Archiv für den Autor: Elisabeth Scherer

Über Elisabeth Scherer

Elisabeth Scherer ist wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Modernes Japan.

Spannender Job beim FFT für Person mit sehr guten Japanischkenntnissen

Das Forum Freies Theater Düsseldorf organisiert derzeit wieder die Nippon Performance Nights, bei denen es auch ein Gastspiel der Theatergruppe chelfitsch geben wird. Hierfür wird für eine Woche (13. bis 18. November) eine Person mit sehr guten Japanischkenntnissen gesucht, die das Gastspiel unterstützen kann – ein spannender Job mit der Gelegenheit, bekannte Künstler/innen kennenzulernen!

Zu den Aufgaben gehören: Abholung vom Flughafen, Begleitung ins Hotel und FFT, sprachliche Unterstützung bei Aufbau oder Probe, Übertitel fahren bei Vorstellungen.

Der Zeitplan sieht ungefähr so aus:
13.11. (Di) Ankunft
14.11. (Mi) Technischer Aufbau
15.11 (Do) Probe
16.11. (Fr) 1. Vorstellung
17.11. (Sa) 2. Vorstellung -> Abbau
18.11. (So) Abreise

Interessierte Personen melden sich bitte schnellstmöglich bei Elisabeth Scherer.

Vortrag: Eine Chance für 福島 (Fukushima) – フクシマ als Chance

Die Präfektur Fukushima. Bild:

Die Präfektur Fukushima. Bild: Wikimedia cc, Bourrichon

Am Montag, 19. November, gibt es bei uns einen besonderen Vortrag unseres ehemaligen Mitarbeiters Simon Essler. Ab 18.30 Uhr spricht er im Raum 24.21.U1.24 über das Thema „Eine Chance für 福島 (Fukushima) – フクシマ als Chance“. Simon Essler arbeitet seit August 2018 im JET-Programm als „Coordinator for International Business“ bei der Präfektur Fukushima und ist dort für die Bereiche Medizintechnik und Erneuerbare Energien zuständig. Sein Vortrag beruht damit auf seinen aktuellen Erfahrungen und bietet Einblicke aus erster Hand.

Ankündigungstext:
Als es in Folge des riesigen Tsunami, der am 11. März 2011 durch das schwere Erdbeben vor der Küste Ostjapans ausgelöst wurde, im Kernkraftwerk Fukushima Daiichi zu einer Kette von verheerenden Unfällen kam, wurde der Name „Fukushima“ über Nacht weltweit bekannt und steht heute für viele Menschen stellvertretend für die schlimmste Nuklearkatastrophe seit dem Reaktorunfall von Tschernobyl im Jahr 1986. Davon abgesehen war und ist die Präfektur Fukushima außerhalb Japans jedoch weitgehend unbekannt.

Die Präfektur Fukushima, deren Verwaltungssitz in der gleichnamigen Stadt liegt, ist die südlichste Präfektur der Region Tōhoku und flächenmäßig die Drittgrößte Japans. Zu Beginn des Vortrags wird zunächst allgemein die Präfektur Fukushima vorgestellt, die u.a. für Reiswein, Pfirsiche und heiße Quellen bekannt ist. Anschließend wird gezeigt, wie in Fukushima durch gezielte Fördermaßnahmen der Wiederaufbau vorangetrieben wird. Im Rahmen einer umfangreichen Strategie sind dabei die Bereiche Medizintechnik, Erneuerbare Energien und Robotik von zentraler Bedeutung. Zudem ist die Präfektur Fukushima um den Ausbau der Zusammenarbeit mit dem Ausland bemüht und pflegt seit einigen Jahren auch eine Partnerschaft mit dem Bundesland Nordrhein-Westfalen. In Fukushima wurde damit ein Weg eingeschlagen, der weit über den bloßen Wiederaufbau und die Beseitigung der Schäden hinausgeht und Fukushima zu einem Synonym für Fortschritt werden lassen soll.

Modernes Japan bei „Heine meets Huxley“

HuxleyAm Donnerstag, 25. Oktober, ab 18 Uhr gibt es in der Reihe „Heine meets Huxley“ eine Veranstaltung zum Thema „Schöne neue Welt: Von Superbodies und Mensch-Maschinen“ in der O.A.S.E. hier auf dem Campus. Mit dabei sind unsere MA-Studierenden Madita Michaelis und Jan Gabler, die das Thema im Zusammenhang mit Anime vorstellen.

Vortragende:
•    Prof. Dr. Ulrich Rosar, Institut für Sozialwissenschaften, HHU
•    Madita Michaelis und Jan Gabler, MA-Studierende, Institut für Modernes Japan, HHU

Moderation und Diskussionsleitung:
•    Dr. Anja Vervoorts, Zentrale Gleichstellungsbeauftragte der HHU

Infotext
Der Roman „Schöne neue Welt“ von Aldous Huxley entwirft eine Gesellschaft, in der sich fast nur schöne und normkonforme Menschen tummeln.
Der Bedeutung von körperlicher Attraktivität für die gesellschaftliche Stellung in Huxleys Universum und im Hier und Heute widmet sich der Soziologe Ulrich Rosar in seinem Vortrag „Brave New Beauty – Physische Attraktivität als gesellschaftliches Kapital“.

 Dank der rasanten Entwicklungen in der Künstlicher Intelligenz und der Biotechnologie schreitet die Optimierung des menschlichen Körpers (und des Gehirns) stetig voran. Die Grenzen zwischen Mensch und Maschine scheinen allmählich zu verschwimmen. Doch was haben Lebensformen wie Cyborgs, Androide oder Roboter mit Huxley zu tun? Und wie beeinflussen sie die Vorstellungen über unseren Körper oder das Verhältnis der Geschlechter? Dieses faszinierende Thema untersuchen die Master-Studierenden Madita Michaelis und Jan Gabler anhand japanischer Anime-Serien.  

Und Sie? Fragen Sie sich auch, wo das alles enden soll? Dann kommen Sie vorbei und diskutieren Sie mit! 

Die Veranstaltung ist kostenfrei.

Papiertheater-Aufführung „Der Mikado“ im Haus der Universität

Foto: Laura Ziebold

Foto: Laura Ziebold

Für alle, die die Premiere des Papiertheaterstücks „Der Mikado“ verpasst haben, das von Studierenden des Instituts für Modernes Japan inszeniert wurde, gibt es nun eine weitere Gelegenheit: Am Dienstag, 13. November 2018, gibt es zwei weitere Aufführungen im Haus der Universität, Schadowplatz 14. Die erste Aufführung beginnt um 19.30 Uhr im großen Saal, die zweite um 20.15 Uhr. Der Eintritt ist frei!

Über das Papiertheater „Der Mikado“:
Im 19. Jahrhundert kamen in Europa Papiertheater als neue Unterhaltungsform auf. Sie boten die Möglichkeit, sich die große Welt des Theaters in kleinem Format ins Haus zu holen, waren damit lehrreich und forderten zudem einiges an handwerklichem Geschick – schließlich musste das Theater zunächst einmal selbst aus Papierbögen zusammengebaut werden. Die Bögen, mit denen das Stück „Der Mikado“ inszeniert wird, stammen aus der Serie „Schreibers Kindertheater“ des Schreiber-Verlags (Esslingen) und wurden von Benno Mitschka, Inhaber des Multum in Parvo Papiertheaters, reproduziert. Das Team des Instituts für Modernes Japan hat mit diesen Bögen und viel Eigenkonstruktion die Bühne für das Stück „Der Mikado“ selbst gebaut.
Das Stück „Der Mikado“, verfasst von Ernst Siewert für den Schreiber-Verlag (1891), ist eine typische Märchengeschichte, in der eine Prinzessin erobert werden muss. Die Namen der Figuren sind angelehnt an die Operette „The Mikado“ von Gilbert und Sullivan (1885), und die gesamte Szenerie mit Lampions, Kimono, Holzschnitten und japanischen Gärten verrät, dass dieses Papiertheater deutlich im Kontext des Japonismus der damaligen Zeit steht.

Wichtig: Abschlussprüfung im Modul „Akademisches Japanisch“ im WS18/19

Die Prüfung im MA-Modul „Akademisches Japanisch“ findet voraussichtlich in der Woche vom 4. und 8. Februar 2019 statt. Aus organisatorischen Gründen bitten wir alle Studierenden, die vorhaben, die Abschlussprüfung im WS18/19 abzulegen, sich bis Ende Oktober per E-Mail bei Kaori Fujita zu melden.
Die genauen Termine können erst danach festgelegt werden, und jeder bekommt eine persönliche Nachricht zum Prüfungstermin per E-Mail.

Neue Prüfungsordnungen online!

Die neuen Prüfungsordnungen, die ab Wintersemester 2018/19 gültig sind, sind in Kraft getreten und wurden veröffentlicht. Sie sind hier auf den Seiten der Philosophischen Fakultät zu finden:

Wahl der studentischen Vertreter in die Institutsvorstände ab Wintersemester 2018/19

Bis nächste Woche müssen die studentischen Vertreter/innen für die Institutsvorstände für die Wahl im Fakultätsrat nominiert werden. Wer daran interessiert ist oder Vorschläge machen möchte, nehme bitte Kontakt mit dem Fachschaftsrat Modernes Japan auf. Hier ein Ausschnitt aus dem Infoschreiben des Dekans zum Thema:  Weiterlesen

Begrüßung der Master-Studierenden

MAWir heißen alle neuen Master-Studierenden herzlich willkommen am Institut! Am Mittwoch, 10. Oktober, gibt es ab 17.30 Uhr eine kleine Einführung mit grundlegenden Informationen im Raum 24.21.03.82. Anschließend ist ab 18.30 Uhr zum näheren Kennenlernen ein Tisch in der Kneipe Scotti’s reserviert.

Wir würden uns freuen, wenn alle neuen Master-Studierenden und auch die „Senpai“, die schon länger im Master studieren, vorbeikommen :-)

Ausstellungseröffnung und Papiertheater-Performance

Mondscheingarten

Endlich ist es soweit: Pünktlich zum Semesterstart präsentieren wir nächste Woche Freitag, 12. Oktober, ein besonderes Event im Schloss Benrath. PD Dr. Christian Tagsold hat für das Museum für Gartenkunst im Benrather Schloss eine Ausstellung zum Thema „Japanische Gärten in Deutschland“ konzipiert, die am Freitagabend eröffnet wird (Dauer: 12. Oktober 2018 – 13. Januar 2019 ). Anlässlich der Eröffnung wird außerdem das Papiertheaterstück „Der Mikado“ aufgeführt, das Studierende unseres Instituts im Sommersemester 2018 inszeniert haben.
Die Eröffnung startet am Freitag, 12. Oktober, um 19 Uhr im Festsaal des Ostflügels mit einer Einführung von Christian Tagsold. Danach gibt es Aufführungen des Papiertheaters und parallel Kurzführungen durch die Ausstellung. Der Eintritt ist frei!

Über das Papiertheater „Der Mikado“:
Im 19. Jahrhundert kamen in Europa Papiertheater als neue Unterhaltungsform auf. Sie boten die Möglichkeit, sich die große Welt des Theaters in kleinem Format ins Haus zu holen, waren damit lehrreich und forderten zudem einiges an handwerklichem Geschick – schließlich musste das Theater zunächst einmal selbst aus Papierbögen zusammengebaut werden. Die Bögen, mit denen das Stück „Der Mikado“ inszeniert wird, stammen aus der Serie „Schreibers Kindertheater“ des Schreiber-Verlags (Esslingen) und wurden von Benno Mitschka, Inhaber des Multum in Parvo Papiertheaters, reproduziert. Das Team des Instituts für Modernes Japan hat mit diesen Bögen und viel Eigenkonstruktion die Bühne für das Stück „Der Mikado“ selbst gebaut.
Das Stück „Der Mikado“, verfasst von Ernst Siewert für den Schreiber-Verlag (1891), ist eine typische Märchengeschichte, in der eine Prinzessin erobert werden muss. Die Namen der Figuren sind angelehnt an die Operette „The Mikado“ von Gilbert und Sullivan (1885), und die gesamte Szenerie mit Lampions, Kimono, Holzschnitten und japanischen Gärten verrät, dass dieses Papiertheater deutlich im Kontext des Japonismus der damaligen Zeit steht.

japangaertenÜber die Ausstellung „Japanische Gärten in Deutschland“:
Seit über 100 Jahren werden in Deutschland Japanische Gärten angelegt. Inzwischen gibt es Hunderte öffentliche und private Gärten dieser Art. Doch was sind die Hintergründe für diese Mode? Wie steht es um die Anlässe, wie um die Authentizität?

Die Ausstellung gibt Antworten auf diese Fragen, indem sie die Entwicklung Japanischer Gärten in Deutschland nachzeichnet. Vom ersten Garten 1904 in Düsseldorf über viele Beispiele auf Garten-Ausstellungen und in Museen bis hin zu ehemals privaten und jetzt öffentlichen Gärten, wird deutlich, dass Japanische Gärten nicht nur Reaktionen auf japanische Vorbilder bildeten. Vielmehr wollten sie auch eine Idee von dem scheinbar so exotischen Land Japan insgesamt geben und spiegelten natürlich die Vorlieben und Vorstellungen ihrer Auftraggeber und Gestalter wider. Außerdem zeigt die Ausstellung, dass die Gärten darüber hinaus Ausgangspunkt für eine breite popkulturelle Verarbeitung des Themas waren und sind.