Resonanzräume: Medienkulturen des Akustischen
Das zum Wintersemester 2011/12 ins Leben gerufene studentische Lehr- und Forschungsprojekt „Resonanzräume: Medienkulturen des Akustischen“ hat sich zum Ziel gesetzt, durch die Zusammenarbeit mit der Deutschen Oper am Rhein, der Robert-Schumann- Hochschule und dem Salon des Amateurs in der Kunsthalle Düsseldorf einen neuen Akzent zu setzen. Im Mittelpunkt der wissenschaftlichen Vorträge, studentischen Einzelprojekte, der Performances und Lehrveranstaltungen steht dabei die Frage nach den kulturellen und ästhetischen Dimensionen des Akustischen. Im November 2012 beginnt die dritte Reihe des Projektes.
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Performative Räume: Partizipationsästhetiken zwischen den Künsten und Medien
Das auf zwei Semester angelegte Lehr- und Forschungsprojekt widmet sich aktuellen Entgrenzungstendenzen und Übertragungsprozessen zwischen den Künsten. Neben der Entwicklung methodischer und inhaltlicher Forschungsansätze, die an bestehende Diskurse der Kunstwissenschaften anschließen, möchte das Projekt neue Verbindungen und Kooperationen zwischen dem Institut für Medien- und Kulturwissenschaften und verschiedenen Akteuren des künstlerischen Feldes anstoßen.
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Die Wiederkehr der Folter? Interdisziplinäre Studie über eine extreme Form der Gewalt, ihre mediale Darstellung und ihre Ächtung, Laufzeit: 2009-2012
Das interdisziplinäre Forschungsprojekt, das Prof. Dr. Reinhold Görling zusammen mit Prof. Dr Karsten Altenhain von der Juristischen Fakultät und Prof. Dr. Johannes Kruse von der Klinik für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie durchführt, wird von der VolkswagenStifung im Rahmen des Programms „Schlüsselthemen der Geisteswissenschaften“ mit einer Summe von 741.000 Euro gefördert.
Film- und Zuschauer_innenforschung: Inszenierungen von Folter und Verletzbarkeit
Empirische Studie "Wiederkehr der Folter?"
Die Studie erforscht anhand von empirischen und visuellen Methoden die Rezeption und die affektiven Resonanzen von Filmen mit Folterdarstellungen. Film und Rezeption werden relational aufeinander bezogen betrachtet, deshalb stehen nicht Medienwirkungen, sondern Prozesse der Bearbeitung, der Übersetzung und der affektiven Verknüpfung von Subjekten und filmischen Formen im Vordergrund. Durch die Entwicklung von Methoden aus den Cultural Studies und von Verfahren der qualitativen Sozialforschung werden gleichermaßen soziale, affektive und ästhetische Relationen sowie Auseinandersetzungen mit Bildern, Inszenierungsformen und Diskursen der Foltergewalt und der eigenen Verletzbarkeit beschreibbar.
Geste. Bewegungen zwischen Film und Tanz
hg. v. Reinhold Görling, Timo Skrandies und Stephan Trinkaus, Bielefeld: transcript 2008 (als Band 5 der Reihe medien.kultur.analyse)
Die Geste macht den Körper – für sich und für andere - wahrnehmbar, ohne dass ein narrativer Zusammenhang bestehen muss. Sie ist eine direkte Adressierung, eine unmittelbare Theatralisierung des Körpers, ein Im-Medium-Sein.
Kino und Tanz sind Künste, die von dieser pränarrativen Präsenz des Körpers und seiner Bewegung bestimmt sind. Diesem Zusammenhang und der gegenseitigen Bezogenheit der Künste gehen die Arbeiten dieses Bandes nach.
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Mediennutzung von Jugendlichen und jungen Erwachsenen mit Migrationshintergund
Projektleitung Prof. Dr. Reinhold Görling und Dr. Stephan Trinkaus in Zusammenarbeit mit Meral Cerci von Landesamt für Datenverarbeitung und Statistik.
Das Projekt ist eine Fortführung unserer Untersuchung „Heterogene Medienwelten. Medienbiografien junger Erwachsener mit türkischem Migrationshintergrund“, die wir 2006 im Auftrag des WDR Köln durchgeführt haben.