INSTITUT FÜR MODERNES JAPAN

PD Dr. Stephan Köhn

PD Dr. Stephan Köhn

Stilisiertes Gebäude Gebäude 23.03, Ebene 02, Raum 27
Universitätsstr. 1, 40225 Düsseldorf

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Sprechstunde (Vorlesungszeit): Donnerstag 14–15 Uhr nach Vereinbarung
Sprechstunde (Vorlesungsfreie Zeit): n.v.

Kurzprofil

1989–96 Studium der Japanologie, Linguistik (Germanistik) und Religionswissenschaften an der Universität Frankfurt am Main; 1991–93 Studienaufenthalt in Kyôto, gefördert durch den DAAD; 1999 Promotion an der Universität Frankfurt über Kanagaki Robuns (1829–94) Erdbebenbericht Ansei kenmonshi (Berichte über Gesehenes und Gehörtes aus der Ansei-Zeit) aus dem Jahre 1856; von 1997–2000 sowie 2002 wissenschaftlicher Mitarbeiter am Japanologischen Institut der Universität Frankfurt; 2000–01 Forschungsaufenthalt an der Ritsumeikan Universität in Kyôto, gefördert durch die Japan Foundation; 2003–07 wissenschaftlicher Assistent am Lehrstuhl für Japanologie an der Universität Würzburg; 2004 Habilitation an der Universität Würzburg zu den Traditionen visuellen Erzählens in Japan; April bis Oktober 2006 Forschungsaufenthalt an der Ritsumeikan Universität in Kyôto, gefördert durch die JSPS; 2007–09 wissenschaftlicher Assistent an der Universität Erlangen-Nürnberg; seit 2009 Akademischer Oberrat an der Universität Erlangen-Nürnberg; 2009–10 (WS und SS) Lehrstuhlvertretung Japanologie an der Universität Tübingen.

Forschungsinteressen

  • Populär- und Medienkultur der japanischen Moderne (1600–heute)
  • Edo-zeitliche Druck- und Verlagsgeschichte
  • Literatur
  • Nationalitäts- und Identitätsdiskurse in Japan

Wissenschaftliche Veröffentlichungen seit Januar 2010

1) “Japan als Bild(er)kultur. Erzähltraditionen zwischen narrativer Visualität und visueller Narrativität”. In: Struktur und Geschichte der Comics. Beiträge zur Comicforschung.
D. Grünewald (Hrsg.). Bochum, Essen: Ch. A. Bachmann Verlag 2010, S. 289–309.

2) “Deutsche Klassik einmal anders. Oder: Wie Goethes Faust interessante Einblicke in den japanischen Comic gewähren kann”. In: Medien im Deutschunterricht 2009 Jahrbuch.
V. Frederking, H. Jones u. P. Jastin (Hrsg.). München: Kopaed 2010, S. 33–49.

3) “'Karte ohne Grenzen' (Kokkyô no nai chizu) – oder wie die Berliner Mauer wirklich fiel... ”. In: Japan–Europa. Wechselbeziehungen zwischen den Kulturen im Film und den darstellenden Künsten. K. Adachi-Rabe, A. Becker u. F. Mundhenke (Hrsg). Darmstadt: Büchner Verlag 2010, S. 233–250.

4) “Der geliehene Körper oder warum Männer manchmal doch die besseren Frauen abgeben”. In: Körperbilder. Kulturalität und Wertetransfer (Subjekt und Kulturalität 2). M. Fischer u. K. Seelmann (Hrsg.). Frankfurt u.a.: Peter Lang 2011, S. 291–307.

5) Köhn, Stephan u. Michael Schimmelpfennig (Hrsg.): China, Japan und das Andere – Ostasiatische Identitäten im Zeitalter des Transkulturellen (Kulturwissenschaftliche Japanstudien 4). Wiesbaden: Harrassowitz 2011.

darin:

Köhn, Stephan: "Coole Identitäten im Zeitalter der Globalisierung: J-Pop als Paradigma postmoderner (Trans-)Nationalität". In: ebd., S. 133-152.
Köhn, Stephan u. Michael Schimmelpfennig: "China, Japan und das Andere – einige thematische Überlegungen zu diesem Band". In: ebd., S. 1-30.

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