischen Shin-Buddhisten im Düsseldorfer Ekô-Haus, in dessen Rahmen auch das sogenannte Hôonkô-Fest begangen wurde. Dieses Fest wird zu Ehren von Shinran, dem Gründer der buddhistischen Jôdo Shinshû, gefeiert und gilt als das wichtigste Ereignis des Jahres in dieser Schule. In diesem Beitrag schildern einige die dort waren ihre Eindrücke, und Katharina Gröner und Charlotte Henschel berichten weiter unten ausführlich von dem Ritual, das im Zentrum des Wochenendes stand.

Eine (für manche) schlechte Nachricht vorab: Eine Erleuchtung in diesem Leben ist nicht zu erwarten. Die Erlösung tritt nach Shin-buddhistischer Lehre erst nach dem Tod ein, wenn man auf die Hilfe durch Amida Buddha vertraut. Auch Prof. Arai Toshikazu (auf dem Foto oben in der ersten Reihe im grauen Gewand), der das Seminar der Shin-Buddhisten leitete, sieht sich selbst weiterhin als bombu, als gewöhnlichen Menschen mit allen damit verbundenen Leiden und Fehlern. Arai war eigens aus Japan angereist, um mit den Teilnehmer/innen über Gut und Böse im Shin-Buddhistmus zu reflektieren. Die Lehren der Jôdo Shinshû verdeutlichte er mit Geschichten, die von dem indischen König Ajatashatru bis zu Gefangenen in japanischen Todeszellen reichten. Die Atmosphäre im Seminar lässt sich am besten mit den Worten der Teilnehmer/innen beschreiben: Weiterlesen

Japanische Teezeremonie: Wie läuft das eigentlich ab?

Die Tee-Lehrerinnen und ihre Schüler demonstrierten den Studierenden die Kunst der Teezeremonie

Die Tee-Lehrerinnen und ihre Schüler demonstrierten den Studierenden die Kunst der Teezeremonie

Ein Bericht von Fabian Koo und Jenny Schiebelhut

Wenn man an Japan und Tradition denkt, kommt einem schnell die Teezeremonie in den Sinn, die als wichtiger Bestandteil der Tradition und Geschichte Japans gilt. Doch was genau ist eigentlich diese Teezeremonie? Seit wann gibt es sie und woher kommt sie eigentlich? Vor zwei Wochen gab es für Modernes-Japan-Studierende die Möglichkeit, eine Teezeremonie der Urasenke-Schule (裏千家), veranstaltet von Frau Makiko Mine-Frey, zu besuchen. Mit dem Ziel mehr über Japan und seine Rituale zu erfahren, haben wir uns dort hinbegeben und möchten Euch nun von dem Ablauf berichten:

Die Zeremonie fand am 23. November ab 17 Uhr in einem Seminarraum der Heinrich-Heine-Universität statt. Der Boden war in der Mitte mit Tatami-Matten geschmückt, der hintere Teil des Raumes war verdeckt worden. Die Stühle standen in einem Halbkreis, so dass jeder eine gute Sicht auf die Mitte des Raumes hatte. Um ca. 17.10 Uhr wurde es dann still. Makiko Mine-Frey, Frau Shibata, Felix Steinkemper und Emre Asdarli, beide Schüler der Teezeremonie, begaben sich nach und nach auf die Matten, gekleidet in prachtvollen Kimonos und schwarzen Jitokus (die allerdings nicht die offizielle Kleidung für Männer bei einer Teezeremonie sind), um sich vorzustellen. Weiterlesen

Wichtige Informationen für Erstsemester WS 2017/18

Hier finden Sie alle wichtigen Informationen für das erste Semester

(Alle Informationen die Sie hier finden, sind auf dem neusten Stand.)

Sprachmodul Japanisch I
Lehrbücher und Materialien
Einstufungsklausur
Orientierungstutorium
Terminübersicht
Informationen für Nachrücker
Kontaktpersonen
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BIT 2015

Berufsinfo – Filmvorführung – beste Studienabschlüsse 2017

Der Verein Freundeskreis Modernes Japan e.V., das Institut für Modernes Japan und der Fachschaftsrat veranstalten auch in diesem Jahr einen Berufsinformationstag (BIT), an dem ehemalige Modernes-Japan-Studierende von ihrem Berufseinstieg und über ihr derzeitiges Tätigkeitsfeld berichten. Neben Möglichkeiten für Rückfragen an die Vortragenden, Tipps zur Stellensuche und Informationen über Praktika und Co. stellen sich auch der Deutsch-Japanische Wirtschaftskreis (DJW), die Deutsch-Japanische Gesellschaft am Niederrhein (DJG) und der Career Service der HHU vor, um über Netzwerkmöglichkeiten und Einstiegschancen für Modernes Japan-Studierende zu referieren.
Wir freuen uns sehr dieses Mal nach dem BIT einen Film des Regisseurs Sugita Kyôshi (Murmuring Breathless Apologies in the Light of Vending Machines, 2017) zeigen zu können, den Modernes Japan-Studierende dieses Jahr in Zusammenarbeit mit der Japanese Visual Translation Academy (JVTA) und dem Nippon Connection Filmfestival untertitelt haben.
Im Anschluss an die Filmvorführungen werden dieses Jahr auch die besten Absolventen (BA und MA) ausgezeichnet und zum Abschluss des Tages sind alle Interessierten herzlich eingeladen mit uns den Grill anzuschmeißen (Grillgut und Getränke bitte selbst mitbringen).
Die Veranstaltungen auf Facebook

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Erlebnisbericht: Im Rampenlicht bei Nippon Connection


Anfang des Semesters haben einige unserer Studierenden (wie bereits berichtet) sehr fleißig an den Untertiteln für einen 30-minütigen japanischen Film gearbeitet. Ende Mai wurde dieser Film beim Filmfestival Nippon Connection gezeigt, und drei Studentinnen waren für unser Institut in Frankfurt, um das Werk dort vorzustellen. Caroline Fest, Jana Klacanska und Nadine Schmidt berichten nun hier von ihren Erlebnissen beim Filmfestival. Für alle, die neugierig auf den Film und die Arbeit der Studierenden geworden sind, gibt es am 15. Juli eine tolle Gelegenheit: Um 17 Uhr wird der Film bei unserem Instiuts-Event mit Berufsinfotag und Preisverleihung für die besten BA- und MA-Abschlüsse gezeigt. Nun aber zum Bericht: 

Vom 23.05. bis 28.05. fand in Frankfurt am Main die 17. Nippon Connection statt. Dieses Mal leistete unser Institut in Kooperation mit der Japan Visualmedia Translation Academy (JVTA) im Rahmen eines Untertitel-Workshops einen Beitrag zu dem Filmfestival, das sich von der Idee einiger Filmwissenschaftsstudenten zu einer der größten Plattformen für aktuelle japanische Filme entwickelt hat. In Gruppen erstellten Studierende englische Untertitel für den Kurzfilm 自販機の光にふらふら歩み寄りごめんなさいってつぶやいていた (Murmuring Breathless Apologies in the Light of Vending Machines) von Sugita Kyôshi, der am Donnerstag, 25. Mai, als Vorfilm von Innocent 15 gezeigt wurde. Vor Ort waren drei Teilnehmerinnen des Workshops, die im Folgenden ihre Erfahrungen teilen werden.

Caro:
Gleich vorweg war es eine schöne Erfahrung, zwei Tage auf der Nippon-Connection in Frankfurt zu sein. Ich war zum ersten Mal dort und hatte mich im Vorfeld über die Lage der Veranstaltungsgebäude auf der Homepage informiert. Da sowohl die Filmvorführungen, als auch die Workshops zum Teil in unterschiedlichen Gebäuden stattfinden sollten, hatte ich zunächst ein wenig Bedenken, auf Anhieb den Weg zu finden. Vor Ort war es dann jedoch überhaupt kein Problem. Die Veranstaltungsorte lagen sehr nah beieinander und waren auch sehr leicht zu finden. Weniger als 5 Minuten von der U-Bahn-Haltestelle zu Fuß und schon war man im Geschehen, das auch durch die zugehörigen Plakate ausgeschildert war. Weiterlesen

Neue Artikel zum Thema Manga!

Manga

Flickr cc, Everjean

Ein Lektüre-Tipp für die Semesterferien: Auf unserem Popkultur-Blog Popyura gibt es einige neue Artikel zu Manga-Themen! Teilnehmer/innen des Master-Seminars „Potenziale des Mediums Manga“ haben sich im Wintersemester 2016/17 mit Werken beschäftigt, die gesellschaftliche Probleme offenlegen, neue Perspektiven eröffnen und teilweise auch eigene Erfahrungen der Mangaka verarbeiten. Mit dabei sind u.a. Werke zur Atombombe, zu Demenz und zum Umgang mit Gehörlosigkeit. Einfach mal reinschauen!