INSTITUT FÜR MODERNES JAPAN

Lehrportfolio Constanze Noack M.A.

 

Studieren bedeutete für mich vor allem die Möglichkeit neues Wissen zu erlangen, den eigenen Horizont zu erweitern und mich mit verschiedenen Interessensgebieten auseinander setzen zu können.

Während meines Studiums blieb es überwiegend mir überlassen Anknüpfungspunkte oder Verbindungen zu den Nebenfächern zu finden. Aus diesem Grund ist es mir wichtig Studierende dazu anzuregen interdisziplinär zu denken und erworbenes Wissen in andere Forschungsgebiete zu transferieren. Dazu ist es wichtig zum einen die notwendigen Grundlagen des jeweiligen Forschungsfeldes zu vermitteln als auch jene des wissenschaftlichen Arbeitens. 

Dementsprechend möchte ich mit den Studierenden gemeinsam die methodischen und analytischen Aspekte üben als auch die kritische Auseinandersetzung mit wissenschaftlichen Werken fördern und fordern. Vor allem letzteres erfordert Übung und oftmals Mut. Dabei ist es wichtig die richtige Balance zwischen Wissensvermittlung und Begleitung des Wissenserwerbs zu finden, denn ich sehe mich keineswegs als „allwissend autoritärer Lehrmeister“. Deshalb hoffe ich Studenten als auch Studentinnen dazu anzuregen und zu ermutigen Fragen wie auch Kritik zu formulieren sowie diese zu artikulieren und zur Diskussion zu stellen. 

Von den Studierenden erwarte ich Eigenverantwortung für den Lernprozess. Darunter verstehe ich einerseits das Anerkennen der eigenen aktiven Rolle während des Seminars und andererseits die Annahme meiner vorhandenen Betreuungsangebote. Sie selbst müssen dabei entscheiden welche Kompetenzen sie fördern wollen. 

Von mir zu erwarten ist Transparenz, Kompetenzförderung, Fairness und Wertschätzung. Mit Transparenz meine ich offen darzulegen, welche Stationen die Reise hat und welche Ziele und Zusammenhänge damit verbunden sind. Ferner welche Regeln und Erwartungen vorhanden sind. Kompetenzförderung bedeutet, dass ich Ihnen den Raum biete die Kompetenzen zu erwerben, die Sie sich während ihres Studiums aneignen sollten. Fairness und Wertschätzung heißt, dass ich Sie gerecht behandeln werde und Sie als Persönlichkeit respektiere. Nicht zuletzt werde ich natürlich versuchen sie für die wissenschaftliche Arbeit und mein Forschungsfeld zu begeistern! 

Lehrveranstaltungen

„Wann ist ein Mann ein Mann“ Männerforschung in Japan (WS 11/12)

Neue Männer braucht das Land! Männlichkeit in Japan (SS 12)