
Michael Zeibig
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Dissertationsprojekt
Die politische Repräsentation zukünftiger Generationen als Proxy-Repräsentation: Theoretische und empirische Befunde
Erstbetreuer: Prof. Dr. Stefan Marschall
Zweitbetreuer: Prof. Dr. Michael Baurmann
Seit einigen Jahren werden in einzelnen westlichen Demokratien 'Proxys' für die politische Repräsentation zukünftiger Generationen erdacht und institutionalisiert, wie beispielsweise der parlamentarische Kommissar für zukünftige Generationen in Ungarn. Diese Entwicklung lässt sich in den Kontext der Debatte um Nachhaltigkeit und Generationengerechtigkeit einordnen. Dort wird postuliert, dass zukünftige Generationen politisch zu berücksichtigen seien, da wir ihnen gegenüber eine moralische Verantwortung hätten.
Ziel der Dissertation ist es, eine empirisch fundierte Theorie der politischen Repräsentation zukünftiger Generationen als 'Proxy-Repräsentation' zu entwickeln. Daran knüpft die Forschungsfrage an, wie zukünftige Generationen in liberalen Demokratien politisch repräsentiert werden können. Konkret wird nach den Formen und Existenzbedingungen der 'Proxy-Repräsentation' gefragt. Methodisch steht die 'Fuzzy-Set Qualitative Comparative Analysis (fs/QCA)' im Vordergrund.
Forschungsinteresse
Nachhaltigkeit, positive politische Theorie, Verwaltungswissenschaft, (politische) Philosophie, Internationale Beziehungen, empirische Wahlforschung, Religion & Politik
Werdegang
seit 2012 | Stipendiat am Graduiertenkolleg "Linkage in Democracy. Politische Repräsentation in heterogenen Gesellschaften" (LinkDe) des Instituts für Sozialwissenschaften der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf |
2005-2012 | Studium der Diplom-Politikwissenschaft an der Otto-Friedrich-Universität Bamberg Diplomarbeit: "Nachhaltigkeitsindikatoren in Deutschland: Institutionalisierung und Funktionen auf Länderebene" |
2009 | Praktikum im Arbeitsbereich Frieden und Nachhaltige Entwicklung der Forschungsstätte der Evangelischen Studiengemeinschaft e.V. Heidelberg (FEST), Institut für Interdisziplinäre Forschung |
