KOMMUNIKATIONS- UND MEDIENWISSENSCHAFT

Werte und Normen als Forschungsgegenstände und Leitbilder in der Kommunikationswissenschaft. Ein integrativer Forschungsansatz

DFG-Netzwerk

Netzwerkmitglieder:
Dr. Stephanie Geise (Erfurt), Dr. Katharina Kleinen-von Königslöw (Wien), Dr. Ulrike Klinger (Zürich), Dr. Melanie Magin (Mainz), Dr. Kathrin Friederike Müller (Münster), Dr. Cordula Nitsch (Düsseldorf), Dr. Senta Pfaff-Rüdiger (München), Dr. Claudia Riesmeyer (München), Dr. Liane Rothenberger (Ilmenau), Dr. Christina Schumann (Ilmenau), Dr. Annika Sehl (Dortmund), Dr. Cornelia Wallner (München), Dr. Arne Freya Zillich (Jena) sowie die Seniorforscher Prof. Dr. Heinz Bonfadelli (Zürich), Prof. Dr. Wolfgang Donsbach (Dresden) und Prof. Dr. Barbara Thomaß (Bochum)

Die Kommunikationswissenschaft ist eine Sozialwissenschaft, die stark durch normative Randbedingungen geprägt ist, welche die Gesellschaft an sie heran trägt. Das Projekt vernetzt dreizehn Nachwuchswissenschaftlerinnen von zehn verschiedenen Universitäten in Deutschland, Österreich und der Schweiz mit drei renommierten Seniorforschern und wird von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) von 2014 bis 2017 mit knapp 50.000 Euro gefördert.

Das DFG-Netzwerk ermöglicht es den Nachwuchswissenschaftlerinnen, sich interdisziplinär über Werte und Normen in der Kommunikationswissenschaft auszutauschen und einen integrativen, multidisziplinären Forschungsansatz zu entwickeln. Ziel ist es, Werte und Normen in den Forschungsfeldern Medienpolitik, Journalismus-, Medieninhalts- sowie Rezeptions- und Wirkungsforschung zu erfassen, vergleichend zu analysieren und zu systematisieren. Hierzu führen die Netzwerkmitglieder ein systematisches Review der relevanten kommunikationswissenschaftlichen Publikationen von 1990 bis 2013 durch und arbeiten ihre zentralen theoretischen Konzepte und Leitbilder heraus. Zudem erfassen die Forscherinnen die in den Publikationen eingesetzten Methoden und Instrumente. Das Netzwerk leistet damit auch einen Beitrag zur methodischen Standardisierung des Fachs.