Hervorgehobener Artikel

Wichtige Informationen für Erstsemester WS 2018/19

Hier finden Sie alle wichtigen Informationen für das erste Semester

(Alle Informationen die Sie hier finden, sind auf dem neusten Stand.)

Sprachmodul Japanisch I
Lehrbücher und Materialien
Einstufungsklausur
Orientierungstutorium
Terminübersicht
Informationen für Nachrücker
Kontaktpersonen

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Wichtig für Erstsemester – Letzte Sammelbestellung für Lehrbücher

Liebe Erstis,

für den Sprachkurs werden die Lehrbücher der Reihe „Minna no Nihongo“ benötigt.

Wie jedes Jahr hat unsere Lektorin Frau Fujita dafür gesorgt, dass wir bei OCS Sammelbestellungen zu vergünstigten Konditionen abgeben können.

Die erste Bestellrunde ist bereits vorüber und es haben noch einige Studierende keine Bücher bestellt. Falls Sie die Möglichkeit nutzen wollen, die Bücher für insg. 85 statt 107 Euro zu erwerben, gibt es eine zweite Bestellrunde, die vom 29.09.2018 bis zum 18.10.2018 erfolgt.

Lehrbuchbestellung: 29.09.2018-08.10.2018*
Mehr Infos und den Link zur Bestellung finden Sie hier.
Die Bestellung ist nur im Zeitraum vom 29. September (00:00 Uhr) bis zum 18. Oktober (24 Uhr/Mitternacht) möglich. Der voraussichtliche Liefertermin ist der 25. Oktober. Die Bücher können ab nachmittags im Büro des OCS (Kurfürstenstr. 37, 40211 Düsseldorf, Mo-Fr 9:00-18:00) abgeholt werden.

*Achtung!: Bei dieser zweiten Bestellfrist kommen die Lehrbücher leider nicht rechtzeitig in Düsseldorf an. Sorgen Sie daher bitte dafür, dass Sie sich die ersten Lektionen der Lehrbücher kopieren und zum Unterricht mitbringen. Sie können sich die Lehrbücher entweder in der Universitäts- und Landesbibliothek oder von Ihren Kommilitonen kurz ausleihen und kopieren.

Queerying Japan: Ein Blick auf das Thema „Ehe für alle“

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Kazuyoshi Kawasaka, Mitarbeiter am Institut für Modernes Japan, bei seinem Vortrag. Foto: Vu Thuy Doan Huynh

In unserer Serie über die internationale Konferenz „Queerying Japan“, die unser Institut im Juli 2018 veranstaltet hat, berichtet nun Katharina Buckel über den Themenbereich „Institutions: Matrimony – ‚Ehe für alle‘?“. Einen Beitrag über LGBT-Märkte und Konsum, den wir vor kurzem veröffentlicht haben, gibt es noch hier zu lesen.

„Queer“ war am 6. und 7. Juli 2018 nicht nur das Stichwort zum Straßenfest des Christopher Street Days in Köln, auch nebenan in Düsseldorf hielt im Haus der Universität das Thema Einzug: Das internationale Symposium „Queerying Japan – Transnational Perspectives on Politics, Society and Culture“ brachte in zwei Tagen und fünf Panels interessante Eindrücke und Perspektiven zu Themen wie queere Repräsentation, LGBT-Gesetzgebung und schulische Bildung in Hinblick auf LGBT. Der Fokus der Tagung lag – wie deren Name schon unschwer erkennen lässt – klar auf Japan, doch es gab auch Vorträge, die die deutsche Perspektive beleuchteten und damit zum Vergleich der beiden Länder einluden. Ein Thema, das sich dafür gut eignete, war das des zweiten Panels: „Institutions: Matrimony – ‚Ehe für alle‘?“ Kurze Zeit zuvor hatte sich die Öffnung der Ehe für gleichgeschlechtliche Paare in Deutschland zum ersten Mal gejährt, nachdem sie im Juni 2017 überraschend umgesetzt wurde. Aber wie sieht es eigentlich in Japan mit dem Thema aus? Eine Meldung von 2015 zog nicht nur in Japan, sondern auch in internationalen Medien Kreise: Im Bezirk Shibuya, Tokyo, würden künftig gleichgeschlechtliche Paare „heiraten“ können. Doch das ist nicht unbedingt Anlass zur Freude und ein Indiz dafür, dass gleichgeschlechtliche Paare bald in ganz Japan den Bund der Ehe eingehen können. Weiterlesen

Studierende der Waseda-Universität zu Besuch an der HHU!

Gruppenfoto

Vom 4. bis 6. September 2018 haben 22 Studierende der Waseda-Universität diverser Fachrichtungen (von Erziehung über Wohlfahrt bis Architektur) verschiedene Orte in Düsseldorf besucht, um unter anderem mehr über die Architektur und Wohlfahrtseinrichtungen zu lernen. Dabei wurden sie tatkräftig von Studierenden unseres Instituts unterstützt, und unsere Master-Studentin Jennifer Gonsior berichtet hier von den gemeinsamen Erlebnissen.

Am ersten Tag ging es zunächst um das gegenseitige Kennenlernen und die Besichtigung Düsseldorfs. Der Morgen startete mit einer Panoramafahrt auf dem Rhein und einer anschließenden Führung durch die Altstadt. Von Killepitsch waren die japanischen Studierenden nicht sehr angetan, dafür waren sie aber sehr interessiert an Löwensenf, Schokoladennudeln und Schnitzel. Der letzte Stopp des Tages war der Düsseldorfer Medienhafen. Hier stand die Architektur im Vordergrund und nicht nur unsere Besucher, sondern auch die Düsseldorfer Studierenden haben neue Erkenntnisse gewonnen.

Kindergarten

Besuch bei der METRO-Sternchen-Kindertagesstätte

Der zweite Tag bestand aus Besichtigungen diverser Einrichtungen. Am Morgen ging es in die METRO-Sternchen-Kindertagesstätte. Architektonisch waren die Studierenden von der Helligkeit der Räume und der gleichzeitigen Nutzung von Rutschen als Spielplatz sowie zur Evakuierung in Notfällen beeindruckt (in japanischen Kindertagesstätten gibt es auch solche Notfall-Rutschen, die aber nicht zum Spielen genutzt werden dürfen). Von einem pädagogischen Standpunkt betrachtet waren sie an der Betonung der Autonomie der Kinder und an dem System der offenen Gruppen interessiert. Weiterlesen

Professor Iwabuchi Kôichi zu Gast in Düsseldorf!

Im Dezember haben wir die Ehre, den bekannten Kulturforscher Iwabuchi Kôichi bei uns in Düsseldorf begrüßen zu dürfen. Iwabuchi ist Professor an der Monash University (Australien), wo er als Direktor des Monash Asia Institute fungiert.  Bekannt wurde er vor allem durch seine Forschung zu Medien und Globalisierung, zu Multikulturalität in Asien und zu nationaler Identität. Unter seinen Publikationen finden sich Werke wie Recentering globalization: Popular culture and Japanese transnationalism (2002), East Asian Pop Culture: Approaching the Korean Wave (2008) und Resilient Borders and Cultural Diversity: Internationalism, Brand Nationalism, Multiculturalism in Japan (2015).

Iwabuchis Besuch an unserem Institut ist eine einmalige Gelegenheit, diesen Forscher persönlich kennenzulernen und mit ihm zu diskutieren. Folgende Punkte stehen auf dem Programm:

Montag, 17. Dezember, 18–20 Uhr, Haus der Universität
Vortrag: „Jenseits von ‚Cool Japan‘:  Grenzüberschreitende Dialoge“
Vortrag in japanischer Sprache mit Konsekutivübersetzung ins Deutsche, anschließend Diskussion mit den Zuhörer/innen

Zum Inhalt
„Cool Japan“ ist ein Projekt der japanischen Regierung im Bereich der Kreativwirtschaft und der Kulturpolitik, welches stark auf den Westen, aber auch auf andere asiatische Länder abzielt.
In dieser weltweiten Initiative wird die Medien- und Populärkultur Japans herangezogen, um nationale Interessen zu stärken. Dies geschieht vor dem Hintergrund eines marktbasierten Prozesses der kulturellen Globalisierung. Während die Förderung des kulturellen Austauschs betont wird, neigt diese politische Initiative jedoch zu einer einseitigen Projektion von Medienkultur zugunsten von Soft Power und nationaler Profilgebung („Nation Branding“).
Der Vortrag hinterfragt den Begriff „Cool Japan“, indem er zeigt, dass diese Form der Internationalisierung letztlich nicht zu einem grenzüberschreitenden Dialog ermutigt. Dabei wird auch deutlich, dass diese Form der Kulturpolitik Aspekte wie historische Fragen, Migration und Vielfalt in der Gesellschaft weitgehend ausblendet.
Basierend auf dem Konzept eines „Trans-Asien“ wird schließlich diskutiert, wie ein grenzüberschreitender Dialog möglich wird, wie mediale Strömungen und Verbindungen kulturelle Vielfalt hervorbringen und wie wir diese gemeinsam über Grenzen hinweg fördern können.

Dienstag, 18. Dezember, 12.30–14 Uhr, Gebäude 24.91, Raum 01.22
Workshop: „Beyond Cool Japan, Into Cross-Border Dialogue“
Englische Sprache, nur für Studierende des Instituts für Modernes Japan nach Voranmeldung (Details werden noch bekannt gegeben)

Zum Inhalt
Cool Japan is a project taken on by the Japanese government in the sphere of creative industries and cultural diplomacy, strongly targeting the West, but also other Asian countries. This is suggestive of a globally common initiative to enhance national interests by utilizing media culture under the market-driven process of cultural globalization. While the promotion of cultural exchange is stressed, such policy initiative tends to be a one-way projection of media culture to enhance soft power and nation branding. This lecture contextualizes and interrogates Cool Japan by considering how the „inter-nationalism“ underlying the initiative does not encourage cross-border dialogue and what it makes invisible and inexpressible in terms of historical issues, the political economy of market-driven globalization, and migration and cultural diversity within society. Introducing the notion of „trans-Asia as method“, I will then discuss the possibility of cross-border dialogue, the question of which media culture flows and connections advance and engage with the promotion of cultural diversity, and how we can collaboratively further foster such dialogue across borders.

Südkoreanisches Stück „Cuckoo“ im FFT

cuckoo_radovan_dranga2Im Forum Freies Theater in Düsseldorf steht am 26. und 27. September 2018 die Performance „Cuckoo“ des südkoreanischen Künstlers Jaha Koo  auf dem Programm. Beginn ist jeweils um 20 Uhr im FFT Juta, und am 26. September gibt es anschließend noch ein Publikumsgespräch. Es lassen sich durchaus Parallelen zur japanischen Gesellschaft erkennen :-)

Zur Performance
In Südkorea ist nicht alles Samsung und Sonnenschein. Der Aufstieg des Landes zu einer High-Tech-Wirtschaftsmacht und die Folgen der Liberalisierung nach Maßgabe des Internationalen Währungsfonds haben eine tragische Seite: Steigender Leistungsdruck, eine strenge Gesellschaftsordnung und hierarchische Verklemmtheit haben die Selbstmordrate vor allem bei jungen Menschen rasant steigen lassen. Kurz bevor der Künstler Jaha Koo zum Studium nach Amsterdam auswanderte, nahm sich sein bester Freund das Leben. Mit eigenwilligem Humor tritt Jaha Koo in einen Dialog mit drei manipulierten Reiskochern der Marke Cuckoo und schafft eine berührende persönliche Auseinandersetzung mit einer Gesellschaft, die ohne Rücksicht auf Verluste an ihrem Bruttoinlandsprodukt arbeitet.

MRG-Nachschreibeklausur

Die MRG-Nachschreibeklausur findet dieses Mal am Dienstag, 2. Oktober 2018, von 10.15–11.45 Uhr statt. Treffpunkt ist um 10 Uhr vor dem Hörsaal 6C (bitte noch nicht eintreten). Die Anmeldung erfolgt über das Studierendenportal.

Falls Sie BWL oder VWL studieren, wenden Sie sich bei Fragen bitte an Ludgera Lewerich. Informatikstudierende können die Laufzettel zur Anmeldung an der Klausur gerne bei Elisabeth Scherer abgeben.
Bei Fragen wenden Sie sich an die Dozierenden der Einführungsveranstaltungen.

Bitte beachten Sie:

  • Bringen Sie einen Lichtbildausweis (Personalausweis oder Reisepass) zur Identifikation mit
  • Der Fragenkanon steht auf der Downloads-Seite unseres Institus zur Verfügung. Es kommen keine Fragen darüber hinaus dran.
  • Vergessen Sie bitte nicht, bei den Begriffen auch jeweils die Epoche und die dazugehörigen Jahreszahlen anzugeben (also z.B. „Edo-Zeit, 1603–1868“).
  • Bitte schreiben Sie die Klausur mit einem Kugelschreiber, Füller o.ä. Schreibgerät, Bleistifte sind nicht erlaubt. Bringen Sie auch Reservestifte mit.
  • Im Falle von Krankheit gehen Sie bitte vor wie hier beschrieben und wenden sich an die Studierenden- und Prüfungsverwaltung.

 

Neuerscheinung aus unserem Institut: Japan in der Krise

Japan in der KriseAn unserem Institut ist soeben ein neues Buch erschienen: „Japan in der Krise – Soziale Herausforderungen und Bewältigungsstrategien“, herausgegeben von Annette Schad-Seifert und Nora Kottmann. In dem Band sind aus unserem Institut neben Beiträgen der Herausgeberinnen auch Aufsätze von Stephanie Osawa und Ludgera Lewerich vertreten.

Das Buch kann im Uni-Netz auch online über Springer Link gelesen und heruntergeladen werden.

Über das Buch „Japan in der Krise“:

Die Auswirkungen der gegenwärtigen Krise in verschiedenen gesellschaftlichen Bereichen wie Regierungspolitik, Arbeitsmarkt, Wohlfahrt, Familien- und Beziehungsstrukturen sind Thema des vorliegenden Sammelbandes der Herausgeberinnen Annette Schad-Seifert und Nora Kottmann. Die sozialwissenschaftlichen Studien informieren umfassend zu gesellschaftspolitischen Debatten und bieten empirische Analysen zu Reproduktion, (Liebes-)Beziehungen und Pflege, Work-Life-Balance, Migration, Jugendkriminalität sowie Ernährung und Nachhaltigkeit. Zusammenfassend wird so die Vielschichtigkeit der Krise(nphänomene) aufgezeigt und weiterer Handlungsbedarf in aller Dringlichkeit offengelegt. Darüber hinaus wird aber auch auf die Chancen zivilgesellschaftlicher Bewältigungsstrategien verwiesen.

Modernes Japan mit Schwerpunkt VWL oder Schwerpunkt MeKuWi studieren

Noch bis zum 20. Sepember können sich Studierende des Kernfaches Modernes Japan wieder für den Schwerpunkt Volkswirtschaftslehre oder den Schwerpunkt Medien- und Kulturwissenschaft bewerben.

Die Bewerbung erfolgt formlos und per E-Mail bei Ludgera Lewerich. In der Bewerbung für den Schwerpunkt MeKuWi sind die Fächerkombination und die Matrikelnummer anzugeben. Wer sich für den Schwerpunkt VWL bewerben möchte, muss der Bewerbung zusätzlich einen Scan der beglaubigten Leistungsübersicht (SSC) beifügen.

Pro Studienjahr können jeden Schwerpunkt jeweils maximal 10 Bachelorstudierende des Instituts für Modernes Japan belegen. Zum 1.10. werden die Studierenden darüber informiert, ob Sie zum Schwerpunkt zugelassen wurden.

Genauere Informationen zu den Schwerpunkten finden Sie hier.