Lehrportfolio Nora Kottmann
Was ist (gute) Lehre für mich?
Unterrichten macht mir auf jeden Fall sehr viel Spaß, …. aber reicht das aus?
Als Studentin war ich mir sehr sicher, zu wissen, was gute Lehre ist bzw. vor allem was schlechte Lehre ist: Frontalunterricht, Sitzungen, die nur aus Referaten bestehen oder anscheinend unmotivierte Dozenten.
Jetzt – als Dozentin an der HHU – sehe ich das genauso. Dennoch muss ich meine Vorstellungen von guter Lehre erweitern und einsehen, dass diese nicht ganz so einfach zu verwirklichen ist: Auf jeden Fall kann gute Lehre nur in Zusammenarbeit mit den Studierenden entstehen. Gute Lehre ist für mich also auch gegenseitiges Lernen und eine gute, respektvolle und spannende Zusammenarbeit.
Meine Aufgabe sehe ich dabei in Folgendem: Interesse, Motivation und Spaß an den Themen und am Unterrichten; Vermittlung von theoretischen und methodischen Grundlagen und Herangehensweisen an die Seminarthemen; Anwendung verschiedener didaktischer Methoden und eine gute Unterrichtsvorbereitung; Eingehen auf die Interessen der Studierenden und eine aktive Einbindung der Studierenden in die Unterrichtsgestaltung…
… Dabei freue ich mich über motivierte Studierende, die sich aktiv am Unterricht und den Diskussionen beteiligen, Eigeninitiative zeigen, Fragen aufwerfen und den Unterricht durch eigenes (Vor-)Wissen bereichern!
Auf gute Zusammenarbeit!
Lehrveranstaltungen
„Einführung in die Geschichte Japans“ (SS 2008 / WS 2008/09 / SS 2010/ SS 2012)
„Heirat und alternative Lebensformen in Japan“ (SS 2009)
„Familie – Jugend – Alter, vergleichende Perspektiven, eine Kooperation mit dem Institut für Medien- und Kulturwissenschaften“ (zusammen mit Stephanie Osawa, Hans Malmede und Katrin Ullmann) (SS 2010)
„Work-Life-Balance in Japan“ (WS 2010/11)
„Alternative Lebensformen“ (SS 2011)
Lehrpraxis
Im Rahmen des Seminars „Lebensentwürfe und Lebenschancen junger Menschen in Japan heute“ führten die etwa 60 Studierenden in Kleingruppen 28 Interviews mit jungen, in Düsseldorf lebenden JapanerInnen durch. So konnte nicht nur eine qualitative Forschungsmethode in Theorie und Praxis kennengelernt, sondern auch das Seminar(thema) durch eine eigene Forschung bereichert werden. Die Ergebnisse dieses Interviewprojektes wurden auf dem Institutsblog und in der Rheinischen Post vom 24.05.2010 veröffentlicht.
Weiterbildungen
Teilnahme am Basismodul Hochschuldidaktik an der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf sowie an weiteren hochschuldidaktischen Veranstaltungen.
