KOMMUNIKATIONS- UND MEDIENWISSENSCHAFT

Aktuelles

Die Fußball-WM 2014 in Medien und Politik: Globales Mega-Event und nationaler Konfliktherd

(11.07.17) Sammelband zur kommunikations- und politikwissenschaftlichen Einordnung der WM 2014 erschienen.

Sport ist ein globales Massenphänomen, das mittlerweile im Alltagsleben zahlreicher Menschen einen festen Platz einnimmt. Dies gilt insbesondere für den Fußball. Fußballweltmeisterschaften erzeugen beträchtliche, vor allem mediale Aufmerksamkeit und bieten damit zahlreichen Akteuren eine Projektionsfläche, auf der sie versuchen, ihre spezifischen Interessen zu realisieren. Der Sammelband gibt am Beispiel der Fußball-WM 2014 einen aktuellen Überblick zur kommunikationswissenschaftlichen und politikwissenschaftlichen Einordnung von Sportgroßereignissen und legt damit das Fundament für eine dauerhafte und vergleichende Analyse solcher Events. Herausgeber des Bandes sind Holger Ihle (Universität Düsseldorf), Michael Meyen, Jürgen Mittag und Jörg-Uwe Nieland. Die Düsseldorfer Kommunikationswissenschaftler Marco Dohle und Gerhard Vowe sind mit einem Beitrag zur Mediatisierung des Fußballs vertreten.

Weitere Informationen zu dem Titel unter: http://www.springer.com/de/book/9783658161965

Wie das Internet die politische Kommunikation verändert

(01.06.2017) Preconference der Forschergruppe „Politische Kommunikation in der Online-Welt“ auf der ICA in San Diego

Der Präsident der Vereinigten Staaten von Amerika präsentiert seine politische Agenda via Twitter. Flüchtlinge nutzen WhatsApp und Facebook zur Koordination und Organisation. Social Bots und Algorithmen der Plattformen beeinflussen die Wahrnehmung von öffentlicher Meinung und von Politik. Alle diese Phänomene waren noch vor wenigen Jahren undenkbar. Grund für den rasanten Wandel der politischen Kommunikation ist vor allem die rapide Diffusion von immer neuen Sozialen Netzmedien. Aber wie genau verändert sich politische Kommunikation dadurch? Und welche politisch relevanten Folgen hat dieser Medienwandel? Diese Fragen wurden auf der Preconference „Politische Kommunikation in der Online-Welt“ der Jahrestagung der International Communication Association (ICA) in San Diego von über 40 Kommunikationswissenschaftlerinnen und Kommunikationswissenschaftler am 25. Mai 2017 diskutiert. So wurde kontrovers erörtert, ob Analyseinstrumente wie der Issue Crawler noch zeitgemäß sind, welche Rolle individuelle Wahrnehmungen von Veränderungen für die politische Online-Kommunikation spielen wie stark Medieneffekte tatsächlich sind und wie sie sich im Zeitverlauf entwickelt haben. Die vielen vorliegenden Studien ermöglichen aber auch in mancher Hinsicht ein vorläufiges Fazit: So zeigt sich, dass die Nutzung von sozialen Netzmedien zu einer deutlichen Zunahme der politischen Partiziptionsaktivitäten führt. „Die Tagung war ein voller Erfolg“, so der Forschergruppensprecher Gerhard Vowe. „Die Arbeiten der Forschergruppe sind ein wichtiger Beitrag, um zu verstehen, wie sich die politische Kommunikation verändert.“

Weitere Informationen gibt es auf www.fgpk.de. Bei Fragen können Sie sich an Ole Kelm wenden (ole.kelmhhude).

If you are going to San Diego…

(09.05.2017) …there is a good chance you might hear about research from Düsseldorf. Die diesjährige Jahrestagung der International Communication Association findet vom 25.-29. Mai in San Diego statt. Und es werden erneut viele aktuelle Forschungsprojekte mit Beteiligung aus der Abteilung Kommunikations- und Medienwissenschaft vorgestellt werden:

Dohle, Marco: Recipients’ assessment of journalistic quality: Do online user comments and the actual journalistic quality matter?

Esau, Katharina, Frieß, Dennis & Eilders, Christiane: Design matters! An empirical analysis of online deliberation on different news platforms

Frieß, Dennis, Esau, Katharina & Eilders, Christiane: How emotions, humor and narratives interact with traditional characteristics of deliberation online

Kelm, Ole, Dohle, Marco, Bernhard, Uli & Vowe, Gerhard: Political PR practitioners’ social media activities: Driven by in-group orientation or strategic considerations?

Lichtenstein, Dennis & Nitsch, Cordula: Distilling crises as entertainment. The depiction of the Ukraine, Eurozone and refugee crises in political comedy

Mahrt, Merja: Fragmentation of online usage: An analysis of clickstream data

Mahrt, Merja & Bock, Annekatrin: YouTube stars as role models for teenagers – Display, affirmation, and negotiation of adolescent identities

Porten-Cheé, Pablo & Eilders, Christiane: The power of “many likes”: Online popularity cues’ effects on personal opinion and public opinion perception

Die Forschergruppe Politische Kommunikation in der Online-Welt organisiert unter Düsseldorfer Leitung die Preconference „Political communication in the online world: Empirical findings and theoretical perspectives“, u.a. mit folgendem Vortrag:

Dohle, Marco, Eilders, Christiane, Kelm, Ole & Porten-Cheé, Pablo: How perceptual processes affect individuals’ political communication activities: Results of a research program

Weitere Preconference-Vorträge sind:

Preconference “Audiences? The familiar unknown of communication historiography”: Nitsch, Cordula: Fictional audiences. The depiction of TV viewers in American novels

PhD Student Conference der Political Communication Division: Kösters, Raphael: A pluralistic debate on immigration? Media framing in different segments of the public sphere

Preconference “Media performance & democracy – the debate continues”: Kösters, Raphael & Jandura, Olaf: Evaluating media performance in the light of fragmented audiences

Wir wünschen allen Kolleginnen und Kollegen eine spannende Konferenz und eine gute Reise!

Gerhard Vowe zu Gast in der MDR-Sendung „Fakt ist!“

(09.03.2017) Prof. Dr. Gerhard Vowe (Institut für Sozialwissenschaften, Kommunikations- und Medienwissenschaft I) war am 06.03.2017 zu Gast in der MDR-Sendung „Fakt ist!“. Gemeinsam mit Boris Lochthofen (Landesfunkhausdirektor des MDR Thüringen) und Frank Richter (Geschäftsführer der Stiftung Frauenkirche) diskutierte er im Bürgerdialog das Thema „Zur Meinungsmacht im Mediendschungel“. Die Sendung kann in der Mediathek des MDR angesehen werden.

Jahrestagung der DGPuK an der HHU Düsseldorf

(09.03.2017) Die Jahrestagung 2017 der Deutschen Gesellschaft für Publizistik und Kommunikationswissenschaft (DGPuK) findet vom 30.03. bis 01.04.2017 an der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf statt. Das übergeordnete Thema der von der Abteilung für Kommunikations- und Medienwissenschaft organisierten Tagung lautet: „Vernetzung. Stabilität und Wandel gesellschaftlicher Kommunikation”. Die teilnehmenden Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler diskutieren darüber, wie die Vernetzung - vor allem durch Online-Medien - die Gesellschaft und ihre Kommunikation verändert.

Abgeschlossen wird die Tagung durch eine Podiumsdiskussion am 01.04.2017 zum Thema „Bürgerjournalismus? Medienverdrossenheit? Verrohung der öffentlichen Debatte? Auf der Suche nach einem neuen Verhältnis von Journalisten und Bürgern“. Diskutieren werden Arne Busse (Bundeszentrale für politische Bildung, Bonn), Jürgen Brautmeier (langjähriger Direktor der Landesanstalt für Medien NRW, Düsseldorf), Marc Jan Eumann (Staatssekretär im Ministerium für Bundesangelegenheiten, Europa und Medien von NRW), Wiebke Loosen (Hans-Bredow-Institut, Hamburg) und Valerie Weber (Hörfunkdirektion des WDR). Moderator der Diskussion ist Gerhard Vowe (HHU Düsseldorf, Kommunikations- und Medienwissenschaft).

Weitere Informationen auf der Tagungswebseite.

Gerhard Vowe zu Gast bei Maischberger

(01.12.16) Prof. Dr. Gerhard Vowe (Institut für Sozialwissenschaften, Kommunikations- und Medienwissenschaft I), war am 30.11.2016 zu Gast in der Fernsehtalkshow von Sandra Maischberger. In der ARD-Sendung ging es um das Thema „Vorwurf „Lügenpresse“ – Kann man Journalisten noch trauen?“. Neben Professor Vowe nahmen an der Diskussion noch Ulrich Wickert (Journalist), Vera Lengsfeld (ehemalige Bundestagsabgeordnete, CDU), Sascha Lobo (Internet-Experte) und Joachim Radke (Pegida-Demonstrant) teil. Die Sendung kann in der ARD-Mediathek angesehen werden.

ECREA-Jahrestagung in Prag mit zehn Düsseldorfer Vorträgen

(24.10.2016) Ganze zehn Vorträge mit Düsseldorfer Beteiligung können sich die Besucherinnen und Besucher der ECREA-Jahrestagung in Prag sowie der Preconferences anhören. Die Tagung der European Communication Research and Education Association findet vom 9.-12. November in Prag statt. Einen Einblick in die Vielfalt der kommunikationswissenschaftlichen Forschung in Düsseldorf geben die Vortragstitel:

Dohle, Marco: The impact of online user comments on the evaluation of journalistic quality.

Esau, Katharina & Lichtenstein, Dennis: Crisis talks: The framing of the Ukraine crisis on German TV political talk show debates.

Frieß, Dennis & Porten-Cheé, Pablo: Democratic value experiences in online participation: A theoretical model and evidence on perceived participatory effects.

Jandura, Olaf & Leidecker-Sandmann, Melanie: “Opposition is nonsense.” The influence of political framework conditions for the success of party public relations.

Kelm, Ole, Dohle, Marco, Bernhard, Uli & Sinemus, Kristina: Do perceptual processes have an influence on online communication activities? Findings from a study among political PR practitioners in Germany.

Mahrt, Merja: Loss of social cohesion through online use? Comparing online contents and use with traditional media.

Porten-Cheé, Pablo & Eilders, Christiane: The sense of the visibly others: Effects of online popularity cues on public opinion perception and personal opinion formation.

Preconference “Dealing with the Local: Media, Proximity and Community”: Jandura, Olaf & Kösters, Raphael: Segmentation of local audiences. Types of local media users and opinion-leading local media.

Preconference “Media and Migration”: Kösters, Raphael: A pluralistic debate on immigraton? Media framing in different segments of the public sphere.

Preconference “Research of Children, Youth and Media”: Bock, Annekatrin & Mahrt, Merja: Cute girls and rude guys: German YouTube stars as stereotypical role models for young children.

Terrorismus in den Medien. Strategien, Darstellungen, Wirkungen

(12.10.2016) Am 02. November startet eine öffentliche Vortragsreihe zum Thema "Terrorismus in den Medien. Strategien, Darstellungen, Wirkungen", die von Kolleginnen und Kollgen aus der Düsseldorfer Kommunikations- und Medienwissenschaft, Soziologie und Politikwissenschaft gemeinsam organisiert wird. An sechs Terminen zwischen November und Januar tragen Expertinnen und Experten aus Kommunikationswissenschaft, Soziologie und Medienwissenschaft im Haus der Universität vor - jeweils Mittwoch um 19:30 Uhr. Abgeschlossen wird die Vortragsreihe mit einer Podiumsdiskussion am 01. Februar 2017 zum Thema "Journalismus im Zeitalter des transnationalen Terrorismus". Dort wird die journalistische Praxis in den Blick genommen.

Die Termine im Überblick:
Vortragsreihe:
02.11.2016: Dr. Bernd Zywietz (Mainz) - Die mediale Inszenierung des Terrorismus
23.11.2016: Dr. Liane Rothenberger (Ilmenau) - Selbstdarstellung von Terroristengruppen im Netz
14.12.2016: Dr. Lena Frischlich (Münster) - Wirkung extremistischer und terroristischer Internetpropaganda
21.12.2016: Prof. Dr. Peter Waldmann (Augsburg) - Die Entwicklung der terroristischen Strategie
04.01.2017: Prof. Dr. Carola Richter (Berlin) - Terrorismus in den Nachrichten
18.01.2017: Dr. Nicole Haußecker (Jena) – Terrorismusberichterstattung und öffentliche Meinung

Podiumsdiskussion:
01.02.2017: Journalismus im Zeitalter des transnationalen Terrorismus. Diskussion mit Ellis Fröder, Knut Kuckel, Ruth Schneeberger und Prof. Dr. Stephan Weichert

Düsseldorfer KMW zu Gast in Fukuoka

(19.05.2016) Auf der diesjährigen Jahrestagung der International Communication Association in Fukuoka wird die Abteilung Kommunikations- und Medienwissenschaft wieder gut vertreten sein. Christiane Eilders und Pablo Porten-Cheé tragen über “Effects of popularity cues on public opinion perception: Theoretical approach and findings of an online diary study on climate change” vor. Marco Dohle spricht gemeinsam mit Uli Bernhard (Hochschule Hannover) und Tilo Hartmann (Vrije Universiteit Amsterdam) zum Thema “‘Shut up liar press!’ Exploring consequences of hostile media perceptions in the context of the German Pegida movement”. Der Beitrag “Perceptual processes and political participation: Do presumed reach and presumed influences of online media affect political online activities?” wird von Uli Bernhard, Marco Dohle und Gerhard Vowe als Poster präsentiert.

Auf der ICA-Preconference “Media Performance & Democracy” wird Raphael Kösters einen Vortrag mit folgendem Titel halten: “Spotlight on the essentials: Democratic theory as a rationale for normative standards and benchmarks of media performance“. Informationen zur Konferenz finden Sie auf der Webseite der ICA. Wir wünschen allen Kolleginnen und Kollegen eine gute Reise nach Japan und eine spannende Konferenz!

Call for Papers für die DGPuK-Jahrestagung 2017

(19.05.2016) Der Call for Papers für die DGPuK-Jahrestagung 2017 in Düsseldorf kann nun eingesehen werden.
Das übergeordnete Thema der von der Düsseldorfer Kommunikations- und Medienwissenschaft organisierten Tagung lautet: “Vernetzung. Stabilität und Wandel gesellschaftlicher Kommunikation”. Dieses Thema ist unterteilt in sieben Themenblöcke:

  • Vernetzung in der politischen Kommunikation
  • Vernetzung in der Wirtschaftskommunikation
  • Vernetzung in der Wissenschaftskommunikation
  • Vernetzung in der zivilgesellschaftlichen Kommunikation
  • Vernetzung in der privaten Kommunikation
  • Methoden der Analyse von Vernetzung
  • Regulierung der Vernetzung

Extended Abstracts (bis 6.000 Zeichen inklusive Leerzeichen und Literatur) zum Tagungsthema können bis zum 15. September 2016 eingereicht werden.
Papiere, die keinen direkten Bezug zum Tagungsthema haben, können als Full Papers (bis 40.000 Zeichen inklusive Leerzeichen und Literatur) für die offenen Panels bis zum 12. Dezember 2016 eingereicht werden.
Alle weiteren Informationen im Call oder auf der Website www.dgpuk2017.de.

Podiumsdiskussion zur "Flüchtlingskrise"

(12.04.2016) Gerhard Vowe, Professor in der Abteilung für Kommunikations- und Medienwissenschaft, nahm am 6. April an einer Podiumsdiskussion der VolkswagenStiftung in Hannover teil. Gemeinsam mit Hendrik Brandt (Chefredakteur Hannoversche Allgemeinen Zeitung), J. Olaf Kleist (Universität Osnabrück), Doris Schröder-Köpf (Landesbeauftragte für Migration und Teilhabe des Landes Niedersachsen), Claudia Spiewak (Chefredakteurin NDR Hörfunk) und Prof. Christoph Klimmt (Hochschule Hannover) diskutierte er über das Thema "Die "Flüchtlingskrise" – eine "Krise des Journalismus"?".
Eine Textzusammenfassung, Bilder sowie einen Audiomitschnitt der Diskussion gibt es auf der Website der VolkswagenStiftung.

Heinrich-Heine-Journalismuspreis 2015

(15.02.2016) Die Masterarbeit von Raphael Kösters, Doktorand im Graduiertenkolleg „Linkage in Democracy“ und wissenschaftlicher Mitarbeiter der Abteilung Kommunikations- und Medienwissenschaft, wurde mit dem Heinrich-Heine-Journalismuspreis ausgezeichnet. Gemeinsam mit dem Verein der Düsseldorfer Journalisten e.V. vergibt das Institut für Sozialwissenschaften den Heinrich-Heine-Journalismuspreis an herausragende BA- bzw. MA-Arbeiten des Instituts. Die Arbeit von Raphael Kösters zum Thema „Politik im Boulevard“ Untersuchung des Politikvermittlungspotenzials von Boulevard-Magazinen im deutschen Fernsehen wurde von einer fachkundigen Jury aus Journalisten und Wissenschaftlern als beste Masterarbeit mit journalistischem Bezug der letzten zwei Jahre prämiert.

Die Arbeit geht von dem in partizipatorischen Öffentlichkeitskonzepten formulierten Grundgedanken aus, dass Boulevardjournalismus ein gewisses Potenzial besitzt, um politisch gering interessierten Publikumssegmenten mit einem vergleichsweise niedrigen sozialen Status, politische Inhalte zu vermitteln und die Teilhabe an politischer Öffentlichkeit zu ermöglichen. Anhand einer quantitativen Inhaltsanalyse von vier reichweitenstarken TV-Boulevardmagazinen wurden inhaltliche und formale Merkmale der Politikberichterstattung untersucht und mit Blick auf ihr Politikvermittlungspotenzial interpretiert. Ein zentrales Ergebnis der Arbeit ist, dass zumindest die Sendungen des öffentlich-rechtlichen Rundfunks (Brisant, Hallo Deutschland) ein solches Potenzial in sich tragen.

Eine gekürzte Fassung der MA-Arbeit wird demnächst im von Olaf Jandura mit herausgegebenen Sammelband „Integration und Diversifikation“ (Wiesbaden: Springer VS) unter dem Titel „Doch mehr als Klatsch und Tratsch? Politikberichterstattung in Boulevardmagazinen des Fernsehens.“ veröffentlicht.

Neuer Sammelband „Political Communication in the Online World“

(14.01.2016) Neu erschienen ist dieser Tage der Sammelband „Political Communication in the Online World. Theoretical Approaches and Research Designs“ (Routledge), herausgegeben von Gerhard Vowe und Philipp Henn.

Der Sammelband stellt ein Zwischenfazit der DFG-Forschergruppe „Politische Kommunikation in der Online-Welt“ dar, die mit drei von sieben Teilprojekten der Abteilung für Kommunikations- und Medienwissenschaft an der HHU Düsseldorf vertreten ist. In den ersten neun Kapiteln des Bandes werden etablierte Theorien der Forschung zur politischen Kommunikation darauf geprüft, ob sie in einer Onlinewelt noch Bestand haben. Die Autorinnen und Autoren beschreiben Herausforderungen und machen Vorschläge, wie die Theorien angepasst werden können. Die folgenden acht Kapitel befassen sich mit Methoden. Hier werden innovative neue Verfahren vorgestellt und notwendige Anpassungen von etablierten Methoden diskutiert.

Aus der Düsseldorfer Kommunikations- und Medienwissenschaft sind Marco Dohle, Christiane Eilders, Philipp Henn, Olaf Jandura, Pablo Porten-Cheé und Gerhard Vowe als Autorinnen und Autoren im Band vertreten. Weitere Informationen gibt es beim Verlag.