
Das GIC ist eine von der VW-Stiftung geförderte deutsch - israelische Dialogplattform, die im Mai 2004 in Zusammen- arbeit mit dem Interdisciplinary Center Herzliya (IDC), das sich 1994 als erste private Hochschule Israels konstituierte, und dem Wissenschaftszentrum NRW gegründet wurde. Mit dem GIC wird Intellektuellen, Künstlern und meinungsbildenden Politikern aus Deutschland und Israel die Möglichkeit zur gemeinsamen Arbeit gegeben und zahlreiche Kongresse, Symposien und Tagungen in Israel und Düsseldorf zu aktuellen weltpolitischen Fragen zeugen von einem regen Austausch. Die Arbeit fokussiert sich zunächst auf die Themenbereiche Kultur- und Medienwissenschaften, Politik und Recht, während die Beziehung zwischen Europa und Israel dabei immer schon ein wichtiger Schwerpunkt war. Seit 2009 ist das GIC dem Institut für Medien- und Kulturwissenschaft an der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf angegliedert. Ein deutsches Beratergremium von namhaften Wissenschaftlern übernimmt die wissenschaftliche Verantwortung. Unter dem Vorsitz von Prof. Dr. Dres. h.c. Gert Kaiser, wird die Arbeit in enger Abstimmung mit Prof. Dr. Uriel Reichman, Präsident des IDC, und mit Botschafter a.D. Avi Primor, Direktor des Center for European Studies, koordiniert. Prof. Dr. Dirk Matejovski übt die Funktion des Geschäftsführers aus. Mit der Überführung des GIC an die Heinrich-Heine-Universität und der Angliederung an das Institut für Medien- und Kulturwissenschaft erfuhr die Dialogplattform eine neue Ausrichtung. Nunmehr ist das Gespräch der deutschen und israelischen Wissenschaftler am Tagungsort Düsseldorf zentral. Die inhaltliche Arbeit nimmt auch verstärkt medienwissenschaftliche Fragestellungen in den Blick.
Die bisherigen Veranstaltungen konzentrierten sich auf folgende Schwerpunkte:
Hochrangige Wissenschaftler und Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens diskutieren dabei über verschiedene, für Israel besonders relevante Themenfelder, um mögliche Fragestellungen auszuloten und neue Perspektiven einzunehmen. Beispielsweise wurden am 25. Mai 2009 unter dem Titel "Islam und Islamismus" auf der Veranstaltung des GIC am IDC in Israel wissenschaftliche Analysen des Phänomens mit Erfahrungsberichten aus der juristischen Praxis verbunden. Ein besonderer Reiz der Tagung bestand in dem Gedanken- und Erfahrungsaustausch zwischen israelischen und deutschen Wissenschaftlern und Juristen.


Weiterhin konnte am 6. Dezember 2010 Prof. Dr. Noam Lemelshtrich Latar für einen Vortrag mit dem Titel „Das Bild Israels in den Medien“ gewonnen werden. Prof. Lemelshtrich Latar, ein israelischer Wegbereiter für die internationale wissenschaftliche Auseinandersetzung mit den neuen Medien und zugleich Gründungsdekan der Sammy Ofer School of Communication am Interdisciplinary Center Herzliya (IDC), sprach über das Bild Israels seit Einführung der sozialen Medienplattformen und lotete die damit entstandenen Herausforderungen für die klassischen Informationsmedien sowie die Möglichkeiten der digitalen Bildmanipulation aus.
Am 4. Juli 2011 konzentrierte das GIC sich angesichts aktueller politischer Brisanz auf die Zusammenhänge zwischen „Medien, Religion und Terror“ und die damit verbundenen kultur- und medienpolitischen Fragestellungen.
An der im Industrie-Club e.V. Düsseldorf ausgerichteten Veranstaltung nahmen als Referenten der israelische Historiker Prof. Dr. Moshe Zimmermann (Hebrew University Jerusalem) sowie der Medienphilosoph Prof. Dr. Jochen Hörisch (Universität Mannheim) teil.

PROF. DR. DRES. H.C. GERT KAISER
Gründer und Präsident
German Innovation Center
Düsseldorf - Herzliya
PROF. DR. URIEL REICHMANN
Gründer und Präsident
des Interdisciplinary Center
Herzliya, Israel.
PROF. DR. DIRK MATEJOVSKI
Geschäftsführer
des German Innovation Center
Düsseldorf - Herzliya
German InnovatIon Center Düsseldorf-Herzliya
Institut für Medien- und Kulturwissenschaft
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Tel: +49 (0) 211 8115403
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