INSTITUT FÜR MODERNES JAPAN

Geförderte Projekte

Das Institut bemüht sich immer wieder darum, Fördergelder für spannende didaktische Projekte einzuwerben. Bisher wurden vier Projekte im Rahmen des Lehrförderungsfonds der HHU und fünf im Rahmen von HeinEcomp gefördert.

Durch den Lehrförderungsfonds unterstützte Projekte:

Japan in Düsseldorf – Studierende des Fachs Modernes Japan entwerfen eine handygesteuerte/multimediale Stadtführung durch das japanische Düsseldorf (SoSe 2012 und WiSe 2012/13)
Ziel des Projektes "Japan in Düsseldorf" ist es, eine Stadtführung zu entwerfen, die mit multimedialen Inhalten (Film, Podcasts etc.) über für das Studium wichtige japanbezogene Einrichtungen und Angebote in Düsseldorf informiert. Den Nutzern der Führung soll es möglich sein, diese Inhalte direkt vor Ort mit einem Smartphone abzurufen. Die Projekt-TeilnehmerInnen betreiben dafür intensive Recherchen und setzen Präsentationskonzepte um, die sie selbst erarbeiten. Für die Studierenden des Fachs Modernes Japan ist dieses Projekt sehr ertragreich: Das Produkt, die Stadtführung, ist ein sehr nützliches Instrument für unsere Erstsemester, und die TeilnehmerInnen des Kurses werden projektbezogen an die Arbeit mit modernen Medien herangeführt. Die Studierenden üben sich unter anderem in Recherche, Feldforschung, in der japanischen Sprache, in Redaktionsarbeit und in der Bearbeitung digitaler Inhalte. 

Studentische eLearning Initiative (WiSe 2010/11 und SoSe 2011)
Wer, wenn nicht die Studierenden selber, weiß am besten, wie durch eLearning Angebote das Studium verbessert werden könnte? Durch die Förderung des Lehrförderungsfonds war es uns möglich, in einem zweisemestrige Projektseminar „Eigene Projekte entwerfen, planen und durchführen – Studentische eLearning Initiative“ Studierende in die Konzeption von eLearning Angeboten einzubeziehen. Unser Ziel ist es, den Studierenden die Möglichkeit zu bieten, Kenntnisse und Qualifikationen im Bereich eLearning und Projektplanung zu erwerben, ihre Fähigkeiten zur Teamarbeit und im Zeitmanagement auszubauen und darüber hinaus ihre Japan(isch)-Kenntnisse durch die praktische Anwendung nachhaltig zu verbessern. Weitere Informationen zu den derzeit entstehenden Projekten finden Sie hier.

Mentoring – Abschlussarbeit- und Schreibwerkstatt (SoSe 2010)
Ziel des Projekts „Abschlussarbeit - Mentoring und Schreibwerkstatt" ist es, Studierende des Fachs Modernes Japan in der Abschlussphase (Bachelor und Master) intensiv und individuell zu betreuen. Damit soll zum einen auf die enorm angestiegenen Studierendenzahlen der letzten Jahre reagiert werden und zum anderen auf die spezifischen Schwierigkeiten der Studierenden, ein geeignetes Thema für ihre Abschlussarbeit zu finden und gleichzeitig ihre Japanischkenntnisse adäquat anzuwenden, eingegangen werden. Langfristig wird darauf abgezielt, die Absolventenzahlen zu erhöhen und gleichzeitig die Abbrecherquote in höheren Semestern sowie die durchschnittliche Studiendauer zu senken.

jLearning (WiSe 2009/10)
Das Projekt „jLearning" zielte auf eine langfristige und nachhaltige Integration von eLearning in die Lehre des Faches zur Förderung japanologischer Schlüsselquaiifikationen und entwickelte Ansätze des Antrags „¡Learning" (WiSe 2008/2009) weiter. Die wissenschaftliche Ausbildung der Studierenden des Faches wurde durch die Einbindung von eLeaming-lnhalten systematisiert und mit der praktischen Anwendung und Vertiefung der erlernten Sprachkompetenzen verknüpft. Dies erfolgt einerseits im Fachbereich, aber auch durch eine verstärkte Kooperation mit japanischen Universitäten. 
Vier miteinander vernetzte Bereiche bildeten dafür die Basis: eTandemkurse mit japanischen Universitäten, Podcasts zur Unterstützung der Sprachkurse und Lehrveranstaltungen, eine systematische Umsetzung von Lehrveranstaltungen unter ILIAS und das Weblog des Instituts.

iLearning (Lehrförderungsfonds WiSe 2009/10)
Das Projekt stützte sich auf die gezielte Sprachförderung der Studierenden durch den Einsatz von eLearning. Dabei lag das Hauptaugenmerk auf der Verknüpfung der Sprachausbildung mit der Vermittlung von wissenschaftlichen Inhalten. Durch die internationale Kooperation mit einer japanischen Partneruniversität konnten die Studierenden dabei auch konkrete Netzwerke in Japan aufbauen.
Bestehend aus drei Teilprojekten – elektronisches Tandemlernen (deutsch- japanisch), eLerningmodule und den Einsatz von Podcasts – vermittelte das Projekt die Fähigkeit, in konkreten elektronischen Kommunikationssituationen die japanische Sprache korrekt anzuwenden. Darüber hinaus ergeben sich durch die unterschiedlichen Phasen und Teilbereiche dieses Projektes verschiedene Themen bezüglich interkultureller Kommunikation, die ohnehin einen Forschungsschwerpunkt des Ostasieninstituts darstellen.

Durch HeinEcomp unterstützte Projekte 

eNihongo2: Hören und Verstehen (2011-I)

Aufgebaut auf den Erfahrungen mit Selbsttests entwickelte eNihongo2 Übungen für Hör- und Leseverständnis in den fortgeschrittenen Sprachkursen Japanisch II und Japanisch IV. Die Tests auf der Lernplattform ILIAS verwendeten dabei neben Audio- und Bildelementen auch Videoausschnitte.

eNihongo: Lernkontrolle durch Selbsttests (2010-II) 

In enger Zusammenarbeit mit den Lehrenden der Sprachmodule wurden Selbsttests auf der Lernplattform ILIAS für die Studierenden der Sprachkurse Japanisch I und Japanisch III erstellt und betreut. Übungen zu Schriftsystemen (hiragana, katakana) wurden ergänzt durch Online-Tests zu Grammatik, Vokabelschatz und Kanji. 

eRyûgaku – Online begleitete Feldforschung in Japan (2009-II)

Das Projekt eRyûgaku griff auf den Auslandsaufenthalt – auf Japanisch ryûgaku – als wesentlichen Bestandteil im Studium Modernes Japan zurück. In Verbindung mit eLearning wurde eine verbesserte Betreuung und Optimierung der Studienzeit in Japan möglich.

Japanologisches eLearning-Handbuch (2009-I)
Im Zuge der durch dieses Projekt betreuten Seminare wurde ein generelles Konzept für die Erweiterung der Lehrveranstaltungen des Instituts entwickelt werden. Dabei war es das Ziel, ein eLearning-Handbuch für Pflichtveranstaltungen im Bachelor- und Master-Studiengang zu entwickeln. 

"Modernes Japan präsentiert…" (2008)
Das „Podcast-Projekt zur Verknüpfung von Sprache und Inhalten“ zielte auf eine innovative Verknüpfung der Inhalte aus Sprachunterricht und wissenschaftlichen Themenmodulen mit Hilfe von japanischsprachigen Podcasts. Die kurzen, drei- bis fünfminütigen Beiträgen wurden von Muttersprachlern eingesprochen und thematisieren sozial- und kulturwissenschaftliche Begriffe wie „Kultur“, Ritual“ oder „Familie“ im direkten Bezug auf Japan.