INSTITUT FÜR MEDIEN- UND KULTURWISSENSCHAFT

Gruppieren, Interferien, Übertragen

Performative Räume zwischen den Künsten und Medien

Die Zirkulation ästhetischer Strategien und Praktiken in und zwischen den Künsten wird spätestens seit der 2. Hälfte des 20. Jahrhunderts regelmäßig konstatiert; ihre theoretische und methodische Reflexion innerhalb der Kunstwissenschaften ist hingegen erst jüngeren Datums. Dabei zeichnet sich jedoch die Tendenz ab, weniger auf der Grundlage anerkannter Unterscheidungen zwischen den Künsten und Medien das Durcheinanderbringen und Überschreiten von Grenzen zu betonen. Das Zusammentreffen von beispielweise filmischen und theatralen Settings, die Überlagerung von Aufführungs- und Ausstellungskontexten oder die Kippbewegung zwischen installativen und bühnenhaften Raumordnungen rücken jene grundlegenden künstlerischen und medialen Operationen in den Fokus, die diesen Transfer überhaupt ermöglichen: Die Auseinandersetzung mit Praktiken des Gruppierens, Interferierens und der Übertragung markiert daher den Ausgangspunkt des Workshops. In theoretischen und historischen Perspektiven (aus Film-, Theater- und Tanzwissenschaft) wird sich der Workshop überdies der Frage annehmen, wie sich zeit- und raumbasierende Verfahren zu performativen Erfahrungs- und Handlungsräumen verdichten.

 

Workshop

Gruppieren, Interferien, Übertragen -
Performative Räume zwischen den Künsten und Medien

Donnerstag, 24. Januar 2013 | 10.00 – 18.30 Uhr | Raum: 23.03.02.41

Zeitplan

10.00 Uhr     Beginn des Workshops

10.30 Uhr     //// Kirsten Maar
                   Entgrenzungen von Choreographie und Installation im frühen
                   Postmodern Dance. Verhältnisse von Tänzer, Objekt und Umgebung


11.45 Uhr     //// Maren Butte
                   Display/Replay. Zum choreographischen Verfahren des
                   (Neu-)Anordnens bei Janez Janša


13.00 – 14.30 Uhr     Mittagspause

14.30 Uhr     //// Chris Tedjasukmana
                   Das offene Kunstwerk. Filmische Perspektivität und ästhetisches
                   Urteilen


15.45 Uhr     //// Lisa Åkervall
                   Perspektiven der Wiederholung in den Videoarbeiten von Omer Fast.

17.00 Uhr     //// Kai van Eikels
                   Wie nicht wissen, wovon ich ein Teil bin?

18.30 Uhr     Abschlussrunde

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Im Rahmen des Lehr- und Forschungsprojekts
Performative Räume: Partizipationsästhetiken zwischen Künsten und Medien

Gefördert durch den Lehrförderungsfonds der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf

Konzept und Organisation
Reinhold Görling | Maximilian Linsenmeier | Sven Seibel
Institut für Medien- und Kulturwissenschaft

Kontakt
M.Linsenmeier@uni-duesseldorf.de  |  Sven.Seibel@uni-duesseldorf.de

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Abstracts

/// Lisa Åkervall
"Perspektiven der Wiederholung in den Videoarbeiten von Omer Fast."

/// Maren Butte
Display/Replay. Zum choreographischen Verfahren des (Neu-)Anordnens bei Janez Jan!a

/// Dr. Kai van Eikels
„Wie nicht wissen, wovon ich ein Teil bin?“

/// Kirsten Maar
Entgrenzungen von Choreographie und Installation im frühenPostmodern Dance. Verhältnisse von Tänzer, Objekt und Umgebung

/// Dr. Chris Tedjasukmana
"Das offene Kunstwerk. Filmische Perspektivität und ästhetisches Urteilen"