Wichtig: Abschlussprüfung im Modul „Akademisches Japanisch“ im WS18/19

Die Prüfung im MA-Modul „Akademisches Japanisch“ findet voraussichtlich in der Woche vom 4. und 8. Februar 2019 statt. Aus organisatorischen Gründen bitten wir alle Studierenden, die vorhaben, die Abschlussprüfung im WS18/19 abzulegen, sich bis Ende Oktober per E-Mail bei Kaori Fujita zu melden.
Die genauen Termine können erst danach festgelegt werden, und jeder bekommt eine persönliche Nachricht zum Prüfungstermin per E-Mail.

Aushilfen für Spielemesse 2018 gesucht

Die Firma GOTTA2 sucht für die Spielemesse „Spiel ’18“ in Essen einige Aushilfen, um ihr neues Brettspiel „Flip Over Frog“ vorzustellen.

Es werden Interessierte (m/w) gesucht, die an den vier Tagen vom 25. bis zum 28. Oktober am Stand aushelfen und den Messebesuchern das Spiel erklären (Die Anleitung wird vorher an die Interessierten ausgeteilt).

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Neue Prüfungsordnungen online!

Die neuen Prüfungsordnungen, die ab Wintersemester 2018/19 gültig sind, sind in Kraft getreten und wurden veröffentlicht. Sie sind hier auf den Seiten der Philosophischen Fakultät zu finden:

Workshop zum Berufseinstieg: „Bachelor MoJa und nun?“

Was kommt nach dem MoJa-Abschluss? Welche Berufe passen überhaupt und was muss ich schon im Studium für den Berufseinstieg tun? Welche Berufswege haben andere Absolventinnen und Absolventen eingeschlagen?

Mit solchen und weiteren Fragen beschäftigt sich am 17.11.  ein Workshop zu Berufseinstieg und Berufsperspektiven nach dem Studium, der im Rahmen einer Alumniveranstaltung des Bachelor Plus stattfindet. Absolventinnen des Faches berichten über ihren Werdegang und geben Tipps zur Jobsuche. Außerdem werden in einer Podiumsdiskussion Vertreterinnen der Außenhandelsförderorganisation JETRO, der Personalvermittlungsfirma Career Management, der Deutsch-Japanischen Gesellschaft am Niederrhein e.V. und des Deutsch-Japanischen-Wirtschaftskreises aus Expertenperspektive über Einstiegschancen, Netzwerkmöglichkeiten und Praktika diskutieren. Das vorläufige Programm ist hier einsehbar.

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Wo? Haus der Universität, Ebene 2

Wann? 17.11.2018

Alle Studierenden des Faches sind herzlich eingeladen. Die Veranstaltung ist kostenlos, eine Anmeldung ist nicht notwendig.

Sprechstunden der Fachstudienberatung

Brauchen Sie ein Transcript of Records oder das Formblatt 5 für das BAFöG-Amt? Wollen Sie sich Studienleistungen aus dem Ausland oder von anderen Universitäten anerkennen lassen? Oder brauchen Sie ganz allgemein eine Beratung zur Orientierung im Studium? Dann kommen Sie zu uns!

Die Fachstudienberatung ist im Wintersemester 2018/19 mit folgenden Sprechstunden für Sie da:

Ludgera Lewerich: Mi 14:00-15:00 Uhr & n.V.
Stephanie Osawa: Mo 13:00-14:00 Uhr & n.V.
Jasmin Rückert: Do 10:30-11:30 Uhr & n.V.

Sie haben zu keinem der angegebenen Termine Zeit? Dann wenden Sie sich per mail an:
ba-modernes-japan@phil.hhu.de

Wahl der studentischen Vertreter in die Institutsvorstände ab Wintersemester 2018/19

Bis nächste Woche müssen die studentischen Vertreter/innen für die Institutsvorstände für die Wahl im Fakultätsrat nominiert werden. Wer daran interessiert ist oder Vorschläge machen möchte, nehme bitte Kontakt mit dem Fachschaftsrat Modernes Japan auf. Hier ein Ausschnitt aus dem Infoschreiben des Dekans zum Thema:  Weiterlesen

Begrüßung der Master-Studierenden

MAWir heißen alle neuen Master-Studierenden herzlich willkommen am Institut! Am Mittwoch, 10. Oktober, gibt es ab 17.30 Uhr eine kleine Einführung mit grundlegenden Informationen im Raum 24.21.03.82. Anschließend ist ab 18.30 Uhr zum näheren Kennenlernen ein Tisch in der Kneipe Scotti’s reserviert.

Wir würden uns freuen, wenn alle neuen Master-Studierenden und auch die „Senpai“, die schon länger im Master studieren, vorbeikommen :-)

Ausstellungseröffnung und Papiertheater-Performance

Mondscheingarten

Endlich ist es soweit: Pünktlich zum Semesterstart präsentieren wir nächste Woche Freitag, 12. Oktober, ein besonderes Event im Schloss Benrath. PD Dr. Christian Tagsold hat für das Museum für Gartenkunst im Benrather Schloss eine Ausstellung zum Thema „Japanische Gärten in Deutschland“ konzipiert, die am Freitagabend eröffnet wird (Dauer: 12. Oktober 2018 – 13. Januar 2019 ). Anlässlich der Eröffnung wird außerdem das Papiertheaterstück „Der Mikado“ aufgeführt, das Studierende unseres Instituts im Sommersemester 2018 inszeniert haben.
Die Eröffnung startet am Freitag, 12. Oktober, um 19 Uhr im Festsaal des Ostflügels mit einer Einführung von Christian Tagsold. Danach gibt es Aufführungen des Papiertheaters und parallel Kurzführungen durch die Ausstellung. Der Eintritt ist frei!

Über das Papiertheater „Der Mikado“:
Im 19. Jahrhundert kamen in Europa Papiertheater als neue Unterhaltungsform auf. Sie boten die Möglichkeit, sich die große Welt des Theaters in kleinem Format ins Haus zu holen, waren damit lehrreich und forderten zudem einiges an handwerklichem Geschick – schließlich musste das Theater zunächst einmal selbst aus Papierbögen zusammengebaut werden. Die Bögen, mit denen das Stück „Der Mikado“ inszeniert wird, stammen aus der Serie „Schreibers Kindertheater“ des Schreiber-Verlags (Esslingen) und wurden von Benno Mitschka, Inhaber des Multum in Parvo Papiertheaters, reproduziert. Das Team des Instituts für Modernes Japan hat mit diesen Bögen und viel Eigenkonstruktion die Bühne für das Stück „Der Mikado“ selbst gebaut.
Das Stück „Der Mikado“, verfasst von Ernst Siewert für den Schreiber-Verlag (1891), ist eine typische Märchengeschichte, in der eine Prinzessin erobert werden muss. Die Namen der Figuren sind angelehnt an die Operette „The Mikado“ von Gilbert und Sullivan (1885), und die gesamte Szenerie mit Lampions, Kimono, Holzschnitten und japanischen Gärten verrät, dass dieses Papiertheater deutlich im Kontext des Japonismus der damaligen Zeit steht.

japangaertenÜber die Ausstellung „Japanische Gärten in Deutschland“:
Seit über 100 Jahren werden in Deutschland Japanische Gärten angelegt. Inzwischen gibt es Hunderte öffentliche und private Gärten dieser Art. Doch was sind die Hintergründe für diese Mode? Wie steht es um die Anlässe, wie um die Authentizität?

Die Ausstellung gibt Antworten auf diese Fragen, indem sie die Entwicklung Japanischer Gärten in Deutschland nachzeichnet. Vom ersten Garten 1904 in Düsseldorf über viele Beispiele auf Garten-Ausstellungen und in Museen bis hin zu ehemals privaten und jetzt öffentlichen Gärten, wird deutlich, dass Japanische Gärten nicht nur Reaktionen auf japanische Vorbilder bildeten. Vielmehr wollten sie auch eine Idee von dem scheinbar so exotischen Land Japan insgesamt geben und spiegelten natürlich die Vorlieben und Vorstellungen ihrer Auftraggeber und Gestalter wider. Außerdem zeigt die Ausstellung, dass die Gärten darüber hinaus Ausgangspunkt für eine breite popkulturelle Verarbeitung des Themas waren und sind.

Und woher kommen Sie denn? – Queer als transkulturelle Kategorie

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Vera Mackie bei ihrem Vortrag. Foto: Vu Thuy Doan Huynh

In unserer Serie von studentischen Beiträgen zur Konferenz „Queerying Japan“ (6.–7. Juli 2018) ging es bisher um Märkte und Konsum sowie um die „Ehe für alle“. Heute schließt Matthias Düking die Reihe mit einem Beitrag über das Konzept der sexuellen Bürgerschaft ab. Er berichtet vor allem von dem Vortrag von Vera Mackie und nimmt Stellung zu ihren Thesen.

Nun gibt es in Deutschland Politiker, die Grenzen öffnen und andere, die Grenzen schließen wollen. Im letztgenannten Lager schwellen Tendenzen in verschiedene Richtungen an, um eine Form der Grenzziehung zu finden. Verhandelt wird dabei nicht nur die geografische Grenzhaltung, sondern auch die Grenzen vom Begriff der vermeintlichen einen  Kultur.
Die entbrannten Diskurse über Werte und Kultur in Deutschland suchen nach Bedeutung und haben unter anderem die Freiheit als wichtige Säule ausgemacht. In Deutschland werden Diskurse geführt, die sich, um Kultur zu machen, mit kultureller Pluralität und Gender auseinandersetzen. In diesem Zusammenhang habe ich die Vorträge des Symposiums „Queering Japan“ am Nachmittag des 6. Juli in Düsseldorf besucht und gehört.

Als zentraler Angelpunkt der Präsentationen steht der Begriff queer. Der Ausdruck ist vor allem im Hinblick auf die kulturelle Theorie der Queer Studies prominent, welche die Verhältnisse in der Triade zwischen den Begriffen des biologischen Geschlechts, Gender und Begehren untersucht. Queer soll hier als ein Sammelsurium von Identitätskonzepten verstanden werden, die zwar nicht der (hetero)normativen Gesellschaft entsprechen, aber dennoch eine lustvolle Existenz erzeugen können. In den verschiedenen Programmpunkten des Symposiums wurden  Reibungen beleuchtet, die unter diesen Gesichtspunkten zwischen Individuum und Gesellschaft entstehen können. Dabei kamen den Phänomenen in Japan natürlich besonderes Interesse zu, beschränkten sich jedoch nicht nur auf diese.

So hat Vera Mackie in ihrem Vortrag das Konzept der sexuellen Bürgerschaft vorgestellt und hinterfragt, was einen legalen Status in einem Staat ausmacht. Teilhabe an Staatsgeschehen oder an dessen gesellschaftliche Entwicklung kann über verschiedene Formen von Interventionen und an verschiedenen Orten erfolgen. Dafür müssen allerdings zunächst Rechte erlassen werden, welche Menschen die Freiheit an Teilhabe erst ermöglichen kann. So berichtet Mackie, dass in Australien zum Beispiel Frauen 1901 in den Genuss eines neuen Rechts kommen konnten, durch welches sie im Parlament sitzen und sie somit politische Akteurinnen werden konnten. So gesehen kann Freiheit als ein vom Staat gegebenes Recht verstanden werden, dass sich in der Gesellschaft entfalten muss. Weiterlesen