"Zum Sterben Schön"

Das Gesamtprojekt wurde gefördert von der Kunststiftung NRW und geleitet von Frau Prof. Dr. von Hülsen Esch, Frau Prof. Dr. Westermann-Angerhausen vom Museum Schnütgen in Köln und Herrn Dr. Schwalm von der Kunsthalle Recklinghausen. Studierende des Seminars für Kunstgeschichte waren zuständig für die Auswahl und Hängung von Ausstellungsstücken und für das Verfassen wissenschaftlicher Katalogtexte.
Die Auseinandersetzung mit dem Alter, der Vergänglichkeit und dem Prozess des Alterns hat eine Tradition, die nicht erst mit dem öffentlich geführten Diskurs um die ‚alternden Gesellschaften’ einsetzt: Visuelle Zeugnisse dieser spezifischen Auseinandersetzung sind Graphiken, Skulpturen und Fotographien, die z. T. erstmals einer Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden. Kernbestandteile der Ausstellungen in Köln, Düsseldorf und Recklinghausen sind die Totentanz-Sammlung am Medizinhistorischen Seminar der Heinrich-Heine-Universität und die kleinplastischen Elfenbeinobjekte des Museum Schnütgen, die durch internationale Leihgaben ergänzt diesen Themenkomplex erschließen. In der Kunsthalle Recklinghausen komplettieren moderne und zeitgenössische Positionen den kunsthistorischen Gesamtüberblick über dieses traditionelle Thema der bildenden Kunst.
"Zum Sterben schön! Alter, Totentanz und Sterbekunst von 1500 bis heute"
(6. September bis 26. November 2006 im Museum Schnütgen, Köln)
Zur Ausstellung erschien im Buchhandel ein zweibändiger Katalog mit Artikeln der Studierenden des Seminars für Kunstgeschichte. Mehr Informationen gibt es auf der offiziellen Webseite zur Ausstellung.
"Zum Sterben schön! Der Tod in Literatur, Bildender Kunst und Musik"
(3. Dezember 2006 bis 21. Januar 2007 im Goethe Museum, Schloss-Jägerhof, Düsseldorf)
"Zum Sterben schön? Der Tod in der Kunst des 20. Jahrhunderts"
(11. Februar bis 15.April 2007 in der Kunsthalle Recklingshausen)
Den Katalog zur Ausstellung mit Artikeln der beteiligten Studierenden des Seminars für Kunstgeschichte finden Sie hier als Downloadversion.
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