Archiv für den Autor: Peter Bernardi

Über Peter Bernardi

Peter Bernardi ist wissenschaftlicher Mitarbeiter im Projekt »Bachelor Plus« und zuständig für eLearning am Institut für Modernes Japan. Er arbeitet in der Redaktion des DJAS-Projekts. Forschungsschwerpunkte sind Diaspora, speziell die japanische Einwanderung in Brasilien sowie Außen- und Kulturpolitik.

Toshiki Okada/Chelfitsch präsentieren: ゾウガメのソニックライフ

 

Essen ist eine Reise wert: vom 6. bis 8. Oktober ist der japanische Regisseur Toshiki Okada auf PACT Zollverein zu Gast. Okada gilt als einer der wichtigsten Regisseure des jungen japanischen Theaters und präsentiert das Stück „ゾウガメのソニックライフ“ (The Sonic Life of a Giant Tortoise). Eine auffallende Besonderheit bei den Arbeiten von Okada ist der Einsatz von Alltagssprache und die minimalistische Choreographie. In „ゾウガメのソニックライフ“ diskutiert ein Paar in Tokio sein tägliches Leben und macht sich auf die Suche nach Gründen für das Ausbleiben des Glücks. Weitere Informationen zum Stück und zu Toshiki Okada findet ihr hier.

P.S. Da das Stück auf Japanisch mit deutschen Übertiteln angeboten wird, ist das bestimmt auch eine gute Gelegenheit zum Japanischüben 😉

 

HEUTE: Prof. Dr. Tamotsu Aoki in Köln

Mit freundlicher Genehmigung des Japanischen Kulturinstituts Köln

Viele haben ihn gestern, am 22.9. auf dem Symposium mit der Aoyama Gakuin Universität erleben und befragen können: Prof. Dr. Tamotsu Aoki ist ein international bekannter Experte für japanische (Populär)Kultur und einigen sicher auch als der Autor des nihonjinron-kritischen „Der Japandiskurs im historischen Wandel“ bekannt.

Eine vielleicht einzigartige Chance, von diesem Experten aktuelle Entwicklungen japanischer Kulturpolitik zu erfahren und ihn auch dazu zu befragen, bietet sich allen Interessierten heute abend, 23.9., um 19 Uhr im Japanischen Kulturinstitut in Köln. Professor Aoki hält seinen Vortrag „Der globalisierende Einfluss der gegenwärtigen Kultur Japans und die Herausforderung einer gemeinsamen Kultur in Ostasien“ auf Japanisch und wird dabei konsekutiv von Prof. Dr. Hijiya-Kirschnereit (FU Berlin) übersetzt. Der Vortrag von Aoki 先生 ist also auch eine hervorragende Möglichkeit, sein Hörverständnis zu trainieren und gleichzeitig etwas fürs Studium zu tun.

Der Eintritt ist frei, eine Anmeldung ist nicht erforderlich – und nach dem Vortrag ist es auch im informellen Rahmen noch möglich, Aoki 先生 zu befragen. Weitere Informationen auch auf der Seite des Japanischen Kulturinstituts in Köln.

Digitale Reiseführer für Entdeckungsreisen nach Japan

Gut, absolut hochaktuell sind sie nicht mehr – aber dennoch faszinierende Berichte aus der Zeit vor „Foreign Planet“. Seit den ersten Japanreisen sammelten westliche Reisende ihre Erlebnisse – und für Japan liegen da so einige bisher in Bibliotheken versunkene Schätze vor, die nun digital gehoben wurden. Das International Research Center for Japanese Studies in Kyôto hat viele seiner seltenen Bücher digitalisiert und stellt sie kostenlos in hervorragender Qualität zur Verfügung.

 

Die komplette Bücherliste vom 16. bis ins 19. Jahrhundert umfasst dabei:

  • Basil Hall auf dem Weg nach Okinawa
  • Engelbert Kämpfers Japanbeschreibungen
  • Francois Caron „A true description of the mighty kingdoms of Japan and Siam“
  • Mendez Pintos „Voyages and adventures“
  • oder Illustrationen von Isaac Titsingh

 

Viel Spaß beim Schmökern und mit Sicherheit findet sich die eine oder andere Anregung für eine Hausarbeit…

 

 

 

 

Fortsetzung (er)folgt: Das 2.日本語-Interview mit Prof. Shimada

 Wir haben uns über die gute Nutzung des ersten e日本語-Interviews mit Prof. Schad-Seifert gefreut – und setzen direkt nach mit der zweiten Folge: Diesmal steht Prof. Shimada Sayako-San Rede und Antwort.

Das Interview als Test mit kleinen Hörverstehen-Übungen findet sich im Sprachkurs Japanisch IV auf ILIAS – natürlich werden alle Studierende, die dort hineinhören wollen, aber nicht im ILIAS-Kurs sind, von uns schnell und problemlos für den Kurs und das Interview freigeschaltet (Email an bernardi[a]phil.hhu.de oder per Nachricht über tomonetto an @pbernardi).

Im Namen des Team e日本語 viel Spaß beim Hören – und bei Fragen oder Rückmeldungen stehen wir gerne zur Verfügung!

Einladung zum Japanisch-Deutschen Symposium am 22. September 2011

Auswirkungen der Globalisierung in Deutschland und Japan

Herzliche Einladung an alle Interessierte zum gemeinschaftlichen Symposium der Heinrich-Heine-Universität (HHU) und der Aoyama Gakuin Universität (AGU) und ihren wirtschaftswissenschaftlichen, juristischen, kultur- und sozialwissenschaftlichen Fakultäten.

Ort: Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf, Vortragssaal der ULB, Geb. 24.41, am Donnerstag, 22.09.2011, 9:30 – 18 Uhr

Teilnehmer: ProfessorInnen, WissenschaftlerInnen und DoktorandInnen der HHU, der Aoyama Gakuin University und der Tokyo University, Studierende und die Öffentlichkeit

Die Vorträge des Symposiums werden in deutscher oder englischer Sprache gehalten, ggf. wird eine deutsche Übersetzung angeboten.

 

Hörverstehen exklusiv mit Modernes Japan

子供のころの夢は。。。

Zur Vorbereitung auf den Hörverstehen-Teil der Abschlussklausur oder gerne aus Neugier: Wir präsentieren Interviews auf Japanisch mit Lehrenden am Institut – neben interessanten Einzelheiten kann man dabei auch direkt überprüfen, wie viel man von den Antworten tatsächlich verstanden hat.

Die Premiere des ersten Interviews mit Frau Prof. Schad-Seifert findet sich im ILIAS-Kurs Japanisch IV –  welche Fragen wir gestellt haben und weitere Informationen zu den Interviews auf 友ネット!

Feldforschung online

Das Leben auf Facebook, Xing oder natürlich tomonetto ist bunt und die Gründe, soziale Netzwerke zu benutzen, ebenso. Ihre speziellen Formen der Kommunikation prägen aber nicht nur das Alltagsleben, sondern ermöglichen auch neue Bereiche der wissenschaftliche Forschung. Patrick Brückner, einer der Studierenden im neuen Studiengang Bachelor Plus, wird ab September an der Universität Ôsaka sein Studium und dabei seine Forschung in der Netzwerkwelt aufnehmen:

1. BA+: Herr Brückner, welche sozialen Netzwerke nutzen Sie?

Hauptsächlich Facebook und Skype. Ich habe zwar auch Benutzerkonten bei anderen
Netzwerken wie MySpace, ICQ und Windows Live, nutze diese aber nicht mehr, da sie
sich prinzipiell nur überspielen. Mittlerweile gibt es eine Schar an sozialen
Netzwerken unterschiedlicher Formen, ich habe mich dabei aber bewusst auf die
beiden genannten beschränkt, da sie mir alle Optionen der Kommunikation bieten
(telefonieren, konferenzen halten, instant messaging sowie posting von eigenen
Inhalten als auch einfach nur Nachrichten hinterlassen), die ich benötige.

2. BA+: Seit wann sind Sie über Netzwerke online auffindbar?

ICQ war das erste Netzwerk bei dem ich mich angemeldet habe. Das war im selben
Jahr, in dem mein Vater ein 56k-Modem kaufte und wir das erste Mal überhaupt
Internet hatten, da war ich in der 7. Klasse, glaube ich. Soziale Netzwerke sind
natürlich starken Entwicklungen und Trends unterlegen, so wechselt man auch ab
und an. Zuerst war es bei mir ICQ, dann der Windows Live Messenger, danach nur noch Skype.
Es hing zu der Zeit sicherlich sehr davon ab, wo sich die meisten Freunde
registrierten. Facebook nutze ich seit 2007 als Ergänzung zu Skype.

3. BA+: Wie nutzen Sie die Netzwerke, in denen Sie aktiv sind?

Skype und Facebook hauptsächlich zur Distanzüberbrückung mit
Freunden, die sich nicht in Düsseldorf befinden und die man nicht einfach mal
so am Abend treffen kann. Aber natürlich auch für die Kommunikation mit
Freunden und Bekannten hier. Die Möglichkeit, mit meinen Freunden in Leipzig
täglich zu telefonieren und zu chatten, negiert die 500 Kilometer Distanz nahezu
vollständig. Das ist denke ich der springende Punkt für mich.

4. BA+: Wie sieht es mit sozialen Netzwerken in Japan aus – haben Sie sich schon registriert?

Die japanische Lokalisierung von Facebook gibt es ja bereits, insofern wäre das
das erste Netzwerk. Bei Mixi konnte ich mich noch nicht registrieren, da es im
Grunde ein  ausschließlich japanisches Netzwerk ist. Bei der Registrierung
benötigt man ein japanisches Handy und für ein Handy braucht man wiederum eine
japanische Adresse, das macht die Sache für Interessenten im Ausland
etwas schwieriger. Zur Zeit kann ich Mixi über den Account meiner Frau
nutzen und sobald ich mit dem Studium in Japan beginne hoffentlich auch meinen eigenen
erstellen.

5. BA+: In Ihrem Projekt werden Sie das japanische Netzwerk mixi und seine Nutzung
thematisieren – wie kann man sich das vorstellen?

Meine Zielgruppe nutzt mixi eher in einer Form des Forums. Ursprünglich wollte
ich Organisationen ausfindig machen, die sich in sozialen Netzwerken
präsentieren und Pflegeausbildungen fördern bzw. Pflegeleistungen anbieten.
Dahingehend habe ich zwar nichts finden können, dafür aber eine Summe an
Communities, die sich mit Pflegeinhalten beschäftigen. Mein Eindruck ist, dass
man sich in diesen Foren als Pfleger – ob beruflich oder privat – Erlebnisse von
der Seele reden, sich Tips von Erfahrenen Arbeitern holen kann und mehr.
Insofern möchte ich untersuchen, ob meine Annahme zutrifft, in welchem Ausmaß
die Nutzung stattfindet und welche Auswirkungen dies mit sich bringt.

 

Vielen Dank an Patrick Brückner – und viel Erfolg bei der Forschungsarbeit online!

 

 

Teste Dein MRG-Wissen…

Wie war das noch mit „sakoku„?

Was passierte am 15.08.1945 und:

Fragen über Fragen – und die MRG-Klausur im Sommersemester steht am 17. August an. Wir vom Institut drücken allen Studierenden die Daumen. Zur unverbindlichen und freiwilligen Übungen bieten wir auf ILIAS  einen Test mit Inhalten aus den Seminaren Kultur, Gesellschaft und Geschichte an. Der Test ist ab heute für alle Studierenden im Kurs Kultur von Stephanie Klasen/Elisabeth Scherer freigeschaltet – wer darüber hinaus den Test machen möchte, wird von uns nach einer kurzen Email (Name/Ilias-Benutzerkennung) zugelassen. Ansprechpartner dafür ist Peter Bernardi.

Hier kann das MRG-Wissen (v.a. für Teil 1) getestet werden – der Test ist freiwillig und die Ergebnisse sind selbstverständlich anonym. Und: Er ersetzt nicht die Vorbereitung mit den Notizen aus dem Seminar und der entsprechenden Literatur…