Kategorie-Archiv: Stipendien

Hier verweisen wir auf aktuelle Ausschreibungen von Stipendien, das Ende von Bewerbungsphasen und weitere Möglichkeiten wie Informationsveranstaltungen des Lehrstuhls.

Neues vom Bachelor Plus: Dritter Jahrgang

Der neue Jahrgang der Bachelor Plus Studierenden steht fest: Mit Theresa Behle, Cedric Klein, Carolin Maibach, Gerrit Neumann und Evelyn Szawerski wird zum Wintersemester 2013/2014 bereits der dritte Bachelor Plus Jahrgang nach Japan gehen.

Momentan studiert der zweite Jahrgang, bestehend aus Thilo Böwer, Ute Blazejak, Moritz Lettgen, Ulrike Miglo und Stephanie Segener an den japanischen Partneruniversitäten und steckt mitten in der Durchführung der jeweiligen Forschungsprojekte. Die Themen der Forschungsvorhaben sind sehr vielfältig und reichen von Karate über Erziehung (alternative Schulformen, Arbeitsweisen eines Kinderheims, Geschlechterrollen in Kindergärten) bis zur häuslichen Arbeitsteilung in der japanischen Doppelverdienerfamilie. Wir sind gespannt auf erste Ergebnisse dieser Forschungsprojekte und freuen uns auf die Vorhaben des nächsten Jahrgangs, die mindestens ebenso spannend und abwechslungsreich zu werden versprechen…

Für die neuen BA+ Studierenden gab es dann am Donnerstag bereits ein erstes Kennenlerntreffen mit Prof. Shimada (BA+ Projektleitung) und Michiko Uike-Bormann (BA+ Projektkoordination). Bei Onigiri und grünem Tee konnten die Studierenden Fragen zum Bachelor Plus Programm stellen und die Projekte der anderen TeilnehmerInnen kennenlernen. Nach den Semesterferien starten alle dann mit dem Seminar „Einführung in die empirische Japanforschung“ mit den Vorbereitungen für die Feldforschung in Japan.

Der dritte BA+ Jahrgang mit Prof. Shimada und Michiko Uike-Bormann

 

 

Studienaufenthalt in Japan 2013-2014 und Bewerbungen Bachelor Plus

Im Rahmen des Bewerbungsverfahrens für die Austauschprogramme mit japanischen Partneruniversitäten für einen einjährigen Studienaufenthalt in Japan vom September/Oktober 2013 bis August/September 2014 sind auch Bewerbungen für das vom DAAD mit einem Teilstipendium geförderte BA Plus Programm „Kultur- und Sozialwissenschaftliche Japanforschung“ (fünf Studienplätze) möglich!

Geben Sie bei Ihrer Bewerbungen für einen Studienplatz in Japan Ihr Interesse am BA+ Programm mit an.

Der forschungsorientierte Bachelor Plus erweitert den bisherigen Bachelorstudiengang „Modernes Japan“ zu einem vierjährigen Studium mit integriertem einjährigen Auslandsaufenthalt. Während Ihres Japanaufenthaltes führen Sie ein eigenes kultur- bzw. sozialwissenschaftliches Feldforschungsprojekt durch und werden während des anrechenbaren Studiums an einer der Partneruniversitäten in eLearning-Veranstaltungen von Düsseldorf aus intensiv betreut. Wir begleiten Sie bei der Projektplanung, -durchführung und anschließenden Auswertung in Ihrer Abschlussarbeit.

Sie erhalten ein Teilstipendium des DAAD, das Reisekosten, einen Zuschuss zur Krankenversicherung und monatlich 500 Euro beinhaltet. Es ist mit anderen Stipendien oder Auslandsbafög kombinierbar, in dem Falle reduziert sich der Betrag allerdings.

Infos auch auf der Institutshomepage:

http://www.phil-fak.uni-duesseldorf.de/modernes-japan/studium/bachelor-plus-japanforschung/

und bei Michiko Uike-Bormann: muike@phil.uni-duesseldorf.de

Studienaufenthalt in Japan 2013-2014

Im Rahmen der Austauschprogramme zwischen der Heinrich-Heine-Universität bzw. der Philosophischen Fakultät der Heinrich-Heine-Universität und den folgenden Universitäten in Japan werden insgesamt 13 Studienplätze für einen einjährigen Studienaufenthalt in Japan vom September/Oktober 2013 bis August/September 2014 vergeben. Weiterlesen

Stipendien für einsemestrige Auslandsaufenthalte

Eine Möglichkeit, einen kürzeren Japanaufenthalt zu finanzieren, sind die sogenannten HHU High Potential Mobility Grants (HPMG; früher PROMOS).

Durch die HHU High Potential Mobility Grants fördert die HHU zusammen mit dem DAAD Auslandsaufenthalte an Universitäten weltweit, die nicht über Austausch-Programme wie ERASMUS organisiert und unterstützt werden können. 
Förderbar sind deutsche Studierende aller Fachrichtungen (und Bildungsinländer gemäß der Definition durch BAföG), die einen einsemestrigen Studienaufenthalt (bis zu fünf Monate) an einer Hochschule im Ausland planen. 

Das Stipendium umfasst ein monatliches Teilstipendium von 300 € und eine länderabhängige Reisekostenpauschale.

 BAföG-Empfänger können sich ebenfalls für die HHU High Potential Mobility Grants bewerben. Sie erhalten das Teilstipendium (bis zu 300 € Stipendium sind für das Auslands-BAföG anrechnungsfrei) und die Reisekostenpauschale. Diese wird komplett auf den Reisekostenzuschuss des Auslands-BAföGs angerechnet.

Empfänger des Deutschlandstipendiums (Chancen nutzen) können auch eine Förderung durch die HHU High Potential Mobility Grants beantragen. Als Zuschuss zum Deutschlandstipendium können sie im Falle einer Förderung die Reisekostenpauschale erhalten.

Es gelten die folgenden Bewerbungsfristen: 1.3, 1.7. und 2.11.
 Eine Bewerbung ist nur vor Antritt des Auslandsaufenthalts möglich. Nähre Informationen zur Bewerbung gibt es hier.

Infoverstanstaltungen zum Japanaufenthalt

Auch dieses Semester gibt es wieder reichlich Informationen zum Japanaufenthalt. Kaori Fujita und Gäste erklären mittwochs von 16:30 bis 18:00 Uhr, welche Möglichkeiten es gibt und was Studierende bei einem Japanaufenthalt erwartet. Treffpunkt ist im Raum 23.02.02.81.

Die Termine im Überblick:

4.4.  Allgemeine Information über das Studium & Praktikum in Japan (Prof. Dr. Shimada, Fujita) & DAAD-Stipendium (BA+: Peter Bernardi, DAAD-Jahresstipendium: Jacqueline Spisa & Imke Schmidt)

18.4. Japanaufenthalt für Master-Studenten (Osaka: Kai Macyowsky, Kanazawa: Simon Essler & Timo Tehlen)

2.5. Partneruniversitäten I  – private Universitäten – (Keio: Theresa Sieland, Bunkyo: Christian Bieneck)

16.5. Partneruniversitäten II – staatliche Universitäten – (Osaka:, Ryukyu: Dominik Puszicha &  Amelie Hachenberg, Chiba: Jacqueline Spisa &  Tobias Wolf)

30.5. Auslandsstudium auf eigene Kosten & Auslands-BAföG  (Nagasakigaidai: Sebastian Steinfelder & Martin Metzer, Nihonjoshi: Carina  & Jennifer Zichtema, Kobegaidai: Maria Hüttl, Doshisha: Martine Segener)

13.6. Sonstige Programme/Sprachschulen & -kurse  in Japan (Marc Paschke & Alexander Schander)

4.7. Working Holiday & Praktikum (Karina Hermes & Patricia Krings)

Zum Studium nach Japan – Start der Bewerbungen!

Studienaufenthalt in Japan 2012-2013

Im Rahmen der Austauschprogramme zwischen der Heinrich-Heine-Universität bzw. der Philosophischen Fakultät der Heinrich-Heine-Universität und den folgenden Universitäten in Japan werden Studienplätze für einen einjährigen Studienaufenthalt (ein halbes Jahr ist eventuell auch möglich) in Japan vom September/Oktober 2012 bis August/September 2013 vergeben.

 Abkommen zwischen Universitäten

Keiō-Universität (2 Plätze)

Chiba-Universität (3 Plätze)

Abkommen zwischen Fakultäten

Ryūkyū-Universität (5 Plätze)

Ōsaka-Universität

(2 Plätze: 1 MA, 1 BA)

 

Bewerbungsschluss: 5. Dezember 2011

Bewerbungen werden an das Ostasien-Institut/Lehrstuhl Modernes Japan (z.H. Kaori Fujita), Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf, Universitätsstraße 1, 40225 Düsseldorf, erbeten. Weitere Informationen erhalten Sie im Lektorat: Geb.23.02. Et. 02. Zi. 90 / Tel 0211-81 15185 (Fujita)

Voraussetzungen:

MA Modernes Japan

➢ Japanischkenntnisse: etwa JLPT N2

➢ Konkretes Vorhaben für die Abschlussarbeit (Masterarbeit)

 

BA-KF Modernes Japan

➢ bestandene Abschlussprüfung des regionalwissenschaftlichen Grundlagenmoduls mit gutem Ergebnis (mindestens 2,5) vor dem Aufenthaltsantritt

➢ bestandene Abschlussprüfung der Sprachmodule I bis III mit gutem Ergebnis (mindestens 2,5) vor dem Aufenthaltsantritt

BA-EF Modernes Japan

➢ bestandene Abschlussprüfung des regionalwissenschaftlichen Grundlagenmoduls

➢ mit gutem Ergebnis (mindestens 2,5) vor dem Aufenthaltsantritt

➢ bestandene Abschlussprüfung der Sprachmodule I und II mit gutem Ergebnis (mindestens 2,5) vor dem Aufenthaltsantritt

<Bewerber außerhalb des Faches Modernes Japan>

➢ Grundkenntnisse der japanischen Sprache (mindestens etwa JLPT Stufe 4)

➢ guter Notendurchschnitt (2,5)

 

Vorzulegende Unterlagen:

• Motivationsschreiben (nicht länger als 1 Seite!)

• Academic transcript

• Projektbeschreibung (nicht länger als 3 Seiten!)

• Lebenslauf

• ggf. Nachweis der Japanischkenntnisse

 

Infoveranstaltung Japanaufenthalt

Für alle Studierenden, die in Zukunft einen Japanaufenthalt planen, gibt es auch in diesem Semester wieder regelmäßige Infoveranstaltungen mit Frau Fujita. Dabei präsentieren nicht nur Lehrende am Institut die Möglichkeiten für Bewerbung und Stipendien, sondern Studierende, die selbst in Japan waren, berichten von Erfahrungen und stehen für Fragen zur Verfügung.

Treffpunkt ist immer Mittwochs von 16:30 bis 18 Uhr im Raum 23.02.02.81.

Folgende Themen werden besprochen (in Klammern jeweils die “Experten”, die für Fragen zur Verfügung stehen):

12.10 Allgemeine Information über das Stipendium & Praktikum in Japan (Prof. Dr. Shimada, Fujita)

19.10 DAAD/Bachelor Plus/Monbukagakushô-Stipendium (Bernardi, Schmidt, Spisa, Winnefeld)

26.10 Chiba-Universität (Spisa)

02.11 Keiô-Universität (Schmidt, Sieland)

09.11 Ôsaka-Universität (Macyowsky, Vinh)

16.11 Ryûkyû-Universität (Bühnsack, Exler, Hachenberg, Hallier, Puszicha)

23.11 Bunkyô-Universität (Post)

30.11 Ferris-Univiersität (Finke)

07.12 Kanazawa-Universität (N.N.)

14.12 Nanzan-Universität (Bron, Della-Giustina)

21.12 Auslandsstudium auf eigene Kosten & Auslands-BAföG (Metzer, Remler, Steinfelder, Zichtema)

11.01 Sonstige Programme (Becks, Hartmann, van Overbrüggen)

18.01 Sprachkuse in Japan auf eigene Kosten  (N.N.)

25.01 Working Holiday (Krings)

01.02 Praktikum & Förderung von DAAD für Praktika (Kühnemund)

„美的“な留学?

„Biteki“ na Ryûgaku?

BA-Plus 5 Questions

Es wird geschminkt, gefeilt und sich schick gemacht. Unsere BA-Plus Studentin spürt am eigenen Leib der Konstruktion ethno-kultureller Stereotype in japanischen Frauenzeitschriften nach. Hierbei richtet sich ihr Hauptaugenmerk auf die (Prestige-)Funktion von Sprache, d.h. europäischer Sprachen. Frau Haukes Forschungsvorhaben führt somit quer durch die japanische Medienlandschaft und den Mode- und Lifestylealltag berufstätiger japanischer Frauen und mündet hoffentlich in einer angemessen aufsehenerregenden Bachelorarbeit.

(1+2) BA+: Frau Hauke, nun kommen gleich zwei Fragen auf Sie zu. Was sind ethno- kulturelle Stereotype, und wo treffe ich diese an?

Birte Hauke: Ethnokulturelle Stereotype sind bestimmte Vorstellungen einer fremden Kultur, die man nahezu überall antrifft. Inner-halb meines Projektes möchte ich anhand der in japanischen Frauenzeitschriften verwendeten Sprache herausfinden welche Kultur mit welchen Stereotypen assoziiert wird, wie die Sprache wirkt und welche Aussagen daher über die Rezipienten gemacht werden können. Während die französische Sprache zum Beispiel mit Stil und Eleganz verbunden wird, steht das Englische eher für eine gewisse Coolness und ein modernes Auftreten. Es geht einfacher gesagt um sprachliche Klischees.

(3) BA+: „Business Smart auf englische Art“ also, oder der „Pariser Chic“? Mit welchem Label werden „wir Deutschen“ denn, gemäß dieser Stereotype, versehen? Gibt es einen deutschen Styleguide für japanische Frauen?

Nein, den gibt es in dieser Form nicht. Viele Titel sind englisch, französisch oder italienisch, zum Beispiel „More“ oder „Oggi“. Englisch steht für ein modernes und cooles Outfit, Französisch ist etwas verspielter und hinter italienischen Titeln versteckt sich eher stilvollere Businessmode. Im Bereich der Modezeitschriften spielt die deutsche Sprache fast keine Rolle. Das kann aber auch damit zu tun haben, dass das Bild eines europäischen Landes im allgemeinen wirkungsvoller ist, als die Attribute, die dem damit verknüpften Land zugeschrieben werden. Und da klingt die italienische Sprache eben modischer als die deutsche. Wie sich das genau gestaltet, kann ich aber noch nicht verraten.

 

(4) BA+: Allerdings habe ich fast den Eindruck hinter dem Begriff „Modezeit-schriften“ würden sich eigentlich Lifestyle Konzepte verbergen. Geht es denn in den Zeitschriften auch darum welche Art von Wohnung für die „more“-Frau die richtige wäre oder zu welchem Friseur man als „oggi“ gehen muss?

Ja, dieser Eindruck ist schon richtig. Natürlich steht im Vordergrund die aktuelle Mode und wie man sie zu welchen Anlässen tragen kann. Darüber hinaus gibt es aber auch verschiedene Ernährungstipps, Sportübungen oder Hinweise zu Frisuren-, Schmink- und Einrichtungstrends, die sich mit der Mode verändern. Ein neues Outfit funktioniert erst durch den passenden Haarschnitt und das passende Make-Up. Die Ideen der Frauenzeitschriften prägen ganz selbstverständlich den Geschmack ihrer Rezipientinnen und so passen sich auch deren Lebensstile an. Allerdings sind die Unterschiede zwischen den verschiedenen Lebensstilen der Zeitschriften innerhalb einer Zielgruppe eher gering. Am offensichtlichsten bleibt es bei der Mode.

(5) BA+: Dann stellt sich nur noch die Frage, wo sich auf Okinawa die Frau zur Zeitschrift findet. Wo und wie gehen Sie auf die Jagd?

Vermutlich werde ich sie dort ansprechen, wo die Frau zur Zeitschrift die präsentierten Lebensstile umsetzt: beim Friseur, beim Kosmetiker, im Nagelstudio oder in der Boutique. Ich stelle mir den Zugang da recht einfach vor. Und natürlich werde ich auch am Zeitschriftenkiosk ein paar Kundinnen über die Schulter gucken. Wer Zeit hat und Kaffee mag, kann gleich mit zum Interview kommen.

Morgen: Infos zur Kanazawa- und Ferris-Universität

Morgen, Mittwoch, 11. Mai, informieren die Studentinnen Sabrina Fiebig und Aline Finke über den Japan-Aufenthalt an der Kanazawa- und der Ferris-Universität. Treffpunkt ist um 16.30 Uhr, ausnahmsweise im Raum 23.03.01.43. Die Veranstaltung ist Teil der Info-Reihe zum Japanaufenthalt, die das ganze Semester über läuft. Nähere Informationen dazu finden Sie hier.