INSTITUT FÜR JÜDISCHE STUDIEN

Abteilung für Jiddische Kultur, Sprache und Literatur

Wir sind umgezogen: Sie finden uns in Gebäude 24.54 (hinter der ULB) in den Räumen 24.54.01.81/82/84/86 (2. Gebäudeebene)

Sekretariat:

Sigrid Lethen
Geb. 24.54. Raum 82
Öffnungszeiten: Mo - Fr  10 - 12
Tel.: 0211 / 81 14292
E-mail: jiddischhhude

 

Am 17. und 18.11.2014 ist das Sekretariat geschlossen. Wir sind jederzeit erreichbar unter folgender Adresse:

jiddisch@hhu.de

 

                                               Einladung

Susanne Klingenstein und Martin Walser

Zauber und Tragödie der jiddischen Literatur

Seit Jahren streiten sie sich privat: über Kafka, über Schreiben und Lesen und über die jüdische Welt. Jetzt legen sie ihre Bücher über einen der größten Erzähler der jiddischen Literatur vor. Die Literaturwissenschaftlerin Susanne Klingenstein (Harvard University) und der Schriftsteller Martin Walser lesen am Mittwoch, 5.11.2014 im Haus der Universität aus ihren Büchern und führen danach ein Gespräch. Die Moderation übernimmt Jürgen Kaube (Leiter des Ressorts Geisteswissenschaften der FAZ).

Im Herbst erscheinen zwei Werke auf dem deutschen Buchmarkt: Susanne Klingensteins opulentes, spritzig geschriebenes wissenschaftliches Buch Mendele der Buchhändler. Leben und Werk des Sholem Yankev Abramovitsh und Martin Walsers Antwort Shmekendike Blumen. Ein Denkmal für Sholem Yankev Abramovitsh.

Im Zentrum steht der jiddische Satiriker Abramovitsh, ein Autor von hinreißender Komik, die er der Tragik des jüdischen Lebens im zaristischen Russland abrang. Klingenstein tituliert ihn als  „Flaubert der jiddischen Literatur“, der seine Literatursprache erst erfinden musste. Für Walser liegt neben der sprachlichen Raffinesse Abramovitshs die Besonderheit in der Tragik der deutschen und jüdischen Geschichte.

Mittwoch, 05.11.2014, 19:30 Uhr

Haus der Universität, Schadowplatz 14

Eintritt frei

 

XVII. Symposium für Jiddische Studien in Deutschland, 
25. bis 27. August 2014
Das Programm des Symposiums 2014 finden Sie hier.

 

Am 1. Juli 2014 beendete Frau PD Dr. Efrat Gal-Ed ihr Habilitations-verfahren mit der Antrittsvorlesung:
Jiddischland – Verheißung einer Zugehörigkeit zur Welt.

Der Dekan der Philosophischen Fakultät der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf Herr Univ.-Prof. Dr. Bruno Bleckmann mit PD Dr. Efrat Gal-Ed

Gastvorträge

Dienstag, 8. April 2014, 10:30 Uhr und 14:30 Uhr

Dr. Itzik Gottesman (New York) wird am 8. April 2014, um 10:30 Uhr im Forschungszentrum (Raum 23.21.00.44B) einen Gastvortrag mit dem Titel "Yiddish Folk Ballads and Folksongs" halten.

Um 14:30 Uhr wird Dr. Gottesmann einen weiteren Vortrag mit dem Titel "Forvert, The Yiddish Daily Forward, A New York Newspaper" halten.
Dr. Gottesman war von 2000–2013 Mitherausgeber des Forverst (The Yiddish Daily Forward), der 1897 gegründeten New Yorker jiddischen Zeitung. Dr. Gottesmans Forschungsschwerpunkte liegen im Bereich jüdischer bzw. jiddischer Volkskunde. Er hat u.a. die Monographie Defining the Yiddish Nation: The Yiddish Folklorists of Poland (Wayne State University Press 2003) veröffentlicht. Dr. Gottesman hat an der University of Pennsylvania und der University of Texas at Austin gelehrt und ist Verfasser eines Blogs zum jiddischen Volkslied (http://yiddishsong.wordpress.com). Zum Wintersemester 2014/15 kehrt er an die University of Texas at Austin zurück, wo er jiddische Sprache und Kultur lehren wird.

Interessierte sind zu beiden Vorträgen herzlich eingeladen.