INSTITUT FÜR MODERNES JAPAN

Lehrportfolio Stephanie Klasen

Da ich dieses Semester meine erste Lehrveranstaltung abhalten werde, habe ich mir viele Gedanken darüber gemacht, wie ich den Unterricht so gestalten kann, dass die Studierenden am Ende des Seminars das Gefühl haben, dass sie ihre Zeit sinnvoll investiert haben. 

Jeder kennt sie sicherlich, die viel zu verbreiteten Seminare, die nur aus Referaten begleitet von Frontalunterricht bestehen, bei denen sich bestenfalls der Vortragende amüsiert und alle anderen irgendwann wegdämmern. Dieses Szenario möchte ich in meinen Veranstaltungen natürlich möglichst vermeiden. 

Deshalb habe ich mich bemüht, Ratschläge und Anregungen von anderen Dozenten einzuholen und auch angefangen, das Angebot der HHU im Bereich Hochschuldidaktik zu nutzen. Etwas, das ich auch in Zukunft weiter vertiefen möchte.

Mein Ziel ist es einen Unterricht zu machen, bei dem die Studierenden ihre Vorkenntnisse und Interessen mit einbringen können, und bei dem sie lernen, selbstständig Themen wissenschaftlich zu erarbeiten. „Selbstständig“ soll allerdings nicht heißen, dass die Studierenden vollkommen alleingelassen werden. Ich möchte als Dozentin einerseits durch den Unterricht den Studierenden die notwendigen Grundlagen vermitteln und werde daneben auch außerhalb des Seminars bei Fragen und Problemen zur Verfügung stehen.

Im Seminar selbst soll die gemeinsame Erarbeitung von Inhalten im Mittelpunkt stehen. Auch von dem als Eigenleistung erarbeiteten Wissen der Studierenden, sollte idealerweise die gesamte Gruppe profitieren, weshalb dieses in verschiedener Form wieder in den Unterricht einfließen wird.

Ich hoffe in einem halben Jahr hier mehr über meine (hoffentlich positiven) Lehrerfahrungen schreiben zu können. 

Lehrveranstaltungen

Sommersemester 2010: „Perspektivwechsel: Literaturen sozialer und ethnischer Minderheiten in Japan“

Weiterbildungen

Lehren und Lernen I (Februar-Juni 2010)

Workshop Veranstaltungsplanung (voraussichtlich April 2010)