Kategorie-Archiv: Allgemein

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Vorstellung des Hotelunternehmens Daiwa Resort

Eine Erinnerung an alle, die sich für Arbeit in Japan im Allgemeinen und für die japanische Hotelbranche im Besonderen interessieren: Am 16. Juni 2018 stellt sich das Hotelunternehmen „Daiwa Resort“ an unserem Institut vor.

Der Vortrag bietet eine einmalige Möglichkeit, Einblicke in die Arbeit einer großen japanischen Hotelkette zu bekommen. Auch für Studierende, die sich für eine Arbeitstätigkeit in Japan interessieren, kann die Unternehmensvorstellung eine gute Orientierungshilfe sein. Die Veranstaltung findet am 16. Juni 2018 ab 10 Uhr im Raum 24.21.03.86 statt, die Teilnahme steht allen Interessierten offen. Eine Anmeldung ist nicht nötig, Sie können also einfach spontan vorbeikommen.

Im Anschluss an den Vortrag veranstaltet die Personalabteilung von Daiwa Resorts außerdem Vorstellungsgespräche auf Japanisch und Englisch, um Kandidat*innen für ausgeschriebene Stellen zu finden. Für eine Teilnahme an den Vorstellungsgesprächen ist eine Anmeldung nötig: Weitere Informationen zu den Vorstellungsgesprächen und zur Anmeldung finden Sie in diesem Blogbeitrag auf unserem Weblog.

Persönliche Eindrücke aus Shimane

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Nachdem wir in den letzten Wochen schon etwas über Kagura und die Situation von ländlichen Schulen in der Präfektur Shimane erfahren haben, schildert Caroline Ruhl nun die persönliche Seite der Exkursion nach Shimane, bei der die Studierenden in engen Kontakt mit der lokalen Bevölkerung gekommen sind. 

Hikimi

Das Ehepaar M begrüßte uns am ersten Abend der Exkursion gemeinsam mit den anderen freiwilligen Helfern im Bürgerzentrum von Hikimi. Über lokalen Köstlichkeiten wie tsukemono, süßem Wasabi und Nigiri wurden die ersten schüchternen – und nach einer über 20-stündigen Reise und weiteren Stunden straffen Programms zugegebenermaßen erschöpften – aisatsu ausgetauscht. Doch viel Zeit blieb nicht, um sich in Ruhe zu unterhalten, denn trotz der an jedem Tisch begonnen Gespräche erwartete uns ein letzter Programmpunkt für diesen Tag und so musste unser weiteres Kennenlernen auf später verschoben werden. Nach einer sehr eindrucksvollen Kagura-Aufführung und dem sich anschließenden Interviewtrubel mit lokalen Nachrichtensendern und Reportern von NHK World, begann der Menschenknäuel sich schließlich aufzulösen und die einzelnen Grüppchen aus Gastgebern und Studierenden verteilten sich auf die Fahrzeuge, die auf dem Parkplatz vor dem Bürgerzentrum bereitstanden.

Berfinaz, Denise und ich stiegen gemeinsam mit Herr und Frau M in einen weißen kastigen Toyota. Nach und nach winkten wir einzelnen Autos zu, die an unversehens auftauchenden Häusern hielten und uns mit Lichthupen in die Nacht verabschiedeten. Wir hingegen fuhren immer weiter den Berg hinauf, an sich windenden Schneemauern vorbei und immer weiter in die Dunkelheit hinein. Mir fiel es derweil immer schwerer die Augen offen zu halten, da machte Herr M unversehens einen Schlenker nach links und brachte den Wagen zum Halten. Wir schienen irgendwo im Nirgendwo angekommen zu sein, deshalb stiegen wir aus und standen nun inmitten der Dunkelheit und Kälte.   Weiterlesen

JISD Poster

Treffen mit Schülerinnen und Schülern der Japanischen Internationalen Schule Düsseldorf

Diesen Monat gibt es für Interessierte eine ganz besondere Gelegenheit zu kulturellem Austausch: Am 28. Juni 2018 lädt die Japanische Internationale Schule in Düsseldorf zu einem Kennenlerntreffen in ihre Räume ein.

Interessierte Studierende haben hier die Möglichkeit, in direkten Kontakt mit Schülerinnen und Schülern im Mittelschulalter und dem Lehrpersonal zu treten und dabei auch etwas über das Lehr- und Lernkonzept der Internationalen Schule zu erfahren. Basisprache des Austauschs ist Japanisch, ausreichende Englisch- und grundlegende Deutschkenntnisse sind auf Seiten der Schülerschaft aber auch vorhanden. Ausgerichtet wird das Ganze vom „Komitee für internationalen Austausch“, dem etwa 10 Schülerinnen und Schüler angehören.

Hier noch einmal die wichtigsten Informationen:
Das Treffen findet am 28. Juni 2018 von 15:25 Uhr bis 16:15 Uhr auf dem Gelände der Schule statt. Wenn Sie Interesse an einer Teilnahme haben, melden Sie sich bitte per E-Mail spätestens bis zum 22. Juni bei Kaori Fujita (fujita@phil.hhu.de).

Weitere Informationen zur Japanischen Internationalen Schule und zum Austauschevent finden Sie hier (pdf): Information JISD

Unser Institut ist beim „Heinrich“-Slam vertreten!

HEINRICH, der Science Slam, ist ein wissenschaftlicher Vortragswettbewerb unter allen Disziplinen der Philosophischen Fakultät. Ihre zwölf Institute sind aufgefordert, die akademische Vielfalt und Kreativität unserer Fakultät professionell und unterhaltsam zur Schau zu stellen. Unsere Studentin Charlotte Henschel hat es gewagt und wird am Dienstag, 12. Juni, für unser Institut antreten! Um 19 Uhr geht es im Haus der Universität in der Innenstadt los (Einlass ab 18.30 Uhr). Wir drücken die Daumen!

Hier das vollständige Programm:

Tabelle Slammer

Premiere auf dem Filmfestival Nippon Connection: Film mit unseren Untertiteln!

Nippon Connection 2018

Der von unseren Studierenden untertitelte Film auf der Homepage von Nippon Connection

Es ist geschafft! Am Freitag, 1. Juni, wird das Ergebnis unseres diesjährigen Untertitelungsprojektes auf dem Filmfestival Nippon Connection in Frankfurt zu sehen sein. Eine Gruppe von Modernes-Japan-Studierenden hat unter der Leitung der MA-Studentinnen Diana Casanova und Rahel Niedermann den 45-minütigen Kurzfilm Shitasaki no Saki (したさきのさき, Regie: Nakayama Kôhei, 2015) übersetzt. Dabei wurde das Düsseldorfer Team über Videokonferenz-Technik von der Japan Visualmedia Translation Academy (JVTA) in Tokyo unterstützt, die das Projekt schon letztes Jahr für unser Institut ermöglicht hat.

Der Film wird in Frankfurt unter dem Titel „BEYOND THE TIP OF HER TONGUE aka DEEP TASTES“ präsentiert, und für diese internationale Premiere werden der Regisseur, der Produzent sowie zwei Schauspielerinnen des Films eigens anreisen. Start ist um 15 Uhr im Naxoshalle Kino. Wir wünschen eine erfolgreiche Premiere!

„Beyond the Tip of her Tongue“ dreht sich um die Oberschülerin Saki, die sich gerade in der Phase des Erwachsenwerdens befindet. Im Nippon-Connection-Programm wird die Handlung folgendermaßen beschrieben: „Saki ist hoffnungslos in ihren Mitschüler Tomoya verliebt, der an der Schule als empathieloser Narzisst bekannt ist. Das hält Saki nicht davon ab, sich immer tiefer in ihre Obsession hineinzusteigern, was schließlich zu einer Eskalation führt.“

Vortrag und Diskussion zum Freihandelsabkommen zwischen Japan und der EU

FreihandelsabkommenAm Montag, 18. Juni, widmet sich eine Veranstaltung im japanischen Kulturinstitut in Köln dem Freihandelsabkommen zwischen Japan und der EU. Ab 18 Uhr hält Dr. Hanns Günther Hilpert von der Stiftung Wissenschaft und Politik einen Vortrag zu dem Thema, das anschließend auch noch in einer Podiumsdiskussion aufgegriffen wird.

Diskussionsteilnehmer: Dr. Hanns Günther Hilpert, Mark Hauptmann MdB, Masayoshi Watanabe, Generaldirektor von JETRO Düsseldorf
Moderation: Dr. Julia Münch, Geschäftsführendes Vorstandsmitglied des Deutsch-Japanischen Wirtschaftskreises (DJW)

Zum Thema

Japan und die EU haben ein bilaterales Freihandelsabkommen vereinbart. Bis Jahresende 2018 soll das Abkommen unterschriftsreif sein. Mit der avisierten Liberalisierung des Güter-, Agrar- und Dienstleistungshandels entstünde die weltweit größte Freihandelszone – parlamentarische Ratifizierung vorausgesetzt. Japan und Europa senden ein starkes signal gegen Abschottung, für freien Handel und die Modernisierung der globalen Handelsregeln. Das Freihandelsabkommen eröffnet umfangreiche Chancen für eine Belebung des bilatera- len Handels, Dienstleistungs- und Investitionsverkehrs. Beide Seiten dürfen mit Wachstums- und Wohlstandsgewinnen rechnen. Andererseits werden sich einige wenige Branchen auf einen härteren Wettbewerb einzustellen haben. Im Anschluss an den Vortrag werden im Rahmen einer moderierten Podiumsdiskussion die ökonomische und politische Dimension des Freihandelsabkommens aus unterschiedlicher Perspektive erörtert.

Kinema Junpo, 2018, Nr. 1772 - Cover

Kinema Junpō: Zeitschriftenangebot der ULB

Fans des japanischen Films aufgepasst! Im Zeitschriftenmagazin der Universitäts- und Landesbibliothek können Sie die aktuellen Ausgaben (ab 2012) der renommierten japanischen Filmzeitschrift „Kinema Junpō“ einsehen.

Die Kinema Junpō ist die älteste Filmzeitschrift Japans und wird seit 1919 herausgegeben, aktuell erscheint sie zweimal im Monat. Neben Neuigkeiten aus dem japanischen Box Office finden sie auch detaillierte Kritiken zu einzelnen Veröffentlichungen darin. Jährlich kürt das Magazin außerdem eine einflussreiche Liste der „best ten“ japanischer und ausländischer Filme, die unter Kritikern und in der Presse viel Beachtung findet (die Liste des Jahres 2015 finden Sie hier auf der offiziellen Website: Link).

Um eine Ausgabe der Zeitschrift einsehen zu können, ist eine Magazinbestellung der betreffenden Nummer über das Onlinesystem der Bibliothek erforderlich. Eine Ausleihe ist leider nicht möglich, die Zeitschriften können also nur innerhalb der ULB eingesehen werden. Die aktuelle Bestandsliste finden Sie im Online-Katalog der ULB (hier).

Weitere Informationen zu Kinema Junpō finden Sie auf der offiziellen Homepage der Zeitschrift: Link (Website auf Japanisch).

Unterricht zu sechst? Ein Besuch an den Schulen von Hikimi

 

Wir setzen heute unsere Serie über die Exkursion nach Shimane fort, die MA-Studierende in den letzten Semesterferien zusammen mit Prof. Shingo Shimada unternommen haben. Denise Schieberl berichtet über Besuche an zwei Schulen, die den demographischen Wandel für die Teilnehmer/innen deutlich greifbar gemacht haben. 

Im Rahmen unserer Shimane-Exkursion besuchten wir am zweiten Tag die Grundschule sowie die Mittelschule von Hikimi und erhielten so interessante Einblicke in den Alltag der Schülerinnen und Schüler, der sichtlich von den Konsequenzen des Bevölkerungsschwundes in der Region beeinflusst ist – denn Hikimi gilt als ein Ort in Japan, für den der Begriff kaso (zu deutsch: Entvölkerung) besonders charakteristisch ist.

Zuerst fuhren wir zur Grundschule von Hikimi und wurden dort vom Direktor herzlich begrüßt. In einer kurzen Einführung erfuhren wir erste spannende Dinge über die Besonderheiten der Institution, in welcher aktuell insgesamt nur 22 Schülerinnen und Schüler aus eigentlich sechs Jahrgangsstufen unterrichtet werden – eigentlich. Denn an der Schule gibt es mittlerweile so wenige Schülerinnen und Schüler, dass Klassen zusammengefasst werden mussten. So werden jeweils Erst- und Zweitklässler, Dritt- und Viertklässler, sowie Fünft- und Sechstklässler gemeinsam unterrichtet – und statt der wie für japanische Grundschulen sonst üblichen sechs Klassen gibt es in Hikimi eben nur noch drei. Andernfalls säßen in der zweiten Klasse beispielsweise nur zwei Schüler; zusammengefasst mit den Schülern der ersten Klasse sind sie aber immerhin zu sechst.  Weiterlesen