Symposium - Das Medium Licht im Kontext der Neo-Avantgarde der 1950er und 1960er Jahre
Die internationale Bewegung ZERO bildete zwischen dem Ende der 1950er und der Mitte der 1960er Jahre eine Neo-Avantgarde in der europäischen Kunstlandschaft, bei der das Licht eine zentrale Rolle spielt. Die Fokussierung auf das Licht in der Kunst nach 1945 ist mit der politischen, sozialen und kulturellen Situation der Nachkriegszeit in Verbindung zu bringen, doch ist diese Kunst nicht voraussetzungslos: Im 20. Jahrhundert setzten sich bereits die Künstler der klassischen Avantgarden mit Licht auseinander.
Das Symposium „Das Medium Licht im Kontext der Neo-Avantgarde der 1950er und 1960er Jahre“ ist eine Kooperation der ZERO foundation und des Graduiertenkollegs „Materialität und Produktion“ (GRK 1678).
Das Symposium findet am 28. Juni 2012 im Vortragssaal der Universitäts- und Landesbibliothek Düsseldorf statt (Gebäude 24.41, 1. Etage). Die Teilnahme ist kostenfrei.
Programm
9.15 Uhr
Francesca Pola, Monza
“Fontana touched the moon”. Light and Space in Lucio Fontana's Environments
10.00 Uhr
Frederik Schikowski, Berlin
Der Gebrauch des Lichts als Folge der Integration des Raums. Beispiele aus der Avantgarde-Kunst der 1950er/1960er Jahre
10.45 Uhr
Pause
11.15 Uhr
Riccardo Venturi, Paris
Licht/Nicht. Francesco Lo Savio's razor edge
12.00 Uhr
Tina Rivers, New York
Light and the Posthuman. ZERO in New York
12.45 Uhr
Pause
13.45 Uhr
Ulrike Schmitt, Nürnberg
Der Aspekt der Immaterialität
14.30 Uhr
Carolin Höfler, Braunschweig
“Illusion als Struktur”. Zum Begriff der dynamischen Kohäsion und dem Sinn fürs Negative bei György Kepes
15.00 Uhr
Abschlussdiskussion
www.zerofoundation.de


