Qualifikationskonzept
Das Qualifikationsprogramm ist so strukturiert, dass innerhalb eines Zeitraums von drei Jahren die Promotion abgeschlossen wird, fundierte sozialwissenschaftliche Forschungskompetenzen erworben und darüber hinaus weitere berufsbezogene Fähigkeiten („transferabe skills“) vermittelt werden.
Die Qualifikation teilt sich in drei jeweils einjährige Phasen auf:
1) Konzeptphase, 2) Forschungsphase, 3) Abschlussphase.
Diese Phasen strukturieren das gesamte Qualifikationsprogramm, das sich wiederum in drei Module gliedert:
- Dissertationsmodul: Auf der Grundlage einer zu Beginn von Betreuern/-innen und Kollegiaten/-innen gemeinsam formulierten individuellen Vereinbarung soll im Laufe der drei Jahre der Entwicklungsstand der Promotion regelmäßig dokumentiert und nachgehalten werden. Die Promotionen sollen, wenn es thematisch naheliegt, jeweils von zwei Wissenschaftlern/-innen aus unterschiedlichen Fächern betreut werden, wobei der/die Erstbetreuer/in aus dem Fach stammen soll, in dem die Dissertation angefertigt wird. Ein/e Wissenschaftler/-in aus dem dritten Fach steht als weitere/r Ansprechpartner/-in zur Verfügung.
- Studienmodul: Zu Beginn werden die Kollegiaten/-innen im Rahmen eines Auftaktworkshops das Forschungsprogramm aus der Perspektive der drei beteiligten Disziplinen kennenlernen. Auf den jährlich stattfindenden Veranstaltungen werden die Dissertationsvorhaben vor der Institutsöffentlichkeit präsentiert und diskutiert. Zusätzlich nehmen die Kollegiaten/-innen an dem wöchentlich stattfindenden Kollegsforum teil, das u.a. Gastvorträgen und der Präsentation institutseigener Forschungsprojekte dient. Auf einer Abschlusstagung sollen die Ergebnisse der Promotionsprojekte auch einem externen Fachpublikum präsentiert werden.
- „Transferable-skills“-Modul: Alle Kollegiaten/-innen sollen grundlegende Lehrerfahrungen sammeln, die sie ggf. gemeinsam mit einem erfahrenen Hochschullehrer/einer erfahrenen Hochschullehrerin konzipieren und durchführen. Abhängig von den Schwerpunkten und Berufsperspektiven können darüber hinaus berufsqualifizierende Veranstaltungen besucht werden.
