Das Studium gliedert sich in die fünf Modulbereiche Kommunikation, Kultur, Medien, Interkulturelle Kommunikation, Praxis und einem Wahlbereich. Die Modulbereiche sind wiederum in einzelne Module unterteilt, die thematisch miteinander verbundene Lehrveranstaltungen (Modulbestandteile) zusammenführen. Nach den Einführungsmodulen der ersten beiden Semester werden die Aufbaumodule "Medien und Gesellschaft", "Medien und Ästhetik", "Medien, Gesellschaft, Technik" und "Interkulturalität" studiert, die jeweils Veranstaltungen aus mehreren Modulbereichen umfassen. Der Modulbereich "Praxis" soll mit den verschiedenen medienkulturellen Tätigkeiten und Berufsfeldern bekannt machen; diese Seminare und Übungen werden überwiegend von Lehrbeauftragten durchgeführt, die im medienkulturellen beruflich Bereich tätig sind.
In der Regel umfassen die Module vier Veranstaltungen mit je zwei Semesterwochenstunden und werden mit zwei Prüfungen abgeschlossen. Insgesamt umfasst das sechssemestrige Studium 98 Semesterwochenstunden.
Die Studierende können das Studium durch die Wahl eines besonderen Schwerpunkts Kunstgeschichte, Moderne Japanstudien sowie Romanistik gewichten.
Die Ableistung eines insgesamt 12-wöchigen Praktikums ist vorgeschrieben, die Kenntnis zweier moderner Fremdsprachen muss zum Studienende nachgewiesen sein. ( Informationen zum Thema Praktikum hier )
Der Studiengang hat zum Wintersemester 2002/03 seine Arbeit aufgenommen. Inzwischen eröffnen Kooperationen mit dem tanzhaus nrw, dem museum kunst palast, dem Schauspielhaus Düsseldorf und verschiedenen anderen kulturellen und medialen Institutionen der Region interessante Möglichkeiten der Verbindung von Theorie und Praxis und des handlungsbezogenen Forschens.
Einen Rahmen dafür stellt der Studienbereich Projekt- management. Eine weitere Vertiefung der wissenschaftlichen Fragestellungen und Themen des Studienganges ist nach Absolvierung des Bachelor im Rahmen des stärker forschungs- orientierten Master Medienkulturanalyse sowie eines sich daran anschließenden Promotionsstudienganges möglich.
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Hier finden Sie die vorherigen Studienverlaufspläne .
Hier finden Sie Studienverlaufsplan für den Schwerpunkt Kunstgeschichte und den Schwerpunkt Modernes Japan.
ERSTES SEMESTER
Zentrale vierstündige und von Tutorien unterstützte, inhaltlich koordinierte Veranstaltungen sollen die Studierenden im ersten Semester innerhalb der Basismodule zur wissenschaftlichen Beschäftigung mit Kultur und Medien heranführen. Über einen wöchentlichen Filmclub und die Einbindung aktueller Veranstaltungen im Kultur- und Medienbereich werden gemeinsame Bezugspunkte der begrifflichen Auseinandersetzung sowohl im Basismodul „Medien“, als auch im Basismodul „Kultur“ hergestellt. Ergänzt wird die Einführungsphase durch eine Einführung in medien- und kulturwissenschaftlich relevante Themen der Sprach- und Kognitionswissenschaften (Basismodul „Kommunikation“) und durch die auf die Weiterentwicklung der eigenen kreativen Potentiale angelegte Übungen zum kreativen Schreiben und zur Mündlichkeit Modul („Kulturtechniken 1“). Studierende, die noch nicht über für einen Aufbaukurs ausreichende Vorkenntnisse in einer zweiten Fremdsprache verfügen, sollen im ersten Semester im Rahmen des Basis- moduls „Interkulturelle Kommunikation“ auch einen entsprechenden Grundkurs besuchen. Alternativ können kulturwissenschaftliche Proseminare in den Fremdsprachen- philologien belegt werden.
ZWEITES SEMESTER
Das zweite Semester ist geprägt von einer historischen und begrifflichen Systematisierung des in den Einführungs- veranstaltungen erworbenen Wissens. Eine gesonderte Überblicksveranstaltung im Basismodul „Kommunikation“ behandelt die Semiotik, die als transdisziplinäre, die Struktur der Zeichen und die Prozesse der Bedeutungsgebung behandelnde Wissenschaft in der Kultur- wie in der Medienwissenschaft zentrale Bedeutung hat. Darüber hinaus qualifizieren sich die Studierenden in einer zweiten Fremdsprache (Basismodul „Interkulturelle Kommunikation“) und lernen Felder späterer beruflicher Tätigkeit in einer Vortragsreihe (Modul „Kulturtechniken 1“) kennen.
DRITTES SEMESTER
Das Aufbaumodul „Medien und Gesellschaft“ steht im Zentrum des dritten Studiensemesters. Es umfasst vier Lehr- veranstaltungen, unter denen die Überblicksveranstaltung „Kommunikation - kulturwissenschaftlich“ als Klammer gedacht ist und die Frage des Verschränktseins von Subjekt und Objekt aus der Perspektive der Kommunikation und ihrer von der Mimesis bis zum Kognitivismus und der Neurowissenschaft reichenden Modelle erschließt. „Geschlecht und Differenz“, „Mediennutzung/ Medienpädagogik“ und „Wissen und Information“ thematisieren zugleich das medial vermittelte Verhältnis von Individuum und Gesellschaft unter drei zentralen Fokussierungen. Das Aufbaumodul „Interkulturelle Wahrnehmung 1“ vertieft diese Problematik zum einen in Bezug auf die Prozesse der Interkulturalität und die Fragen der Alterität, zum anderen führt es weiter in eine (mit den erworbenen Fremdsprachenkenntnissen verbundene) Kulturregion ein.
VIERTES UND FÜNFTES SEMESTER
Die Module des vierten und fünften Semesters umfassen alle zwei Semester. Ein Ziel dieser Organisationsform ist, einen stärkeren Projektcharakter zu ermöglichen. Das Aufbaumodul „Medien- ästhetik“ (8 SWS) hat die zentrale Aufgabe, ein Verständnis der ästhetischen Erfahrung als eigener Form des Wissens zu vermitteln. Das geschieht über eine Überblicksveranstaltung zur ästhetischen Theorie und durch drei Fokussierungen, und zwar zur spezifischen Leistung einzelner Medien und Medienverbünde („Medienformen“), zu den elektronischen Medien und zur visuellen Kultur. Medienethische und medienrechtliche Fragen werden in einem gesonderten Aufbaumodul „Medienethik“ (4 SWS) mit der philosophischen Reflektion zum Verhältnis von Natur und Kultur verbunden. Das Aufbaumodul „Interkulturelle Kommunikation 2“ (4 SWS) vertieft die Kenntnisse über interkulturelle Kommunikation und Prozesse und konzentriert sich auf die Analyse aktueller und historischer Beispiele medial vermittelter interkultureller Wahrnehmung und Globalisierungs- prozesse. Ein Projektmodul (4 SWS) zu „kultur- und medien- wissenschaftlichen Forschungsmethoden“ soll die Studierenden in der Umsetzung ihres erworbenen fachlichen Wissens in konkrete Forschungsstrategien unterstützen und damit auch an die Bachelorarbeit heranführen. Parallel werden die Profilierung der Kulturtechniken und die Kenntnis über berufliche Tätigkeiten im Modul „Kulturtechniken 2“ sowie im Modul „Projektmanagement“ vertieft.
SECHSTES SEMESTER
Das sechste Semester ist der über Kolloquien und andere Formen betreuten Abfassung der Bachelorarbeit vorbehalten.
Das Studium wird ergänzt durch einen 18 SWS umfassenden Wahlpflichtbereich, der Studierenden Gelegenheit geben soll, individuelle Interessen weiter zu verfolgen, Fähigkeiten zu entwickeln und fachfremde Problematiken näher kennen zu lernen. Neben den Lehrveranstaltungen der gesamten Fakultät und dem Angebot des Universitätssprachenzentrums können die Studierenden auch aus dem Angebot des Studium Universale wählen.
Insgesamt umfasst das sechssemestrige Studium 98 Semesterwochenstunden und ein Workload von 180 CP.
Das Modulhandbuch (gültig ab Studienbeginn 08/09) als PDF zum Downlaod finden Sie hier
- Informationen zu den Formalia des Studienplans: (Unter dem Punkt Formalia zu finden)
• Glossar - Die wichtigsten Begriffe im Überblick
• Modularisierung und Credits - Allgemeine Infos zu Bachelor und Master
• Formalia zu den Modulabschlussprüfungen - Erläuterung der Formalitäten