INSTITUT FÜR KUNSTGESCHICHTE

Projekte zur Gartenkunstgeschichte an der HHU Düsseldorf - Übersicht

Geschichte der Gartenkunst

Mit Drittmitteln des Strategischen Forschungsfonds der Heinrich-Heine-Universität entsteht ab Oktober 2010 am Institut für Kunstgeschichte eine Publikation unter dem Arbeitstitel Geschichte der Gartenkunst in Deutschland.

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Weite Horizonte - Fotogeschichte

mit Iris Metje M.A., Düsseldorf
Im Juli 2011 wurde das  Themenheft Landschaftsfotografie der Zeitschrift Fotogeschichte (Nr. 120) mit Beiträgen von: Klaus Honnef, Rolf Sachsse, Ulrich Pohlmann, Almut Weinland, Iris Metje und Stefan Schweizer herausgegeben.

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Gärten - wie sie im Buche stehen

Ein Ausstellungsprojekt des Instituts für Kunstgeschichte und der Universitäts- und Landesbibliothek Düsseldorf, Ausstellung vom 23.02.-29.03.2011

Das in zwei Seminaren vorbereitete Ausstellungsprojekt widmete sich der historischen Gartenliteratur im Bestand der Universitäts- und Landesbibliothek Düsseldorf. Es sind charakteristische und künstlerisch wie theoretisch herausragende Werke zu den Themenfeldern der Gartenkunst des 16. bis 20. Jahrhunderts präsentiert worden.

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Quellenprobleme der Gartenkunstgeschichte

Sektion auf dem XXXI. Deutscher Kunsthistorikertag in Würzburg, 23.-27. März 2011

Gartenkunst bedarf als kunsthistorischer Forschungsgegenstand auf besondere Weise einer Problematisierung des Quellenbestandes, da es sich bei Gärten um künstlerische Artefakte handelt, denen eine permanente Veränderung und damit einhergehend ein beständiger Substanzverlust eignet.

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Die Geburt der Gartenkunst

Diskursgeschichte und Gattungsautonomie (1600-1730)
Ausgehend von dem Befund, dass Gartenkunst seit dem frühen 18. Jahrhundert praktisch wie theoretisch in das System der künstlerischen Gattungen integriert wurde, analysiert die Arbeit die Genese von Gartenkunst als künstlerische Gattung, zeichnet den widerspruchsvollen Prozess ihrer Autonomisierung nach und reflektiert exemplarisch künstlerische Gattungsautonomie als Charakteristikum der Produktions- und Rezeptionsbedingungen von frühneuzeitlicher Kunst.

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Internationaler Studienkurs Kulturlandschaft - International Summer School Cultural Landscape

Schloss Dyck, 6. bis 14. Juli 2009


Das Seminar für Kunstgeschichte der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf veranstaltet zusammen mit der Stiftung Schloss Dyck vom 06. bis zum 14.07.2009 einen internationalen, interdisziplinären Studienkurs zum Thema Kulturlandschaft.

Die  Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Studienkurses – jungen Kunsthistoriker, Historiker und Landschaftsarchitekten aus acht europäischen Ländern – werden in Seminaren und Workshops zusammenkommen, um gemeinsam verschiedene Aspekte der Kulturlandschaft zu erarbeiten.
Ort des Studienkurses ist Schloss Dyck.

Die Veranstaltungen des Kurses werden von Experten zu den Einzelthemen geleitet: Frau Dr. Heike Glatzel von FUTOUR in München betreut das Segment Gartenmarketing, der Bonner Landschaftsarchitekt Stefan Lenzen gibt einen Workshop zur Zeitgenössischen Landschaftsarchitektur. Unter der Anleitung des Geobotanikers Prof. Dr. Hansjörg Küster aus Hannover wird Landschaftsgeschichte als Kulturlandschaftsgeschichte untersucht, Frau Prof. Dr. Tanja Michalsky von der Universität der Künste Berlin widmet sich dem Landschaftsbild, Grundlagentexte zur Kulturlandschaft sind Thema des Workshops von Frau Prof. Dr. Eva-Maria Seng, die den Lehrstuhl für materielles und immaterielles Kulturerbe UNESCO an der Universität Paderborn innehat.

Jun.-Prof. Dr. Stefan Schweizer leitet daneben die Vorstellung und Diskussion der eigenen Forschungsergebnisse und praktischen Projekte der teilnehmenden Wissenschaftler und Landschaftsarchitekten und begleitet fachlich die Exkursionen ins Rheinland und Ruhrgebiet.
Ziele der Fahrten sind unter anderem Schloss und Garten Augustusburg in Brühl, die Museumsinsel Hombroich, Kleve und der Duisburger Binnenhafen.

Zwei öffentliche Abendvorträge ergänzen das Kursprogramm:
Am Montag, den 6. Juli spricht um 19.00 Uhr Herr Dr. Ing. Milos Pejchal (Brünn/Tschechien) zum Thema Komponierte Landschaft Lednice-Valtice im Vortragssaal von Schloss Dyck.
Frau Prof. Dr. Eva-Maria Seng hält ihren Vortrag mit dem Titel Kulturlandschaften: Die Rückgewinnung des immateriellen Kulturerbes in die Landschaft am Donnerstag, den 9. Juli um 18.30 im Lisa-Maskell-Hörsaal (3F) der Philosophischen Fakultät der Heinrich-Heine-Universität.

Wunder und Wissenschaft

Salomon de Caus und die Automatenkunst in den Gärten um 1600
Eine Ausstellung des Seminars für Kunstgeschichte und der Stiftung Schloss und Park Benrath, 17.08.-05.10.2008 im Museum für Europäische Gartenkunst Benrath

Hydropneumatisch angetriebene Automaten zählten in den Gartenanlagen des späten 16. und frühen 17. Jahrhunderts zu den Hauptattraktionen. Von Italien, namentlich dem Garten der Medici-Villa zu Pratolino, ausgehend, verbreitete sich diese Mode in ganz Europa einschließlich England.

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Gärten und Parks als Lebens- und Erlebnisraum

Sozialgeschichtliche Aspekte der Gartenkunst in Früher Neuzeit und Moderne
Das Projekt widmet sich einer systematischen Untersuchung der sozialen Dimensionen gartenkünstlerischer Anlagen in Früher Neuzeit und Moderne. Der Garten als Lebens- und Erlebnisraum soll als Ort verschiedener, teilweise divergierender sozialer Handlungspraktiken analysiert werden.
Zum Projekt fand 2007 auf Schloss Dyck eine wissenschaftliche Tagung statt. Die Aufsätze wurden 2008 publiziert.

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Vom höfischen Garten zum öffentlichen Grün

Gartenkunstgeschichte und Gartendenkmalpflege in Deutschland und Polen
In Kooperation mit der Stiftung Preußische Schlösser und Gärten Berlin-Brandenburg, dem Wilanow Palast Museum Warschau und dem Polnisches Institut Düsseldorf richtete das Seminar für Kunstgeschichte der Heinrich-Heine-Universität die 15. Konferenz des Arbeitskreises deutscher und polnischer Kunsthistoriker und Denkmalpfleger aus.

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Biographien rheinischer Gartenkünstler

Im Auftrag und mit finanzieller Unterstützung des Vereins ›Straße der Gartenkunst e.V.‹ hat eine studentische Arbeitsgruppe ein biographisches Handbuch zu den bedeutendsten rheinischen bzw. im Rheinland tätigen Gartenkünstlern vom 17. Jahrhundert bis heute erarbeitet. Der biographische Zugang zur regionalen Gartenkunstgeschichte eröffnet den Blick auf die komplexe Berufsgeschichte des Gärtners bzw. Gartenkünstlers, auf seinen Aufstieg vom Erwerbs- über den Hof- bzw. Stadtgärtner bis hin zum diplomierten Landschaftsarchitekten.

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