Kategorie-Archiv: Allgemein

Neues Blogdesign und Facebook-Seite

Das wurde aber auch Zeit: Unser Blog hat ein neues Design bekommen und präsentiert sich jetzt moderner und frischer. Dazu gehört auch, dass unser Institut jetzt auf Facebook vertreten ist.

Der Blog wird weiter unsere erste Anlaufstelle bleiben und wir berichten hier immer ausführlich über aktuelle Entwicklungen an unserem Institut. Auf Facebook weisen wir kurz auf neue Beiträge im Blog hin und geben außerdem kurzfristige Hinweise, wie zum Beispiel zu Terminänderungen. Es lohnt sich daher, unsere Facebookseite zu liken und Neuigkeiten zu abonnieren – so bleibt man immer auf dem neuesten Stand.

Wenn Sie noch Wünsche oder Kommentare zu dem neuen Blog oder zur neuen Facebookseite haben, können Sie diese hier (Kommentarfunktion) oder auf Facebook gerne mitteilen. Wir versuchen, auf alle Anregungen einzugehen.

Neues aus der Kultureinführung

Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Kultureinführung stellen auch im Sommersemester wieder besondere Kreativität unter Beweis. Als kleinen Einblick in den Unterricht präsentieren wir hier deutsche Haiku und Poster mit praktischen Lebenstipps aus dem Konfuzianismus.

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Diskussion über Konflikte im chinesischen Meer

In der Reihe “Außenpolitik live – Diplomaten im Dialog” gibt es bei uns an der Universität am Montag, 3. Juni, eine Podiumsdiskussion zum Thema “Territorialkonflikte im chinesischen Meer”. Zu Gast sind Dr. Volker Stanzel, deutscher Botschafter in Japan, und Dr. Gudrun Wacker von der Stiftung Wissenschaft und Politik.  Prof. Dr. Christian Tagsold vom Institut für Modernes Japan übernimmt die Moderation. Beginn ist um 18.30 Uhr im Hörsaal 2B der Universität Düsseldorf (Gebäude 22.01).

Vom Studium in den Beruf: Info Tag

Früher oder später fragen sich alle, wie es nach dem Studium weiter gehen soll, welche Berufsmöglichkeiten es für Modernes Japan Studierende gibt und welche Qualifikationen für die verschiedenen Berufe vorausgesetzt werden. Wir haben für Samstag, den 15. Juni von 10-16 Uhr (großer Vortragsraum der Universitäts- und Landesbibliothek) Referenten aus unterschiedlichen Berufsfeldern eingeladen, die über ihren persönlichen Werdegang und aus ihrem beruflichen Alltag erzählen werden. Zudem gibt es Vorträge zu Praktika im Ausland (KOPRA) und die Deutsch-Japanische Gesellschaft (DJG) sowie der Deutsch-Japanische Wirtschaftskreis (DJW) werden sich und ihr Angebot zum Aufbau von persönlichen Netzwerken vorstellen. Es gibt nach den einzelnen Vorträgen viel Zeit für Nachfragen und in den Pausen bei Kaffee, Mugi-cha und Kuchen die Gelegenheit, persönliche Kontakte zu knüpfen.

Der Berufsinformationstag wird vom Freundeskreis Modernes Japan e.V. in Zusammenarbeit mit dem Institut und der Fachschaft Modernes Japan veranstaltet. Alle Interessenten sind herzlich eingeladen! Um eine kurze Anmeldung per Mail (spodenc(at)phil.hhu.de) bis zum 12. Juni 2013 wird gebeten.

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Manga-Wettbewerb 2013: Hilfe gesucht!

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Teilnehmer des Manga-Wettbewerbs 2012

Der Manga-Wettbewerb ist fester Bestandteil des Japan-Tages und lockt jedes Jahr viele begeisterte Manga-Zeichnerinnen und Zeichner an die Rheinuferpromenade. In wenigen Stunden entstehen spannende vier-Panel-Manga, die sich häufig Themen rund um die deutsch-japanische Freundschaft widmen.

Für den diesjährigen Japan-Tag am 25. Mai sucht nun das Goethe-Institut, das den Wettbewerb gemeinsam mit dem japanischen Generalkonsulat organisiert, noch Studierende, die bei der Umsetzung helfen möchten. Konkret gibt es zwei Aufgabenfelder zu zwei Terminen, bei denen Hilfe benötigt wird:

Japan-Tag 25.05.2013

Für den Japan-Tag werden Personen gesucht, die beim Standdienst im Zelt helfen können. Hier geht es darum, Interessierten die Teilnahme-Bögen auszuteilen und die fertigen Manga entgegenzunehmen. Eine spannende Aufgabe, bei der man sehr viele Werke zu Gesicht bekommt.
Der Zeitrahmen ist von 12 bis 19 Uhr, wobei die HelferInnen hier in Schichten eingeteilt werden können.

Preisverleihung Manga-Wettbewerb 4.7.2013 

Die Sieger des Wettbewerbs werden am 4. Juli mit einer Veranstaltung im Goethe-Institut geehrt. Hier werden Personen benötigt, die beim Aufbau und der Bewirtung helfen und die Veranstalter evtl. auch bei der Präsentation unterstützen. Hier ist die Spannung besonders groß, da die genauen Platzierungen im Wettbewerb erst bei der Veranstaltung bekannt gegeben werden. Außerdem gibt es eine Ausstellung mit allen Sieger-Manga.
Der Zeitrahmen ist hier von 15 bis 19 Uhr.

Alle Interessierten melden sich bitte bei Petra Schukalla vom Goethe-Institut, Tel.: 0211-992 99-15, schukalla@goethe.de

[Vortrag] “Gesundheitsfolgen von Fukushima – Ein Kinderarzt berichtet”

genpatsuneindankeDiesen Monat lädt der “Atomkraftfreie Welt – SAYONARA GENPATSU e.V.” zu einem Vortrag über die Gesundheitsfolgen von Radioaktivität ein. Gehalten wird dieser auf Deutsch (mit japanischer Übersetzung) vom Vorstandsmitglied des IPPNW (Internationale Ärzte für die Verhütung des Atomkriegs e.V.), Dr. med. Alexander Rosen.

Das ganze findet statt am Donnerstag, den 16. Mai 2013, im Hall Rhein des Japanischen Clubs Düsseldorf (Oststr. 86, 40210 Düsseldorf) und geht von 17:00 Uhr bis 18:45 Uhr.
Das Programm umfasst folgende Punkte:

1. Basiswissen zu Radioaktivität und Gesundheitsfolgen
2. Fakten zur Atomkatastrophe in Fukushima – Menge der ausgetretenen Radioaktivität etc.
3. Welche Gesundheitsfolgen sind zu erwarten oder schon aufgetreten?
4. Was kann der Einzelne tun? In Japan/ Deutschland/ überall?

Der Eintritt ist frei!

Weitere Informationen gibt es auf der Seite des Veranstalters.

Jobangebot für Studierende mit Japanischkenntnissen als Orientierungs- und Sprachlehrer/in im August 2013 (YFU)

Schon seit ein paar Wochen hängen die Plakate im Institut, aber da der YFU immer noch Mitarbeiter sucht und wir denken, dass dies eine große Chance ist interkulturelle Erfahrungen zu sammeln, leiten wir die Anfrage jetzt auch über den Blog weiter!

Das Deutsche Youth For Understanding Komitee e.V. (YFU) ist ein gemeinnütziger Verein und organisiert seit 1957 internationale Schüleraustauschprogramme. Der Verein ist als Träger der freien Jugendhilfe anerkannt und seit dem Jahre 1984 im Auftrag des Deutschen Bundestages an der Planung und Durchführung des Parlamentarischen-Patenschafts-Programms beteiligt. Für den Großteil der 550 Austauschschüler/innen aus über 40 Ländern, die jeden Sommer mit unserer Organisation nach Deutschland kommen, führen wir mit Hilfe unserer ehrenamtlichen Mitarbeiter/innen Orientierungs- und Sprachkurse durch, die die Jugendlichen auf ihren Aufenthalt in Deutschland vorbereiten sollen.

Für den Unterricht von ca. 40 japanischen Schüler/innen im Rahmen der dreiwöchigen Orientierungs- und Sprachkursesuchen wir in diesem Sommer acht Lehrer/innen, die jeweils zu zweit den Unterricht für eine Gruppe von ca. 10 japanischen Austauschschülern vorbereiten und durchführen. Neben DaF-Sprachlehrern mit Fremdsprachenkenntnissen in Japanisch suchen wir auch Orientierungslehrer. Diese unterrichten anhand eines vorliegenden Konzeptes verschiedene Aspekte der Vorbereitung auf den Aufenthalt in Deutschland. Dazu gehören z.B. Kultur, Kommunikation, Familie oder Schule. Dieser Unterricht erfolgt auf Japanisch, sehr gute Sprachkenntnisse sind also Voraussetzung.

Die Kurse finden im August an verschiedenen Orten in Deutschland statt und sind besonders für Studierende höherer Semester geeignet, die ihr theoretisches Wissen gerne auch in einem praktischen Zusammenhang anwenden möchten. Die Tätigkeit kann auch als Praktikum bescheinigt werden.

Weitere Informationen gibt es auf www.yfu.de oder hier: OSK-Lehrer-Gesuch 2013 !

Bericht – Vortrag zur Filmuntertitelung -

verfasst von Adam Jambor927658Go

Am 18. April 2013 von 16:30 bis 18 Uhr hielt Frau Reglindis Helmer einen Vortrag über das Übersetzen vom Japanischen ins Deutsche. Reglindis Helmers Fachgebiet umfasst die deutsche Untertitelung japanischsprachiger Filme, so dass sie den Studierenden des Fachs Modernes Japan durch ihren Vortrag wertvolle Einblicke in das Berufsbild des Japanisch-Deutsch-Übersetzers und die Schwierigkeiten der Filmuntertitelung bieten konnte.

Reglindis Helmer ist wohnhaft in Berlin und hat an den dortigen Universitäten  im Magister Japanologie und Film- und Theaterwissenschaft studiert. Sie fügte jedoch hinzu, dass sie keine spezielle Ausbildung zur Übersetzerin durchlaufen hat und damit anfangs eine Quereinsteigerin im Feld der Deutsch-Japanisch-Übersetzung war. Seit mehr als 10 Jahren untertitelt sie nun japanischsprachige Filme und in ihrer Projektliste finden sich bekannte Werke wie die Anime „Akira“ (1988) von Ôtomo Katsuhiro und „Ghost in the Shell“ (1995, Originaltitel: Kôkaku kidôtai) von Oshii Mamoru, jedoch auch Klassiker des japanischen Nachkriegsfilms wie das Racheepos „Lady Snowblood“ (1973, Originaltitel: Shurayukihime) von Fujita Toshiya, das ruhige Drama „Tokyo Story“ (1953, Originaltitel: Tôkyô monogatari) von Ozu Yasujirô oder der preisgekrönte Film „GO“ (2001) von Isao Yukisada.

Zu Beginn ihres Vortrags ging Reglindis Helmer auf die Arbeitsbedingungen des Übersetzers/Untertitelers ein. Ein Großteil arbeitet freiberuflich und wird von auf Untertitelungen spezialisierten Firmen mit einem bestimmten Projekt betraut. Diese Unternehmen erhalten die Filme von den Filmverleihen bzw. Rechteinhabern. Die Bezahlung richtet sich oftmals nach den zu untertitelnden Filmminuten, obgleich je nach Film die Textdichte äußerst unterschiedlich sein kann. Professionelle Übersetzer/Untertiteler erhalten ca. 8-10€/Filmminute. Bei einem 90-minütigen Film käme demnach ein Honorar von 900€ zusammen. Was zunächst nach viel Geld klingt, ist jedoch abhängig von der Auftragslage, außerdem sorgt ein zunehmender Preiskampf und der Wunsch der Auftraggeber möglichst günstige Untertitel in Auftrag zu geben in der Branche  für immer niedrigere Honorare.  Für die Übersetzung und Untertitelung eines Filmes wird Reglindis Helmer meist ein Bearbeitungszeitraum von ca. einer Woche vorgegeben, jedoch kann sich der zeitliche Aufwand je nach Art des Films (dialoglastig oder nicht) und Zusatzmaterial (ist ein Drehbuch oder Skript vorhanden?) mitunter sehr unterschiedlich gestalten.  Mitunter wird den Übersetzern/Untertitelern sogar weniger Zeit eingeräumt, weil die Untertitelung für eine kurzfristige Ausstrahlung oder Vorführung  innerhalb weniger Tage fertig sein muss. Zeitdruck und eine instabile Auftragslage erfordern von den freiberuflichen Untertitelern Flexibilität und eine hohe Belastungsfähigkeit.  Als alleiniges Standbein sei das Untertiteln und Übersetzen von Filmen jedoch nicht geeignet.

Der zweite Teil bestand in einer Einführung in die Schwierigkeiten des Japanisch-Deutsch-Übersetzens insbesondere im Bereich Filmuntertitelung. Anhand von Fallbeispielen machte sie deutlich, dass eine Untertitelung oftmals eine sehr pragmatische Entscheidung voraussetzt, da für einen Untertitel nur eine bestimmte Anzahl an Zeichen empfehlenswert ist. Komplizierte und lange Wörter bzw. Satzkonstruktionen sollen bei der Untertitelung vermieden werden, da sie den Lesefluss stören und vom eigentlichen Film ablenken. Eine detailgetreue Übersetzung ist daher oft nicht möglich. Der Übersetzer muss demnach entscheiden, welche Informationen für den Zuschauer wichtig sind und welche Teile nicht unbedingt übersetzt werden müssen. Das lesefreundliche Untertiteln geht über die genaue Wiedergabe des Inhalts.

Dies sind nur einige Punkte, die im Vortrag von Reglindis Helmer angesprochen wurden. Für den kompletten Vortrag ist es möglich bei Mai Umezaki (umezaki@phil.hhu.de) das Video als Datei zu erhalten.

Mitarbeiter/in für DJAS gesucht!

DJAS_logoDas Redaktionsteam der Düsseldorfer Japanstudien (DJAS) sucht eine/n studentische/n Mitarbeiter/in für die Betreuung der DJAS-Homepage.

Die Tätigkeit ist ehrenamtlich, das heißt sie kann leider nicht vergütet werden. Dafür können Sie aber jede Menge Erfahrungen sammeln, die für den Einstieg ins Berufsleben nützlich sind: Einblick in die Arbeit einer Redaktion, Zusammenarbeit in einem Team aus Mitarbeitern und Studierenden des Instituts und Anwendung des Content-Management-Systems Typo 3. Sie erhalten von uns eine Bescheinigung über Ihre Tätigkeit, die Sie später für Bewerbungen verwenden können.

Der zeitliche Aufwand hält sich in Grenzen: Sie werden immer dann tätig, wenn es Aktualisierungen gibt. Außerdem nehmen Sie an den Sitzungen teil, die etwa einmal monatlich stattfinden.

Sie müssen nicht unbedingt Vorkenntnisse in der Verwaltung von Homepages oder von Typo3 mitbringen. Voraussetzungen sind nur Zuverlässigkeit und ein generelles Geschick im Umgang mit dem Computer.

Wenn Sie Interesse haben, melden Sie sich bitte bei Elisabeth Scherer.