Fukushima-Filme zeigen Leben mit der Strahlung

Die Trauer um die Toten, der Verlust von Heimat, wirtschaftlicher Niedergang – die Katastrophe vom 11. März 2011 ist innerhalb kurzer Zeit im japanischen Film schon von vielen Seiten beleuchtet worden. Unter den japanischen Beiträgen bei der diesjährigen Berlinale beschäftigten sich die Spielfilme Kujira no machi, Tôkyô kazoku und Cold Bloom mit der Katastrophe. Die Atomkatastrophe und die verheerenden Folgen der austretenden Radioaktivität allerdings waren bisher nur im Bereich des Dokumentarfilms präsent (z.B. Nuclear Nation, Friends after 3.11, Radioactivists).

nipponDas hat sich jetzt geändert: Beim diesjährigen japanischen Filmfestival Nippon Connection in Frankfurt gab es gleich zwei Spielfilme, die sich mit der unsichtbaren nuklearen Bedrohung auseinandersetzen. Kibô no kuni (“Land of Hope”) von Sono Sion spielt in einer Zukunft, in der in Japan erneut ein Reaktor zerstört wird. Durch die Protagonisten – ein altes Bauernpaar, ihren Sohn und dessen schwangere Frau – erlebt der Zuschauer Ausweglosigkeit und verzweifeltes Aufbäumen. Odayakana nichijô (int. Titel “Odayaka”) schildert in schlichten, alltagsnahen Bildern die Reaktionen der Menschen auf die Katastrophe irgendwo im Großraum Tokyo. Der Regisseur Uchida Nobutera konzentriert sich dabei auf zwei Frauenfiguren, die sich um die Gesundheit der Kinder sorgen, mit ihren Befürchtungen jedoch den Missmut ihres Umfeldes auf sich ziehen.

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Hausbesuch bei japanischen Familien 家庭訪問 2013

Wie in jedem Jahr sind kleinere Gruppen von Studierenden aus dem dritten, mittlerweile vierten Semester bei japanischen Familien in Düsseldorf zu Besuch gewesen.
Ziel der Aktion war es, sich mit den im Unterricht erlernten Höflichkeitsformen auszudrücken, um die Anwendung zu schulen.

Die Teilnehmer erzählen, was sie bei ihren Besuchen der japanischen Familien erlebt haben. Weiterlesen

Neues Blogdesign und Facebook-Seite

Das wurde aber auch Zeit: Unser Blog hat ein neues Design bekommen und präsentiert sich jetzt moderner und frischer. Dazu gehört auch, dass unser Institut jetzt auf Facebook vertreten ist.

Der Blog wird weiter unsere erste Anlaufstelle bleiben und wir berichten hier immer ausführlich über aktuelle Entwicklungen an unserem Institut. Auf Facebook weisen wir kurz auf neue Beiträge im Blog hin und geben außerdem kurzfristige Hinweise, wie zum Beispiel zu Terminänderungen. Es lohnt sich daher, unsere Facebookseite zu liken und Neuigkeiten zu abonnieren – so bleibt man immer auf dem neuesten Stand.

Wenn Sie noch Wünsche oder Kommentare zu dem neuen Blog oder zur neuen Facebookseite haben, können Sie diese hier (Kommentarfunktion) oder auf Facebook gerne mitteilen. Wir versuchen, auf alle Anregungen einzugehen.

Neues aus der Kultureinführung

Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Kultureinführung stellen auch im Sommersemester wieder besondere Kreativität unter Beweis. Als kleinen Einblick in den Unterricht präsentieren wir hier deutsche Haiku und Poster mit praktischen Lebenstipps aus dem Konfuzianismus.

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Informationen zum Manga-Wettbewerb 2013

1. Preis Manga 2012 Willadt, Vanessa

Der Siegermanga 2012 von Vanessa Willadt

Zum achten Mal veranstaltet das Goethe-Institut Düsseldorf beim diesjährigen Japan-Tag am 25. Mai seinen beliebten Manga-Wettbewerb. Gezeichnet wird ein vier-Bild-Manga, eine typisch japanisches Format mit langer Tradition. Der kreative Umgang mit diesem Format soll, so die Intention der Veranstalter, den interkulturellen Austausch zwischen Deutschland und Japan fördern. Als Hauptpreis lockt ein Flug nach Japan!

Für alle, die Lust haben mitzumachen: Die Teilnahmebögen werden am Japan-Tag von 13 bis 19 Uhr am Stand des Goethe-Instituts oder am Infostand des Japan-Tages ausgegeben und müssen ebendort wieder bis 19 Uhr abgegeben werden. Die Bögen werden anschließend von einer deutsch-japanischen Jury ausgewertet und prämiert. Die Preisverleihung findet am 4. Juli statt.

Für die Durchführung des Wettbewerbs sucht das Goethe-Institut auch noch Helfer (siehe diesen Blogeintrag).

Diskussion über Konflikte im chinesischen Meer

In der Reihe “Außenpolitik live – Diplomaten im Dialog” gibt es bei uns an der Universität am Montag, 3. Juni, eine Podiumsdiskussion zum Thema “Territorialkonflikte im chinesischen Meer”. Zu Gast sind Dr. Volker Stanzel, deutscher Botschafter in Japan, und Dr. Gudrun Wacker von der Stiftung Wissenschaft und Politik.  Prof. Dr. Christian Tagsold vom Institut für Modernes Japan übernimmt die Moderation. Beginn ist um 18.30 Uhr im Hörsaal 2B der Universität Düsseldorf (Gebäude 22.01).

Vom Studium in den Beruf: Info Tag

Früher oder später fragen sich alle, wie es nach dem Studium weiter gehen soll, welche Berufsmöglichkeiten es für Modernes Japan Studierende gibt und welche Qualifikationen für die verschiedenen Berufe vorausgesetzt werden. Wir haben für Samstag, den 15. Juni von 10-16 Uhr (großer Vortragsraum der Universitäts- und Landesbibliothek) Referenten aus unterschiedlichen Berufsfeldern eingeladen, die über ihren persönlichen Werdegang und aus ihrem beruflichen Alltag erzählen werden. Zudem gibt es Vorträge zu Praktika im Ausland (KOPRA) und die Deutsch-Japanische Gesellschaft (DJG) sowie der Deutsch-Japanische Wirtschaftskreis (DJW) werden sich und ihr Angebot zum Aufbau von persönlichen Netzwerken vorstellen. Es gibt nach den einzelnen Vorträgen viel Zeit für Nachfragen und in den Pausen bei Kaffee, Mugi-cha und Kuchen die Gelegenheit, persönliche Kontakte zu knüpfen.

Der Berufsinformationstag wird vom Freundeskreis Modernes Japan e.V. in Zusammenarbeit mit dem Institut und der Fachschaft Modernes Japan veranstaltet. Alle Interessenten sind herzlich eingeladen! Um eine kurze Anmeldung per Mail (spodenc(at)phil.hhu.de) bis zum 12. Juni 2013 wird gebeten.

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Manga-Wettbewerb 2013: Hilfe gesucht!

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Teilnehmer des Manga-Wettbewerbs 2012

Der Manga-Wettbewerb ist fester Bestandteil des Japan-Tages und lockt jedes Jahr viele begeisterte Manga-Zeichnerinnen und Zeichner an die Rheinuferpromenade. In wenigen Stunden entstehen spannende vier-Panel-Manga, die sich häufig Themen rund um die deutsch-japanische Freundschaft widmen.

Für den diesjährigen Japan-Tag am 25. Mai sucht nun das Goethe-Institut, das den Wettbewerb gemeinsam mit dem japanischen Generalkonsulat organisiert, noch Studierende, die bei der Umsetzung helfen möchten. Konkret gibt es zwei Aufgabenfelder zu zwei Terminen, bei denen Hilfe benötigt wird:

Japan-Tag 25.05.2013

Für den Japan-Tag werden Personen gesucht, die beim Standdienst im Zelt helfen können. Hier geht es darum, Interessierten die Teilnahme-Bögen auszuteilen und die fertigen Manga entgegenzunehmen. Eine spannende Aufgabe, bei der man sehr viele Werke zu Gesicht bekommt.
Der Zeitrahmen ist von 12 bis 19 Uhr, wobei die HelferInnen hier in Schichten eingeteilt werden können.

Preisverleihung Manga-Wettbewerb 4.7.2013 

Die Sieger des Wettbewerbs werden am 4. Juli mit einer Veranstaltung im Goethe-Institut geehrt. Hier werden Personen benötigt, die beim Aufbau und der Bewirtung helfen und die Veranstalter evtl. auch bei der Präsentation unterstützen. Hier ist die Spannung besonders groß, da die genauen Platzierungen im Wettbewerb erst bei der Veranstaltung bekannt gegeben werden. Außerdem gibt es eine Ausstellung mit allen Sieger-Manga.
Der Zeitrahmen ist hier von 15 bis 19 Uhr.

Alle Interessierten melden sich bitte bei Petra Schukalla vom Goethe-Institut, Tel.: 0211-992 99-15, schukalla@goethe.de