Archiv für den Autor: Peter Bernardi

Über Peter Bernardi

Peter Bernardi ist wissenschaftlicher Mitarbeiter im Projekt »Bachelor Plus« und zuständig für eLearning am Institut für Modernes Japan. Er arbeitet in der Redaktion des DJAS-Projekts. Forschungsschwerpunkte sind Diaspora, speziell die japanische Einwanderung in Brasilien sowie Außen- und Kulturpolitik.

Jetzt Bewerben: Stipendien „Chancen nutzen“ für Studierende der Philosophischen Fakultät

300€, mindestens zwei Semester Förderung – und Studierende können sich selber bewerben: das sind die Rahmenbedingungen für das Deutschlandstipendium „Chancen nutzen“ an der HHU. Das Stipendium gilt für Studierende aller Fächer – auch Modernes Japan – in Bachelor-/Masterstudiengängen der Philosophischen Fakultät – die Ausschreibung läuft jetzt bis zum 31. August 2016.

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Toshiki Okadas „Current Location“

Der Autor und Regisseur Toshiki Okada (Kompanie chelfitsch) kommt zurück nach Deutschland: am 19. und 20. Oktober wird sein aktuelles Stück auf PACT Zollverein (Choreographisches Zentrum nrw, Bullmannaue 20 a, 45327 Essen) aufgeführt:

** UPDATE: PACT Zollverein lädt alle Studierende des Fachbereichs Modernes Japan ein, sich die Vorstellungen von Toshiki Okada zum Ticketeinzelpreis von 5€ anzuschauen – bei Interesse entweder kurze Anmeldung bei Frau Nassrah-Alexia Denif oder an der Abendkasse mit Studierendenausweis melden**

„Current Location“ präsentiert in Episoden und auf verschiedenen Erzählebenen sieben Frauenfiguren vor dem Hintergrund einer drohenden Katastrophe – dabei sind die Parallelen zu der Dreifachkatastrophe im März 2011 nicht von der Hand zu weisen. In jedem Fall eine gute Gelegenheit, einen der bekanntesten japanischen Theaterautoren und -regisseuren der Gegenwart zu erleben – und ein Theaterstück im japanischen Original mit deutschen Untertiteln zu sehen. Alle weiteren Informationen zum Stück und seinem Autor auf der offiziellen Seite zu „Current Location“ und im dazugehörigen Flyer.

演劇カンパニー「チェルフィッチュ」主宰の岡田利規は、その断片をつなぎ合わせた作品スタイルと、日常的・散文的要素を取り入れた振り付けとで知られています。フクシマに材をとった新作『Current Location』では、災害の恐怖に直面し混乱するミクロ社会の構図を描き出しています。それぞれの短い
エピソードには、風説により次第に強まる不安におびやかされながらも、個別化社会での孤独に堪えることを強いられた女性たちが7人登場します。ひとつの劇にさまざまな語りのレベルが収められており、そこでは現実とその認識、事実とフィクションとの境界があいまいになっていきます。(aus dem offiziellen Flyer zu „Current Location“)

ILIAS: これから日本語で

Viele Studierende unseres Faches kennen sie und arbeiten mit ihr: auf der Lernplattform ILIAS finden sich Texte zu Veranstaltungen, Selbsttests für die Sprachkurse oder Foren zur Diskussion in den Seminaren. Schon mehrmals wurden wir aber auch von den Studierenden gefragt, ob es nicht möglich wäre, die Menüführung auf ILIAS auf Japanisch umzustellen – dann hat man die Gelegenheit, quasi im Vorbeiklicken noch ein paar Kanji mitzunehmen, die sich gerade im Internet auch oft wiederholen.

Die gute Nachricht lautet: Ab jetzt kann ILIAS auch mit japanischsprachigen Menü genutzt werden. Dafür zuerst auf ILIAS einloggen und unter „Persönlicher Schreibtisch“ die Option „Einstellungen“ wählen:

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Dann erscheinen die persönlichen Einstellungen – hier nun unter Sprache „Japanisch“ (oder gegebenenfalls eine andere Sprache) auswählen, das Speichern nicht vergessen – und schon sieht ILIAS etwas anders aus… これから日本語で勉強しましょう。。。

 

Mit World Campus nach Japan

Im letzten Februar besuchte uns Hiro Nishimura, ein Vertreter der NGO World Campus und warb für das Programm seiner Organisation für Japanaufenthalte. Die Grundidee ist, dass man den japanischen Alltag in Gastfamilien erlebt und gleichzeitig zusammen mit anderen internationalen Studierenden japanische Institutionen kennenlernt. Neben dieser ganz praktischen Landeskunde gibt es auch weitere Aktivitäten wie kleine Seminare und Ausflüge.

Für das Sommerprogramm 2012 ab Juni hat World Campus nun die Zielorte festgelegt und nimmt Anmeldungen entgegen. Auch wenn die Teilnahme nicht ganz billig ist, bietet das Programm sicher einige interessante Möglichkeiten, Japan gemeinsam mit anderen internationalen Studierenden zu erleben. Obwohl World Campus kein systematisches Japanisch-Programm beinhaltet, soll es im Rahmen des jeweiligen Städteprogramms und auch in den Aufenthalten Gastfamilien genügend Gelegenheiten zum Sprechen geben – und für gute/interessierte Teilnehmende lockt sicher der Kontakt mit lokalen japanischen Medien, die zu den Veranstaltungen eingeladen werden.

Alle Informationen zum Programm sind in einem Welcome Letter zusammengefasst.

 

„Die Finanzkrise im Vergleich“ – Einladung zum Vortrag von Hidehiro Hamanaka

Zum aktuellen Thema freuen wir uns, am 24. Februar mit Hidehiro Hamanaka (Advisor/Sumitomo Corporation) einen internationalen Finanzexperten begrüßen zu dürfen. Herr Hamanaka wird in seinem englischsprachigen Vortrag zu „Recent Financial Experiences“ Beispiele aus Japan, den USA, Europa heranziehen und Folgen der Finanzkrise vergleichen. Da Hidehiro Hamanaka bis 2009 hochrangige Positionen in japanischen Ministerien und Regierungsorganisationen (u.a. im Finanzministerium und JICA) eingenommen hat, ist dieser Vortrag eine einmalige Gelegenheit, aus dem Munde eines „Insiders“ höchst kompetent und mit viel Hintergrundwissen das Thema Finanzkrise zu betrachten.

Alle Interessierten sind herzlich eingeladen.

Beginn: 15:00 Uhr Ende: 16:30 Uhr
Veranstalter: Institut für Modernes Japan
Ort: Hörsaal 2B, Gebäude 22.01

JaDe-Preise 2012 verliehen

Preisträger PD Dr. Christian Tagsold - Foto © June Ueno

Am vergangenen Samstag war es soweit – in den Räumen der  Japan Foundation in Köln erhielt PD Dr. Christian Tagsold den JaDe-Preis 2012 in Anwesenheit des japanischen Generalkonsuls Kiyoshi Koinuma und -trotz zahlreicher Karnevalsverpflichtungen- des Kölner Bürgermeisters Hans-Werner Bartsch. Gewürdigt wurde an der Arbeit „Spaces of Translation: Japanese Gardens in the West“, dass sie über den Rahmen der Japanologie hinausweist und theoretische Anstöße gibt.

Neben Christian Tagsold erhielt auch Prof. Dr. rer. nat. Jun Okuda (RWTH Aachen) den Preis für seine langjährigen, intensiven Aktivitäten im Bereich des naturwissenschaftlichen Austauschs zwischen Japan und Deutschland.

Wir gratulieren den Preisträgern mit einem dreifachen Düsseldorf – Helau!

Ungestört lernen – alleine oder in der Gruppe

Das Lernen steht auch zum Semesterende wieder an, denn die Klausurphase in den Sprachkursen oder für das MRG startet bald… Manchmal viel netter, als alleine im stillen Kämmerlein Grammatik, Kanji oder die Jahreszahlen der einzelnen geschichtlichen Epochen zu pauken, ist es, sich in einer Gruppe zum Lernen (und ggf. Kaffeetrinken) zusammenzufinden. Auch bei uns an der Universität gibt es seit einiger Zeit viele Möglichkeiten, das zu tun.

Neben den Cafeten kann man sich auch in einer wachsenden Zahl von Gruppenarbeitsräumen treffen. Dabei müssen nur wenige Voraussetzungen (z.B. die Größe der Gruppe) erfüllt sein und schon kann man den gewünschten Raum eine Woche im Voraus buchen: ob nun in der Zentralbibliothek, in der Fachbibliothek oder auch bei den Mitstudierenden aus Jura, Medizin oder den Naturwissenschaften.

Wer allerdings lieber doch alleine arbeitet, findet auch in der Zentralbibliothek in den Lesegeschossen sogenannte Einzelarbeitsräume, in denen man noch ungestörter ist. Aber Vorsicht – reservieren kann man diese Räume nicht, es gilt also: der frühe Vogel kriegt den Raum…

Viel Erfolg beim Lernen!

 

Gute Lehre am Institut für Modernes Japan

Letzte Woche wurde PD Dr. Tagsold von Frau Müller-Seckin zu den Lehrportfolios auf unserer Homepage interviewt. Frau Müller-Seckin arbeitet an der TU Berlin im Bereich „Wissenschaftliche Weiterbildung“ und versucht derzeit, die Mitarbeiter an der TU zu motivieren, Lehrportfolios zu erstellen. Bei der Recherche zu diesem Thema ist sie auf unsere Homepage gestoßen. Bei der Interviewanfrage zeigte sich Frau Müller-Seckin „hellauf begeistert“ vom gesamten Informationspunkt Lehre auf der Homepage unseres Institutes. Die hohe Transparenz, der Grad an Reflexion über Lehre und dass alle Mitarbeitenden sich daran beteiligt haben, hat sie sehr beeindruckt. Unser Infopunkt Lehre scheint tatsächlich für die deutsche Unilandschaft vorbildlich ausgefallen zu sein – was uns natürlich besonders stolz macht!

In einer Prezi-Präsentation von Frau Müller- Seckin, die sie 2011 beim Fachforum ePortfolio an der Goethe-Universität Frankfurt gehalten hat, finden sich die Einzelportfolios von Frau Prof. Dr. Dr. hc Mae und Frau Dr. Ina Hein denn auch als Abschlussfolien unter dem Punkt „Das ideale Lehrportfolio“.