Kunstgeschichte International
Wege ins Ausland für Studierende der Kunstgeschichte

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Für Studierende des Düsseldorfer Instituts für Kunstgeschichte sind unterschiedliche Möglichkeiten gegeben, um einen Auslandsaufenthalt in das Bachelor- oder Masterstudium zu integrieren. Die Möglichkeiten und Zielorte sind dabei so vielfältig wie spannend und bieten den Studierenden vielerlei Vorteile: Im Studium an unserem Institut bietet sich die Gelegenheit, einen ein- bis zweisemestrigen Studienaufenthalt im Ausland zu absolvieren, der entweder über die bestehenden Partnerschaften der Kunstgeschichte oder aber in Eigeninitiative organisiert werden kann. Darüber hinaus können Studierende sich für Praktika und Sprachkurse im Ausland bewerben und ggf. sogar mit einem Studium im Ausland kombinieren. Studierende höherer Fachsemester können sich über Forschungsaufenthalte informieren, um z. B. die Abschlussarbeit oder das Teamprojekt im Ausland zu verfassen. Die Teilnahme an Summer Schools oder Studienkursen stellen darüber hinaus eine besondere Möglichkeit dar, sich mit anderen Nachwuchswissenschaftlern themenspezifisch auszutauschen und Kontakte zu knüpfen.
Warum ins Ausland?
Der Wert einer Auslandserfahrung liegt insbesondere für Studierende der Kunstgeschichte in dem Reiz und der Notwendigkeit, Kunstwerke im Original zu studieren. Das Exkursionsangebot sowie die Übungen vor Originalen, die das Institut für Kunstgeschichte jedes Semester anbieten, stellen dabei nur eine Möglichkeit dar, mit fachlicher Unterstützung Kunst im Original zu erschließen. In Vorbereitung auf die wissenschaftliche Berufspraxis eines Kunsthistorikers ist das Arbeiten am Original dabei ebenso wichtig, wie der Weg in Bibliotheken und Archive, Forschungseinrichtungen und andere Institutionen. Nicht selten entstehen durch den Aufenthalt im Ausland wertvolle Kontakte, entwickelt sich durch neu erworbene Kompetenzen ein Studium übergreifendes Forschungsinteresse, eine neue Motivation.
Ein Auslandsaufenthalt im Rahmen des kunsthistorischen Studiums bedeutet demnach mehr, als den Lebenslauf mit dem Stichwort "Globalisierung" und "Fremdsprachenkenntnis" zu bereichern. Im Ausland zu leben und zu arbeiten heißt, die eigene Perspektive auf die Welt (und die Kunst als Teil von dieser) zu verändern, den eigenen Horizont zu erweitern und hilft, den Übergang ins Berufsleben zu erleichtern und die Zukunftschancen erheblich zu verbessern.
Hürden überwinden: Finanzierungsmöglichkeiten
Zur Finanzierung eines Auslandsaufenthaltes stehen verschiedene Auslandsstipendien der HHU zur Auswahl - das ERASMUS-Programm der Europäischen Union ist dabei eines von vielen. Das Akademische Auslandsamt und der DAAD (Deutscher Akademischer Austausch Dienst) informieren über unterschiedliche Möglichkeiten, einen Auslandsaufenthalt zu absolvieren und vergeben regelmäßig Stipendien, die die Mobilität der Studierenden finanziell ermöglichen sollen. Weitere Informationen zu aktuellen Förderprogrammen und Ausschreibungen sind auf den Seiten vom International Office der HHU aufgeführt.
Keine Verzögerung – zögern Sie daher nicht länger
Mittlerweile bedeutet ein Auslandsaufenthalt keineswegs mehr eine Verzögerung im Studienverlauf. Das Praktikum beispielsweise ist ohnehin in der Studienordnung verankert und Intensivsprachkurse finden in der Regel in der vorlesungsfreien Zeit statt. Auch die Anrechenbarkeit der Leistungen im Auslandsstudium ist durch das "European Creditpoint Transfer System" (ECTS) weitestgehend gewährleistet.
Wann, wenn nicht jetzt?
Informieren Sie sich bereits jetzt über die Fördermöglichkeiten zu Ihrem Auslandsaufenthalt. Wir beraten Sie gern zu Ihren persönlichen Möglichkeiten.

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Sprachkurse im Ausland

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