
Michael Rose
E-Mail: | |
Büro: | 23.32.05.66 |
Tel: | 0211-81-11497 |
Dissertationsprojekt
Die politische Repräsentation zukünftiger Generationen als 'Proxy-Repräsentation': Theoretische und empirische Befunde
Erstbetreuer: Prof. Dr. Stefan Marschall
Zweitbetreuer: Prof. Dr. Michael Baurmann
Seit einigen Jahren werden in einzelnen westlichen Demokratien 'Proxys' für die politische Repräsentation zukünftiger Generationen erdacht und institutionalisiert, wie beispielsweise der parlamentarische Kommissar für zukünftige Generationen in Ungarn. Diese Entwicklung lässt sich in den Kontext der Debatte um Nachhaltigkeit und intergenerationelle Gerechtigkeit einordnen. Dort wird postuliert, dass zukünftige Generationen politisch zu berücksichtigen seien, da wir ihnen gegenüber eine moralische Verantwortung hätten.
Ziel der Dissertation ist es, einen empirisch fundierten theoretischen Ansatz der politischen Repräsentation zukünftiger Generationen zu entwickeln, der 'Proxy-Repräsentation' genannt werden soll. Daran knüpft aus theoretischer und empirischer Perspektive die Forschungsfrage an, wie zukünftige Generationen heute in liberalen Demokratien politisch repräsentiert werden können. Konkret wird nach den Typen und dem Repräsentationspotenzial der 'Proxy-Repräsentation' gefragt. Methodisch steht eine 'Fuzzy-Set Qualitative Comparative Analysis (fs/QCA)' im Vordergrund.
Forschungsinteressen
Nachhaltigkeit, positive politische Theorie, Verwaltungswissenschaft, (politische) Philosophie, Internationale Beziehungen, empirische Wahlforschung, Religion & Politik
Werdegang
seit 2012 | Stipendiat am Graduiertenkolleg "Linkage in Democracy. Politische Repräsentation in heterogenen Gesellschaften" (LinkDe) des Instituts für Sozialwissenschaften der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf |
2005-2012 | Studium der Diplom-Politikwissenschaft an der Otto-Friedrich-Universität Bamberg Diplomarbeit: "Nachhaltigkeitsindikatoren in Deutschland: Institutionalisierung und Funktionen auf Länderebene" |
2009 | Praktikum im Arbeitsbereich Frieden und Nachhaltige Entwicklung der Forschungsstätte der Evangelischen Studiengemeinschaft e.V. Heidelberg (FEST), Institut für Interdisziplinäre Forschung |
