Das GIC ist eine von der VW-Stiftung geförderte deutsch - israelische Dialogplattform, die im Mai 2004 in Zusammenarbeit mit dem Interdisciplinary Center Herzliya (IDC), das sich 1994 als erste private Hochschule Israels konstituierte, und dem Wissenschaftszentrum NRW gegründet wurde. Mit dem GIC wird Intellektuellen, Künstlern und meinungsbildenden Politikern aus Deutschland und Israel die Möglichkeit zur gemeinsamen Arbeit gegeben. Zahlreiche Kongresse, Symposien und Tagungen in Israel und Düsseldorf zu aktuellen weltpolitischen Fragen zeugen von einem regen Austausch. Die Arbeit fokussiert sich zunächst auf die Themenbereiche Kultur- und Medienwissenschaften, Politik und Recht, während die Beziehung zwischen Europa und Israel dabei immer schon ein wichtiger Schwerpunkt war. Seit 2009 ist das GIC dem Institut für Medien- und Kulturwissenschaft an der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf angegliedert.
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Projekte mit Ruth Heynen
Mit welchen Kriterien beurteilt man eine theatrale Arbeit, die in der Erfahrung des Krieges entstand, wie eine Inszenierung, deren Überladenheit im krassen Gegensatz steht zur Prekarität der sie umgebenden Stadt? Was bedeutet es, Kunst zu machen in einer (für die Theatermacher, nicht für die Studierenden) neuen Ära von Meinungsfreiheit? Wie verändert sie sich in Abhängigkeit von der Einfluss nehmenden Ökonomie? Wie notwendig braucht kulturelle Produktion den Widerstand?
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JUNGE NACHT 2011 // am 18.06.2011
ES IST WIEDER SOWEIT:
Knapp 50 Studierende der Heinrich-Heine-Universität reißen das Zepter im Museum Kunstpalast für einen Abend an sich. Der Anlass: die JUNGE NACHT 2011.
Bereits im sechsten Jahr in Folge veranstalten Studierenden der Medien- und
Kulturwissenschaft und der Kunstgeschichte in Kooperation mit dem Museum Kunstpalast und dem Institut für Medien- und Kulturwissenschaft das Kulturevent, das stets bis zu 1500 Leute anzieht. Die JUNGE NACHT will auch 2011 einmal mehr beweisen, dass Kunst jung ist!
Weitere Infos:
www.jungenacht.de
facebook: Junge Nacht im Museum Kunstpalast

Eine Werkstatt für experimentelle Sound-Art, vom 17. - 22.01.2011 am FFT
Eine Woche lang besetzen sechs Künstler bzw. Künstlergruppen sämtliche Bühnen und Räume des FFT, um sie in ein Experimentierfeld der Klangmusik zu verwandeln.
Ob elektronische-live Performances, begehbare Klang-Installationen, bespielbare und selbstspielende Objekte: "Interface" ist ein neuer Treffpunkt der höchst lebendigen, jungen Sound-Art Szene.
Im Rahmen eines Projektseminars kümmern sich die Studierenden der Heinrich-Heine- Universität am Institut für Medien- und Kulturwissenschaft um die Öffentlichkeitsarbeit und Pogrammvermittlung.
Weitere Informationen:
http://www.facebook.com/fft.interface
http://www.interface-fft.blogspot.com/

Im Rahmen der langjährigen Kooperationstradition mit dem tanzhaus nrw bietet das Institut für Medien- und Kulturwissenschaft ein Projektseminar zur Organisation einer Tagung an. Diese interdisziplinäre Fachtagung findet im Rahmen des renommierten europäischen Tanzfestivals TEMPS D’IMAGE statt, das u.a. durch den Kulturkanal ARTE initiiert ist und sich neuen Kunstformen an der Schnittstelle von Tanz, Theater, Film und Medienkunst widmet. In mehreren Kleingruppen führen die Studierenden verschiedenste Aufgaben und Tätigkeiten einer Tagungsorganisation selbstverantwortlich durch und können hierbei eigene Projektideen entwickeln und umsetzen.
Tagung 2011: „Sinneswandel. Transformationen der Wahrnehmung in Tanz und Medienkultur“
In Form von Vorträgen, Diskussionsrunden und Lecture Performances beleuchtet die diesjährige Tagung verschiedene Strategien und Transformationsprozesse der Wahrnehmung im Rahmen der von TEMPS D’IMAGES fokussierten Verbindungen von medialen und performativen Künsten.
Einhergehend mit dem historischen Wandel und der Auflösung von Grenzen zwischen Tanz, Theater und neuen Bildmedien hat sich das Thema der Wahrnehmung längst zu einem zentralen Topos herausgebildet. Die Verbindung von Medien und performativer Kunst hat neue theatrale Formen und Wahrnehmungsweisen entstehen lassen und einen vielschichtigen Diskurs eröffnet. Während der Tagung wird dieser interdisziplinäre Austausch fortgesetzt, indem aktuelle Tendenzen in Tanz, Medienkunst und Wissenschaft aufgegriffen und diskutiert werden.
Weitere Informationen:
• Tagung Sinneswandel (2011)
• Tagung framing.art (2010)